Bahnstrecke Mannheim–Basel

Bahnstrecke zwischen Mannheim und Basel From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Bahnstrecke Mannheim–Basel ist eine zweigleisige elektrifizierte Hauptbahn in Baden-Württemberg und der Schweiz. Sie verläuft durch die Oberrheinische Tiefebene von Mannheim über Heidelberg, Karlsruhe, Offenburg und Freiburg im Breisgau nach Basel. Die zwischen 1840 und 1855 als Teil der Badischen Hauptbahn eröffnete Strecke wird auch als Rheintalbahn oder Oberrheinbahn bezeichnet.

Weitere Informationen Mannheim Hbf–Basel Bad Bf ...
Mannheim Hbf–Basel Bad Bf
Streckenverlauf
Streckennummer (DB):4000 (Mannheim–Basel)
4002 (Mannheim Hbf–M-Fr Südein/Ausf
    ehem. bis Heidelberg-Kirchheim)

4003 (Mannheim Hbf–Mannheim Hbf Ost)
4280 (Rastatt-Süd–Offenbg südl Es
    und Schliengen–Haltingen)
Streckennummer (BAV):518 (Basel Bad. Bf–Grenze CH-D)
Kursbuchstrecke (DB):665.3-4 (Mannheim–Heidelberg)
701 (Heidelberg–Karlsruhe)
702 (Karlsruhe–Offenburg–Basel)
Kursbuchstrecke:320 (Mannheim Hbf – Karlsruhe Hbf 1946)
318a (Mannheim Hbf – Heidelberg Hbf 1946)
315 (Mannheim Hbf – Mannheim-Seckenheim 1946)
315 (Heidelberg-Wieblingen – Heidelberg Hbf 1946)
319, 319a (Karlsruhe-Durlach – Karlsruhe Hbf 1946)
301 (Karlsruhe Hbf – Basel DRB 1946)
303e (Denzlingen – Freiburg (Brsg) Hbf 1946)
Streckenlänge:270,7 km
Spurweite:1435 mm (Normalspur)
Streckenklasse:D4
Stromsystem:15 kV 16,7 Hz ~
Streckengeschwindigkeit:250 km/h
Zugbeeinflussung:PZB, LZB
Zweigleisigkeit:(durchgehend)
Kilometrierung SFS Kilometrierung Bestandstrecke
StreckeStrecke
von Mainz, von Waldhof,
  von Schifferstadt, vom Hgbf
BahnhofBahnhof
0,000 Mannheim Hbf 95 m
StreckeAbzweig geradeaus und ehemals von links
Schleifbahn
StreckeAbzweig geradeaus und ehemals von linksKopfbahnhof Streckenende und quer (Strecke außer Betrieb)
Alter Bahnhof 1840–1867/1879
Dienststation / Betriebs- oder GüterbahnhofDienststation / Betriebs- oder Güterbahnhof
1,300 Mannheim Hbf Ost (Bft,
  ehem. „Mannheim-Kleinfeld“)
Kreuzung mit U-Bahn geradeaus untenKreuzung mit U-Bahn geradeaus unten
Neckarauer Übergang (Straßenbahn nach Neckarau)
Abzweig geradeaus und nach rechtsStrecke
nach Karlsruhe
StreckeAbzweig geradeaus und nach links
nach Frankfurt (Main) Hbf
Kilometer-WechselStrecke
2,0+150,00
2,1+046,04
Kilometrierungssprung Strecke 4002 (Überlänge 3,96 m)
Kreuzung geradeaus untenAbzweig geradeaus und nach rechts
2,100 nach Stuttgart (Schnellfahrstrecke)
StreckeKilometer-Wechsel
2,345
2,604
Kilometrierungssprung Strecke 4000 (Fehllänge 258,90 m)
Kilometer-WechselStrecke
002,455
002,711
Kilometrierungssprung Strecke 7702 (Fehllänge 255,73 m)
BlockstelleStrecke
2,600 000,000 Mannheim Rbf Westeinfahrt (Bft Rbf)
Abzweig geradeaus und von rechtsStrecke
von Mannheim-Neckarau
Abzweig geradeaus und von linksKreuzung geradeaus unten
Strecke von Rennplatz (Riedbahn)
BahnhofStrecke
3,700 000,000 Mannheim Rbf Gr K/Kn (Bft Rbf)
BahnhofStrecke
3,500 000,000 Mannheim Rbf Gr G (Bft Rbf)
Streckeehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
3,960 Mannheim Rbf Hp
StreckeHaltepunkt / Haltestelle
4,274 Mannheim-SAP-ARENA/Maimarkt 95 m
BahnhofStrecke
6,100 000,000 Mannheim Rbf Gr M (Bft Rbf)
StreckeHaltepunkt / Haltestelle
6,145 Mannheim-Seckenheim 96 m
BahnhofStrecke
6,400 000,000 Mannheim Rbf Gr D (Bft Rbf)
Strecke mit Straßenbrücke StreckenanfangStrecke mit Straßenbrücke Streckenende
6,500 Bundesautobahn 6
Kilometer-WechselStrecke
007,134
007,311
Kilometersprung Strecke 4002 (Fehllänge 177,73 m)
Kilometer-WechselStrecke
7,9+46,37
7,9+49,84
Kilometrierungssprung Strecke 7702 (Fehllänge 3,46 m)
Abzweig geradeaus und nach rechtsStrecke
Strecke nach Schwetzingen
Abzweig ehemals geradeaus und nach linksAbzweig geradeaus und von rechts
8,494 Mannheim-Friedrichsfeld Südeinf/Ausf (Bft, Abzw)
Strecke (außer Betrieb)Abzweig geradeaus und nach links
8,600 Verbindungsstrecken nach Mannheim-Friedrichsfeld
Kreuzung geradeaus unten (Strecke geradeaus außer Betrieb)Kreuzung geradeaus unten
8,930 Strecke Neu-Edingen/M-Fr'feld–Schwetzingen
Strecke (außer Betrieb)Haltepunkt / Haltestelle
9,024 Mannheim-Friedrichsfeld Süd Hp 102 m
Blockstelle (Strecke außer Betrieb)ehemalige Blockstelle
11,920 Bk Schlüssel
Strecke (außer Betrieb)Abzweig geradeaus und von links
9,400 von Frankfurt
Strecke mit Straßenbrücke Streckenanfang (Strecke außer Betrieb)Strecke mit Straßenbrücke Streckenende
14,200 Bundesautobahn 5
Strecke (außer Betrieb)Blockstelle
14,500 Heidelberg-Wieblingen (Abzw, niveaufrei)
Dienststation / Betriebs- oder Güterbahnhof (Strecke außer Betrieb)ehemaliger Bahnhof
14,826 Wieblingen (seit 1873[1])
Strecke (außer Betrieb)Haltepunkt / Haltestelle
14,827 Heidelberg-Pfaffengrund/Wieblingen 108 m
Strecke (außer Betrieb)Kreuzung geradeaus unten (Querstrecke außer Betrieb)
Strecke von Heidelberg Rbf zur Main-Neckar-Bahn
Kreuzung geradeaus oben (Strecken außer Betrieb)Abzweig geradeaus und ehemals von rechts
von Schwetzingen
Kreuzung mit U-Bahn geradeaus oben (Strecke geradeaus außer Betrieb)Strecke
16,000 00,000 Straßenbahn Heidelberg nach Kirchheim
Strecke (außer Betrieb)Abzweig geradeaus und ehemals nach linksStrecke von rechts (außer Betrieb)
Trasse bis 1955
Dienststation / Betriebs- oder Güterbahnhof (Strecke außer Betrieb)StreckeStrecke (außer Betrieb)
16,634 00,000 Heidelberg Rbf (1914–2000)
Strecke (außer Betrieb)StreckeBlockstelle (Strecke außer Betrieb)
16,740 Bk Ochsenkopf
Strecke (außer Betrieb)Kreuzung mit U-Bahn geradeaus untenKreuzung mit U-Bahn geradeaus unten (Strecke geradeaus außer Betrieb)
17,035 Czernybrücke (Straßenbahn nach Kirchheim)
Strecke (außer Betrieb)Kilometer-WechselStrecke (außer Betrieb)
17,490
19,102
Kilometersprung (wegen neuer Trasse)
Strecke (außer Betrieb)BahnhofStrecke (außer Betrieb)
19,103 Heidelberg Hbf 107 m
Strecke (außer Betrieb)Kilometer-WechselStrecke (außer Betrieb)
19,2 +300,0
19,4 +080,1
Kilometersprung (nur Gegenrichtungsgleis)
Strecke (außer Betrieb)Kilometer-WechselStrecke (außer Betrieb)
19,5 +00,0
19,5 +16,3
Kilometersprung (nur Richtungsgleis)
Strecke (außer Betrieb)StreckeDienststation / Betriebs- oder Güterbahnhof (Strecke außer Betrieb)
Heidelberg Gbf (bis ca. 1914)
Strecke (außer Betrieb)StreckeSpitzkehrbahnhof links (Strecke außer Betrieb)
18,71 Heidelberg Hbf (bis 1955)
Kreuzung mit U-Bahn geradeaus oben (Strecke geradeaus außer Betrieb)Kreuzung mit U-Bahn geradeaus untenAbzweig geradeaus und nach rechts (Strecke außer Betrieb)
17,600 19,470 Straßenbahn nach Eppelheim,
  ehem. Strecke nach Schwetzingen
Kreuzung mit U-Bahn geradeaus oben (Strecke geradeaus außer Betrieb)StreckeStrecke (außer Betrieb)
18,000 00,000 Straßenbahn nach Kirchheim
Strecke (außer Betrieb)Abzweig geradeaus und ehemals von linksStrecke nach rechts (außer Betrieb)
Strecke (außer Betrieb)Abzweig geradeaus und nach links
19,700 nach Jagstfeld
Abzweig geradeaus und nach links (Strecke außer Betrieb)Kreuzung geradeaus unten (Querstrecke außer Betrieb)
20,302 ehem. zur Neckartalbahn
Strecke nach links (außer Betrieb)Abzweig geradeaus und ehemals von rechts
ehem. niveaufreie Einfädelung
Bahnhof
22,143 Heidelberg-Kirchheim/Rohrbach 107 m
Kreuzung mit U-Bahn geradeaus unten (Querstrecke außer Betrieb)
ehem. Straßenbahn nach Kirchheim
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
24,450 Leimen
Haltepunkt / Haltestelle
26,484 St Ilgen-Sandhausen 106 m
ehemalige Blockstelle
29,060 Seeberg (Bk)
ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
29,930 Walldorf
Bahnhof
32,085 Wiesloch-Walldorf 111 m
Abzweig geradeaus und ehemals nach links
ehem. nach Meckesheim
Bahnhof
37,467 Rot-Malsch 106 m
Haltepunkt / Haltestelle
40,222 Bad Schönborn-Kronau 108 m
Bahnhof
