Stadtbahn Rhein-Ruhr

Stadtbahnsystem im Verkehrsverbund Rhein-Ruhr VRR From Wikipedia, the free encyclopedia

Zur Stadtbahn Rhein-Ruhr gehören die Stadtbahn-Linien im Gebiet des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr (VRR).

Symbol der Stadtbahn
Symbol der Stadtbahn

Strecken

Netzplan mit den Stadtbahnstrecken
Netzplan mit den Stadtbahnstrecken
→ Tabelle: Strecken der Stadtbahn Rhein-Ruhr
Weitere Informationen Eröffnungsdatum, Strecke ...
  Eröffnungsdatum  StreckeBemerkung
5. Oktober 1967Essen SaalbauU-Straßenbahn-Station, Umbau 1984 (Meterspur)
3. November 1972Bochum Klinikum – HustadtStraßenbahnvorlauf bis 1994, nicht im Tunnel (Meterspur)
1974Duisburg Neuer Friedhof – Düsseldorf WittlaerModellstrecke, Hoch- u. Tieflage, Straßenbahnvorlauf bis 1981
17. Mai 1976Dortmund-Kirchderne – GrevelHochlage, Straßenbahnvorlauf (402/406) bis 1992/2002, heute U42
28. Mai 1977Mülheim-Heißen Kirche – Essen Wiener PlatzModellstrecke
28. Mai 1977Essen Saalbau – PorscheplatzU-Straßenbahnbetrieb (Meterspur)
25. Mai 1979Bochum Schauspielhaus – HauptbahnhofU-Straßenbahnbetrieb (Meterspur)
3. November 1979Mülheim-Heißen Kirche – Mülheim Hauptbahnhofz. T. nicht im Tunnel
3. Oktober 1981Düsseldorf Rampe Kennedydamm – Rampe Opernhaus (Heinr.-Heine-Allee)U-Straßenbahnbetrieb bis 1988, zwei Stationen
27. November 1981Essen Bismarckstraße – Rampe Planckstraßeweiter nach Margarethenhöhe
27. November 1981Essen Wiener Platz – Universität/Gesamthochschule
28. November 1981Bochum Rampe Ruhrstadion – Bochum HauptbahnhofU-Straßenbahnbetrieb (Meterspur)
27. Mai 1983Dortmund Clarenberg – Hörde BfU-Straßenbahnbetrieb (401/406) bis 1984, heute U41
2. Juni 1984Dortmund Westfalenpark bzw. Rampe Märkische Str. – Lortzing- bzw. Schützenstraße
1. September 1984Gelsenkirchen Hauptbahnhof – MusiktheaterU-Straßenbahnbetrieb (Meterspur)
27. Mai 1985Mülheim Hauptbahnhof – AktienstraßeU-Straßenbahnbetrieb (Meterspur)
27. September 1985Essen Porscheplatz – Viehofer PlatzU-Straßenbahnbetrieb (Meterspur)
31. Mai 1986Essen Saalbau – Messe/Gruga bzw. Rampe Florastraßeweiter nach Bredeney, Mischbetrieb Meterspur (Straßenbahn) / Normalspur (Stadtbahn)
24. August 1986Dortmund Märkische Straße – Willem-van-Vloten-Straßemit Rampe Kohlgartenstraße
7. Mai 1988Düsseldorf Heinrich-Heine-Allee – Düsseldorf Hauptbahnhofviergleisiger Tunnel, vier Stationen, Abriss Rampe Opernhaus
6. August 1988Düsseldorf Hauptbahnhof – Rampe Stahlwerkstraßeweiter Richtung Oberbilk/Philipshalle (S) bzw. Holthausen
6. August 1988Düsseldorf Heinrich-Heine-Allee – Rampe Tonhalleweiter Richtung Oberkassel bzw. Krefeld und Neuss
2. September 1989Herne Schloss Strünkede – Bochum Hauptbahnhof
27. Mai 1990Dortmund Westfalenstadion
9. November 1991Essen Porscheplatz – Berliner PlatzU-Straßenbahn- und Spurbusbetrieb
11. Juli 1992Duisburg Rampe Platanenhof bzw. Rathaus – Duissern (Rampe Rübenstraße)viergleisiger Tunnel, z. T. U-Straßenbahnbetrieb (Normalspur)
26. September 1992Dortmund Stadtgarten – Brunnenstraße
26. September 1993Düsseldorf Hauptbahnhof – Ronsdorfer Straßeweiter bis Eller/Vennhauser Allee, zwei Stationen
27. November 1993Bochum Hauptbahnhof – Waldringweiter nach Hustadt auf umgespurter Straßenbahnsstrecke
28. Mai 1994Gelsenkirchen Musiktheater – RuhrzooU-Straßenbahnbetrieb (Meterspur)
1. Mai 1995Dortmund Stadtgarten – Städtische Kliniken
2. Juni 1996Dortmund Stadtgarten – Polizeipräsidium
24. Mai 1998Dortmund Polizeipräsidium – Westfalenhallen
24. Mai 1998Essen Universität/Gesamthochschule – Altenessen Bf
19. September 1998Mülheim Schloss Broich – HauptbahnhofU-Straßenbahnbetrieb (Meter- u. Normalspur)
23. September 2000Duisburg-Duissern – Meiderich Bfz. T. U-Straßenbahnbetrieb (Normalspur), Abriss Rampe Rübenstraße
30. September 2001Essen-Altenessen Bf – Rampe II. Schichtstraßeweiter nach GE-Horst
15. Juni 2002Düsseldorf Hauptbahnhof – Oberbilk/Philipshalle (S)weiter bis Holthausen, drei Stationen, Abriss Rampe Stahlwerkstr.
16. Juni 2002Dortmund Städtische Kliniken – Kreuzstraße
20. März 2005Dortmund Barop ParkhausStraßenunterführung und Verlegung der Station
27. Januar 2006Bochum Bochumer Verein – Lohring, Rathaus – HauptbahnhofU-Straßenbahnbetrieb (Meterspur)
27. April 2008Dortmund Unionstraße – Ostentor bzw. Rampe Weißenburger StraßeNiederflur-Stadtbahn
24. September 2009Düsseldorf Holthausen – Benrath, BetriebshofHochflur-Stadtbahn
30. August 2010Düsseldorf Werstener Dorfstraße – Südpark – Universität Ost / Botanischer GartenHochflurstadtbahn
20. Februar 2016Düsseldorf WehrhahnHeinrich-Heine-AlleeDüsseldorf-Bilk(Wehrhahn-Linie), Niederflurstadtbahn
14. November 2016Dortmund Tunnelbau zwischen B1 und MarsbruchstraßeHochflurstadtbahn
Schließen
Dortmunder Stadtbahnstrecke am Remydamm
U-Bahn-Station Möllerbrücke in Dortmund
Station „Deutsches Bergbaumuseum“ der U35 in Bochum
Modellstrecke der Stadtbahn Rhein-Ruhr, U-Bf Hobeisenbrücke in Essen
B-Wagen-Doppeltraktion der DVG am Eröffnungstag des Stadtbahntunnels in der Innenstadt am 11. Juli 1992
U-Bahn Haltestelle Schloss Broich, Mülheim, der nach Voll-U-Bahn-Normen projektierte Bahnsteig ist für den Straßenbahnvorlaufbetrieb abgesenkt
Der 2016 eröffnete U-Bahnhof Düsseldorf Schadowstraße mit einer Installation der Künstlerin Ursula Damm

Geschichte

Anfang der 1960er Jahre nahm der Straßenverkehr im Rhein-Ruhr-Gebiet wie auch in anderen Ballungsräumen zu. Stadtplaner und Politiker sahen die bestehenden Straßenbahnen als Hindernis für autogerechte Städte an und waren der Auffassung, es sei sinnvoll, diese innerstädtisch in den Untergrund zu verlegen, sofern sie nicht durch Buslinien ersetzt werden konnten.

Am 7. Juli 1969 gründeten die Städte Bochum, Castrop-Rauxel, Dortmund, Duisburg, Essen, Gelsenkirchen, Herne, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Recklinghausen und Wattenscheid auf Drängen des Landes Nordrhein-Westfalen die Stadtbahngesellschaft Ruhr mbH. Am 3. Mai 1972 kamen Düsseldorf und Hattingen hinzu, seitdem firmierte der Zusammenschluss als Stadtbahngesellschaft Rhein-Ruhr mbH (SRR). Die Stadt Witten trat 1981 der Stadtbahngesellschaft bei, die Stadt Recklinghausen im Jahr 1982 wieder aus.

