Steirerstich
Film von Wolfgang Murnberger (2025)
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Steirerstich ist der 14. Teil der österreichischen Landkrimi-Filmreihe in der Steiermark aus dem Jahr 2025 von Wolfgang Murnberger. Das Drehbuch von Wolfgang und Maria Murnberger basiert auf den Figuren aus Claudia Rossbachers Steirerkrimis.[1]
| Film | |
| Titel | Steirerstich |
|---|---|
| Produktionsland | Österreich |
| Originalsprache | Deutsch |
| Erscheinungsjahr | 2025 |
| Produktionsunternehmen | Allegro Film |
| Stab | |
| Regie | Wolfgang Murnberger |
| Drehbuch | Wolfgang Murnberger, Maria Murnberger |
| Produktion | Helmut Grasser, Gabi Stefansich |
| Musik | Roman Kariolou |
| Kamera | Peter von Haller |
| Schnitt | Julia Drack |
| Besetzung | |
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| Chronologie | |
Handlung
Mario Höfler ist Koch im Gruberwirt, dem einzigen Gasthof in Golling, außerdem ist der Frauenliebling Obmann des örtlichen Sparvereins. Nachdem Höfler erstochen in der Küche aufgefunden wird, nehmen Sascha Bergmann vom LKA Graz und dessen Kollegin Anni Sulmtaler die Ermittlungen auf. Unterstützt werden die Ermittler von Inspektorin Lena Herzog.
Das Wirtshaus wird von Hermann und Silvia Gruber betrieben. Karl Höfler war der Halbbruder des Opfers, die beiden hatten laut Karl kaum Kontakt. Pferdezüchterin Miriam Meissner war circa ein halbes Jahr mit Mario liiert. Ihre Tochter Rita ist 16, die zweite Tochter Zoe ist sieben. Vor Miriam hatte er eine dreijährige Liebschaft mit Ingrid Trieber aus Deutschland, die mit Baumeister Trieber verheiratet war, der vor zehn Jahren in der Adria beim Segeln ertrunken ist.
Mario Höfler hatte zuletzt Geld verspekuliert, unter anderem privat 120.000 Euro von Ingrid Trieber, vom Obmannstellvertreter des Sparvereins, Anton Stach, 45.000 Euro sowie von Werner Krutzler, dem Nachbarn von Ingrid, 25.000 Euro. Anlegerin Monika Bauer fehlen 10.000 Euro. Halbbruder Karl Höfler war nicht Mitglied im Sparverein, allerdings hatten die beiden Streit ums Erbe und den Bauernhof. Außerdem war er auf seinen Halbbruder wegen dessen Beziehung zu Miriam eifersüchtig. Mario hatte sich kürzlich 30.000 Euro von Miriam geliehen. Mario hatte neben dem Geld von Miriam weitere 30.000 Euro von seinem Konto in der Mordnacht bei sich, ein Raubmord wäre damit denkbar.
Auch Kellner Laszlo Nagy zählt zu den Verdächtigen, er hat für die Tatzeit kein Alibi. Bald darauf ist Laszlo verschwunden, er wird am Arbeitsplatz vermisst. Die Polizei erhält einen Hinweis, dass Ingrid Trieber etwas im Garten vergraben haben soll. In deren Haus finden die Ermittler den von ihr ans Bett gefesselten und geknebelten Laszlo, der sie erpressen wollte. Sie gesteht, am Tatort gewesen zu sein, allerdings war Mario da bereits tot. Das Geld hat sie mitgenommen.
Im Garten von Ingrid findet die Spurensicherung die Tatwaffe, ein Küchenmesser, vergraben. Auf den Videoaufzeichnungen der Kamera ihres Nachbarn Werner Krutzler erkennt Inspektorin Lena Herzog Rita Meissner, die das Messer im Garten vergraben hatte. Rita behauptet, Mario mit dem Messer in den Bauch gestoßen zu haben. Allerdings hatte das Opfer das Messer nicht im Bauch, mit ihrer Behauptung wollte sie ihre Mutter schützen, die Mario ermordet hatte, nachdem sie von der Vergewaltigung ihrer Tochter durch Mario erfahren hatte.
Annis Freund, der Psychotherapeut Michael Haas, eröffnet ihr, dass er nach Salzburg geht, während sie den Polizeidienst quittiert, um als Therapeutin in Graz neu zu beginnen.
Produktion und Hintergrund
Die Dreharbeiten fanden an 23 Drehtagen vom 23. September bis zum 23. Oktober 2024 in der Steiermark statt, Arbeitstitel war Steirerraub.[2]
Produziert wurde der Film von der Allegro Film (Produzenten Helmut Grasser und Gabi Stefansich), beteiligt waren der Österreichische Rundfunk und die ARD (ARD Degeto), unterstützt wurde die Produktion von FISA+, dem Fernsehfonds Austria und Cinestyria Filmcommission and Fonds.[2][3]
Die Kamera führte Peter von Haller, die Musik schrieb Roman Kariolou, die Montage verantwortete Julia Drack und das Casting Nicole Schmied. Das Kostümbild gestaltete Anna Zeitlhuber, das Szenenbild Maria Gruber, den Ton Dietmar Zuson und das Maskenbild Monika Fischer-Vorauer und Gabriele Grünwald.[2][4] 2024 entstand neben Steirerstich auch die 13. Folge Steirerwahn.[3]
Die Folge ist die letzte mit Anna Unterberger als Anni Sulmtaler und die erste mit Maya Unger als deren Nachfolgerin Lena Herzog.[5][6]
Veröffentlichung
Rezeption
Die ORF-Erstausstrahlung am 29. Dezember 2025 wurde von bis zu 766.000 und durchschnittlich 746.000 Personen verfolgt bei 28 Prozent Marktanteil.[8]
Weblinks
- Steirerstich bei Allegrofilm
- Steirerstich bei crew united
- Steirerstich bei Fernsehserien.de
- Steirerstich auf tv.ORF.at
- Steirerstich auf ORF ON
- Steirerstich bei IMDb