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Bundestagswahlkreis Koblenz

Bundestagswahlkreis in Rheinland-Pfalz, Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Wahlkreis Koblenz (Wahlkreis 198; bis zur Bundestagswahl 2021 Wahlkreis 199) ist seit 1949 ein Bundestagswahlkreis in Rheinland-Pfalz. Er umfasst die kreisfreie Stadt Koblenz, die Stadt Bendorf sowie die Verbandsgemeinden Rhein-Mosel, Vallendar und Weißenthurm aus dem Landkreis Mayen-Koblenz und aus dem Rhein-Lahn-Kreis die Stadt Lahnstein, die Verbandsgemeinde Loreley sowie von der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau die Gemeinden Arzbach, Bad Ems, Becheln, Dausenau, Fachbach, Frücht, Kemmenau, Miellen und Nievern. Seit 1949 wurde der Wahlkreis stets von den Direktkandidaten der CDU gewonnen.

Wahlkreisnummer 198
Einwohner 260.900[1]
Schnelle Fakten Wahlkreis 198: Koblenz, Staat ...
Wahlkreis 198: Koblenz
Staat Deutschland
Bundesland Rheinland-Pfalz
Wahlkreisnummer 198
Einwohner 260.900[1]
Wahlberechtigte 193.035
Wahldatum 26. September 2021
Wahlbeteiligung 76,2 %
Wahlkreisabgeordneter
Name
Josef Oster
Partei CDU
Stimmanteil 31,7 %
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Wahlkreisgeschichte

Weitere Informationen Wahl, Wahlkreisname ...
Wahl Wahlkreisname Gebiet
1949 3 Koblenz Stadt Koblenz, Landkreis Koblenz, Landkreis Sankt Goar
1953–1969 150 Koblenz
1972–1976 150 Koblenz Stadt Koblenz, vom Landkreis Mayen-Koblenz die Stadt Bendorf sowie die Verbandsgemeinden Rhens, Untermosel, Vallendar und Weißenthurm, vom Rhein-Hunsrück-Kreis die Stadt Boppard sowie die Verbandsgemeinden Emmelshausen und Sankt Goar-Oberwesel
1980–1998 148 Koblenz
2002 202 Koblenz Stadt Koblenz, vom Landkreis Mayen-Koblenz die Stadt Bendorf sowie die Verbandsgemeinden Rhens, Untermosel, Vallendar und Weißenthurm, vom Rhein-Lahn-Kreis die Stadt Lahnstein sowie die Verbandsgemeinden Bad Ems, Braubach und Loreley
2005 201 Koblenz
2009–2013 200 Koblenz
2017–2021 199 Koblenz Stadt Koblenz, vom Landkreis Mayen-Koblenz die Stadt Bendorf sowie die Verbandsgemeinden Rhein-Mosel, Vallendar und Weißenthurm, vom Rhein-Lahn-Kreis die Stadt Lahnstein, die Verbandsgemeinde Loreley sowie von der Verbandsgemeinde Bad Ems-Nassau die Gemeinden Arzbach, Bad Ems, Becheln, Dausenau, Fachbach, Frücht, Kemmenau, Miellen und Nievern
2025– 198 Koblenz
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Wahlkreisabgeordnete

Weitere Informationen Wahl, Abgeordneter ...
Wahl Abgeordneter Partei Stimmen
in %
1949 Karl WeberCDU
1953
1957
1961
1965 Egon KlepschCDU
1969
1972
1976
1980 Roswitha VerhülsdonkCDU
1983
1987
1990
1994 Karl-Heinz ScherhagCDU
1998
2002 Michael FuchsCDU
2005 45,4
2009 36,0
2013 48,0
2017 Josef OsterCDU 41,3
2021 31,7
2025 35,7
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Wahlergebnisse

