Stechera
Ortsteil der Stadt Helmbrechts im oberfränkischen Landkreis Hof
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Stechera ist ein Gemeindeteil der Stadt Helmbrechts im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).[2] Stechera liegt in der Gemarkung Oberweißenbach.[3]
Stechera Stadt Helmbrechts | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 14′ N, 11° 40′ O |
| Höhe: | 640 m ü. NHN |
| Einwohner: | 42 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95233 |
| Vorwahl: | 09252 |
Lage von Stechera in Helmbrechts
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Ortsansicht von Stechera | |
Geografie
Das Dorf liegt im Tal des Lehstenbaches. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Ort zur Staatsstraße 2195 (1,1 km südlich) bzw. nach Lehsten (1 km nordwestlich).[4]
Geschichte
Der Ort wurde aufgrund des Besitzers der Mühle Hans Steh(ch)er 1533 im entsprechenden Landbuch erwähnt. Technische Relikte sind Gräben und angestaute Teiche, die früher auch bei Niedrigwasser den Mühlenbetrieb gewährleistet haben.[5]
Stechera gehörte teils zur Realgemeinde Kleinschwarzenbach, teils zur Realgemeinde Oberweißenbach. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Stechera aus sechs Anwesen (2 Mühlenhöfe, 1 Höflein, 1 Mühle, 1 Tropfhaus). Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Helmbrechts zu. Das Kastenamt Helmbrechts war Grundherr sämtlicher Anwesen.[6]
Von 1797 bis 1810 unterstand Stechera dem Justiz- und Kammeramt Münchberg. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Stechera dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Unterweißenbach und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Unterweißenbach zugewiesen, die 1820 vergrößert wurde und wenige Jahre später nach Oberweißenbach umbenannt wurde.[7] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Stechera am 1. Juli 1972 nach Helmbrechts eingemeindet.[8]
- Wohngebäude als Mühlenrest
Einwohnerentwicklung
Religion
Stechera ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und ist bis heute nach St. Johannes der Täufer (Helmbrechts) gepfarrt.[6][16]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Stechera. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 922–923 (Digitalisat).
- Annett Haberlah-Pohl: Münchberg. Der Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 39). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2011, ISBN 978-3-7696-6556-7.
- Otto Knopf: Thüringer Schiefergebirge, Frankenwald, Obermainisches Bruchschollenland : Lexikon. Ackermann-Verlag, Hof 1993, ISBN 3-929364-08-5, Sp. 648.
Weblinks
- Stechera in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 31. März 2025.
- Stechera in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 31. März 2025.
- Stechera im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 31. März 2025.
- Eintrag auf der Internetpräsenz der Kulturlandschaftsbeauftragten des Landkreises Hof (PDF)