Die Planungen zur Stadtbahn Rhein-Ruhr sahen anfänglich ein etwa 300 Kilometer langes Stadtbahnnetz vor, das nach und nach das vorhandene Straßenbahnnetz ersetzen sollte. Diese Strecken sollten vorwiegend in Nord-Süd-Richtung verlaufen, während für die Ost-West-Richtung S-Bahn-Strecken geplant wurden. Dabei sollten die Kosten des Stadtbahnbaus hauptsächlich durch die Kommunen selbst getragen werden. Da der Zusammenbruch der Montanindustrie im Ruhrgebiet absehbar war, sollten die Tunnelbauprojekte als Nebeneffekt die Arbeitslosigkeit unter den Bergleuten senken.

Bei den Planungen wurden folgende Standards festgelegt:

  • kreuzungsfreier Verlauf, in den Innenstädten primär in Tunnel, in der Peripherie auch an der Oberfläche,
  • Hochbahnsteige für einen stufenlosen Einstieg in die Fahrzeuge (im Gegensatz zu den bei den Straßenbahnen üblichen flachen Bahnsteigen),
  • Normalspur (1435mm) mit Fernbahngeometrie.

Die meisten Straßenbahnnetze des Ruhrgebiets waren und sind bis heute meterspurig (1000mm) mit Straßenbahnmaßen bei Radsätzen und Gleis. Damit Straßen- und Stadtbahn-Fahrzeuge auf einer gemeinsamen Strecke verkehren können, werden – entgegen ursprünglichen Plänen – einige Streckenabschnitte mit Drei- (Essen) oder gar Vierschienengleisen (Krefeld, Mülheim an der Ruhr) betrieben. Einige Abschnitte in Mülheim an der Ruhr, Bochum und Essen wurden noch in Meterspur gebaut und provisorisch in das Straßenbahnnetz integriert, lassen sich aber relativ einfach auf Normalspur umrüsten.

Von Beginn an sollten bestehende Strecken in das Stadtbahnnetz Rhein-Ruhr integriert und als Modellstrecken betrieben werden. Einige Varianten wurden daher im Vorfeld untersucht: die bereits 1898 eröffnete K-Bahn-Strecke von Düsseldorf nach Krefeld, die im Jahre 1900 in Betrieb genommene D-Bahn Düsseldorf–Duisburg sowie die Straßenbahnlinie 8/18 Essen–Mülheim, welche praktisch auf dem Mittelstreifen des Ruhrschnellwegs, der heutigen Bundesautobahn 40, angelegt war. Die letztgenannte Verbindung wird gegenwärtig als U18 Berliner Platz – Mülheim Hbf betrieben. Obwohl hier die meisten Umbauten erforderlich waren, wobei die Umspurung von Meter- auf Normalspur noch die geringste Arbeit darstellte, wurde diese Strecke als Modellstrecke des künftigen Netzes ausgesucht.

Erste Erfolge

Stadtbahntrasse der U18 zwischen Essen und Mülheim inmitten des Ruhrschnellweges
U-Bahnhof Nordstraße in Düsseldorf

Ab 1974 wurden die ersten Stücke der oberirdischen Modellstrecke in Duisburg Neuer Friedhof (Hochlage) eröffnet. Am 1. Juni 1977 konnte der erste Abschnitt der Modellstrecke zwischen Essen (Wiener Platz, heute Hirschlandplatz) und Mülheim-Heißen (Kirche) eröffnet werden. In kurzem Abstand folgten Erweiterungen in Richtung Berliner Platz im Norden und zum Mülheimer Hauptbahnhof. Zum Einsatz kamen dabei bereits in Köln eingesetzte Stadtbahnwagen TypB, nachdem eine geplante Eigenentwicklung als Stadtbahnwagen A oder gar der Einsatz von Wagen der Berliner U-Bahn als wenig praktikabel erschien.

Reduzierung der Planung

Die recht ehrgeizigen Pläne erwiesen sich als nicht so leicht zu verwirklichen, wie zunächst gedacht war. Eigentlich war beabsichtigt, bis zum Ende des 20. Jahrhunderts die meisten Vorhaben in Form einer vollwertigen U-Bahn realisieren zu können. Es musste jedoch sehr schnell festgestellt werden, dass weder dieser Zeitplan einzuhalten war noch die Finanzmittel ausreichten. Zum einen waren die Kosten erheblich höher als zunächst geplant und Fördergelder von Bund und Land wurden immer weiter reduziert, zum anderen traten Probleme beim Stadtbahnbau auf, die sich aus Bergsenkungen und -schäden ergaben.

Um bereits gebaute Tunnel nicht ungenutzt zu lassen, bis die komplette Strecke jeweils fertig war, entschied man sich, übergangsweise die bisherigen oberirdischen Straßenbahnlinien mit Hilfe neuer Rampen in die Tunnel zu verlegen (Stadtbahnvorlaufbetrieb). Wenn die Strecke fertiggestellt sei, versprachen Planer und Politiker, würden die Strecken auf Normalspur umgestellt und die Bahnsteige zu Hochbahnsteigen umgebaut. Das gelang nur in wenigen Fällen. Die Entwicklung der Niederflurwagen machte schließlich die ursprüngliche Idee der Hochbahnsteige zwecks stufenlosen Einstiegs überflüssig. Bei Neubaustrecken formierte sich mancherorts Protest gegen die von den Gegnern als „Panzerverladerampen“ bezeichneten Stationen. Dies führte z.B. in Essen-Karnap zum Verzicht auf eine ursprünglich an der Oberfläche geplante Stadtbahnhaltestelle.

Für den Ausbau des Stadtbahnnetzes waren fünf Betriebsbereiche vorgesehen: A für Düsseldorf/Duisburg, B für Essen/Mülheim, C für Bochum, D für Gelsenkirchen, E für Dortmund. In den abgesteckten Bereichen sollten die ersten Linien eingerichtet werden, die oft von Anfang an verbunden waren, so in den Bereichen A und B.

Das Stadtbahnnetz Rhein-Ruhr besteht heute immer noch aus fünf getrennten Bereichen, stadtgrenzüberquerende Linien sind kaum neu entstanden. Wegen Geldmangels wurden die ursprünglichen Stadtbahnpläne verringert, teilweise auf unbestimmte Zeit zurückgestellt. Die aufstrebenden Grünen plädierten Anfang der 1980er Jahre sogar für ein sofortiges Ende des Stadtbahnbaus. Der Fahrgastverband Pro Bahn forderte in einem Aufsehen erregenden Beschluss die qualifizierte Beendigung des Stadtbahnbaus Rhein/Ruhr, um die schon in Bau befindlichen oder gar halbfertigen Strecken halbwegs sinnvoll nutzen zu können.

Neue Ideen

U-Bahnhof Karlsplatz in Essen
U-Bahnhof König-Heinrich-Platz in Duisburg

Diese Diskussion führte in Essen zu dem Entschluss, die Südstrecke der Stadtbahn Richtung Messe/Gruga und Bredeney dreischienig auszubauen und mit hochflurigen M8C zu befahren. Früheren Überlegungen zufolge sollte diese Zwischenlösung in näherer Zukunft aufgegeben werden. Die beiden meterspurigen Linien 101 und 107 wären dann bis zur Endhaltestelle „Bredeney“ durch eine normalspurige Hochflurlinie U12 ersetzt worden. Wegen der hohen Kosten, betrieblicher Aspekte und Bürgerprotesten wurde Ende November 2008 vom Stadtrat der Beibehalt der Meterspur nach Bredeney entschieden. Zwischen 2018 und 2023 wurden je 35 Meter der Stadtbahn-Bahnsteige der Südstrecke für einen barrierefreien Einstieg in Niederflur-Straßenbahnwagen NF4 abgesenkt[1]. Der Einsatz von Dreiwagenzügen auf der Linie U11 für Messeverkehr ist seitdem nicht mehr möglich. Derzeit wird die Verlängerung der Linie U17 nach Süden um 750 m verfolgt und soll in den Nahverkehrsplan aufgenommen werden[2].

