Wnuck (Adelsgeschlecht)

Adelsgeschlecht From Wikipedia, the free encyclopedia

Wnuck, auch Wnuk, Wnuck Cieminski, Wnuk Lipinski oder Wnuk Dombrowski, deutsch Enkel, ist der Name eines kaschubischen Adelsgeschlechts aus Hinterpommern.

Wappen derer von Wnuck Lipinski. Motiv: Siebmachers Wappenbuch-Neu-Auflage, Nürnberg 1890.

Geschichte

Im Jahre 1525 bestätigt der polnische König Sigismund I. den nobilis zu Liepnitz ihre Privilegien. Hierbei werden mehrere Angehörige der Familie Wnuk namentlich genannt.[1]

1658 wurde die Familie mit Martin Wnucken Cieminski erstmals in Zemmen genannt.

Bereits im Jahre 1804 erfolgte eine Bestätigung des Adelsstandes durch die Westpreußische Regierung Marienwerder.[2]

Mitte des 18. Jahrhunderts machten sich die Wnuck mit zwei Familien auch zu Trzebiatkow besitzlich sesshaft. am 27. März 1817 wurde Wilhelm von Wnuck, der natürliche Sohn des Johann Wilhelm von Wnuck und Adoptivsohn des Paul von Wnuck, alle zu Trzebiatkow, in den preußischen Adelsstand bei Beibehaltung des Stammwappens, gehoben.[3]

Die Wnuck waren unter anderem zu Reckow, Platenheim, Adlig Klonschen, Zemmen, Czarndamerow und Trzebiatkow im Landkreis Bütow, sowie zu Liepnitz, Prondzonna und Ostrowitt, Adlig Lonken, Adlig Briesen, Konarzin und Mielno im Landkreis Schlochau jeweils anteilig begütert.

Von den Orten Zemmen, Czarndamerow und Lipnitz leiten sich die obigen Beinamen ab.

Die Familien leben heute in Deutschland und Polen.

Wappen

Das Stammwappen (Księzyc) zeigt: im Blauen Schilde über einem aufwärtsgekrümmten Halbmond, sieben (1, 2, 1, 2, 1) goldene Sterne; auf dem Helm mit blau-goldenen Decken drei (gold-blau-gold) natürliche Straußenfedern.

Personen

Literatur

  • Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser. 1915. Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1914. (Stammreihe und ältere Genealogie), ff. Ausgabe 1917, Gotha 1916.
  • Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Adeligen Häuser. Alter Adel und Briefadel. 1927. Jahrgang, Justus Perthes, Gotha 1926.
  • Herbert von Schmude: Die Gutsanteilbesitzer von Tschebiatkow, Krs. Bütow, im 18. Jahrhundert. Herold Jahrbuch, 2. Band, Berlin 1973, S. 125–150.
  • Christoph Franke: Genealogisches Handbuch des Adels, Adelslexikon. Band XVI, Band 137 der Gesamtreihe GHdA, Hrsg. Deutsches Adelsarchiv, C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) 2005, S. 305–306.

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI