Bundestagswahlkreis Bitburg

Bundestagswahlkreis in Rheinland-Pfalz, Deutschland From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Wahlkreis Bitburg (Wahlkreis 201; bis zur Bundestagswahl 2021 Wahlkreis 202) ist ein Bundestagswahlkreis in Rheinland-Pfalz. Er umfasst den Eifelkreis Bitburg-Prüm, den Landkreis Vulkaneifel und den Nordteil des Landkreises Bernkastel-Wittlich mit der Stadt Wittlich, der Verbandsgemeinde Wittlich-Land sowie den Gemeinden Bausendorf, Bengel, Diefenbach, Flußbach, Hontheim, Kinderbeuern, Kinheim, Kröv, Reil und Willwerscheid der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach. Der Wahlkreis, der bis 1965 Prüm hieß, wurde bisher stets von den Direktkandidaten der CDU gewonnen.

Wahlkreisnummer 201
Einwohner 219.400[1]
Schnelle Fakten Wahlkreis 201: Bitburg, Staat ...
Wahlkreis 201: Bitburg
Staat Deutschland
Bundesland Rheinland-Pfalz
Wahlkreisnummer 201
Einwohner 219.400[1]
Wahlberechtigte 163.493
Wahldatum 26. September 2021
Wahlbeteiligung 76,1 %
Wahlkreisabgeordneter
Name
Patrick Schnieder
Partei CDU
Stimmanteil 37,8 %
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Wahlkreisgeschichte

Weitere Informationen Wahl, Wahlkreisname ...
Wahl Wahlkreisname Gebiet
1949 006 Prüm Landkreis Bitburg, Landkreis Prüm, Landkreis Daun, Landkreis Wittlich
1953–1961 153 Prüm
1965–1976 153 Bitburg Landkreis Bitburg-Prüm, Landkreis Daun, vom Landkreis Bernkastel-Wittlich die Stadt Wittlich sowie die Verbandsgemeinden Kröv-Bausendorf, Manderscheid und Wittlich-Land
1980–1998 151 Bitburg
2002 205 Bitburg
2005 204 Bitburg
2009–2013 203 Bitburg Eifelkreis Bitburg-Prüm, Landkreis Vulkaneifel, vom Landkreis Bernkastel-Wittlich die Stadt Wittlich sowie die Verbandsgemeinden Kröv-Bausendorf, Manderscheid und Wittlich-Land
2017–2013 202 Bitburg Eifelkreis Bitburg-Prüm, Landkreis Vulkaneifel, vom Landkreis Bernkastel-Wittlich die Stadt Wittlich, Verbandsgemeinde Wittlich-Land sowie die Gemeinden Bausendorf, Bengel, Diefenbach, Flußbach, Hontheim, Kinderbeuern, Kinheim, Kröv, Reil, Willwerscheid der Verbandsgemeinde Traben-Trarbach
2025– 201 Bitburg
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Wahlkreisabgeordnete

Weitere Informationen Wahl, Abgeordneter ...
Wahl Abgeordneter Partei Stimmen
in %
1949 Matthias Joseph MehsCDU
1953 Hans RichartsCDU
1957
1961
1965
1969
1972 Alois MertesCDU
1976
1980
1983
1987 Peter RauenCDU
1990
1994
1998
2002
2005
2009 Patrick SchniederCDU 46,1
2013 56,0
2017 51,2
2021 37,8
2025 40,2
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Wahlergebnisse

Bundestagswahl 2025

Bundestagswahl 2025 – WK Bitburg
Zweitstimmen
 %
40
30
20
10
0
36,6 %
17,9 %
16,9 %
7,5 %
5,0 %
4,5 %
11,6 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2021
 %p
 12
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−12
+6,5 %p
+10,7 %p
−11,0 %p
−1,8 %p
+2,3 %p
−6,9 %p
+0,2 %p
Weitere Informationen Kandidaten, Parteien/Listen ...
KandidatenParteien/ListenErststimmenZweitstimmen
Stimmen%Stimmen%
Lena WernerSPD27.09820,422.63516,9
Patrick Schniedergewählt im WKCDU53.45940,248.89736,6
Stephan LequenBündnis 90/Die Grünen7.3625,510.0707,5
Anna RöhlFDP4.1553,16.0414,5
Boris SchneeAfD22.26516,723.93617,9
Klaus BeckerDie Linke4.8933,76.6265,0
Rudolf RinnenFreie Wähler11.8258,97.0305,3
Tierschutzpartei1.4791,1
Die PARTEI5800,4
Clara LehnertzVolt1.9181,48700,7
ÖDP2620,2
MLPD160,0
Bündnis Deutschland1910,1
BSW4.9833,7
Gesamt132.975100133.616100
Ungültige Stimmen1.5581,29170,7
Wählende134.53383,3134.53383,3
Wahlberechtigte161.542161.542
Quellen: Die Bundeswahlleiterin, KandidatenErgebnis
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Bundestagswahl 2021

Die Bundestagswahl 2021 fand am Sonntag, dem 26. September 2021, statt.[2]

