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The Uprising – Für die Freiheit

Historienfilm aus dem Jahr 2026 von Paul Greengrass From Wikipedia, the free encyclopedia

The Uprising – Für die Freiheit (Originaltitel: The Uprising) ist ein Historienfilm aus dem Jahr 2026 von Paul Greengrass. Der Film handelt vom englischen Bauernaufstand von 1381 bzw. von einem Bauern (gespielt von Andrew Garfield), einem der vielen Wegbereiter der Bauernrebellion gegen die englische Armee des damals 14-jährigen König Richard II.

TitelThe Uprising – Für die Freiheit
OriginaltitelThe Uprising
OriginalspracheEnglisch
Schnelle Fakten Titel, Originaltitel ...
Film
Titel The Uprising – Für die Freiheit
Originaltitel The Uprising
Produktionsland Vereinigte Staaten, Vereinigtes Königreich, Deutschland
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 2026
Länge 128 Minuten
Altersfreigabe
Stab
Regie Paul Greengrass
Drehbuch Paul Greengrass
Produktion Jason Blum, Gregory Goodman, Paul Greengrass, Joanna Kaye, Joe Neurauter, Lars Sylvest
Musik Volker Bertelmann
Kamera Pål Ulvik Rokseth
Schnitt William Goldenberg
Besetzung
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Handlung

Im Jahr 1381, nach der verheerenden Pestepidemie, die die Hälfte der europäischen Bevölkerung dahingerafft hatte, wird England faktisch vom Rat Richards II. regiert; der erst 14-jährige König ist zu jung, um selbst zu regieren. Da das Königreich dringend mehr Einnahmen benötigt, müssen die Steuern erhöht werden. Der Rat hält eine Besteuerung der Kirche oder des Kaufmannsstandes für politisch nicht durchsetzbar und beschließt stattdessen, die Abgaben für die Bauernschaft zu steigern. Ein Ackerbauer, der selbst die Pest überlebt hat, aber seine Frau und seine beiden Kinder an die Krankheit verlor, kommt in die Stadt, um seine jährlichen Steuern zu entrichten. Die Stadtbewohner beklagen sich beim Steuereintreiber darüber, dass die Abgaben so stark erhöht wurden, dass sie von ihrem verbleibenden Ertrag nicht mehr leben können. Der Eintreiber verlangt vom Pflüger erneut die Zahlung von Abgaben für seine verstorbene Familie, da dieser keine schriftlichen Nachweise über deren Tod vor sieben Jahren vorlegen kann. Nachdem er mitangesehen hat, wie Soldaten gewaltsam die Genitalien junger Frauen untersuchen, um festzustellen, ob diese als Kinder oder Erwachsene besteuert werden sollen, stellt der Ackerbauer den Steuereintreiber zur Rede und tötet einen Soldaten, der versucht, ihn festzunehmen. Die Courage des Bauern lösen in ganz England Aufstände weiterer Bauern aus; angeführt werden diese dann von Wat Tyler – einem ehemaligen Soldaten im Dienste des verstorbenen Vaters des Königs – sowie von John Ball, einem Priester mit egalitären Ansichten, der von der Kirche als Ketzer gebrandmarkt und inhaftiert worden war, ehe ihn die Aufständischen befreiten. Die Rebellen beschließen, nach London zu marschieren, um dem König ihre Anliegen vorzutragen; sie betrachten ihn als gerechten Herrscher, der jedoch schlecht beraten oder gar von seinem Rat indirekt als Geisel gehalten werde. Auf Anraten des Rates begibt sich der König per Boot auf die Themse, um sich den Aufständischen aus der Ferne zu zeigen; er tritt ihnen jedoch nicht persönlich gegenüber und hört sich ihre Forderungen nicht an, woraufhin die Rebellen weiterziehen und London plündern. Da die Armeen des Königs nicht vor Ort sind – sie müssen erst von Feldzügen in Schottland und Frankreich zurückbeordert werden – überredet ihn der Rat, erst bzw. scheinbar auf die Forderungen der Bauern einzugehen, um diese später, wenn sich die Bauernarmee aufgelöst hat, hinzurichten.

