Squakk
Musikalbum von Michael Griener, Jan Roder und Christof Thewes
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Squakk ist ein Musikalbum von Michael Griener, Jan Roder und Christof Thewes. Die am 7. August 2008 im Nuphobia Studio in Berlin entstandenen Aufnahmen erschienen 2009 auf dem Label Jazzwerkstatt.
| Squakk | ||||
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| Studioalbum von Michael Griener, Jan Roder, Christof Thewes | ||||
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Veröffent- |
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Aufnahme |
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Jazzwerkstatt | ||||
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Format(e) |
CD, Download | |||
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Titel (Anzahl) |
17 | |||
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49:46 | ||||
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Besetzung |
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Studio(s) |
Nuphobia Studio, Berlin | |||
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Hintergrund
Squakk ist das erste Album der gleichnamigen Gruppe, die der Schlagzeuger Michael Griener mit dem Posaunisten Christof Thewes und dem Bassisten Jan Roder gründete. Das Trio spielte 17 kurze Stücke, die alle drei Bandmitglieder beisteuerten. Für das zweite Album der Gruppe, Willisau & Berlin (2014), wurde Squaak um den Holzbläser Rudi Mahall zum Quartett erweitert.
Titelliste
- Griener Roder Thewes: Squakk (Jazzwerkstatt jw046)[1]
- Confiture Torture I 0:43
- Schlimmer Geht Nimmer 4:20
- Dark Mingus II 4:15
- Strange Suite 4:42
- Dladlidlum 2:44
- Por Celan 4:18
- Ying & Yan 2:23
- Confiture Torture II 0:43
- Schlimmer Geht Immer 3:50
- Puzzle 4:57
- Die Garage 1:45
- Not 3:18
- Blue Chilli Out 3:28
- Capitulation Miniature 2:14
- Bulyah-daht 3:35
- Aussentreppe 1:47
- Confiture Torture III 0:44
Die Kompositionen stammen von Thewes (Titel 1–6, 8–14, 16, 17), Roder (Titel 1, 6–8, 11, 14, 16, 17), Griener* (Titel 1, 6, 8, 11, 14–17).
Rezeption

Diese bemerkenswerte Aufnahme würde in der Klangvielfalt schwelgen, die sich aus nur drei Instrumenten gewinnen lasse, meint Ken Waxman (JazzWord). In weniger als 50 Minuten spiele Thewes das gesamte Repertoire von SQUAKK durch und würde sich damit eindeutig in die Tradition deutscher Posaunisten wie Albert Mangelsdorff und der Brüder Bauer einreihen. Zweifellos seien seine vokalisierten, schrillen Töne, seine schlängelnden Schreie, seine rauen Hupgeräusche und seine schrillen Pfeiftöne beeindruckend. Gleichzeitig würde sein Tremolo-Flatterzunge-Spiel und seine Rubato-Erkundungen der reinen Luft, die durch das Mundrohr des Horns geblasen wird, seine klanglichen Ausgrabungen auch mit denen verbinden, die von Vertretern der minimalistischen Neuen Musik unternommen wurden.[2]
„Zungenakrobatik und Nuancen“ seien vielleicht Thewes’ Markenzeichen – vor allem bei den kürzeren Stücken. Wenn er beispielsweise nicht gerade bei „Not“ schrill auftrumpft, erinnere sein moderater Ton an die feinsinnige Raffinesse von Tyree Glenn oder Vic Dickinson, besonders wenn Griener die Becken-Beats zerschmettert und Roder um ihn herum Arpeggios zupft. Mit „klanglicher Alchemie“ könne Thewes’ Hornklang wie der von Benny Goodmans Klarinettenklängen in „Dladlidlum“ klingen, während in diesem Stück die anderen zu dieser Ähnlichkeit beitragen, indem sie sich auf der Seite des Schlagzeugers durch Gene-Krupa-artige Snare-Spiel und Jo-Jones-artige Besen-Arbeit bewegen, um auf der Seite des Bassisten Pops-Foster-artig auf die Basssaiten zu klatschen oder Coll’arco-Linien mit einem Summen à la Slam Stewart zu harmonisieren.[2]
Weblinks
- Squakk bei Discogs
- Squakk von Griener Roder Thewes. In: Bandcamp. (englisch).