Ballmannshof

Ortsteil des Marktes Lichtenau (Mittelfr.) From Wikipedia, the free encyclopedia

Ballmannshof (fränkisch: Balmas-huhf[2]) ist ein Gemeindeteil des Marktes Lichtenau im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern).[3] Ballmannshof liegt in der Gemarkung Wattenbach.[4]

Schnelle Fakten Markt Lichtenau ...
Ballmannshof
Markt Lichtenau
Koordinaten: 49° 16′ N, 10° 42′ O
Höhe: 432 m ü. NHN
Einwohner: 16 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 91586
Vorwahl: 09827
Der Weiler
Der Weiler
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Geografie

Der Weiler liegt auf einer Anhöhe direkt am Klosterwald, etwas südlich davon entspringt der Ballmannshofer Graben, der links in den Zandtbach mündet. Der Ort liegt etwas abseits der Kreisstraße AN 12, die zu den benachbarten Orten Lichtenau (1,7 km nordwestlich) und Wattenbach führt (0,9 km südöstlich).[5]

Geschichte

Laut dem Salbuch der Deutschordenskommende Nürnberg aus dem Jahr 1343 gehörten dem Stadtvogteiamt Eschenbach in Ballmannshof 1 Hof.[6] Dies ist zugleich die erste urkundliche Erwähnung des Ortes. 1515 wurde der Ort „Palminshof“ genannt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Personenname Baldmann, der vermutlich der Gründer dieses Hofs war.[7] Der Hof gehörte bis zum Ende des Alten Reiches (1806) zum Stadtvogteiamt Eschenbach.[8]

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Ballmannshof dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Sauernheim und der 1810 gegründeten Ruralgemeinde Sauernheim zugeordnet.[9] Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Ballmannshof in die neu gebildete Ruralgemeinde Wattenbach umgemeindet. Diese wurde am 1. Januar 1972 im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Lichtenau eingegliedert.[10][11]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001840001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 68111413121923151716
Häuser[12] 11223333
Quelle [13][14][15][16][17][18][19][20][21][22][1]
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Religion

Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und war ursprünglich nach St. Georg (Immeldorf) gepfarrt,[8] seit den 1870er Jahren ist die Pfarrei Lichtenau zuständig.[16] Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach St. Johannes (Lichtenau) gepfarrt.[21][23]

Literatur

  • Elisabeth Fechter: Die Ortsnamen des Landkreises Ansbach. Inaugural-Dissertation. Erlangen 1955, DNB 480570132, OCLC 872378821, S. 44.
  • Manfred Jehle: Ansbach: die markgräflichen Oberämter Ansbach, Colmberg-Leutershausen, Windsbach, das Nürnberger Pflegamt Lichtenau und das Deutschordensamt (Wolframs-)Eschenbach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 35). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2009, ISBN 978-3-7696-6856-8.
Commons: Ballmannshof – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten

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