42,353 Bad Schönborn Süd 109 m
Haltepunkt / Haltestelle
44,282 Stettfeld-Weiher (seit Dez 2019) 114 m
Haltepunkt / Haltestelle
46,291 Ubstadt-Weiher 110 m
Verschwenkung von linksVerschwenkung von rechts
46,600 Ubstadt-Weiher (Abzw)
StreckeStrecke nach halblinks
Verbindungsstrecke nach Bruchsal Rollenberg
StreckeStrecke von halblinks
von Hilsbach
Kreuzung geradeaus untenKreuzung geradeaus unten
48,100 Schnellfahrstrecke Mannheim–Stuttgart
ehemalige Blockstelle
48,590 Kammern (Bk)
Abzweig geradeaus und von linksKreuzung
Verbindungsbahn von Bruchsal Rollenberg
BlockstelleBlockstelle
49,610 Bruchsal Nord (Abzw)
Abzweig geradeaus und von rechts
von Graben-Neudorf
Kilometer-Wechsel
51,4+232,57
51,6+032,15
Überlänge 0,42 m
BahnhofBahnhof
51,633 Bruchsal 114 m
Strecke nach rechts und von halblinksVerschwenkung von links und von rechtsStrecke nach links und von halbrechts
Westbahn nach Stuttgart
Haltepunkt / Haltestelle
53,572 Bruchsal Bildungszentrum
  („Bruchsal GBZ“)
111 m
ehemalige Überleitstelle / Spurwechsel
55,900 Untergrombach (Üst)
Haltepunkt / Haltestelle
56,784 Untergrombach 115 m
Bahnhof
60,457 Weingarten (Baden) 115 m
ehemalige Blockstelle
64,500 Stehpass (Bk)
Kreuzung mit U-Bahn geradeaus unten
67,250 VBK-Strecke Durlacher Allee–Grötzingen
Abzweig geradeaus und von links
Strecke von Pforzheim
Bahnhof
68,213 Karlsruhe-Durlach 116 m
Kreuzung mit U-Bahn geradeaus unten
Straßenbahn nach Durlach und Wolfartsweier
Abzweig geradeaus und nach links
Güterumgehungsbahn nach Karlsruhe Rbf
Kreuzung geradeaus oben
Güterstrecke Karlsruhe-Hagsfeld–Karlsruhe Rbf
Verschwenkung von links (Strecke außer Betrieb)Verschwenkung von rechts
(ehem. Trasse der Rheintalbahn bis 1913)
Kreuzung (Strecke geradeaus außer Betrieb)Abzweig geradeaus und von rechts
von Mannheim über Schwetzingen
Abzweig geradeaus und von links (Strecke außer Betrieb)Kreuzung geradeaus oben (Querstrecke außer Betrieb)
ehem. Anschluss vom Ausbesserungswerk (bis 199x)
Dienststation / Betriebs- oder Güterbahnhof (Strecke außer Betrieb)Strecke
Karlsruhe Gbf (alt) (bis 199x)
Bahnhof (Strecke außer Betrieb)Strecke
Karlsruhe Hbf (alt) (bis 1913)
Abzweig geradeaus, nach rechts und von rechts (Strecke außer Betrieb)Strecke
ehem. Trasse der Hardtbahn, Maxaubahn
Strecke (außer Betrieb)Bahnhof
72,898 Karlsruhe Hbf
Haltepunkt / Haltestelle (Strecke außer Betrieb)Strecke
Beiertheim (bis 1913); Standort heutiger Albtalbahnhof
Kreuzung (Strecke geradeaus außer Betrieb)Kreuzung geradeaus oben
Albtalbahn
Strecke ehemals nach halblinksStrecke nach halbrechts
(ehem. Trasse der Rheintalbahn bis 1913)
Abzweig von rechtsStrecke ehemals von halbrechts
nach Wörth
Abzweig geradeaus und nach rechtsAbzweig geradeaus und nach rechts (Strecke außer Betrieb)
nach Rastatt über Durmersheim
Kreuzung geradeaus obenKreuzung geradeaus oben (Strecke geradeaus außer Betrieb)
Güterstrecke Karlsruhe West–Karlsruhe Rbf
Kreuzung geradeaus obenKreuzung geradeaus oben (Strecke geradeaus außer Betrieb)
Güterstrecke Karlsruhe-Dammerstock–Karlsruhe Rbf
Abzweig geradeaus und von linksKreuzung (Strecke geradeaus außer Betrieb)
Güterumgehungsbahn von Karlsruhe Rbf
StreckeBahnhof (Strecke außer Betrieb)
Rüppurr (bis 1913)
BlockstelleStrecke (außer Betrieb)
76,230 Karlsruhe Brunnenstück (Abzw)
Verschwenkung nach linksVerschwenkung nach rechts (Strecke außer Betrieb)
(ehem. Trasse der Rheintalbahn bis 1913)
Kilometer-Wechsel
76,404
77,450
Kilometersprung (wegen verkürzter Trasse von 1913)
Bahnhof
79,649 Ettlingen West 121 m
Verschwenkung von linksStrecke nach links und von halbrechts
80,000 nach Ettlingen Stadt
Haltepunkt / Haltestelle
82,540 Bruchhausen (b Ettlingen) 118 m
ehemalige Blockstelle
84,990 Stützel (Bk)
Haltepunkt / Haltestelle
87,864 Malsch 120 m
Haltepunkt / Haltestelle
88,483 Malsch Süd 120 m
Haltepunkt / Haltestelle
90,783 Muggensturm Badesee 122 m
Bahnhof
91,743 Muggensturm 123 m
Kreuzung mit Tunnelstrecke (Querstrecke außer Betrieb)Strecke von rechts (außer Betrieb) (im Tunnel)
Tunnel Rastatt von Karlsruhe (im Bau)
Abzweig geradeaus und von rechtsStrecke (außer Betrieb) (im Tunnel)
von Karlsruhe über Durmersheim
BahnhofStrecke (außer Betrieb) (im Tunnel)
96,501 Rastatt 120 m
Abzweig geradeaus und nach linksKreuzung (Strecke geradeaus außer Betrieb) (im Tunnel)
Murgtalbahn nach Freudenstadt
Strecke nach rechts und von halblinksStrecke nach halblinks und von halbrechtsStrecke ehemals nach halbrechts (im Tunnel)
nach Wintersdorf
Strecke ehemals von halblinks und TunnelendeStrecke von halbrechts
Tunnel Rastatt (Südportal, im Bau)
Strecke (außer Betrieb)ehemalige Blockstelle
98,410 Storchnest (Bk)
Strecke (außer Betrieb)Kilometer-Wechsel
99,838
100,400
Kilometersprung (wegen Verlegung Bf Rastatt 1890)
Strecke mit Straßenbrücke Streckenanfang (Strecke außer Betrieb)Strecke mit Straßenbrücke Streckenende
A 5
Abzweig ehemals geradeaus und von linksAbzweig geradeaus und nach rechts
101,400 Rastatt-Süd (Abzw, heute Beginn der SFS)
StreckeHaltepunkt / Haltestelle
102,583 Baden-Baden Haueneberstein 124 m
Überleitstelle / SpurwechselStrecke
103,200 000,000 Sandweier Üst (Üst)
BahnhofBahnhof
105,480 105,324 Baden-Baden 126 m
StreckeAbzweig geradeaus und ehemals nach links
nach Baden-Baden (alt)
StreckeHaltepunkt / Haltestelle
108,030 Sinzheim (b Bühl) Nord 127 m
StreckeHaltepunkt / Haltestelle
109,470 Sinzheim (b Bühl) 126 m
StreckeHaltepunkt / Haltestelle
112,500 Baden-Baden Rebland (früher Steinbach (Baden)) 133 m
Abzweig geradeaus und von rechtsStrecke
von (Stollhofen–) Schwarzach (Baden) (ehem. Meterspur)
StreckeHaltepunkt / Haltestelle
116,850 Bühl (Baden) 135 m
Dienststation / Betriebs- oder GüterbahnhofStrecke
116,000 000,000 Bühl (Baden) F (nur am Gleis Richtung Süden)
StreckeAbzweig geradeaus und ehemals nach links
nach Oberbühlertal
Dienststation / Betriebs- oder GüterbahnhofDienststation / Betriebs- oder Güterbahnhof
119,175 119,175 Ottersweier
Streckeehemaliger Bahnhof
119,950 Ottersweier
Streckeehemalige Blockstelle
123,310 Römerfeld (Bk)
Dienststation / Betriebs- oder GüterbahnhofStrecke
124,100 000,000 Achern (F)
StreckeBahnhof
125,300 Achern 145 m
StreckeAbzweig geradeaus und nach links
nach Ottenhöfen
StreckeKilometer-Wechsel
127,7 +07,5
127,8 +00,0
Kilometersprung
Kilometer-WechselStrecke
127,7 +06,0
127,8 +00,0
Kilometersprung
Überleitstelle / SpurwechselStrecke
128,400 000,000 Önsbach (Üst)
Streckeehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
129,490 Önsbach
StreckeHaltepunkt / Haltestelle
131,680 Renchen 144 m
Streckeehemalige Blockstelle
133,750 Eichgrund (Bk)
Abzweig geradeaus und nach rechtsStrecke
zur nach Strasbourg
BlockstelleBlockstelle
136,700 136,850 Appenweier Nord (Bft)
StreckeAbzweig geradeaus und von links
von Bad Griesbach
Dienststation / Betriebs- oder GüterbahnhofBahnhof
137,940 137,940 Appenweier 147 m
Abzweig geradeaus und von rechtsStrecke
von Strasbourg
BlockstelleBlockstelle
138,649 138,656 Appenweier-Muhrhaag (Bft)
StreckeBlockstelle
140,973 Windschläg (Abzw)
StreckeAbzweig geradeaus und nach links
nach Offenburg Gbf Gr. E (niveaufrei)
BlockstelleStrecke
141,700 000,000 Offenburg nördl. Esig (Bft)
Abzweig geradeaus und nach linksStrecke
nach Offenburg Gbf Gr. E
StreckeAbzweig geradeaus und von links
von Offenburg Gbf Gr. A
BahnhofBahnhof
145,500 145,482 Offenburg 159 m
BlockstelleBlockstelle
146,123 Offenburg Ülp südl Esig (Bft, heute Ende der SFS)
Abzweig ehemals geradeaus und nach linksAbzweig geradeaus, nach links und von rechts
nach Singen (Hohentwiel)
Strecke (außer Betrieb)Abzweig geradeaus und ehemals von links
ehem. Umgehungskurve von der Schwarzwaldbahn
Strecke (außer Betrieb)ehemaliger Bahnhof
148,300 Schutterwald
Strecke (außer Betrieb)Dienststation / Betriebs- oder Güterbahnhof