In Bochum wurden nur die frühere Straßenbahnlinie 5 von Recklinghausen nach Bochum sowie die Neubautrasse der Schnellstraßenbahn zur Ruhr-Universität im Stadtteil Hustadt für den Stadtbahnbetrieb mit B-Wagen auf Normalspur ausgebaut. Die neue U35 fährt aber nur bis Herne, da der Abschnitt Recklinghausen–Herne der ehemaligen Linie 5 bzw. (ab 1980) 305 zwischenzeitlich stillgelegt worden war und Recklinghausen aus der Stadtbahn-Gesellschaft Rhein-Ruhr austrat. Alle anderen Strecken der Bogestra sollen in Meterspur verbleiben, wie es auch in der Nachbarstadt Gelsenkirchen nunmehr vorgesehen ist. Allerdings sind die neuen Tunnelstrecken für den Ausbau auf Normalspur und somit auch für die normalspurige Stadtbahn vorbereitet.

Duisburg baute im Wesentlichen nur die Strecke der Linie D („D-Bahn“) Richtung Düsseldorf zur Stadtbahn aus.

In Dortmund ist der Stadtbahnbau mittlerweile weitgehend abgeschlossen. Seit Eröffnung der Tunnelstrecke in der Innenstadt in Ost-West-Richtung am 27. April 2008 verkehrt in Dortmund der gesamte schienengebundene ÖPNV in der Innenstadt unterirdisch. Auf der zuletzt eröffneten Ost-West-Strecke werden Niederflurwagen eingesetzt. Außerhalb der Dortmunder Innenstadt werden die beiden Stadtbahnlinien dieser Strecke auch weiterhin wie eine klassische Straßenbahn geführt. In der Diskussion ist nun noch eine Verlängerung der Linie U49 nach Dortmund-Wellinghofen und die der Linie U47 mit einem neuen Abzweig Dortmund-Kirchlinde. Der U-Bahnhof Dortmund-Hauptbahnhof wird seit 2014 umgebaut und erweitert (Verbreiterung der Seitenbahnsteige, neuer Zugang, Fertigstellung voraussichtlich Ende 2019).[3]

Die Düsseldorfer Stadtbahnstrecke „Wehrhahn-Linie“, die seit dem 21. März 2016 die letzten oberirdischen Straßenbahnstrecken durch die Altstadt ersetzt, erhielt ebenfalls nur Niederflurbahnsteige. Dazu wurden neue Niederflur-Stadtbahnwagen bestellt, die 2006 zunächst in den Versuchsbetrieb gingen. Eine weitergehende Diskussion über die Umstellung der bisherigen Strecken auf den Betrieb mit Niederflurwagen wurde nicht geführt.

Oberbau und Radsätze nach Fernbahnnorm wurden nur im Essener Normalspurnetz und bei der Bochumer Normalspurlinie U35 eingeführt. Einen Mischbetrieb mit Radsätzen nach Straßenbahn- und Fernbahnnorm gibt es nur in Essen, wobei nur auf der Essener Dreischienengleisstrecke Richtung Bredeney und Gruga jeweils ein gemeinsamer Strang benutzt wird. Technisch wäre ein Mischbetrieb zwischen Mülheim Hbf und der Hochschule Ruhr West mit beweglichen Herzstücken möglich. Der Verbesserung der Umsteigeverhältnisse stehen jedoch zahlreiche bauliche Maßnahmen entgegen.[4]

Linien

Verwirklichte Stadtbahnlinien

Das Stadtbahnnetz Rhein-Ruhr besteht zurzeit aus folgenden Linien:

