Steiningen

Gemeinde in Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Steiningen ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Vulkaneifel in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Daun an.

Schnelle Fakten Wappen, Deutschlandkarte ...
Wappen Deutschlandkarte
Steiningen
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Steiningen hervorgehoben
Basisdaten
Koordinaten: 50° 11′ N,  55′ O
Bundesland:Rheinland-Pfalz
Landkreis: Vulkaneifel
Verbandsgemeinde: Daun
Höhe: 450 m ü. NHN
Fläche: 7,62 km²
Einwohner: 193 (31. Dez. 2024)[1]
Bevölkerungsdichte: 25 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54552
Vorwahl: 06573
Kfz-Kennzeichen: DAU
Gemeindeschlüssel: 07 2 33 068
Adresse der Verbandsverwaltung: Leopoldstraße 29
54550 Daun
Website: www.steiningen.de
Ortsbürgermeister: Rene Diewald
Lage der Ortsgemeinde Steiningen im Landkreis Vulkaneifel
KarteScheidKerschenbachReuthGönnersdorfEschBerndorfWalsdorfBerlingenSalmGefellSchönbachMehrenWeidenbachSchutzBoxbergKatzwinkelMannebachSassen
Karte
Schließen
Steiningen von Südwesten
St. Mauritius-Kapelle (1741/1876)

Geographie

Die Gemeinde liegt im Naturpark Vulkaneifel sowie im Landschaftsschutzgebiet „Zwischen Ueß und Kyll“.[2] Zu Steiningen gehört auch der Wohnplatz Lehnwaldhof.[3] Auf dem Gemeindegebiet liegt das Autobahndreieck Vulkaneifel.

Geschichte

Der Ort wurde in einer Urkunde vom 28. August 1193 erstmals urkundlich erwähnt, in der Kaiser Heinrich VI. dem Kloster Springiersbach seinen Besitz in Steiningen bestätigte.

Steiningen gehörte bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zum kurtrierischen Amt Daun.

Etwa eineinhalb Kilometer nordwestlich der Ortslage von Steiningen liegt die „Wüstung Allscheid“. Das Dorf gehörte zum Gemeindeverband von Steiningen. 1852 verkauften die Bewohner ihre 21 Anwesen für 21.000 Thaler an die Gemeinde Steiningen und wanderten nach Amerika aus. Nachdem die Einwohner das Dorf verlassen hatten, wurden die Gebäude abgerissen. Das Dorf hatte zuletzt 80 Einwohner, die in 18 Häusern lebten. Nur die Dorfkapelle steht noch an der heutigen Landesstraße 66.[4]

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Steiningen, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[5]

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
JahrEinwohner
1815101
1835257
1871192
1905216
1939222
JahrEinwohner
1950226
1961216
1970207
1987192
2005199
Schließen

Alte Hausnamen

Viele ältere Häuser in Steiningen haben Namen, die mit den heutigen Besitzern nichts mehr zu tun haben. Die Namen stammen teilweise von Namen und Berufen früherer Bewohner. Aber auch durch die Nutzung des jeweiligen Gebäudes. Die Namen entstanden auch durch verschiedenste Ereignisse.

Politik

Bürgermeister

Rene Diewald wurde 2024 Ortsbürgermeister von Steiningen.

Der Vorgänger Reinhold Schäfer übte das Amt von 1989 bis 2024 aus.[6][7]

Wappen

Wappen von Steiningen
Wappen von Steiningen
Blasonierung: „In Grün durch silbernen, schräglinken Wellenbalken geteilt; vorne eine silberne Kapelle, hinten ein silbernes Hufeisen, begleitet von zwei silbernen, fünfstrahligen Sternen.“

Siehe auch

Commons: Steiningen – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise

Related Articles

Wikiwand AI