154,428 Niederschopfheim (PV bis 1968) 153 m
Strecke (außer Betrieb)Bahnhof
158,652 Friesenheim (Baden) 155 m
Strecke (außer Betrieb)Kreuzung geradeaus unten (Querstrecke außer Betrieb)
ehem. Mittelbadische Eisenbahnen (Meterspur)
Strecke (außer Betrieb)Abzweig geradeaus und ehemals von rechts
ehem. von Lahr MEG
Strecke (außer Betrieb)Bahnhof
163,661 Lahr (Schwarzw) 161 m
Strecke (außer Betrieb)Abzweig geradeaus und ehemals nach links
ehem. nach Lahr Stadt
Strecke (außer Betrieb)ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
166,100 Kippenheim (bis 1974)
Strecke (außer Betrieb)Bahnhof
171,766 Orschweier 166 m
Strecke (außer Betrieb)Kreuzung geradeaus unten (Querstrecke außer Betrieb)
ehem. Lokalbahn Rhein–Ettenheimmünster
Strecke (außer Betrieb)Haltepunkt / Haltestelle
174,777 Ringsheim 169 m
Strecke (außer Betrieb)Bahnhof
177,685 Herbolzheim (Breisgau) 172 m
Dienststation / Betriebs- oder Güterbahnhof (Strecke außer Betrieb)Bahnhof
180,965 Kenzingen 175 m
Strecke (außer Betrieb)Abzweig geradeaus, ehemals nach rechts und von rechts
von Breisach
Strecke (außer Betrieb)Bahnhof
185,851 Riegel-Malterdingen 180 m
Strecke (außer Betrieb)Strecke
SFS ab hier mit eigener Trassierung
Strecke (außer Betrieb)Haltepunkt / Haltestelle
188,775 Köndringen (Hp Üst) 187 m
Strecke (außer Betrieb)Haltepunkt / Haltestelle
190,615 Teningen-Mundingen 194 m
Strecke (außer Betrieb)Bahnhof
192,673 Emmendingen 201 m
Strecke (außer Betrieb)ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
194,000 Heilanstalt[2] 210 m
Strecke (außer Betrieb)Haltepunkt / Haltestelle
196,488 Kollmarsreute 221 m
Strecke (außer Betrieb)Abzweig geradeaus und von links
von Elzach
Strecke (außer Betrieb)Bahnhof
199,835 Denzlingen 235 m
Strecke (außer Betrieb)Haltepunkt / Haltestelle
202,691 Gundelfingen (Breisgau) (Hp Abzw) 241 m
Strecke (außer Betrieb)Abzweig geradeaus und nach rechts
Güterumgehungsbahn nach Freiburg Gbf
Strecke (außer Betrieb)Haltepunkt / Haltestelle
204,994 Freiburg-Zähringen 253 m
Strecke (außer Betrieb)Kilometer-Wechsel
205,8 +310,9
206,0 +100,0
Kilometersprung
Strecke (außer Betrieb)Kreuzung mit U-Bahn geradeaus oben
Straßenbahn Freiburg
Strecke (außer Betrieb)Haltepunkt / Haltestelle
206,977 Freiburg-Herdern 264 m
Strecke (außer Betrieb)Abzweig geradeaus und von rechts
Strecke von Breisach
Strecke (außer Betrieb)Bahnhof
208,322 Freiburg (Breisgau) Hbf 269 m
Strecke (außer Betrieb)Kreuzung mit U-Bahn geradeaus unten
Straßenbahn Freiburg
Strecke (außer Betrieb)Abzweig geradeaus und nach rechts
nach Donaueschingen
Strecke (außer Betrieb)Kreuzung mit U-Bahn geradeaus oben
Straßenbahn Freiburg
Strecke (außer Betrieb)ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
Freiburg-Baslerstraße
Strecke (außer Betrieb)Haltepunkt / Haltestelle
212,497 Freiburg-St Georgen 253 m
Strecke (außer Betrieb)Abzweig geradeaus und von rechts
Güterumgehungsbahn von Freiburg Gbf
Strecke (außer Betrieb)Blockstelle
214,615 Leutersberg (Abzw)
Strecke (außer Betrieb)Haltepunkt / Haltestelle
215,742 Ebringen 239 m
Strecke (außer Betrieb)Haltepunkt / Haltestelle
216,994 Schallstadt 235 m
Strecke (außer Betrieb)Haltepunkt / Haltestelle
219,856 Norsingen 230 m
Strecke (außer Betrieb)Abzweig geradeaus und von links
von Münstertal
Strecke (außer Betrieb)Bahnhof
222,853 Bad Krozingen 231 m
Strecke (außer Betrieb)ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
224,100 Tunsel (bis 1970)
Strecke (außer Betrieb)ehemaliger Haltepunkt / Haltestelle
Eschbach-Tunsel (geplant)
Strecke (außer Betrieb)Kilometer-Wechsel
225,0 +111,5
225,1 +000,0
Kilometersprung
Strecke (außer Betrieb)Bahnhof
228,734 Heitersheim 226 m
Strecke ehemals nach halblinksStrecke nach halbrechts
Überwerfungsbauwerk (geplant)
Strecke von halblinksStrecke ehemals von halbrechts
SFS bis hier mit eigener Trasse
ehemalige BlockstelleBlockstelle (Strecke außer Betrieb)
Buggingen (Abzw)
Haltepunkt / HaltestelleStrecke (außer Betrieb)
231,838 Buggingen 223 m
ehemaliger Haltepunkt / HaltestelleStrecke (außer Betrieb)
234,800 Hügelheim
Abzweig geradeaus und nach linksAbzweig ehemals geradeaus und von rechts
Müllheim Abzweig Rtb/NBS
  (Bft; „Müllheim Nord“)
BahnhofStrecke
237,300 Müllheim (Baden) ehem. Übergang zur
  Müllheim-Badenweiler Eisenbahn (Meterspur)
233 m
Abzweig geradeaus und nach rechtsStrecke
Strecke nach Mulhouse
Haltepunkt / HaltestelleStrecke
239,728 Auggen 233 m
Abzweig geradeaus und ehemals nach linksAbzweig geradeaus und ehemals von rechts
242,700 Schliengen Abzweig Rtb/NBS
  (Bft; „Schliengen Nord“, bis 2025)
StreckeStrecke
SFS mit eigener Trasse
BahnhofStrecke
243,150 Schliengen 241 m
Strecke
(Portalverlängerung gegen Tunnelknall)
Strecke
245,400 Anfang Katzenbergtunnel (9.385 m)
Haltepunkt / HaltestelleStrecke (im Tunnel)
246,769 Bad Bellingen 254 m
BahnhofStrecke (im Tunnel)
249,954 Rheinweiler 257 m
Haltepunkt / HaltestelleStrecke (im Tunnel)
252,664 Kleinkems („Kleinkems Hp“) 258 m
Überleitstelle / SpurwechselStrecke (im Tunnel)
253,088 Kleinkems Üst („Kleinkems“)
TunnelStrecke (im Tunnel)
255,300 Klotz-Tunnel (242 Meter)
TunnelStrecke (im Tunnel)
256,000 Kirchberg-Tunnel (129 Meter)
Haltepunkt / HaltestelleStrecke (im Tunnel)
256,378 Istein (Hp Awanst) 258 m
TunnelStrecke (im Tunnel)
256,800 Hardberg-Tunnel (307 Meter)
Strecke
254,800 Ende Katzenbergtunnel (9.385 m)
Strecke
(Portalverlängerung gegen Tunnelknall)
BahnhofStrecke
258,256 Efringen-Kirchen 258 m
Haltepunkt / HaltestelleStrecke
262,300 Eimeldingen 266 m
BrückeBrücke
Bundesautobahn 98
Verschwenkung nach linksVerschwenkung nach rechts
259,450 263,050 (heute Ende der SFS)
Überleitstelle / Spurwechsel
Verschwenkung von linksVerschwenkung von links und von rechts
von Kandern
StreckeKopfbahnhof Streckenende
Haltingen (Kandertalbahn)
Abzweig geradeaus und nach rechts
Nordschleife nach Basel Bad Rbf (Gr A)
Bahnhof
264,281 Haltingen 269 m
Kilometer-Wechsel
264,300
265,320
(Kilometersprung)
Kreuzung geradeaus obenStrecke von rechts
Nordschleife von Basel Bad Rbf (Gr A)
Strecke nach linksAbzweig geradeaus und von rechts
Betriebsstelle StreckenanfangStrecke
Bw Haltingen
Abzweig geradeaus und von rechtsStrecke
Nordschleife,
Bahnstrecke Weil am Rhein–Saint-Louis (Haut-Rhin) (1878–1937)
und Anschlussgleis Rheinhafen Weil am Rhein
BlockstelleStrecke
Basel Bad Rbf (Gr A)
StreckeBahnhof
267,600 Weil am Rhein 261 m
Kreuzung mit U-Bahn geradeaus untenKreuzung mit U-Bahn geradeaus unten
Straßenbahn Basel – Weil am Rhein
Strecke mit Straßenbrücke StreckenanfangStrecke mit Straßenbrücke Streckenende
Friedensbrücke (B317)
StreckeAbzweig geradeaus und nach links
Gartenbahn nach Lörrach S 5
Abzweig geradeaus und nach linksAbzweig geradeaus und von rechts
Strecke von Basel Bad Rbf (Gr A)
StreckeAbzweig geradeaus und ehemals nach links
ehem. Südschleife nach Basel Bad Rbf
BlockstelleStrecke
Basel Bad Rbf (Gr C)
GrenzeGrenze
268,745 Staatsgrenze Deutschland/Schweiz;
Eigentumsgrenze DB Netz/BEV
Abzweig geradeaus und von rechtsStrecke
von Hafenbahn Kleinhüningen
BlockstelleStrecke
Basel Bad Rbf (Gr L)
Abzweig geradeaus, ehemals nach links und ehemals nach rechtsKreuzung geradeaus oben (Querstrecke außer Betrieb)
nach Basel Bad Gbf und ehem. Südschleife
Brücke über WasserlaufBrücke über Wasserlauf
Eisenbahnbrücke (Wiese)
Abzweig geradeaus und von linksAbzweig geradeaus und nach rechts
BahnhofBahnhof
270,688 Basel Bad Bf 263 m
Kreuzung mit U-Bahn geradeaus obenKreuzung mit U-Bahn geradeaus oben
Strassenbahn Basel (Riehenstrasse)
Abzweig quer und nach rechtsAbzweig geradeaus und nach rechts
Basler Verbindungsbahn nach Basel SBB S 6
Abzweig geradeaus und nach links
nach Zell (Wiesental) S 6
Strecke
nach Konstanz