Weitere Informationen Linie, Verlauf / Anmerkungen ...
Linie Verlauf / Anmerkungen Takt (NVZ)
GE-Horst, Buerer Straße – Schloss Horst GE-Horst, Fischerstraße – E-Karnap, Alte Landstraße – Boyer Straße – E-Karnap, Arenbergstraße – E-Altenessen, Heßlerstraße – II. Schichtstraße – U Karlsplatz U Altenessen Mitte U Kaiser-Wilhelm-Park U Altenessen Bf U Bäuminghausstraße – U Bamlerstraße – U Universität Essen U Berliner Platz U Hirschlandplatz U Essen Hbf  S-Bahn U Philharmonie U Rüttenscheider Stern U Martinstraße U Messe Ost/Gruga Essen, Messe West/Süd/Gruga 10 min
E-Altenessen, U Karlsplatz U Altenessen Mitte U Kaiser-Wilhelm-Park U Altenessen Bf U Bäuminghausstraße – U Bamlerstraße – U Universität Essen U Berliner Platz U Hirschlandplatz U Essen Hbf  S-Bahn U Bismarckplatz – U Planckstraße – Gemarkenplatz – Holsterhauser Platz (Klinikum) – Halbe Höhe – Laubenweg – E-Margarethenhöhe 10 min
Essen, U Berliner Platz U Hirschlandplatz U Essen Hbf  S-Bahn U Bismarckplatz – Savignystraße/ETEC – Hobeisenbrücke – E-Frohnhausen, Wickenburgstraße – Mülheim (Ruhr), Rhein-Ruhr-Zentrum Rosendeller Straße – U Eichbaum U Heißen Kirche U Mühlenfeld U Christianstraße U Gracht U Von-Bock-Straße – U Mülheim (Ruhr) Hbf  S-Bahn 10 min
U Herne, Schloß Strünkede1 U Herne Bf  S-Bahn U Herne Mitte U Archäologie-Museum/Kreuzkirche U Hölkeskampring U Herne, Berninghausstraße – U Bochum, Rensingstraße U Riemke Markt2 U Zeche Constantin U Feldsieper Straße U Deutsches Bergbau-Museum U Bochum Rathaus (Nord) U Bochum Hbf  S-Bahn U Oskar-Hoffmann-Straße – U Waldring – Wasserstraße – Brenscheder Straße – Markstraße – Gesundheitscampus – Ruhr-Universität Lennershof BO – Bochum Hustadt (TQ)3
Die Linie U 35 heißt auch „CampusLinie“
10 min (1–2)
05 min (2–3)
Brambauer Verkehrshof1 Brambauer Krankenhaus – Lünen, Herrentheystraße – Dortmund, Oetringhauser Straße – Brechten Zentrum2 Wittichstraße – Maienweg – Waldesruh – Grävingholz – Externberg – Amtsstraße – Zeche Minister Stein Güterstraße – Fredenbaum Immermannstraße/Klinikzentrum Nord Lortzingstraße – U Münsterstraße U Leopoldstraße – U Dortmund Hbf S-Bahn U Kampstraße Stadtbahn U Stadtgarten Stadtbahn U DO-Stadthaus S-Bahn U Markgrafenstraße – U Märkische Straße U Karl-Liebknecht-Straße – U Willem-van-Vloten-Straße – U DO-Hörde, Bahnhof U Dortmund, Clarenberg3
Diese Linie verkehrt auf der Stammstrecke I
20 min (1–2)
10 min (2–3)
DO-Grevel Droote – Scharnhorst Zentrum Flughafenstraße – Gleiwitzstraße – Kirchderne Franz-Zimmer-Siedlung – Schulte Rödding – Bauernkamp – An den Teichen – Burgholz – Eisenstraße – Glückaufstraße – U Brunnenstraße – U Brügmannplatz – U Reinoldikirche Stadtbahn U Stadtgarten Stadtbahn U Städtische Kliniken U DO-Möllerbrücke S-Bahn U Kreuzstraße – Theodor-Fliedner-Heim – An der Palmweide – Am Beilstück – Barop Parkhaus Eierkampstraße – Harkortstraße – Hombruch Hallenbad – Dortmund, Grotenbachstraße
Diese Linie verkehrt auf der Stammstrecke II
10 min
DO-Dorstfeld Betriebshof1 Wittener Straße – Ottostraße – Ofenstraße – Heinrichstraße – U Unionstraße – U Westentor2 U Kampstraße Stadtbahn U Reinoldikirche Stadtbahn U Ostentor Lippestraße – Funkenburg – Von-der-Tann-Straße – Berliner Straße – Am Zehnthof – Juchostraße – Rüschebrinkstraße – Pothecke – Knappschaftskrankenhaus – Oberdorfstraße – Brackel Kirche – Brackel Verwaltungsstelle – In den Börten3 Döringhoff – Businkstraße – Asseln, Aplerbecker Straße – Am Hagedorn – Ruckebierstraße – Zugstraße – Eichwaldstraße – Bockumweg4 Wickede Post5 Dollersweg – DO-Wickede S-Bahn6
Diese Linie verkehrt auf der Stammstrecke III
10 min (1–2, 3–4)
3/7 bzw. 4/6 min (2–3)
20 min (4–5, 4–6)
Dortmund, Walbertstraße/Schulmuseum DO-Marten Süd S-Bahn Auf dem Brümmer – Poth – Dorstfeld Betriebshof – Wittener Straße – Ottostraße – Ofenstraße – Heinrichstraße – U Unionstraße – U Westentor2 U Kampstraße Stadtbahn U Reinoldikirche Stadtbahn Geschwister-Scholl-Straße – Enscheder Straße – Borsigplatz Vincenzheim – Dortmund, Westfalenhütte
Diese Linie verkehrt auf der Stammstrecke III
10 min
(Dortmund, Fredenbaum Immermannstraße/Klinikzentrum Nord Lortzingstraße – U Münsterstraße U Leopoldstraße –) U Dortmund Hbf S-Bahn U Kampstraße Stadtbahn U Stadtgarten Stadtbahn U DO-Stadthaus S-Bahn U Markgrafenstraße – U Westfalenpark Remydamm – U Westfalenhallen
Diese Linie verkehrt auf der Stammstrecke I. Während der HVZ wird die Linie bis zur Haltestelle Fredenbaum verlängert. Bei Veranstaltungen wird sie ab dem/bis zum Haltepunkt Stadion eingesetzt; ab Westfalenhallen verkehrt sie weiter als U46 in Richtung Brunnenstraße.
10 min
U Dortmund, Brunnenstraße – U Brügmannplatz – U Reinoldikirche Stadtbahn U Stadtgarten Stadtbahn U Saarlandstraße – U Polizeipräsidium – U Dortmund, Westfalenhallen
Diese Linie verkehrt auf der Stammstrecke II. Bei Veranstaltungen wird diese Linie ab dem/bis zum Haltepunkt Brügmannplatz eingesetzt; ab Westfalenhallen fahren die Züge weiter auf der Linie U45 in Richtung Fredenbaum.
10 min
DO-Westerfilde S-Bahn Obernette – Buschstraße – Parsevalstraße – Huckarde Bushof Huckarde Abzweig – Insterburger Straße – Hafen U Schützenstraße – U Leopoldstraße – U Dortmund Hbf S-Bahn U Kampstraße Stadtbahn U Stadtgarten Stadtbahn U DO-Stadthaus S-Bahn U Markgrafenstraße – U Märkische Straße Kohlgartenstraße – Voßkuhle – Lübkestraße – Max-Eyth-Straße – Stadtkrone Ost – Hauptfriedhof – Allerstraße/Westfälische Klinik für Psychiatrie Westendorfstraße – Schürbankstraße – DO-Aplerbeck
Diese Linie verkehrt auf der Stammstrecke I
10 min
(Dortmund, Hafen U Schützenstraße – U Leopoldstraße –) U Dortmund Hbf S-Bahn U Kampstraße Stadtbahn U Stadtgarten Stadtbahn U DO-Stadthaus S-Bahn U Markgrafenstraße – U Westfalenpark Rombergpark DO-Hacheney
Diese Linie verkehrt auf der Stammstrecke I. Während der HVZ an Schultagen wird die Linie bis zur Haltestelle Hafen verlängert
10 min
Krefeld, Rheinstraße – Krefeld Hbf Dießem Königshof – KR-Fischeln, Grundend – Meerb.-Osterath, Hoterheide – Bovert Haus Meer Büderich, Landsknecht – D-Lörick Prinzenallee  Belsenplatz  Tonhalle/Ehrenhof U Heinrich-Heine-Allee Stadtbahn U Steinstraße/Königsallee U Oststraße U Düsseldorf Hbf S-Bahn U D-Handelszentrum/Moskauer Straße
Hochflurbetrieb der Rheinbahn; ehemalige K-Bahn; ergänzender Schnellverkehr zur Linie U 76 während der HVZ; es werden nicht alle Haltestellen der Linie U 76 bedient.
20 min
(D-Rath S-Bahn1 Rotdornstraße – D-Rath Mitte S-Bahn  Am Schein – Haeselerstraße –) Heinrichstraße 2 Hansaplatz – Grunerstraße Brehmplatz Schillerplatz – Uhlandstraße – D-Wehrhahn S-Bahn U Pempelforter Straße U Schadowstraße U Heinrich-Heine-Allee Stadtbahn U Benrather Straße U Graf-Adolf-Platz U Kirchplatz  D-Bilk S-Bahn  Suitbertusstraße – Südring – Flehe, Aachener Platz Volmerswerther Straße – Krahkampweg – D-Volmerswerth, Hellriegelstraße3
Niederflurbetrieb der Rheinbahn; Abschnitt 2–3 dieser Linie gehört zum Düsseldorfer Nachtnetz; Abschnitt 1–2: Betrieb nur Mo–Fr 6–20 Uhr und Sa 9–20 Uhr; Abweichender Takt im Abschnitt 2–3: Mo-Sa 0-1 Uhr und 20-24 Uhr, samstags 5–9 Uhr und sonn- und feiertags alle 30 min
20 min
Ratingen Mitte Weststraße – Europaring – Gerhardstraße – Ratingen, Felderhof – D-Hubertushain – Hirschweg – Oberrath Rather Waldstadion (D-Rath , 400 m) – Rather Broich  Mörsenbroicher Weg  Graf-Recke-Straße – Vautierstraße – Schlüterstraße/Arbeitsagentur – Engerstraße – Lindemannstraße – Uhlandstraße – D-Wehrhahn S-Bahn U Pempelforter Straße U Schadowstraße U Heinrich-Heine-Allee Stadtbahn U Benrather Straße U Graf-Adolf-Platz U Kirchplatz  D-Bilk S-Bahn  Karolingerplatz – Auf’m Hennekamp – Uni-Kliniken Universität Nord/Christophstraße – Südpark Werstener Dorfstraße – Opladener Straße – Ickerswarder Straße – Elbruchstraße – Holthausen  Niederheid – Am Trippelsberg – Schöne Aussicht – Kappeler Straße – Schloss Benrath Urdenbacher Allee  D-Benrath S-Bahn  D-Benrath, Betriebshof
Niederflurbetrieb der Rheinbahn; Linie gehört zum Düsseldorfer Nachtnetz; Abweichender Takt: täglich 0-1 Uhr und 20-24 Uhr, samstags 6-9 Uhr und sonn- und feiertags 9–20 Uhr alle 15 min und samstags 1-6 Uhr und sonn- und feiertags 1-9 Uhr alle 30 min
10 min
D-Gerresheim S-Bahn  Morper Straße –Hardenbergstraße – Dörpfeldstraße – Schönaustraße – Gerresheim Rathaus – Von-Gahlen-Straße – Friedingstraße – Auf der Hardt/LVR-Klinikum → Vor der Hardt – Pöhlenweg – Staufenplatz  Schlüterstraße/Arbeitsagentur – Engerstraße – Lindemannstraße – Uhlandstraße – D-Wehrhahn S-Bahn U Pempelforter Straße U Schadowstraße U Heinrich-Heine-Allee Stadtbahn U Benrather Straße U Graf-Adolf-Platz U Kirchplatz  D-Bilk S-Bahn  Karolingerplatz – Auf’m Hennekamp – Uni-Kliniken Universität Nord/Christophstraße – Südpark D-Universität Ost/Botanischer Garten
Niederflurbetrieb der Rheinbahn; Linie gehört nicht zum Düsseldorfer Nachtnetz; Abweichender Takt: täglich 0-1 Uhr und 20-24 Uhr, samstags 6-9 Uhr und sonn- und feiertags 9–20 Uhr alle 15 min und samstags 5-6 Uhr und sonn- und feiertags 5-9 Uhr alle 30 min
10 min

 