Weitere Informationen Direktkandidat, Partei ...
Direktkandidat[3] Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Patrick Schnieder CDU 37,8 30,1
Lena Werner SPD 27,4 27,9
Beate Härig-Dickersbach AfD 6,5 7,1
Ralf Markus Berlingen FDP 7,4 11,4
Dorothea Hafner GRÜNE 6,9 9,3
Manuel Eppers DIE LINKE 2,3 2,7
Petra Fischer FREIE WÄHLER 8,6 6,9
Markus Riebschläger Die PARTEI 1,3 0,8
PIRATEN 0,3
Clemens Ruhl ÖDP 0,5 0,3
NPD 0,1
V-Partei³ 0,1
MLPD 0,0
Christoph Lutz dieBasis 1,2 1,2
DiB 0,1
LKR 0,0
Die Humanisten 0,1
Tierschutzpartei 1,2
Team Todenhöfer 0,2
Volt 0,3
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Bundestagswahl 2017

Die Bundestagswahl 2017 fand am Sonntag, dem 24. September 2017 statt. Wahlberechtigt waren 164.480 Personen, von denen 126.879 ihr Wahlrecht nutzten (77,1 %).[4] Die Wahlbeteiligung lag höher als 2013 (71,7 %) und 2009 (71,3 %). Der CDU-Bundestagsabgeordnete Patrick Schnieder konnte den Wahlkreis zum dritten Mal für sich entscheiden.[5]

Weitere Informationen Direktkandidat, Partei ...
Direktkandidat[6] Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Patrick Schnieder CDU 51,2 44,5
Jan Pauls SPD 25,7 21,8
Bündnis 90/Die Grünen 6,2
Jürgen Krämer FDP 7,0 10,3
Katharina Penkert Die Linke 5,5 5,9
Beate Härig-Dickersbach AfD 7,1 8,0
Piratenpartei 0,3
Henning Wunderlich Freie Wähler 2,4 1,3
NPD 0,2
Erik Hofmann ÖDP 1,1 0,4
MLPD 0,0
Bündnis Grundeinkommen 0,1
Die PARTEI 0,8
V-Partei 0,2
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Bundestagswahl 2013

Die Bundestagswahl 2013 fand am Sonntag, dem 22. September 2013, statt.[7]

Es traten 14 Parteien in Rheinland-Pfalz landesweit gegeneinander an. Dies entschied der Landeswahlausschuss in einer öffentlichen Sitzung am 26. Juli 2013 in Mainz.[8] Damit erhielten alle Parteien eine Zulassung, die fristgerecht bis zum 15. Juli ihre Landeslisten und weitere Unterlagen eingereicht hatten.[9]

Die Reihenfolge der zugelassenen Landeslisten auf dem Stimmzettel richtet sich zunächst nach der Zahl der Zweitstimmen, die die jeweilige Partei bei der letzten Bundestagswahl im Land erreicht hat (Listenplätze 1 – 10): CDU, SPD, FDP, GRÜNE, Die Linke, PIRATEN, NPD, REP, ÖDP und MLPD. Neu kandidierende Listen schließen sich in alphabetischer Reihenfolge ihres Namens an (Listenplätze 11 – 14): Alternative für Deutschland (AfD), Bürgerbewegung pro Deutschland (pro Deutschland), Freie Wähler und die Partei der Vernunft.

Weitere Informationen Direktkandidat, Partei ...
Direktkandidat[10] Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in %
Patrick Schnieder CDU 56,0 52,2
Jens Jenssen SPD 26,3 22,3
Marco Weber FDP 3,2 6,1
Alice Endres Bündnis 90/Die Grünen 4,9 6,1
Ali Damar Die Linke 3,3 4,4
Stefan Trös Piratenpartei 1,8 1,8
Erich Wilhelm Krames NPD 0,9 0,8
Die Republikaner 0,1
Heide Weidemann ÖDP 0,3 0,2
MLPD 0,0
AfD 3,6
Bürgerbewegung pro Deutschland 0,2
Johannes Mans Freie Wähler 2,4 1,6
Rainer Hoffmann Partei der Vernunft 0,7 0,5
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Bundestagswahl 2009

Bei der Bundestagswahl 2009 waren 168.357 Einwohner wahlberechtigt. Die Wahlbeteiligung lag bei 71,3 Prozent und das Ergebnis war wie folgt:[11]

Weitere Informationen Direktkandidat, Partei ...
Direktkandidat Partei Erststimmen in % Zweitstimmen in % Bundestagswahl 2005
Zweitstimmen in %
Patrick Schnieder CDU 46,1 41,0 43,9
Elke Leonhard SPD 24,1 19,1 30,0
Edmund Peter Geisen FDP 13,9 19,1 12,8
Ulrike Höfken Bündnis 90/Die Grünen 8,0 8,4 5,7
Hanna Bettina Stratmann Die Linke. 6,9 8,2 4,6
REP 0,3 0,4
Mario Winter NPD 1,1 0,9 1,1
PBC 0,1 0,2
FAMILIE 1,1 1,1
MLPD 0,0 0,1
PIRATEN 1,5
ödp 0,2
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Edmund Peter Geisen (FDP) und Ulrike Höfken (GRÜNE) erhielten ihr Bundestagsmandat über die Landesliste.[12] Am 8. Juni 2011 legte Ulrike Höfken ihr Mandat nieder, für sie rückte Tobias Lindner in den Bundestag nach.

Einzelnachweise

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