Quellen: [3][4]
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Als Teil des europäischen Güterverkehrskorridors Rhein–Alpen zählt die Bahnstrecke Mannheim–Basel zu den wichtigsten Eisenbahnmagistralen Deutschlands. Neben internationalem Fernverkehr und dichtem Regionalverkehr besitzt sie insbesondere im Güterverkehr eine hohe Bedeutung. Seit 1987 erfolgt im Rahmen der Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel abschnittsweise ein viergleisiger Ausbau beziehungsweise eine Ergänzung durch Neubaustrecken.

Verlauf

Die Bahnstrecke Mannheim–Basel verläuft in Nord-Süd-Richtung durch die Oberrheinische Tiefebene. Sie verbindet die Metropolregion Rhein-Neckar mit den Siedlungs- und Wirtschaftsräumen entlang des Oberrheins bis Basel und folgt dabei überwiegend den östlichen Randbereichen der Oberrheinebene am Übergang zu Odenwald, Kraichgau und Schwarzwald.

Die Strecke beginnt in Nordbaden im Mannheimer Hauptbahnhof und führt zunächst in südöstlicher Richtung nach Heidelberg. Von dort verläuft sie nach Süden über Bruchsal weiter nach Karlsruhe. Im nördlichen Streckenabschnitt durchquert sie dicht besiedelte und stark industrialisierte Räume der Rhein-Neckar-Region sowie des mittleren Oberrheingebiets. Zwischen Heidelberg und Bruchsal quert die Trasse den Kraichgau mit mehreren größeren Einschnitten und Dämmen.

Südlich des Karlsruher Hauptbahnhofs wendet sich die Strecke in annähernd geradlinigem Verlauf nach Süden und führt durch Mittelbaden über Ettlingen, Rastatt, Baden-Baden, Achern, Offenburg und Lahr nach Südbaden bis Freiburg im Breisgau. Entlang dieses Streckenabschnitts zweigen zahlreiche Nebenstrecken ab, darunter die Achertalbahn, die Bahnstrecke Appenweier–Bad Griesbach, die Kaiserstuhlbahn sowie die Elztalbahn.

Südlich von Karlsruhe verläuft die Trasse überwiegend eben und weist nur geringe Steigungen auf. Dadurch besitzt die Strecke eine hohe Bedeutung für den internationalen Güterverkehr zwischen den Nordseehäfen und der Schweiz beziehungsweise Italien. Zwischen Offenburg und Basel wird die Bestandsstrecke abschnittsweise durch die Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel ergänzt. Prägende Abschnitte des Aus- und Neubaus sind insbesondere der Katzenbergtunnel zwischen Schliengen und Efringen-Kirchen sowie der im Bau befindliche Rastatter Tunnel.

Südlich von Freiburg führt die Strecke durch das Markgräflerland über Bad Krozingen, Müllheim, Weil am Rhein und Haltingen nach Basel Badischer Bahnhof. In diesem Abschnitt zweigen unter anderem die Münstertalbahn, die Bahnstrecke Müllheim–Mulhouse sowie die Bahnstrecke Weil am Rhein–Lörrach ab. In Basel Badischer Bahnhof bestehen Übergänge zum schweizerischen Eisenbahnnetz. Zugleich bildet der Abschnitt bis dorthin den heutigen südlichen Endpunkt der rechtsrheinischen Hauptstrecke der ehemaligen Badischen Staatseisenbahnen. Die sich östlich anschließende Hochrheinbahn nach Konstanz wird heute überwiegend als eigenständige Strecke angesehen.

Geschichte

Badische Hauptbahn

Die Rheintalbahn auf dem Gebiet des Großherzogtums Baden wurde von den Badischen Staatseisenbahnen finanziert und gebaut. Mit dem badischen Gesetz[5] zum Bau der badischen Hauptbahn vom 28. März 1838 wurden jedoch nur wenige Eckpunkte festgelegt:

  1. Von Mannheim über Heidelberg, Carlsruhe, Rastatt, Offenburg, Dinglingen und Freiburg bis zur Schweizer Grenze bei Basel wird eine Eisenbahn erbaut. Kehl wird durch eine Seitenbahn mit der Hauptbahn verbunden.
  2. Der Bau wird auf Staatskosten ausgeführt.
    (Hinsichtlich der Kosten erhielten die Landstände das Budgetrecht für die Folgeperiode, und die Regierung übernahm eine Berichts- und Abrechnungspflicht.)
  3. Der Bahndamm ist für eine zweigleisige Führung auszulegen, jedoch soll nur eine eingleisige Strecke gebaut werden. Die Regierung darf eigenständig über einzelne, sofort auszuführende zweigleisige Führungen entscheiden.
  4. Die zur Ausmittelung des Bahnzuges erforderlichen Vorarbeiten werden sogleich für die ganze Bahnlänge vorgenommen. Der Bau selbst wird in Mannheim begonnen und an jenen Punkten der Bahnlinie, deren Ausführung voraussichtlich längere Zeit in Anspruch nimmt, namentlich in Rastatt, Freiburg und am Schliengener Berg, baldthunlichst und zwar jedenfalls so früh in's Werk gesetzt, daß die Bahn in ihrem Fortschreiten nirgends aufgehalten wird.

Es ist also unzutreffend, wenn in der Literatur zu finden ist, dass zunächst nur Anfangspunkt in Mannheim und Endpunkt in Basel festgelegt worden seien.[6] Gleichzeitig wurde im Artikel 4 nachträglich das Vorgehen der 1837 gebildeten Technischen Baukommission legitimiert, die technisch bereits bestimmte, dass der Streckenverlauf so festgelegt werden soll, dass die Baukosten so niedrig wie möglich gehalten werden sollten, um gute Fahrzeiten zu erreichen, möglichst geradlinig zu bauen sei, möglichst alle größeren Städte anzubinden seien. Man schloss daraus, möglichst in der Oberrheinischen Tiefebene zu bauen.

1847 ab Mannheim

Das erste Teilstück zwischen Mannheim und Heidelberg wurde 1840 eröffnet, bis 1855 wurde die Strecke in mehreren Teilen bis Basel fertig gestellt. Erste Trassenentwürfe sahen eine Strecke von Heidelberg über Schwetzingen nach Karlsruhe vor. Nachdem man in der damals drittgrößten Stadt Badens, Bruchsal, von diesen Plänen erfuhr, setzten sich im badischen Parlament Politiker für einen Anschluss Bruchsals und Durlachs ein.[7]

Am 2. Januar 1846 stießen in St. Ilgen zwei Züge zusammen. Ein Mensch starb, 16 weitere wurden verletzt.[8] Dies war einer der ersten Eisenbahnunfälle mit tödlichem Ausgang in Deutschland.