Neuss Hbf S-Bahn Blücherstraße – NE Am Kaiser S-Bahn D-Heerdt, Vogesenstraße – Handweiser Aldekerkstraße – Heesenstraße – Nikolaus-Knopp-Platz  Heerdter Krankenhaus – Drusustraße – Belsenplatz  Barbarossaplatz – Luegplatz – Tonhalle/Ehrenhof U Heinrich-Heine-Allee Stadtbahn U Steinstraße/Königsallee U Oststraße U Düsseldorf Hbf S-Bahn U Handelszentrum/Moskauer Straße U Kettwiger Straße Ronsdorfer Straße – Lierenfeld, Betriebshof Schlesische Straße – Jägerstraße – D-Eller Mitte  S-Bahn Alt Eller D-Eller, Vennhauser Allee 
Hochflurbetrieb der Rheinbahn; Linie gehört zum Düsseldorfer Nachtnetz; Abweichender Takt: täglich 0-1 Uhr und 20-24 Uhr, samstags 6-9 Uhr und sonn- und feiertags 9–20 Uhr alle 15 min und samstags 1-6 Uhr und sonn- und feiertags 1-9 Uhr alle 30 min
10 min
Krefeld, Rheinstraße1 Krefeld Hbf S-Bahn Dießem Königshof – Fischeln KR-Fischeln, Grundend – Osterath, Görgesheide2 Hoterheide – Kamperweg – Bovert Haus Meer3 Forsthaus – Büderich, Landsknecht – Düsseldorf-Lörick4 Löricker Straße – Lohweg – Prinzenallee  Heerdter Sandberg – Comenius-Gymnasium – Belsenplatz  Barbarossaplatz – Luegplatz – Tonhalle/Ehrenhof U Heinrich-Heine-Allee Stadtbahn U Steinstraße/Königsallee U Oststraße U Düsseldorf Hbf S-Bahn5 U Oberbilker Markt/Warschauer Straße U Ellerstraße U D-Oberbilk S-Bahn Kaiserslauterner Straße – Provinzialplatz – Werstener Dorfstraße – Opladener Straße – Ickerswarder Straße – Elbruchstraße – D-Holthausen6  
Hochflurbetrieb der Rheinbahn; ehemalige K-Bahn; Abschnitt 4–6 dieser Linie gehört zum Düsseldorfer Nachtnetz; in den Schulferien gilt ein besonderer Fahrplan. Abweichender Takt: Abschnitt 4–6: täglich 0-1 Uhr und 20-24 Uhr, samstags 6-9 Uhr und sonn- und feiertags 9–20 Uhr alle 15 min und samstags 1-6 Uhr und sonn- und feiertags 1-9 Uhr alle 30 min; Abschnitt 1–4: täglich 0-1 Uhr und 20-24 Uhr, samstags 5-9 Uhr und sonn- und feiertags 6–20 Uhr alle 30 min
20 min (1-4)
10 min (4-5)
D-Lörick, Am Seestern  Prinzenallee  Heerdter Sandberg – Comenius-Gymnasium – Belsenplatz  Barbarossaplatz – Luegplatz – Tonhalle/Ehrenhof U Heinrich-Heine-Allee Stadtbahn U Steinstraße/Königsallee U Oststraße U Düsseldorf Hbf S-Bahn U Handelszentrum/Moskauer Straße U Kettwiger Straße Ronsdorfer Straße – Lierenfeld, Betriebshof
Hochflurbetrieb der Rheinbahn; verkehrt nur Mo–Fr 5–21 Uhr und Sa 8–21 Uhr
10 min
Merkur Spiel-Arena/Messe Nord (← Sportpark Nord/Europaplatz) – Mörikestraße – Freiligrathplatz  Messe Ost/Stockumer Kirchstraße Nordpark/Aquazoo Reeser Platz – Theodor-Heuss-Brücke  Golzheimer Platz Kennedydamm – U Victoriaplatz/Klever Straße U Nordstraße U Heinrich-Heine-Allee Stadtbahn U Steinstraße/Königsallee U Oststraße U Düsseldorf Hbf S-Bahn
Hochflurbetrieb der Rheinbahn; Linie gehört nicht zum Düsseldorfer Nachtnetz; Abweichender Takt: täglich 20–21 Uhr, sonn- und feiertags 9–20 Uhr alle 15 min, Bedienung der Haltestelle Sportpark Nord/Europaplatz im 30-Minuten-Takt aber nicht an Messetagen und bei Veranstaltungen in der Arena
10 min

(U DU-Meiderich Bf 1 U Auf dem Damm –) U Duissern2 U Duisburg Hbf S-Bahn U König-Heinrich-Platz U Steinsche Gasse Platanenhof – Musfeldstraße – Kremerstraße – Karl-Jarres-Straße – Grunewald – Grunewald Betriebshof – Kulturstraße – Im Schlenk – Waldfriedhof Münchener Straße – Sittardsberg – Mühlenkamp – St. Anna Krankenhaus Angerbogen (nie in Betrieb genommen) DU-Kesselsberg3 D-Froschenteich – Wittlaer4 Am Mühlenacker – Kalkumer Schlossallee Klemensplatz Kittelbachstraße – Alte Landstraße – Lohausen Freiligrathplatz  Messe Ost/Stockumer Kirchstraße Nordpark/Aquazoo Reeser Platz – Theodor-Heuss-Brücke  Golzheimer Platz Kennedydamm – U Victoriaplatz/Klever Straße U Nordstraße U Heinrich-Heine-Allee Stadtbahn U Steinstraße/Königsallee U Oststraße U Düsseldorf Hbf S-Bahn5 U Oberbilker Markt/Warschauer Straße U Ellerstraße  U D-Oberbilk S-Bahn Kaiserslauterner Straße – Provinzialplatz – Werstener Dorfstraße – Südpark D-Universität Ost/Botanischer Garten6
Hochflurbetrieb der Rheinbahn und DVG; ehemalige D-Bahn; Abschnitt 4–5 gehört zum Düsseldorfer Nachtnetz

15 min (1–3)
10/20 min (3–4)
10 min (4–6)
D-Gerresheim, Krankenhaus – Heinrich-Könn-Straße – Auf der Hardt/LVR-Klinikum Pöhlenweg – Staufenplatz  Schlüterstraße/Arbeitsagentur – Engerstraße – Lindemannstraße – Uhlandstraße – D-Wehrhahn S-Bahn U Pempelforter Straße U Schadowstraße U Heinrich-Heine-Allee Stadtbahn U Benrather Straße U Graf-Adolf-Platz U Kirchplatz  D-Bilk S-Bahn  Suitbertusstraße – Südring – Flehe, Aachener Platz Volmerswerther Straße – Krahkampweg – D-Volmerswerth, Hellriegelstraße
Niederflurbetrieb der Rheinbahn; Linie gehört nicht zum Düsseldorfer Nachtnetz; Abweichender Takt: Mo–Fr 20–24 Uhr, samstags 7-8 Uhr und sonn- und feiertags alle 30 Minuten
20 min
Schließen

Neben den Stadtbahnlinien gibt es einige Straßenbahnlinien mit abgetrennten Abschnitten bzw. Tunnelabschnitten. Diese Linien werden mit niederflurigen Straßenbahnwagen befahren. Mit 2,3 Meter Wagenkastenbreite sind die Straßenbahnwagen zudem schmaler als die Stadtbahnwagen, welche üblicherweise 2,65 Meter breit sind. Die Straßenbahnlinien tragen dreistellige Liniennummern, während die Stadtbahnlinien zweistellige Nummern mit vorangestelltem „U“ haben. In Duisburg benutzen die Linien 901 und 903 zum Teil die Gleise der U79. In Essen befährt die Linie 108 die Südstrecke auf Dreischienengleisen zusammen mit der Linie U11. Die Straßenbahn Bochum/Gelsenkirchen befährt mit den Linien 301, 302, 306, 308, 310 und 318 einige Tunnelabschnitte. Den einst geplanten durchgehenden Verkehr von Düsseldorf nach Essen über Duisburg wird es vielleicht nie geben, da die Strecke zwischen Mülheim (Anschluss an die Essener Stadtbahn) und Duisburg (Anschluss an die Stadtbahn Düsseldorf/Duisburg) auf Dauer in Straßenbahnmanier verbleiben soll.

In Mülheim wird damit vermutlich auf Dauer (derzeit am Hauptbahnhof) von der Essener U18 auf die Duisburger Straßenbahnlinie 901 umgestiegen werden müssen, obwohl beide normalspurig sind und der Tunnel unter der Innenstadt Mülheims durchgehend gebaut worden ist. Der Grund für diese Brechung liegt in der mangelnden finanziellen Bereitschaft der Städte, die technischen Unterschiede bei Radreifen und Zugbeeinflussung (Linienförmige Zugbeeinflussung für Duisburger Fahrzeuge) sowie dem Ausbaustand der Duisburger Straße in Mülheim-Speldorf zu überwinden. Ursprünglich war eine technische Lösung für einen solchen Mischbetrieb zumindest zwischen Schloss Broich und MülheimHbf vorgesehen, wurde jedoch, um Betriebskosten der zu verlängernden U18 einzusparen, noch vor der Inbetriebnahme abgebrochen.