Bundestagswahl 2025

Bundestagswahl 2025 – WK Koblenz
Zweitstimmen
 %
40
30
20
10
0
31,5 %
19,5 %
16,4 %
11,6 %
7,7 %
4,8 %
8,5 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2021
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
+5,5 %p
−9,9 %p
+9,2 %p
−2,8 %p
+4,4 %p
−6,4 %p
± 0,0 %p
Weitere Informationen Kandidaten, Parteien/Listen ...
KandidatenParteien/ListenErststimmenZweitstimmen
Stimmen%Stimmen%
Thorsten RudolphSPD37.65924,430.23319,5
Josef Ostergewählt im WKCDU55.09735,748.75831,5
Kim TheisenBündnis 90/Die Grünen15.0019,718.02611,6
Jonathan VossFDP4.7033,07.4054,8
Joachim PaulAfD24.83616,125.41716,4
Oliver Antpöhler-ZwiernikDie Linke9.0285,911.9007,7
Dennis GrafFreie Wähler5.8583,82.9591,9
–Tierschutzpartei––1.6731,1
–Die PARTEI––8030,5
Dominik RappVolt2.1101,41.1210,7
–ÖDP––2080,1
–MLPD––620,0
–Bündnis Deutschland––1890,1
–BSW––6.1974,0
Gesamt154.292100154.951100
Ungültige Stimmen1.6391,19800,6
Wählende155.93182,2155.93182,2
Wahlberechtigte189.667189.667
Quellen: Die Bundeswahlleiterin, Kandidaten – Ergebnis
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Bundestagswahl 2021

Die Bundestagswahl 2021 fand am Sonntag, dem 26. September 2021, statt.[2]

Weitere Informationen Direktkandidat, Partei ...
Direktkandidat[3] Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Josef Oster CDU 31,7 26,0
Thorsten Rudolph SPD 29,9 29,3
Carsten Dittmann AfD 6,7 7,1
Markus Wieseler FDP 7,7 11,2
Lena Etzkorn GRÜNE 12,4 14,4
Oliver Antpöhler-Zwiernik DIE LINKE 2,8 3,3
Kathrin Laymann FREIE WÄHLER 4,8 3,4
Michael Brüggemann Die PARTEI 1,6 1,0
– PIRATEN – 0,5
Carolin Schmidt ÖDP 0,4 0,2
– NPD – 0,1
– V-Partei³ – 0,1
– MLPD – 0,0
Mark Schneider dieBasis 1,2 1,0
– DiB – 0,1
– LKR – 0,0
– Die Humanisten – 0,1
– Tierschutzpartei – 1,2
– Team Todenhöfer – 0,4
Roman Snegur Volt 0,5 0,4
Alexandra Sayn Klimaliste RLP 0,3 –
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Bundestagswahl 2017

Die Bundestagswahl 2017 fand am Sonntag, dem 24. September 2017, statt.

Weitere Informationen Direktkandidat, Partei ...
Direktkandidat[4] Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Josef Oster CDU 41,3 % 37,8 %
Detlev Pilger SPD 28,7 % 23,8 %
Florian Glock FDP 6,5 % 10,8 %
Thomas Damson AfD 8,2 % 9,2 %
Patrick Zwiernik GRÜNE 6,2 % 7,9 %
Ulrich Lenz LINKE 5,2 % 6,9 %
Andreas Werner Müller Die PARTEI 1,2 % 1,1 %
Stefan Scheer Freie Wähler 1,8 % 1,1 %
Marieluise Charlotte Salm PIRATEN 0,7 % 0,5 %
— V-Partei³ — 0,2 %
— ÖDP — 0,2 %
— NPD — 0,2 %
— BGE — 0,2 %
— MLPD — 0,0 %
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Bundestagswahl 2013

Die Bundestagswahl 2013 fand am Sonntag, dem 22. September 2013, statt.[5]