1847 ab Schliengen

Die Strecke wurde zunächst mit einer Spurweite von 1600 Millimetern erbaut. Da die umliegenden Länder und andere Bahnlinien jedoch die Normalspurweite 1435 Millimeter hatten, wurde zwischen 1854 und 1855 die gesamte Strecke auf Normalspur umgebaut.

Da der Stadt Mannheim, deren natürliches Einzugsgebiet um Schwetzingen und Hockenheim herum lag, der Umweg über Heidelberg nicht gefiel, wurde 1870 als zweite Strecke die Bahnstrecke Mannheim–Schwetzingen–Graben-Neudorf–Eggenstein–Karlsruhe eröffnet. Im Zuge des Baus strategischer Bahnlinien kam 1895 die Strecke Graben-NeudorfBlankenloch–Karlsruhe hinzu, die kürzer als die Verbindung über Eggenstein ist und günstiger an den Karlsruher Hauptbahnhof und den Karlsruher Rangierbahnhof angebunden ist. Die Strecke Graben-Neudorf–Eggenstein–Karlsruhe geriet somit ins Abseits (siehe Hardtbahn).

Ausbau im 20. Jahrhundert

Im nördlichen Teil zwischen Mannheim und Karlsruhe existieren zwei getrennte Strecken, die Strecke Mannheim–Graben-Neudorf–Karlsruhe sowie die Strecke Mannheim–Heidelberg–Bruchsal–Karlsruhe-Durlach–Karlsruhe (Baden-Kurpfalz-Bahn), die eine Teilstrecke der Rheintalbahn darstellt. Besonders nach dem Ersten Weltkrieg gewann die Strecke für den internationalen Verkehr an Bedeutung.

Elektrifizierung

Eröffnungszug der elektrifizierten Rheintalbahn im Freiburger Hauptbahnhof 1956

Auf Grund der gestiegenen internationalen Bedeutung wurde auch die Rheintalbahn ab den 1950er-Jahren elektrifiziert. 1956 erfolgte die Aufnahme des elektrischen Fahrbetriebs zwischen Offenburg und Freiburg sowie Mannheim und Heidelberg.[9] Bis Mitte 1958 war die Strecke durchgängig elektrisch befahrbar.

Umstellung der Signalanlage

Ende der 1960er begann die grundlegende Erneuerung der Signalanlagen auf dem 120 Kilometer langen Abschnitt zwischen Offenburg und Basel. Der bis dahin mit Ausnahme des Bahnhofs Freiburg mit mechanischen Stellwerken ausgerüstete Abschnitt wurde auf Relaisstellwerke umgestellt. Die Streckenbelastung lag Ende der 1960er-Jahre bereits bei weit über 100 Zügen pro Tag und Richtung.[10]

Entlastung durch Schnellfahrstrecke

Mit der Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts der Neubaustrecke Mannheim–Stuttgart zwischen Mannheim und Graben-Neudorf wurde die Rheintalbahn entlastet und ein gleichmäßig getakteter Nahverkehr ermöglicht.[11] Die Stellwerke in Achern und Freiburg wurden als Elektronisches Stellwerk neu gebaut, die Betriebsstellen Leutersberg, Bad Krozingen, Heitersheim und Müllheim im Markgräflerland wurden im Rahmen von CIR-ELKE angepasst und mit LZB ausgerüstet.

Trivia

Der jetzige Bahnhof Baden-Baden hieß ursprünglich Oos, zwischen 1906 und der Stilllegung des Stadtbahnhofs 1977 Baden-Oos und erhielt danach dessen Namen.

Zwischen 1975 und 1977 verübte ein Erpresser, der sich selbst als „Monsieur X“ bezeichnete, mehrere Anschläge auf die Strecke.

Ausbau im 21. Jahrhundert

Im Rahmen der Ausbau- und Neubaustrecke Karlsruhe–Basel sollte die Rheintalbahn nach Plänen um 1990 zwischen Karlsruhe und Offenburg für durchgehend 160 km/h ausgebaut werden.[12] Bis 2008 sollte nach einem deutsch-schweizerischen Staatsvertrag von 1996, dem Vertrag von Lugano, die gesamte Strecke mindestens viergleisig ausgebaut werden, um dann als nördliche Hauptzufahrtsstrecke zum neuen Gotthard-Basistunnel Richtung Italien zu dienen. Die Deutsche Bahn hat hierzu das Projekt Neu- und Ausbaustrecke Karlsruhe–Basel aufgelegt.[13]

Zwischen Karlsruhe und Rastatt verlaufen in relativ kleinem Abstand ebenfalls die beiden Strecken der Rheintalbahn und der Bahnstrecke Mannheim–Rastatt. Zwischen dem Rastatter Bahnhof und der Kreuzung mit der Bundesautobahn 5 ist die Strecke bisher noch zweigleisig, da die Streckenführung in diesem Bereich lange umstritten war. Jetzt ist ein Tunnel unter Rastatt hindurch zwischen Rastatt-Niederbühl und dem Abzweig von Bundesstraße 3 und Bundesstraße 36 in Bau. Zwischen Baden-Baden-Haueneberstein und Offenburg wurden inzwischen durchgängig neben den beiden alten Gleisen zwei neue Schnellfahrgleise in Betrieb genommen. Seit Dezember 2012 in Betrieb ist der Katzenbergtunnel zwischen Schliengen und Efringen-Kirchen zur Umgehung des Nadelöhrs „Isteiner Klotz“. Der anschließende Abschnitt von Müllheim und Schliengen wurde im Dezember 2025 in Betrieb genommen. Der Abschnitt zwischen Haltingen und Basel ist derzeit (Stand: April 2026) im Bau, der Bereich Offenburg–Müllheim noch in Planung.

Als Teil des Rhein-Alpen-Korridors wird die Strecke mit ETCS (teils mit ETCS signalgeführt, größtenteils Level 2) zusätzlich zu PZB und LZB ausgerüstet. Dazu wurde eine Reihe von Elektronischen Stellwerken errichtet und weitere Stellwerke hochgerüstet. Auf dem ersten Abschnitt zwischen Gundelfingen nördlich von Freiburg und Haltingen war die ETCS-Ausrüstung im August 2025 kurzzeitig verfügbar und soll zum 17. Juli 2026 in Betrieb genommen werden.[14][15][16][17]

Eröffnungsdaten im Einzelnen

Weitere Informationen Datum, Abschnittsanfang ...
Datum Abschnittsanfang Abschnittsende
12. September 1840 Mannheim Hbf Heidelberg Hbf
10. April 1843 Heidelberg Hbf Karlsruhe Hbf
01. Mai 1844 Karlsruhe Hbf Rastatt
06. Mai 1844 Rastatt Baden-Oos
01. Juni 1844 Baden-Oos Offenburg
30. Juli 1845 Offenburg Freiburg Hbf
01. Juni 1847 Freiburg Hbf Müllheim (Baden)
15. Juni 1847 Müllheim (Baden) Schliengen
08. November 1848 Schliengen Efringen
22. Januar 1851 Efringen Haltingen
1855 Haltingen Basel
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Der historische Fahrplan der Teilstrecke Offenburg ↔ Basel

Der graphische Fahrplan der Strecke Offenburg–Basel vom 1. Mai 1906.
Siehe auch: Graphischer Fahrplan der Gotthardbahn

Der graphische Fahrplan der „Großherzoglich Badischen Staatseisenbahnen“ vom 1. Mai 1906 zeigt den Zugverkehr zu jener Zeit auf der Teilstrecke Offenburg–Basel. Auf der Abszisse der Grafik sind die Bahnhöfe von Offenburg bis Basel dargestellt, auf der Ordinate verläuft die Tageszeit von 12 Uhr Nachts über 12 Uhr Mittags bis 12 Uhr Nachts von oben nach unten. Auf dem gedruckten Originalfahrplan der Größe 70 cm × 80 cm (Breite × Höhe des braunen Rahmens) sind die Distanzen auf der Abszisse in einem Maßstab von 1:350.000 dargestellt. Ein Millimeter in der Grafik entspricht also einer Distanz von 350 Metern in der Natur. Auf der Ordinate entspricht eine Stunde einem vertikalen Abstand von 22 Millimetern auf dem Papier.

Da die Zeit auf der Grafik von oben nach unten verläuft, beschreiben Linien, die nach rechts geneigt sind, Züge, die von Offenburg nach Basel fahren. Linien, die nach links geneigt sind, beschreiben Züge, die von Basel nach Offenburg fahren. Als Beispiel sehen wir Zug 44, der den Bahnhof Offenburg um 10:13 Uhr verlässt und Freiburg um 11:05 Uhr erreicht. Während acht Minuten bewegt sich der Zug nicht, die Zeit läuft jedoch weiter. Deshalb ist die Linie des Zugs 44 in Freiburg unterbrochen. Um 11:13 Uhr verlässt Zug 44 Freiburg und trifft ohne weiteren Halt um 12:12 Uhr in Badisch Basel ein.

Unterhalb der Ortsnamen ist in brauner Farbe das Gleisbild der Strecke aufgezeichnet. Das Gleisbild zeigt, dass im Jahr 1906 die ganze Teilstrecke Offenburg  Basel bereits zweispurig war. Dass die Strecke zweispurig ist, sieht man nicht nur am aufgezeichneten Gleisbild, sondern im graphischen Fahrplan auch daran, dass Züge sich außerhalb der Bahnhöfe kreuzen können. So zum Beispiel durchfährt Zug 44 um 11:23 Uhr den Bahnhof Schallstadt in Richtung Basel, während der in der Gegenrichtung fahrende Zug 95 gleichzeitig Krozingen passiert. Sowohl in der Graphik als auch auf ihrer Fahrt kreuzen sich die Züge 44 und 95 irgendwo auf der Strecke zwischen Schallstadt und Krozingen.