In Bau befindliche Linien

Weitere Informationen Stadt, Linie ...
StadtLinieVerlaufBemerkung
DortmundUmbau HbfUmbau der Tunnelstation Dortmund Hbf, Bahnsteigerweiterung nach Osten und Süden, Verglasung der beiden Ebenen zwischen der DB und Verteilerebene DSW21[5]geplante Fertigstellung 2022[veraltet]
DüsseldorfU81/U82Freiligrathplatz – Flughafengeplante Fertigstellung II. Quartal 2026[6]
Schließen

In Planung befindliche Linien

Weitere Informationen Stadt, Linie ...
StadtLinieVerlaufBemerkung
DortmundVerlängerung U41Clarenberg – Benninghofen
DortmundVerlängerung U44Westfalenhütte – Warmbreitbandstraßeerster Bauabschnitt, Niederflurstadtbahn
DortmundVerlängerung U44Warmbreitbandstraße – Kirchderne Bahnhofzweiter Bauabschnitt, Niederflurstadtbahn
DortmundVerlängerung U49Hafen – KirchlindeNeubau eines Streckenastes ab Hst. Huckarde Abzweig
DortmundVerlängerung U49Hacheney – Wellinghofen/Godekinstr.
DüsseldorfVerlängerung U73Gerresheim(S) – Nach den MauresköthenNiederflurstadtbahn
DüsseldorfSüdverlängerung Tunnel Wehrhahn-LinieSuitbertusplatz – D-Bilk (S)
DüsseldorfVerlängerung Tunnel U78, U79, (U80), (U82)Kennedydamm – Reeser Platz
DüsseldorfU80 – Messe UmfahrungAusfädelung Reeser Platz – Messe Süd/Congress Center – Merkur Spiel-Arena/Messe Nord
DüsseldorfU81/U82Ratingen West – Flughafen
DüsseldorfU78/U81Merkur Spiel-Arena/Messe Nord – Lörick – Neuss
EssenVerlängerung U17Margarethenhöhe – Sommerburgstr./Norbertstr. (– Hatzper Straße)Verlängerung U11 verworfen[2]
Schließen

Verworfene/Zurückgestellte Planungen (Auswahl)

Weitere Informationen Stadt, Linie ...
StadtLinieVerlaufBemerkung
BochumVerlängerung U35Hustadt – Fachhochschule
DortmundU48Körne – Schürenverworfen
DüsseldorfOstverlängerung Tunnel Wehrhahn-LinieD-Wehrhahn (S) – Grafenberger Allee / Schlüterstr.indefinit zurückgestellt
DuisburgVerlängerung Tunnel U79, 903Meiderich Bf – Landschaftspark Nord (1,8 km)durch Bezirksregierung abgelehnt
DuisburgVerlängerung Tunnel 901Rathaus – Kaßlerfeld (1 km)
GelsenkirchenVerlängerung Tunnel 301Verlängerung des bestehenden Stadtbahntunnels durch Erleindefinit zurückgestellt
MülheimVerlängerung Tunnel 901, 102Verlängerung des Stadtbahntunnels nach Speldorf, bzw. Mitbenutzung durch U18indefinit zurückgestellt
Schließen

Entstehung der Stadtbahnlinien

Die heutigen Stadtbahnlinien basieren größtenteils auf ehemaligen Straßenbahnlinien, die vor der Zeit der Stadtbahnlinien verkehrten.

Die Liniennummern wurden dann einfach durch die üblichen U-Bezeichnungen ersetzt. Die bisher einzige Ausnahme ist die Linie U70, die als Ergänzung zur bereits bestehenden U-Bahn-Linie eingerichtet wurde.

Die Entstehung der einzelnen U-Bahn-Linien:

Weitere Informationen Stadtbahnlinie, ersetzte Straßen- / Stadtbahnlinie ...
Stadtbahnlinie
ersetzte Straßen- / Stadtbahnlinie
im Abschnitt
am
(Inbetriebnahme der Stadtbahn)
Bemerkungen
Besonderheiten
U11 111 E-Messe/Gruga – Rüttenscheid – Essen Hbf 31. Mai 1986 Straßenbahnverkehr Grugahalle–Gruga/Messe bereits seit dem 31. Mai 1981 wegen Umbauarbeiten eingestellt,

Straßenbahnverkehr Essen Hbf – Saalbau – Rüttenscheider Stern seit 1985 wegen Umbauarbeiten eingestellt

U17 7/17 E-Margarethenhöhe – Holsterhausen – Essen Hbf 27. November 1981 Straßenbahnverkehr seit dem 27. Mai 1977 wegen Umbauarbeiten eingestellt, Ersatz durch Buslinie 57/157
U17 101/106 E-Altenessen Bf – Karnap – GE-Horst 30. September 2001 Straßenbahnverkehr seit dem 23. April 1998 wegen Umbauarbeiten eingestellt, Ersatz durch Buslinie 111
U18 8/18 Heißen Kirche – Essen Hbf 28. Mai 1977 Straßenbahnverkehr seit Anfang April 1974 wegen Umbauarbeiten eingestellt, Ersatz durch Buslinie 58
U18 8 Heißen Kirche – Mülheim Hbf 3. November 1979
U35 305 Bochum Hbf – Riemke Markt – Herne Bf 2. September 1989
U35 306 Bochum Hbf – Ruhr-Universität – Hustadt 27. November 1993 Straßenbahnverkehr im Abschnitt Ruhr-Universität–Hustadt bereits vorher wegen Umbauarbeiten eingestellt
Schließen
Weitere Informationen heutige Stadtbahnlinie mit heutigem Linienweg, ehemalige Straßen- / Stadtbahnlinie mit damaligem Linienweg ...
heutige Stadtbahnlinie mit
heutigem Linienweg
ehemalige Straßen- / Stadtbahnlinie
mit damaligem Linienweg
Datum der
Linienumstellung
Bemerkung
U41 Lünen-Brambauer – DO-Brechten – Fredenbaum – Dortmund Hbf – Märkische Straße – Hörde 401 Lünen-Brambauer – DO-Brechten – Fredenbaum – Dortmund Hbf – Märkische Straße – Hörde 27. Mai 1983
U42 Hombruch – Stadtgarten – Reinoldikirche – Brunnenstraße – Kirchderne – Grevel 402 Hombruch – Stadtgarten – Kampstraße – Reinoldikirche – Kirchderne – Grevel 26. September 1992 Ab Stadtbahneröffnung nach Grevel fuhr auf der Strecke nach Hombruch vorübergehend eine neu eingerichtete Linie 408 (Hombruch – Wickede) über Stadtgarten oberirdisch, während die U42 in Stadtgarten unterirdisch hielt bzw. endete, bis der Tunnel nach Hombruch 2002 fertig gestellt war.
U43 Dortmund-Dorstfeld – Kampstraße – Reinoldikirche – Körne – Wambel – Brackel – Asseln – Dortmund-Wickede 403 Dorstfeld – Kampstraße – Reinoldikirche – Körne – Wambel – Brackel – Asseln – Wickede 27. April 2008
U44 Dortmund-Marten – Dorstfeld – Kampstraße – Reinoldikirche – Westfalenhütte 404 Marten – Dorstfeld – Kampstraße – Reinoldikirche – Westfalenhütte 27. April 2008
U45 Dortmund Hbf – Kampstraße – Stadtgarten – Westfalenpark – Westfalenhallen(/-stadion) 405 (Mengede – Westerfilde – Huckarde –) Dortmund Hbf – Kampstraße – Stadtgarten – Westfalenpark (– Hacheney) 27. Mai 1983 die U45 fuhr früher Westerfilde – Hacheney, die Strecke Westerfilde – Dortmund Hbf wurde von der U47 übernommen. Die U45 fährt als U46 weiter Richtung Brunnenstraße, nur bei Großveranstaltungen zum Stadion. Die U45 hat bis Westfalenpark die gleiche Strecke wie die U49, zweigt dann ab Richtung Westfalenhallen/Stadion über eine ehemalige Betriebsstrecke (Brücke) zum Remydamm
U46 Dortmund Westfalenhallen – Polizeipräsidium – Stadtgarten – Reinoldikirche – Brunnenstraße 403 (Westfalenstadion –) Westfalenhalle – Polizeipräsidium – Stadtgarten (– Kampstraße – Dortmund Hbf – Fredenbaum)

