Wikiwand AI

Vanadium(III)-fluorid

chemische Verbindung From Wikipedia, the free encyclopedia

Vanadium(III)-fluorid ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Fluoride. Sie liegt in Form eines grauen bis grünen Pulvers vor.

Schnelle Fakten Kristallstruktur, Allgemeines ...
Kristallstruktur
Kristallstruktur von Vanadium(III)-fluorid
_ V3+ 0 _ F−
Allgemeines
Name Vanadium(III)-fluorid
Andere Namen
  • Vanadiumtrifluorid
  • Vanadiumfluorid (mehrdeutig)
Verhältnisformel VF3
Kurzbeschreibung

gelbgrünes Pulver[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 10049-12-4
EG-Nummer 233-169-6
ECHA-InfoCard 100.030.141
PubChem 66230
Wikidata Q903861
Eigenschaften
Molare Masse 107,94 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

3,36 g·cm−3[1]

Schmelzpunkt

1400 °C[1]

Siedepunkt

800 °C[1]

Löslichkeit

nahezu unlöslich in Wasser[2]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung[3]
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 301​‐​311​‐​314​‐​331
P: 261​‐​280​‐​301+310​‐​305+351+338​‐​310[3]
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).
Schließen

Gewinnung und Darstellung

Vanadium(III)-fluorid kann aus Vanadium(III)-oxid gewonnen werden. Dazu dient entweder die direkte Synthese durch Reaktion mit Fluorwasserstoff oder die Reaktion mit Ammoniumhydrogendifluorid und anschließende thermische Zersetzung des Hexaammoniumsalzes.[4]

Weiterhin ist eine Synthese aus Vanadium(III)-chlorid und Fluorwasserstoff möglich.

Eigenschaften

Die Kristallstruktur (trigonal, Raumgruppe R3c (Raumgruppen-Nr. 167)Vorlage:Raumgruppe/167, a = 516,8 pm, c = 1343,8 pm[5]) von Vanadium(III)-fluorid besteht aus gegeneinander gekippten und nach allen Richtungen des Raumes hin eckenverknüpften Oktaedern.[6] Bei Kontakt mit Natronlauge färbt sich Vanadium(III)-fluorid schwarz.

Verwendung

Durch Reaktion mit Sauerstoff kann Vanadium(V)-oxidtrifluorid gewonnen werden.[7]

  • Patent EP1585705B1: Verfahren zur Herstellung von Metallfuoriden mit Grosseroberläche. Angemeldet am 7. Januar 2004, veröffentlicht am 10. April 2013, Anmelder: Nanofluor GmbH, Erfinder: Erhard Kemnitz et Al.

Einzelnachweise

Related Articles

Timelines

Top Qs

Fact Checks