Die auf der Spitze stehenden Dreiecke unterhalb der Ortsnamen zeigen, dass die Dampflokomotiven an diesen Orten an Wasserstationen Wasser fassen können. Die kleinen Ringe unter den Ortsnamen weisen darauf hin, dass die Lokomotiven an diesen Orten auf einer Drehscheibe gewendet werden können. Die darunter wie auf einer Perlenkette angeordneten Punkte zeigen die Orte der Streckentelefone. In der zweituntersten Zeile der Grafik ist das Höhenprofil eingezeichnet. Der Maßstab des Höhenprofiles dieser Karte ist 1:5000. Um jeden Millimeter Höhenunterschied des Profils steigt oder fällt die Strecke in der Natur um 5 Meter an oder ab.

Neben der Strecke Offenburg  Basel sind auf dem Fahrplan zusätzlich die Fahrten der Züge der Strecken Badisch-Basel  Basel-SBB, Basel  Brugg, Basel  Olten, Basel  Delsberg und Appenweier  Straßburg aufgeführt. Direkt unter der Zeit-Orts-Grafik sind unter anderem die Sektoren der Bahnbauinspektoren und die Sektoren der Bahnmeister dargestellt.

Heutige Situation

Rhein-Neckar-S-Bahn (S1) zwischen Mannheim und Heidelberg (2004)

Die Rheintalbahn zählt heute zu den meistbefahrenen Bahnstrecken Deutschlands sowohl im Personen- als auch im Güterverkehr, unter anderem wegen des grenzüberschreitenden Verkehrs in die Schweiz und nach Frankreich auf dieser Strecke. Eine Untersuchung der Hochschule Kehl beziffert die Zugzahl auf bis zu 286 Züge täglich.

Der Großteil der Strecke, zwischen Offenburg und Gundelfingen sowie zwischen Leutersberg und Weil am Rhein, gilt seit September 2008 als überlasteter Schienenweg.[18][19] Mit einer Auslastung von 126 Prozent galt die Strecke 2011 als überlastet, Züge müssen in besonders engen Abständen fahren.[20] Durch weitgehend harmonisierte Fahrplantrassen beabsichtigt die Deutsche Bahn, die Kapazitätsnutzung ab dem Jahresfahrplan 2022 zu optimieren.[18]

Halte des Hochgeschwindigkeitsverkehrs der Achse Mannheim–Basel sind stets Mannheim, Karlsruhe, Freiburg und Basel Bad Bf sowie alternierend Offenburg und Baden-Baden, ausnahmsweise auch Heidelberg, selten Bruchsal und Rastatt. Fernzughalte sind zudem Wiesloch-Walldorf, Karlsruhe-Durlach, Lahr, Ringsheim, Emmendingen, Bad Krozingen, Müllheim und Weil am Rhein.

Auf dem Abschnitt Mannheim–Karlsruhe verkehrt seit Dezember 2003 die Linie S3 (GermersheimKarlsruhe) der S-Bahn RheinNeckar (bis 2025 auch die S4 Germersheim–Bruchsal). Zwischen Bruchsal und Rastatt verkehren die Stadtbahnlinien S31, S32, S7, S71, S8 und S81 der Stadtbahn Karlsruhe. Die S81 verkehrt seit 2022 nur noch einmal täglich von Bruchsal (als S31/S32) bis Karlsruhe und dann weiter bis Freudenstadt Hbf, ansonsten gingen die Fahrten auf Regionalbahnen über. Zwischen Karlsruhe und Offenburg verkehren die RE-Züge der Schwarzwaldbahn stündlich, von Dezember 2009 bis 2020 teilweise halbstündlich. Die Verstärker sind seit Juni 2020 in die RE-Linie Basel-Karlsruhe eingebunden. Zwischen Offenburg und Basel verkehrt jeweils ein RE- und RB-Zug pro Stunde, auf einigen Streckenabschnitten gibt es allerdings (auch aufgrund der Fernzüge) Taktlücken bis zu 50 Minuten.

An beiden Endpunkten befindet sich jeweils einer der größten Rangierbahnhöfe Europas: Mannheim Rbf sowie jenseits der Staatsgrenze Basel SBB RB im Ort Muttenz, beide zweiseitig angelegt. Ein Rangierbahnhof dieser Strecke in Heidelberg ist stillgelegt worden. Auf dem Areal entsteht mittlerweile der neue Stadtteil Bahnstadt. Weiterhin sind noch Güterbahnhöfe der DB in Karlsruhe, Offenburg, Freiburg im Breisgau und Basel vorhanden. Karlsruhe Gbf ist mit Estw-Technik ausgerüstet und wird von der Betriebszentrale Karlsruhe gesteuert. Die weiteren sind noch örtlich besetzt, teilweise mit elektromechanischen Stellwerken.

Seit dem 9. Dezember 2012 ist zwischen Schliengen und Haltingen die zweigleisige Schnellfahrstrecke durch den Katzenbergtunnel in Betrieb. Damit einher geht eine Entmischung des schnellen Personenfernverkehrs und des Güterverkehrs im Raum Basel. Dazu dient auch die Erweiterung der so genannten Verbindungsbahn zwischen Basel Badischer Bahnhof (nördlich des Rheins) und dem Abzweig Gellert (südlich des Rheins) durch eine weitere Rheinbrücke.

2013, 2015 und 2016 kam es bei Freiburg-St. Georgen wiederholt zu Hangrutschen, die eine mehrtägige Streckensperrung zur Folge hatten. Auch 2018 ist DB Netz dort noch mit Sicherungsarbeiten beschäftigt.[21]

Im Sommer 2014 wurde unter Vollsperrung der Abschnitt zwischen Schliengen und Haltingen über Bad Bellingen komplett saniert. Gleise, Schwellen und die Tunnel wurden erneuert.[22]

Im Rahmen der Ausbaumaßnahmen für die S-Bahn RheinNeckar läuft die Planung für einen dreigleisigen Abschnitt zwischen Mannheim Hauptbahnhof und Mannheim-Friedrichsfeld Süd.[23][24] Im Mai 2022 wurde eine Machbarkeitsstudie für den Abschnitt ausgeschrieben.[25]

Der darüber hinausgehende viergleisige Ausbau bis Heidelberg befindet sich in der Konzeptionsphase (Stand: 2012).[23] Im März 2014 stellte die EU Zuschüsse in Höhe von 30 bis 40 % (statt bisher 10 %) in Aussicht.[26] Diese Kapazitätserhöhung sei laut einer Äußerung des Verkehrsministeriums im März 2017 nicht finanzierbar,[27][28][29] jedoch ist ihre Umsetzung für die neu einzuführende Regionalexpresslinie von Karlsruhe über Heidelberg nach Mannheim bis „vsl. Dezember 2027 aufwärts“ vorgesehen.[30]

Betriebsstörungen

Schadstelle mit abgesenkten Gleisen (20. August 2017)

Am 12. August 2017 kam es beim Bau des Tunnels Rastatt zu einer Gleisabsenkung. Infolgedessen musste der Abschnitt zwischen Rastatt und Baden-Baden komplett für den Zugverkehr gesperrt werden. Zwischen Rastatt und Baden-Baden wurde ein Schienenersatzverkehr eingerichtet, Reisende mussten mit einer Verzögerung von bis zu 60 Minuten rechnen. Güterzüge mussten auf LKW umgeladen oder über Ausweichstrecken umgeleitet werden. Der Betrieb wurde am 2. Oktober 2017 wieder aufgenommen.

Nach der Kollision eines Güterzugs der Rollenden Landstraße mit einem 140 Tonnen schweren Betonteil von einer Brücke am 2. April 2020 bei Auggen[31][32] blieb der Abschnitt zwischen Freiburg und Basel bis zum 8. April 2020 gesperrt.[33] Bei diesem Unfall kam der Lokführer ums Leben, von den mitfahrenden Lkw-Fahrern wurden zwei schwer und acht leicht verletzt. Die Gesamtschadenshöhe wurde von der Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung auf 5,462 Mio. Euro geschätzt.[34]

Eingesetzte Fahrzeuge

Der Fernverkehr wird in Richtung Hamburg und Berlin mit ICE 1 und ICE 4 und in Richtung Dortmund mit ICE 3 abgewickelt. Im EuroCity- bzw. Intercity-Verkehr werden meistens Lokomotiven der Baureihe 101 verwendet, im Regionalverkehr indes Maschinen der Baureihe 146 mit Doppelstockwagen.

Seit dem 14. Juni 2020 kommen zwischen Karlsruhe und Basel Triebwagen der Baureihe 1462 als RE7 und die Baureihe 463 als RB26 und RB27 zum Einsatz, beide dabei im neuen bwegt-Design.[35] Bis 2017 befanden sich Lokomotiven der Baureihe 111 mit n-Wagen noch regelmäßig im Einsatz, beispielsweise auf der Relation Offenburg-Basel.

In Mittelbaden verwendet die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) auf der Stadtbahn Karlsruhe Zweisystemstadtbahnwagen der Baureihe 450 (GT8-100C/2S) und GT8-100D/2S-M, je nach Lieferserie mit WC und Panoramaverglasung.