402 (Hombruch –) Stadtgarten – Kampstraße – Reinoldikirche – Brunnenstraße (– Kirchderne – Grevel)

2. Juni 1996 406 fuhr ursprünglich zwischen Kirchderne (Schulte Rödding) und Hörde und als HVZ-Verstärker Grevel – Hörde: (Grevel –) Kirchderne – Brunnenstraße – Reinoldikirche – Märkische Straße – Hörde. Nach Eröffnung des Haupttunnels in der Stadtmitte am 2. Juni 1984 wurde die 406 auf die Relation (Grevel – Kirchderne –) Schulte Rödding – Stadtmitte – Westfalenstadion geändert, nach Einstellung der Linie 402 im September 1992 wurde die 406 als Ersatz für die 403 (Marten – Wickede) zwischen Marten und Westfalenstadion geführt.
U47 DO-Westerfilde – Huckarde – Dortmund Hbf – Märkische Straße – Aplerbeck 405 Mengede Markt – Westerfilde – Huckarde – Dortmund Hbf (– Kampstraße – Stadtgarten – Westfalenpark – Hacheney)

407 Dortmund Hbf – Kampstraße – Stadtgarten – Märkische Straße – Aplerbeck

27. Mai 1983 U47 fuhr vorübergehend Brambauer – Aplerbeck (Brambauer – Brechten – Fredenbaum – Dortmund Hbf – Kampstraße – Stadtgarten – Märkische Straße – Aplerbeck), übernahm dann die Strecke ab Westerfilde von der U45. Wegen des Baus der S-Bahn-Linie S2 wurde die U45 zwischen Westerfilde und Mengede stillgelegt.
U49 Dortmund Hbf – Kampstraße – Stadtgarten – Westfalenpark – Hacheney 405 (Mengede – Westerfilde – Huckarde –) Dortmund Hbf – Kampstraße – Stadtgarten – Westfalenpark – Hacheney 2. Juni 1984
U70 Düsseldorf Hbf – Meerbusch – Krefeld Schnellverkehr, nur während der Hauptverkehrszeit Ergänzung zur Linie U76 ?
U71 D-Rath (S) – Heinrichstraße – D-Wehrhahn (S) – Heinrich-Heine-Allee – D-Bilk (S) – Volmerswerth 701 D-Rath (S) – D-Derendorf (S) – Jan-Wellem-Platz – Allee – Südpark - Holthausen - Benrath, Betriebshof 20. Februar 2016
U72 Ratingen-Mitte – Grafenberg – D-Wehrhahn (S) – Heinrich-Heine-Allee – D-Bilk (S) – Südpark – Holthausen – Benrath, Betriebshof 712 Ratingen-Mitte – Grafenberg – D-Wehrhahn (S) – Heinrich-Heine-Allee – D-Bilk (S) – Volmerswerth 20. Februar 2016
U73 D-Gerresheim (S) – Grafenberg – D-Wehrhahn (S) – Heinrich-Heine-Allee – D-Bilk (S) – Südpark – Universität Ost/Botanischer Garten 703 D-Gerresheim (S) – Grafenberg – D-Wehrhahn (S) – Heinrich-Heine-Allee – Kirchfeldplatz 20. Februar 2016
U75 Neuss Hbf – D-Handweiser – Oberkassel – Heinrich-Heine-Allee – Düsseldorf Hbf – Lierenfeld – Eller Vennhauser Allee 705 Neuss, Stadthalle – D-Handweiser – Oberkassel – Heinrich-Heine-Allee – Düsseldorf Hbf – D-Oberbilk (S) / Philipshalle / Abschnitt der Linie 707 zwischen Düsseldorf Hbf – Eller, dadurch Streckenänderung der Linie 707 in Richtung Universität Botanischer Garten 26. Mai 1993
U76 D-Holthausen – Oberbilk (S) – Düsseldorf Hbf – Heinrich-Heine-Allee – Oberkassel – D-Lörick – Meerbusch – Krefeld 76 Düsseldorf Hbf – Jan-Wellem-Platz – Oberkassel – D-Lörick – Meerbusch – Krefeld 7. Mai 1988
U77 D-Am Seestern – Oberkassel – Heinrich-Heine-Allee – Düsseldorf Hbf – Lierenfeld 717 (Meerbusch Hoterheide –) D-Lörick – Oberkassel – Heinrich-Heine-Allee – Düsseldorf Hbf – Oberbilk – Holthausen 29. Mai 1994
U78 Düsseldorf Hbf – Heinrich-Heine-Allee – Stockum – Messe/Rheinstadion 718 Düsseldorf Hbf – Jan-Wellem-Platz – Stockum – Messe/Stadion 7. Mai 1988
U79 D-Universität Ost/Botanischer Garten – Südpark – D-Oberbilk (S) – Düsseldorf Hbf – Heinrich-Heine-Allee – Stockum – Kaiserswerth – D-Wittlaer – DU St.-Anna-Krankenhaus – König-Heinrich-Platz – Duisburg Hbf – DU-Meiderich Bf 79 Düsseldorf Hbf – Jan-Wellem-Platz – Stockum – Kaiserswerth – D-Wittlaer – DU Albertus-Magnus-Straße – König-Heinrich-Platz – Duisburg Hbf 7. Mai 1988
U83 Gerresheim, Krankenhaus – Grafenberg – D-Wehrhahn (S) – Heinrich-Heine-Allee – D-Bilk (S) – Volmerswerth 713 Gerresheim, Krankenhaus – Grafenberg – D-Wehrhahn (S) – Heinrich-Heine-Allee – D-Bilk (S) – Universität Ost/Botanischer Garten 20. Februar 2016
Schließen

Historie der Stadtbahnlinien

Seit der Entstehung der einzelnen U-Bahn-Strecken haben sich im Laufe der Zeit Änderungen ergeben. Die folgende Tabelle enthält allerdings nur Änderungen, die Streckenverläufe und Haltestellen betreffen, jedoch keine Fahrtzeitanpassungen, Fahrplanänderungen o. ä.