Es traten 14 Parteien in Rheinland-Pfalz landesweit gegeneinander an. Dies entschied der Landeswahlausschuss in einer öffentlichen Sitzung am 26. Juli 2013 in Mainz.[6] Damit erhielten alle Parteien eine Zulassung, die fristgerecht bis zum 15. Juli ihre Landeslisten und weitere Unterlagen eingereicht hatten.[7]

Die Reihenfolge der zugelassenen Landeslisten auf dem Stimmzettel richtet sich zunächst nach der Zahl der Zweitstimmen, die die jeweilige Partei bei der letzten Bundestagswahl im Land erreicht hat (Listenplätze 1 – 10): CDU, SPD, FDP, GRÜNE, Die Linke, PIRATEN, NPD, REP, ÖDP und MLPD. Neu kandidierende Listen schließen sich in alphabetischer Reihenfolge ihres Namens an (Listenplätze 11 – 14): Alternative für Deutschland (AfD), Bürgerbewegung pro Deutschland (pro Deutschland), Freie Wähler und die Partei der Vernunft.

Weitere Informationen Direktkandidat, Partei ...
Direktkandidat[8] Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Michael Fuchs CDU 48,0 45,0
Detlev Pilger SPD 30,8 27,1
Martin Kaschny FDP 2,7 5,7
Josef Winkler GRÜNE 8,0 7,7
Bettina Lau LINKE 4,9 5,2
Heiko Müller PIRATEN 2,8 2,2
— NPD — 0,7
— REP 0,1 ?
— ÖDP — 0,2
— MLPD — 0,0
— AfD — 4,7
— pro Deutschland — 0,2
Stephan Wefelscheid Freie Wähler 2,7 1,2
— PDV — 0,2
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Detlev Pilger konnte über die Landesliste der SPD in den Bundestag einziehen.[9]

Bundestagswahl 2009

Bei der Bundestagswahl 2009 waren 196.552 Einwohner wahlberechtigt und hatte bei einer Wahlbeteiligung von 70,6 % folgendes Ergebnis:

Weitere Informationen Direktkandidat, Partei ...
Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Bundestagswahl 2005
Zweitstimmen in %
Michael Fuchs CDU 44,1 36,0 38,1
Ursula Mogg SPD 28,1 23,8 35,1
Markus Falk FDP 9,7 17,4 12,0
Josef Winkler GRÜNE 9,8 10,1 7,4
Wolfgang Ferner LINKE 7,3 8,2 4,8
— REP — 0,3 0,4
Sven Lobeck NPD 1,1 0,9 1,0
— PBC — 0,2 0,3
— FAMILIE — 0,8 0,8
— MLPD — 0,0 0,1
— DVU — 0,1 —
— ÖDP — 0,2 —
— PIRATEN — 2,0 —
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Ursula Mogg (SPD) und Josef Winkler (Grüne) sind über die jeweiligen Landeslisten in den Bundestag eingezogen.

Bundestagswahl 2005

Die Bundestagswahl 2005 hatte bei einer Wahlbeteiligung von 77,6 % folgendes Ergebnis:

Weitere Informationen Direktkandidat, Partei ...
Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Bundestagswahl 2002
Zweitstimmen in %
Michael Fuchs CDU 45,4 38,1 40,9
Ursula Mogg SPD 39,2 35,1 38,9
Peter Kaiser FDP 4,6 12,0 9,0
Josef Winkler GRÜNE 5,4 7,4 8,0
Heinrich Schirmer LINKE 4,2 4,8 1,0
— REP — 0,4 0,4
K.-H. Galeazzi-Szymczakowski NPD 1,1 1,0 0,3
— PBC — 0,3 0,2
— FAMILIE — 0,8 —
— MLPD — 0,1 —
— Offensive D — — 0,5
— Tierschutzpartei — — 0,6
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Ursula Mogg (SPD) und Josef Winkler (Grüne) sind über die jeweiligen Landeslisten in den Bundestag eingezogen.

Einzelnachweise

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