Am Oberrhein sind im S-Bahn-Verkehr seit dem Fahrplanwechsel 2020/2021 Triebwagen der Baureihe 463 auf der Linie S9 unterwegs[36], sie lösen somit die Baureihe 425 nach langen Einsatzjahren, noch als RB2 unterwegs gewesen, ab. Zwischendurch wurden auch Züge mit der Baureihe 111 und n-Wagen gebildet.

Die Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH (SWEG) setzt Talent-3-Triebwagen auf den Linien S2, S3 und S5 der Breisgau-S-Bahn ein. Im Netz der Regio S-Bahn Ortenau werden Mireo Plus B eingesetzt.

In den Abschnitten von Bruchsal nach Appenweier und von Freiburg bis Appenweier verkehren TGV in der inOui-Version der SNCF, die in Karlsruhe, teilweise Baden-Baden, Offenburg, Lahr und Emmendingen halten[37].

Seit Dezember 2017 verkehrt wieder ein Zugpaar von Frankfurt über Basel nach Mailand als neue Zuggattung EuroCity-Express. Eingesetzt wird dabei ein Triebzug der Baureihe SBB RABe 501 der SBB. Zuvor erbrachte diese Leistung in der Regel ein ETR 610 der SBB oder Trenitalia.

Bedienungsangebot

Fernverkehr

Im Schienenpersonenfernverkehr wird die Rheintalbahn von diversen Intercity-Express-, Intercity- und EuroCity-Linien befahren.

Weitere Informationen Linie, Zuglauf ...
Linie Zuglauf
ICE 12 Berlin Braunschweig Kassel-Wilhelmshöhe Frankfurt Mannheim – Karlsruhe – Basel (– Bern – Interlaken Ost)
ICE 20 (Kiel –) Hamburg – Kassel-Wilhelmshöhe – Frankfurt Mannheim – Karlsruhe – Basel (– Bern – Interlaken Ost)
ICE 31 Kiel – Hamburg – Bremen – Dortmund – Wuppertal – Köln – Bonn – Mainz – Mannheim – Karlsruhe – Freiburg – Basel
ICE 43 (Amsterdam Duisburg bzw. Dortmund –) Köln Frankfurt Flughafen Mannheim – Karlsruhe – Basel
ICE 60 (Basel Bad Freiburg – Baden-Baden –) Karlsruhe – Stuttgart – München
ICE 83 Paris Karlsruhe – Stuttgart (– München)
ICE 84 Frankfurt Mannheim – Karlsruhe – Baden-Baden Strasbourg Mulhouse-Ville Belfort-Montbéliard Besançon Chalon Lyon-Part-Dieu Avignon Aix-en-Provence Marseille-Saint-Charles
ECE 85 Frankfurt – Mannheim – Karlsruhe – Ringsheim – Freiburg – Basel – Milano
EC 30 Kiel – Hamburg – Dortmund – Duisburg/Wuppertal – Köln Koblenz Mannheim – Karlsruhe – Basel – Zürich
IC 35 Norddeich Mole Münster – Duisburg – Köln – Koblenz Mannheim – Karlsruhe – Offenburg – Triberg – Singen – Konstanz
TGV Freiburg – Emmendingen – Lahr – Offenburg – Straßburg – Paris Est
NJ Hamburg – Hannover – Frankfurt – Mannheim – Karlsruhe – Freiburg – Basel – Zürich
NJ Berlin – Magdeburg – Frankfurt – Mannheim – Karlsruhe – Freiburg – Basel – Zürich
NJ Amsterdam – Köln – Mainz – Frankfurt – Mannheim – Karlsruhe – Freiburg – Basel – Zürich
FlixNight Hamburg – Hannover – Karlsruhe – Freiburg – Lörrach
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Regionalverkehr

Im Schienenpersonennahverkehr verkehren auf der Bahnstrecke Mannheim–Basel im Fahrplanjahr 2026 die folgenden Linien:

RE und RB

Weitere Informationen Linie, KBS ...
Linie KBS Verlauf Takt EVU Fahrzeuge im Regelbetrieb
RE2 702, 720 Karlsruhe Hbf – Rastatt – Baden-Baden – Achern – Appenweier – Offenburg – Hausach – Triberg – Villingen (Schwarzwald) – Donaueschingen – Immendingen – Singen (Hohentwiel) – Radolfzell – Konstanz 060 min DB Regio Baden-Württemberg Bombardier Traxx P160 AC2 + 4 Doppelstockwagen
RE7 702 (Karlsruhe Hbf – Rastatt – Baden-Baden – Achern – Appenweier –) Offenburg – Lahr (Schwarzwald) – Riegel-Malterdingen – Emmendingen – Freiburg (Breisgau) Hbf – Bad Krozingen – Müllheim (Baden) – Weil am Rhein – Basel Bad Bf (– Basel SBB (CH)) 060 min (Karlsruhe – Offenburg; HVZ)
060 min (Offenburg – Basel Bad Bf)
fünf Zugpaare (Basel Bad Bf – Basel SBB; Mo–Fr)
DB Regio Baden-Württemberg Siemens Desiro HC
RE10a 655.1-2, 710.41 Heilbronn Hbf – Bad Friedrichshall Hbf – Mosbach-Neckarelz – Neckargemünd – Heidelberg Hbf – Mannheim Hbf 120 min DB Regio Stuttgart Bombardier Talent 2

Bombardier Talent 3

RE10b 655.5, 710.42 Heilbronn Hbf – Bad Friedrichshall Hbf – Sinsheim (Elsenz) Hbf – Meckesheim – Neckargemünd – Heidelberg Hbf – Mannheim Hbf 120 min DB Regio Stuttgart Bombardier Talent 2

Bombardier Talent 3

RE40 702, 710.8 (Mannheim – Heidelberg – Bruchsal –)[Anm 1] Karlsruhe Hbf – Rastatt – Gaggenau – Gernsbach – Forbach (Schwarzwald) – Baiersbronn – Freudenstadt Hbf (– Schopfloch (b Freudenstadt) <– Eutingen im Gäu <– Herrenberg)[Anm 2] 120 min (Karlsruhe Hbf – Rastatt – Freudenstadt Hbf)
zwei Züge (Freudenstadt Hbf – Schopfloch)
ein Zug (Schopfloch – Herrenberg)
ein Zugpaar (Mannheim Hbf – Freudenstadt Hbf; So)
DB Regio Mitte Alstom Coradia Continental
RE71 771 Mühlacker – Bretten – Bruchsal – Wiesloch–Walldorf – Heidelberg Hbf 120 min DB Regio Stuttgart Bombardier Talent 2
RE73 701 Karlsruhe Hbf – Bruchsal – Wiesloch–Walldorf – Heidelberg Hbf 060 min DB Regio Mitte Siemens Mireo
RB 26702(Müllheim – Bad Krozingen – Schallstadt –) Freiburg (Breisgau) Hbf – Emmendingen – Riegel-Malterdingen – Lahr – Offenburg 060 min (Freiburg – Offenburg)
drei Zugpaare (Müllheim – Freiburg)
DB Regio Baden-Württemberg Siemens Mireo
RB 27702(Offenburg – Riegel-Malterdingen – Denzlingen –) Freiburg (Breisgau) Hbf – Ebringen – Schallstadt – Bad Krozingen – Heitersheim – Müllheim (Baden) – Weil am Rhein – Basel Bad Bf 060 min (Freiburg – Basel)
vier Zugpaare (Offenburg – Freiburg)
DB Regio Baden-Württemberg Siemens Mireo
Müllheim (Baden) – Neuenburg (Baden) – Müllheim im Markgräflerland – Freiburg (Breisgau) Hbf 0einzelne Züge DB Regio Baden-Württemberg Siemens Mireo
RB 41702, 710.8Karlsruhe Hbf – Ettlingen West – Rastatt – Gaggenau – Gernsbach – Forbach (Schwarzwald) (– Baiersbronn – Freudenstadt Hbf – Schopfloch (b Freudenstadt) -> Herrenberg) 060 min (Karlsruhe – Forbach)
drei Zugpaare (Forbach – Freudenstadt)
zwei Züge (Freudenstadt Hbf – Schopfloch)
ein Zug (Schopfloch – Herrenberg)
DB Regio Mitte Alstom Coradia Continental
RB 44702Karlsruhe Hbf – Ettlingen West – Rastatt – Baden-Baden (– Bühl – Achern) 060 min (Karlsruhe – Rastatt)
sieben Zugpaare (Rastatt – Baden-Baden)
vier Zugpaare (Baden-Baden – Bühl)
ein Zugpaar (Bühl – Achern)
DB Regio Mitte Alstom Coradia Continental
RB 68650Frankfurt Hbf – Darmstadt Hbf – Hähnlein-Alsbach – Bensheim – Heppenheim – Weinheim – Neu-Edingen/Friedrichsfeld

Heidelberg-Pfaffengrund/Wieblingen – Heidelberg HbfWiesloch-Walldorf

060 min DB Regio Mitte Bombardier Twindexx (446)
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  1. Der Freizeit-Express „Murgtäler Radexpress“ fährt ganzjährig an allen Sonn- und Feiertagen als „RE 40“ umsteigefrei zwischen Mannheim Hbf und Freudenstadt Hbf.
  2. Mo–Fr; ein Zug fährt morgens von Herrenberg über Freudenstadt weiter nach Karlsruhe, ein Zugpaar fährt nachmittags von Freudenstadt Hbf weiter bis nach Schopfloch (bei Freudenstadt) und wieder zurück