Weitere Informationen Datum, Stadtbahnlinie ...
Datum Stadtbahnlinie Änderung Anmerkung
27. November 1981 U18 Verlängerung der Strecke innerhalb von Wiener Platz (heute Hirschlandplatz) bis zum Berliner Platz keine
1989 U45 Wegfall des Streckenabschnitts Mengede Markt – Westerfilde (S) Durch S-Bahn Linie S2 ersetzt. (Westerfilde – Nette/Oestrich – Dortmund Mengede Bf.)
11. Juli 1992 U79 Verlängerung nach Duissern, Änderung der Linienführung. Die Haltestelle Lehmbruck-Museum entfällt, dafür Einführung der Haltestellen Musfeldstraße, Platanenhof und Karl-Jarres-Straße sowie des U-Bahnhofs Duissern. Die oberirdische Straßenbahnführung durch die Innenstadt wird durch eine neue Tunnelführung unterhalb der Innenstadt ersetzt Linien (U79, 901, 903) und rückgebaut
Mai 1994 U41/U47 Verlängerung nach Westerfilde keine
Mai 1994 U74 / U77 Ersatz der damaligen Stadtbahnlinie 717, Einführung des neuen U-Bahnhofs Am Seestern zur besseren Anbindung der dortigen Buslinien und dem neugebauten Gewerbepark keine
1995 U11 Neue Endstelle Messe/Gruga keine
1996 U42 Verlängerung der Strecke zum neuen Endpunkt Städtische Kliniken keine
2. Juni 1996 U46 Neue Stadtbahnlinie in Tunnel 2 zuerst Grevel – Polizeipräsidium, dadurch Rücknahme der U42 auf die Relation Brügmannplatz (sa/so: Brunnenstr.) – Städt. Kliniken
1997 U42 Verlängerung von Brügmannplatz bis Brunnenstraße neuer Linienweg: Brunnenstraße – Städt. Kliniken mit nur fünf Stationen (Brunnenstr., Brügmannplatz, Reinoldikirche, Stadtgarten, Städt. Kliniken)
24. Mai 1998 U11 Verlängerung zum neuen Haltepunkt Altenessen Bf keine
24. Mai 1998 U17 Wegfall der Endstelle Universität Essen, neuer Haltepunkt Berliner Platz Mitbedienung der Universität durch die Verlängerung der Linie U17
24. Mai 1998 U45, U46 Verlängerung zum neuen Endpunkt Westfalenhallen an der neuen Station wechseln die Wagen auf die jeweils andere Linie – U45 fährt weiter als Linie U46 und andersherum –, die Station Westfalenstadion wird nur noch bei Veranstaltungen bedient
24. Mai 1998 U49 Wegfall des Abschnitts Brambauer – Fredenbaum keine
30. Mai 1999 U74 Verlängerung zur neuen Endhaltestelle Meerbusch, Görgesheide keine
28. Mai 2000 U41 Wegfall des Abschnitts Westerfilde – Dortmund Hbf keine
28. Mai 2000 U45 Wegfall des Abschnitts Fredenbaum – Dortmund Hbf, Linienwegänderung zum neuen Haltepunkt Hafen keine
17. November 1999 U49 Statt U45 nun U49 mit achtachsigen B-Wagen bis Brechten, Wegfall des Abschnitts Brambauer – Brechten (Stadtbahnausbau) kein Stadtbahnverkehr nach Lünen-Brambauer wegen Bauarbeiten
10. Juni 2001 U75 Wegfall der Bedienung in der Neusser Innenstadt, neue Endhaltestelle ist Neuss Hbf einziger Schienenverkehr in der Neusser Innenstadt nur noch
durch Linie 709
10. Juni 2001 U79 Verlängerung bis zur neuen Endhaltestelle Duisburg-Meiderich Bf Mitbedienung der Linie 903, die dadurch erheblich schneller die Stammstrecke bedient
30. September 2001 U11 Verlängerung der Strecke innerhalb von Altenessen bis zum Karlsplatz keine
30. September 2001 U17 Verlängerung der Strecke bis zur neuen Endstelle Gelsenkirchen Fischerstraße Übernahme der Straßenbahnlinien 101 und 106
15. Juni 2002 U74, U77 Wegfall der Haltestelle Stahlwerkstraße Der Schienenverkehr durch Oberbilk wird durch eine unterirdische Trasse ersetzt und rückgebaut, die Anbindung der Ortsteile Wersten und Oberbilk an die Innenstadt wird dadurch beschleunigt
16. Juni 2002 U42 Streckenwechsel mit der U46, die nun am U-Bf Brunnenstraße endet, sowie Streckenverlängerung zur neuen Endstelle Hombruch, Grotenbachstraße Wegfall der Straßenbahnlinie 408 zwischen Kampstraße und Hombruch
2003 U41 Verlängerung bis zur neuen Endstelle Hafen dafür Wegfall der Linie U45
2003 U45 Wegfall des Abschnitts Hafen – Dortmund Hbf dafür Bedienung durch die Linie U41
6. Januar 2002 U49 Verlängerung bis Brambauer Nach umfangreichen Bauarbeiten kann die Stadtbahn wieder den Ortsteil Brambauer mit dem Dortmunder Norden verbinden. Einsatz von achtachsigen Stadtbahnwagen B.
2003 U79 Verlängerung bis Kaiserslauterner Straße Bedienung nur mo–fr zur HVZ, nicht an schulfreien Tagen
13. Juni 2004 U17 Verlängerung bis Buerer Straße keine
24. September 2009 U74 Verlängerung bis Benrath, Betriebshof 20-Minuten-Takt
30. August 2010 U79 Verlängerung der Linie bis Universität Ost / Botanischer Garten nur montags bis freitags 6–19 Uhr
07. Januar 2024 U71 Tausch des südlichen Streckenabschnitts mit U72 (von Benrath, Betriebshof zu Volmerswerth) 20-Minuten-Takt
07. Januar 2024 U72 Tausch des südlichen Streckenabschnitts mit U71/U83 (von Volmerswerth zu Benrath, Betriebshof) 10-Minuten-Takt
07. Januar 2024 U74 Betrieb eingestellt 20-Minuten-Takt
07. Januar 2024 U83 Tausch des südlichen Streckenabschnitts mit U72 (von Benrath, Betriebshof zu Volmerswerth) 20-Minuten-Takt
07. Januar 2024 U76 Verlängerung im Süden über Oberbilk bis Holthausen, als Ersatz für entfallene U74 10-Minuten-Takt (zwischen Lörick und Holthausen)
07. Januar 2024 U77 Verlegung des südlichen Streckenabschnitts von Holthausen nach Lierenfeld, Betriebshof 10-Minuten-Takt (neu)
Schließen

Die bereits 1901 eröffnete Wuppertaler Schwebebahn ist seit dem VRR-Verbundstart im Jahr 1980 als Linie 60 ebenfalls in das Liniennummernsystem der Stadtbahn Rhein-Ruhr integriert, jedoch als einzige ohne das Präfix U.

Stadtbahnwagen

Weitere Informationen Stadt, Typ ...
Stadt Typ Baujahr Fahrzeugnummer Bemerkungen
BochumB80D1989–19936001–6025ohne Klappstufen, Außenschwingtüren
BochumTango2007–20086026–6031
Bochum Tango 2020–2021 6241–6246
DortmundB80C (B6)1986–1993301–343343 von 1998 bis 2000 versuchsweise als Achtachser mit Kunststoffmittelteil
DortmundB80C (B8)1993–1994344–354als Sechsachser geliefert, 1996 Umbau zu Achtachsern (B8), 348 als erstes modernisiertes Fahrzeug im Sommer 2024 in Dortmund eingetroffen
DortmundB80C (B8)1998–1999355–364ab Werk als Achtachser geliefert
DortmundB100S1974401–410zweiteil. Frontscheibe, ex Bonn, bis 2024 ausgemustert und bis auf drei Fahrzeuge verschrottet (Veräußerung der verbleibenden Fahrzeuge an die Berufsfeuerwehr vorgesehen)
DortmundNGT82007–20131–47Auslieferung ab September 2007; im Einsatz auf den Niederflurlinien U43 und U44
DortmundB80D2021–2026365–398Neue B-Wagen-Serie, hergestellt von HeiterBlick; Aufnahme des Fahrgastbetriebs am 23. April 2024
DüsseldorfGT8SU1973–19743101–3104Falttüren, Mittelteil als Speisewagen, 1981 Umbau aus GT8S, ausgemustert
DüsseldorfGT8SU1973–19743201–3236 Falttür, 1981 Umbau aus GT8S
DüsseldorfB80D19814002–4012Falttüren
DüsseldorfB80D19864101–4104Falttüren, Speiseabteil
DüsseldorfB80D1986–19904201–4288Falttüren
DüsseldorfNF8U2006–20073301–3315Niederflurfahrzeuge für die Wehrhahn-Linie
Düsseldorf HF6 2018–2025 4301-4259 Schwenkschiebetüren
DuisburgB80C19844701–4714Falttüren
DuisburgB80C19844715–4718Falttüren, Umbau aus Speisewagen, nur drei Doppeltüren je Seite
EssenB80C19765101–5111Schwenkschiebetüren, zweiteilige Frontscheibe, Umbau aus B100S 5001–5011
EssenB80C19785121–5128Falttüren, zweiteilige Frontscheibe, Umbau aus B100S 5021–5028
EssenB80C19855141–5145Falttüren
EssenP8619865211ohne Klappstufen, Innenschwenktüren, 1992 ex London Docklands Light Railway, Hersteller: LHB, Umbau von Stromschienen- auf Oberleitungsbetrieb und mit Führerständen, als letzter nicht erneut umgebauter Wagen verschrottet
EssenP86U19865231–5240Umbau aus P86 5201–5210.
EssenP8919895221–5230ohne Klappstufen, Schiebetüren, 1994 ex London Docklands Light Railway, Hersteller: British Rail Engineering Ltd. (BREL), Umbau von Stromschienen- auf Fahrleitungsbetrieb mit Führerständen
Essen & Mülheim an der Ruhr HF1 2024-2026 5301-5351 Hergestellt von Construcciones y Auxiliar de Ferrocarriles (CAF); ohne Klappstufen
Mülheim an der RuhrB100S19765012–5013Schwenkschiebetüren, zweiteilige Frontscheibe, 5012 im Jahr 2023 verschrottet, 5013 abgestellt
Mülheim an der RuhrB100S19765014–5016Schwenkschiebetüren, zweiteilige Frontscheibe, 5015 vom Jahr 2023 abgestellt
Mülheim an der RuhrB80S19855031–5032Schwenkschiebetüren, beide Wagen seit 2023 abgestellt
Schließen

Siehe auch

Literatur

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI