Beinhausen

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Beinhausen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Kelberg an.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Beinhausen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Beinhausen hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 50° 16′ N,  53′ O
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Verbandsgemeinde: Kelberg
Höhe: 488 m ü. NHN
Fläche: 2,64 km²
Einwohner: 88 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 33 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54552
Vorwahl: 02692
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 003
Adresse der Verbandsverwaltung: Dauner Straße 22
53539 Kelberg
Website: www.vgv-kelberg.de
Ortsbürgermeister: Albert Kaltenborn
Lage der Ortsgemeinde Beinhausen im Landkreis Vulkaneifel
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Beinhausen
Kirche Hilgerath bei Beinhausen
Kirche Hilgerath

Geographische Lage

Der Ort liegt im Naturpark Vulkaneifel zwischen Kelberg und Daun an der Lieser.

Geschichte

Im Mittelalter gehörte Beinhausen zum Amt Daun im Kurfürstentum Trier. Erstmals Erwähnung findet der Ort in Dokumenten am 10. August 1290 als Beinchenhusen. Später, 1311, ist von einem Beyirhusen die Rede und schließlich werden im Jahre 1504 in einem Kaufvertrag ein gewisser „Clais van Beyhusen“ sowie die „Kirchenmeister von Hilgenrait“ genannt. Unter preußischer Verwaltung war der Ort Gemeinde in der Bürgermeisterei Sarmersbach.

Im Zuge der kommunalen Neuordnung von Rheinland-Pfalz kam der Ort 1970 zur Verbandsgemeinde Kelberg.

Bevölkerungsentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Beinhausen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
JahrEinwohner
181553
183577
187189
1905109
193997
JahrEinwohner
195086
196185
197087
198778
199775
JahrEinwohner
200583
201176
201777
202488[1]
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Religion

Beinhausen ist überwiegend katholisch geprägt und ist Pfarrsitz der katholischen Pfarrei St. Hubertus Beinhausen, zu der neben Beinhausen selber, die Dörfer Boxberg, Neichen, Kradenbach, Nerdlen, Sarmersbach und Gefell gehören. Bis zum Beginn des 20. Jahrhunderts gehörte auch Katzwinkel zum Hilgerather Pfarrsprengel. Das Gebiet der Pfarrei Beinhausen wird landläufig auch als Struth bezeichnet.

Mehr als 60 Prozent der Einwohner gehören der Römisch-katholischen Kirche an.

Politik

Gemeinderat

Der Gemeinderat in Beinhausen besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 9. Juni 2024 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzendem.[3]

Bürgermeister

Albert Kaltenborn wurde am 2. Juli 2024 erneut Ortsbürgermeister von Beinhausen,[4] nachdem er dieses Amt bereits von 2004 bis 2014 ausgeübt hatte.[5] Da für die Direktwahl am 9. Juni 2024 kein Wahlvorschlag eingereicht wurde,[6] erfolgte die Neuwahl gemäß rheinland-pfälzischer Gemeindeordnung durch den Rat, der sich auf seiner konstituierenden Sitzung für Albert Kaltenborn entschied.[4]

Kaltenborns Vorgängerin Eva Saxler hatte nach der Amtsniederlegung des 2014 gewählten Ortsbürgermeisters Marc Widdig seit September 2018 als Beigeordnete die Amtsgeschäfte geführt und wurde im Juni 2019 vom damaligen Rat zur Ortsbürgermeisterin gewählt.[5] Zur Wahl 2024 trat sie nicht erneut an.

Wappen

Wappen von Beinhausen
Wappen von Beinhausen
Blasonierung: „In Silber ein grüner Berg, darin ein silbernes Haus, darüber ein schwarzer, hersehender Hirschkopf mit rotem Kreuz.“[7]

Siehe auch

Commons: Beinhausen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

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