S-Bahn Rhein-Neckar

Weitere Informationen Linie, KBS ...
Linie KBS Verlauf Takt EVU Fahrzeuge im Regelbetrieb
S 1 665, 665.1-2, 670 Homburg (Saar) Hbf – Kaiserslautern Hbf – Neustadt (Weinstr) Hbf – Ludwigshafen (Rhein) Hbf – Mannheim Hbf – Heidelberg Hbf – Neckargemünd – Eberbach – Mosbach-Neckarelz – Osterburken 060 min DB Regio Mitte DB-Baureihe 425
S 2 665, 665.1-2, 670 Kaiserslautern Hbf – Neustadt (Weinstr) Hbf – Ludwigshafen (Rhein) Hbf – Mannheim Hbf – Heidelberg Hbf – Neckargemünd – Eberbach – Mosbach-Neckarelz – Mosbach (Baden) 060 min DB Regio Mitte DB-Baureihe 425
S 3 665, 670, 701, 710.51 Karlsruhe Hbf – Wörth (Rhein) – Germersheim – Ludwigshafen (Rhein) Hbf – Mannheim Hbf – Heidelberg Hbf – Bruchsal – Karlsruhe Hbf 030 min (Germersheim – Mannheim – Karlsruhe)
060 min (Karlsruhe – Wörth (Rhein) – Germersheim)
DB Regio Mitte DB-Baureihe 425
S 5 650, 660, 665 Bensheim – Weinheim (Bergstr) Hbf – Neu-Edingen/Friedrichsfeld – Mannheim-Seckenheim – Mannheim Hbf – Ludwigshafen (Rhein) Hbf – Worms Hbf – Mainz Hbf 060 min DB Regio Mitte Siemens Mireo
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Stadtbahn Karlsruhe

Weitere Informationen Linie, KBS ...
Linie KBS Verlauf Takt EVU Fahrzeuge im Regelbetrieb
S 31 710.3 Karlsruhe Hbf – Karlsruhe-Durlach – Bruchsal – Ubstadt Ort – Odenheim 020 min (Bruchsal – Odenheim/Menzingen)
020/40 min (Karlsruhe – Bruchsal)
Albtal-Verkehrs-Gesellschaft GT8-100C/2S

GT8-100D/2S-M

S 32 Menzingen (Baden)
S 7 710.7 Achern – Baden-Baden – Rastatt – Durmersheim – Karlsruhe-Albtalbahnhof – Karlsruhe Hbf – Karlsruhe-Marktplatz – Karlsruhe-Tullastraße 060 min Albtal-Verkehrs-Gesellschaft GT8-100D/2S-M

Bombardier Flexity Swift (ET 2010)

S 71 710.7 Achern – Baden-Baden – Rastatt – Malsch – Karlsruhe Hbf drei Zugpaare Albtal-Verkehrs-Gesellschaft GT8-100C/2S

GT8-100D/2S-M

Bombardier Flexity Swift (ET 2010)

S 81 710.8 Freudenstadt Hbf – Forbach – Gernsbach – Gaggenau – Rastatt – Malsch – Karlsruhe Hbf ein Zugpaar Albtal-Verkehrs-Gesellschaft GT8-100D/2S-M
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Regio S-Bahn Ortenau

Weitere Informationen Linie, KBS ...
Linie KBS Verlauf Takt EVU Fahrzeuge im Regelbetrieb
RS 2 720/718 Offenburg – Appenweier – Oberkirch – Bad Griesbach 60 min SWEG Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH Siemens Mireo Plus B
RS 3 717 (Offenburg – Appenweier – Renchen –) Achern – Kappelrodeck – Ottenhöfen 60 min (Achern – Ottenhöfen)

zwei Zugpaare (Offenburg – Achern)

SWEG Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH Siemens Mireo Plus B
RS 4 719 Offenburg – Appenweier – Kehl – Strasbourg (F) 30 min (Offenburg – Strasbourg)

ein Zugpaar (bis Kreisschulzentrum)

SWEG Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH Stadler Regio-Shuttle RS 1
SNCF TER Grand Est Alstom Coradia A TER
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Breisgau-S-Bahn

Weitere Informationen Linie, KBS ...
Linie KBS Verlauf Takt EVU Fahrzeuge im Regelbetrieb
S 2 726 Freiburg Hbf – Denzlingen – Bleibach – Elzach 030 min (Freiburg – Bleibach)
060 min (Bleibach – Elzach)
Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH Bombardier Talent 3
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Zukunft

Zwischen Mannheim und Heidelberg ist zur Kapazitätssteigerung ein abschnittsweiser drei- bis viergleisiger Ausbau geplant. Vorgesehen sind ein dreigleisiger Ausbau zwischen Mannheim Hauptbahnhof und Mannheim-Friedrichsfeld Süd sowie ein viergleisiger Ausbau im Abschnitt Heidelberg-Wieblingen–Heidelberg Hauptbahnhof. Ziel der Maßnahmen ist die Beseitigung bestehender Engpässe und die Erhöhung der Leistungsfähigkeit der stark belasteten Strecke im Personen- und Güterverkehr. Teile des Projekts befinden sich im Planfeststellungsverfahren.[38][39][40]

Nach Fertigstellung des Tunnels Rastatt sind zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 Änderungen im Regionalverkehr vorgesehen. Die Linie RE 7 verkehrt künftig stündlich bis Karlsruhe, die Linie RE 40 im Stundentakt zwischen Karlsruhe und Freudenstadt. Die bisherige Linie RB 44 entfällt und wird durch die stündlich verkehrende Linie RE 45 (Heilbronn–Achern) ersetzt, die über Karlsruhe hinaus bis Achern geführt wird. Die Linie S 7 der Stadtbahn Karlsruhe wird auf den Abschnitt bis Baden-Baden verkürzt und verkehrt nicht mehr bis Achern.[41][42][43]

Nach dem Zielkonzept 2025 des Landes Baden-Württemberg ist auf der Strecke zwischen Offenburg, Freiburg und Basel eine deutliche Verdichtung des Regionalverkehrs vorgesehen. Konkret ist zwischen Offenburg und Freiburg eine Erhöhung der Zugfrequenz auf bis zu drei Regionalzüge pro Stunde und Richtung vorgesehen, während im Abschnitt ab Riegel-Malterdingen in Richtung Freiburg eine weitere Verdichtung auf bis zu vier Züge pro Stunde und Richtung angestrebt wird. In Richtung Süden ist im Korridor Freiburg–Basel ein mindestens halbstündliches Regionalverkehrsangebot als Zielzustand vorgesehen. Diese Angebotsausweitungen können aufgrund der derzeitigen Streckenauslastung durch Fern-, Regional- und Güterverkehr bislang nicht umgesetzt werden. Die Strecke gilt in mehreren Abschnitten als kapazitiv ausgelastet, sodass zusätzliche Verkehre ohne infrastrukturelle Maßnahmen nicht integrierbar sind. Voraussetzung für die Umsetzung des Zielangebots ist der abschnittsweise viergleisige Ausbau der Strecke, insbesondere im südlichen Abschnitt zwischen Freiburg und Basel. Im Mittelpunkt steht dabei der Ausbau des Abschnitts zwischen Müllheim und Basel, der derzeit die höchste Streckenauslastung im südlichen Korridor aufweist. Ergänzend sind im Raum Freiburg–Müllheim abschnittsweise infrastrukturelle Erweiterungen vorgesehen, um die Trennung von Fern-, Regional- und Güterverkehr zu verbessern und zusätzliche Trassen für den Regionalverkehr bereitzustellen. Erst durch diese Kapazitätserweiterungen soll eine schrittweise Umsetzung der vorgesehenen Taktverdichtungen im Regionalverkehr ermöglicht werden.[38][44][45][46]

Betriebsstellen

Heidelberg-Kirchheim/Rohrbach

Der Bahnhof Heidelberg-Kirchheim/Rohrbach liegt im Heidelberger Stadtteil Kirchheim an der Grenze zu Rohrbach. Am nördlichen Ende des Bahnhofs endete früher die durch die beiden Rangierbahnhöfe führende Bahnstrecke von Mannheim Hbf. Östlich des Bahnhofs befand sich früher die Waggonfabrik Fuchs. Am südlichen Ende des Bahnhofs beginnt die von der Heidelberger Straßen- und Bergbahn (HSB) betriebene Anschlussbahn ins Gewerbegebiet Rohrbach-Süd und zum Leimener Zementwerk.

Die sicherungstechnischen Anlagen des Bahnhofs werden seit 2004 vom ESTW-A Wiesloch-Walldorf gesteuert, der über die ESTW-UZ Bruchsal aus dem Steuerbezirk 1 der Betriebszentrale Karlsruhe bedient wird.[47]

St. Ilgen-Sandhausen

Der Haltepunkt St. Ilgen-Sandhausen liegt im zu Leimen gehörenden Ort St. Ilgen an der Grenze zu Sandhausen. Auf beiden Seiten der Bahnstrecke gibt es einen kleinen Busbahnhof.

Die Ende 2019 durchgeführte Bahnsteigverlängerung von 140 m auf 210 m für Langzüge der S-Bahn Rhein-Neckar wurde im Jahr 2008 mit Kosten von 129.000 Euro, die sich bis 2018 auf 337.941 Euro erhöht haben, im Leimener Gemeinderat beschlossen.[48] Die Gemeinde Sandhausen beteiligt sich an diesen Kosten nicht.[48]

Literatur

  • Helmut Röth: Auf Schienen zwischen Odenwald und Pfalz. Fotografien 1955–1976. Verlag Pro Message, Ludwigshafen am Rhein 2006, ISBN 3-934845-18-5 (297 alte Fotografien).
  • Werner Greder: Bruchsal und die Eisenbahn. Entstehung der Eisenbahnen in und um Bruchsal in den Jahren 1843–1914. Bruchsal 1983, DNB 890008930 (Veröffentlichung Nr. 2 der Historischen Kommission der Stadt Bruchsal).
Commons: Rheintalbahn – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Commons: History of Rheintalbahn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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