Der König trifft sich mit den Rebellen und verspricht ihnen, ihnen am nächsten Tag Selbstbestimmung und Begnadigung zu gewähren; bis dahin dürften sie Gerechtigkeit gegen seinen Rat suchen, den sie als Verräter betrachten. Die Ratsmitglieder werden von einem aufgebrachten Mob gefasst und auf offener Straße enthauptet. Im weiteren Verlauf der Nacht kommt es zu Plünderungen und Enthauptungen von Kaufleuten – zum Entsetzen von Tyler und Balls, die vergeblich versuchen, die Menge zu bändigen. Am nächsten Morgen ziehen die Aufständischen zum König. Dieser lässt Tyler heimlich ermorden und bewegt die Rebellen dazu, die Waffen niederzulegen. Der Ackerbauer erfährt von dem Verrat des Königs, kann die Aufständischen jedoch nicht rechtzeitig warnen. Ball und der Großteil der Rebellen werden niedergemetzelt, während der Ackerbauer mit den wenigen Überlebenden die Flucht gelingt. Ein Jahr später reist der König durch den Sherwood Forest und gerät in den Hinterhalt einer Gruppe von Bogenschützen. Der Ackerbauer gibt sich als deren Anführer zu erkennen; er droht dem König und kündigt an, für Gerechtigkeit zu sorgen, verschont ihn jedoch schließlich, auf dass er fortan in Angst leben möge.

Produktion

Die Hauptdreharbeiten fanden von September bis November 2025 statt. Es wurde an verschiedenen Orten in Franken[2] u. a. in Nürnberg (Sebaldus Kirche, Egidienkirche, Rathausplatz, Fünferplatz, Winklerstraße, Pellerhaus), fränkisches Freilandmuseum (Bad Windsheim), Lichtenau und Brückkanal Feucht[3] und in den Münchener Penzing Studios gedreht. Dafür wurden bis zu 5000 Komparsen gesucht[4][5][6].

Marketing bzw. Robin-Hood-Assoziation

Der ursprüngliche Titel des Films hieß „The Rage“.[7] Dann wurde der Film sowohl in den USA als auch im Vereinigten Königreich unter dem Titel „The Uprising“ als historisches Drama auf der Grundlage des Bauernaufstands von 1381 vermarktet. Im August 2026, wenige Wochen vor Kinostart in den USA, veröffentlichte der US-Verleih Focus Features einen neuen Trailer, der den Filmtitel in „The Uprising: The Rise of Robin Hood“ änderte und Videoclips von Garfields Charakter im märchenhaften Robin-Hood-Stil (grüne Bekleidung, tragen einer Maske und Bewaffnung mit einem Bogen) zeigte. Zusammen mit diesem Trailer veröffentlichte Focus Features eine neue Kurzbeschreibung des Films: „Angesichts der wahren Ereignisse des Aufstands, der zur Inspiration der Legende von Robin Hood beitrug, bildet [Andrew Garfields Charakter] eine Volksarmee, um sich der Macht des Königs im Kampf für Gerechtigkeit zu stellen.“[8][9][10]

Der britische Verleih des Films, Entertainment Film Distributors, gab hingegen eine gegenteilige Erklärung ab: „‚The Uprising‘ ist ein historisches Epos über den Bauernaufstand von 1381, nicht über Robin Hood. Die britische Marketingkampagne nimmt keinerlei Bezug auf Robin Hood. Marketingmaterialien aus anderen Ländern, die sich auf Robin Hood beziehen und im Vereinigten Königreich online oder in sozialen Medien auftauchen könnten, wurden nicht von uns herausgegeben oder genehmigt.“[9][10]

Die widersprüchlichen Marketingkampagnen führten zu Verwirrung hinsichtlich des Titels und der Handlung des Films, was wiederum britische Leitmedien für ihre Rezeption aufgriffen. Das etwaige Auftreten von Robin Hood in einem Film, der im Jahr 1381 spielt, wurde als anachronistisch bewertet; dies wurde damit begründet, dass Robin Hood bereits in der in mittelenglischen Sprache veröffentlichten Erzählung Piers Plowman erwähnt wird (einem Werk, das höchstwahrscheinlich in den 1370er Jahren, also vor dem Bauernaufstand, entstand) und frühere Adaptionen die Geschichte um Robin Hood meist im späten 12. Jahrhundert während der Herrschaft von Richard Löwenherz – also fast zwei Jahrhunderte früher – angesiedelt hatten. Hinterfragt wurde, ob das Marketing in den USA dem Film dort zum Erfolg verhelfen würde, da es bereits zahlreiche frühere Adaptionen zu Robin Hood gegeben hatte – darunter The Death of Robin Hood, der im Juni 2026 an den Kinokassen hinter den Erwartungen zurückgeblieben war. Im Gegensatz dazu war der Bauernaufstand zuvor noch nie verfilmt worden.[9][10][11]

Einzelnachweise

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