Diskussion:Revolution
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Hitler
Hitlers nationalsozialistische Revolution wurde nicht genannt. Das war wohl die schnellste aller Revolutionen. -- 85.74.164.179 22:57, 23. Feb. 2005
- Hitler bezeichnete seine Machtübernahme zwar selbst als Revolution, die jedoch faktisch keine war, Die nazis griffen auf reaktionäre Elemente zurück, und etablierten im Grunde alte Herrschaftseliten unter neuen Symbolen. Das ist im Grunde das Gegenteil einer Revolution. Sieht man sich das Ergebnis des NS-Regimes an, wird um so deutlicher, dass es sich nicht um eine Revolution handelt. Zum Artikel ist ansonsten zu sagen: Es fehlt eine differenzierte Definition - insbesondere der unterschielichen Formen von Revolutionen (Politische Revolution, Soziale Revolution u.a.) --Ulitz 14:54, 23. Jun 2005 (CEST)
- Geht man von der Dimitroff'schen Definition des Nationalsozialismus aus, stimmt das. Diese ist jedoch nur ein billig-populistischer Versuch, Marktwirtschaft wie Demokratie zu diskreditieren. Eine Gleichsetzung kapitalsitischer Strukturen mit dem Nationalsozialismus ist definitiv eine Verharmlosung des letzteren. Im Übrigen kamen nicht die alten Herrschaftseliten an die Macht, sondern wild gewordene Kleinbürger, die (mit und ohne Grund) glaubten, zu kurz gekommen zu sein. -- MRieck 17:04, 16. Aug. 2006
- Meiner Meinung nach müßte tatsächlich nochmal drüber nachgedacht werden, ob die (legale) Machtergreifung der NS 1933 unter diesem Lemma als Revolution aufgeführt werden sollte. Auch auf andere der aufgezählten Revolutionen treffen nicht sämtliche politikwissenschaftlichen Kriterien zu, z.B. hatte schließlich auch die DDR-Revolution nichts Illegales.- Wir wissen mittlerweile genug von der Situation 1933, um mit Fug sagen zu können, daß diese "Machtergreifung" von einer Mehrheit der deutschen Bevölkerung als Revolution empfunden und in diesem Sinne (zumindest zunächst) mitgetragen wurde! Nachvollziehbar, daß es manche stört, z.B. die Französische Revolution unter dieselbe Kategorie eingereiht zu sehen wie die Nazis, aber für enzyklopädische Neutralität kann das kein Argument sein.Die natürlich bestehenden Unterschiede herauszuarbeiten, ist Aufgabe der Politikwissenschaftler; damit ist ein Wikipediaartikel wohl überfordert. --Mondrian v. Lüttichau 11:05, 18. Feb. 2011 (CET)
- die mit der Machtübernahme einhergehende gesellschaftliche Neuordnung erfüllt jedenfalls in vielen Kriterien den Sachverhalt einer Revolution...viele stark revolutionäre Absichten, insbesondere die religiöse Umstrukturierungsversuche, im Kernland des christlichen Abendlandes, wurden aber noch vor der Vollendung durch den Kriegsausgang verhindert. Die tatsächliche nazionalsozialistische Revolution war demnach schon zu Ende bevor sie richtig begonnen hatte...--Markoz (Diskussion) 12:28, 21. Jul. 2012 (CEST)
Erstmal Quellen benennen, bevor hier derartiger Unfug verbreitet wird, ja?--༄U-ji (Diskussion) 10:48, 16. Jun. 2019 (CEST) Die überwiegende Mehrheit der Gesellschaft verbindet, so glaube ich nicht nur, sondern auch die Google-Suchergebnisse bestätigen das, die Machtergreifung mit einem Putsch und die Oktoberrevolution mit einer Revolution. Putsch wird im Allgemeinen, glaube ich, mehr mit dem Militär assoziiert und Revolution kommt sozusagen mehr aus dem oder vom Volk – nur wegen der Begrifflichkeiten. Abweichende Meinungen gibt es, aber dann sollten sie auch angemessen berücksichtigt werden, wobei bei dem Thema zusätzlich eine besondere Sensibilität gefragt ist.--༄U-ji (Diskussion) 15:52, 18. Jun. 2019 (CEST)
- Belege bitte.
- Trenne verschiedene Diskussionsthemen. Wenn du nichts über Hitler schreiben willst, machen einen eigenen Thread auf. Danke. --Φ (Diskussion) 16:05, 18. Jun. 2019 (CEST)
- Für das Thema ist zur Zeit eine dritte Meinung angefragt. Gibt es einen Grund dafür, dass Dein eigentliches Pseudonym Phi auf zwei verschiedene Weisen erscheint, also einmal als Phi und einmal als Φ?--༄U-ji (Diskussion) 16:29, 18. Jun. 2019 (CEST)
- Und wo sollen die Antworten hin? In diesen Thread passen sie ja schlecht … --Φ (Diskussion) 16:35, 18. Jun. 2019 (CEST)
- Ebenso wenig wie Fragen zu meinem Nick. Die gehören nun wirklich nicht hierher. --Φ (Diskussion) 16:35, 18. Jun. 2019 (CEST)
- Das ist aber auch kein „Thread“ hier, sondern ein Abschnitt auf einer Diskussionsseite.--༄U-ji (Diskussion) 16:38, 18. Jun. 2019 (CEST)
- Call it what you like. --Φ (Diskussion) 20:40, 18. Jun. 2019 (CEST)
- Das ist aber auch kein „Thread“ hier, sondern ein Abschnitt auf einer Diskussionsseite.--༄U-ji (Diskussion) 16:38, 18. Jun. 2019 (CEST)
- Für das Thema ist zur Zeit eine dritte Meinung angefragt. Gibt es einen Grund dafür, dass Dein eigentliches Pseudonym Phi auf zwei verschiedene Weisen erscheint, also einmal als Phi und einmal als Φ?--༄U-ji (Diskussion) 16:29, 18. Jun. 2019 (CEST)
Gramscis Revolutionstheorie
Warum bleibt Gramsci unerwähnt? Seine Kritik an Marx und Engels, dass sie - irrgeleitet von Hegel - ungerechtfertigt das durch den Kapitalismus hervorgerufene mechanizistische Denken in ihre Revolutionstheorie integriert haben, finde ich, sollte mit genannt werden. 14:02, 14. Februar 2011 (CEST) (ohne Benutzername signierter Beitrag von 84.185.87.250 (Diskussion) )
- Gramsci ist wichtig. Gramsci#Zitate sprechen eine deutliche Sprache und die Frage der Gramsci#Hegemonie will ja wissen, in welchem Feld sich Revolutionäre bewegen. hm ... ich danke für Gegenargumente -- Saviansn (Diskussion) 17:52, 16. Apr. 2012 (CEST)
... ist Überschreitung
Das Wort "Revolution" könnte man vielleicht am besten mit Überschreitung übersetzen. Was ist damit gemeint? Ein anderes, tagesaktuelle Wort wäre Reformstau: Ein Revolution kommt immer genau dann zustande, wenn eine Entwicklung (Evolution), die sich normalerweise anhand von Reformen ergibt, in ihren progressiven Elementen zurückgehalten wird, so dass die Entwicklung aufgehalten ist. Mit einem Ruck, einer Überschreitung, wird nun die Entwicklung über mehrere Etappen aufgeholt, so dass von einer Reform alleine nicht mehr gesprochen werden kann; es handelt sich um eine Revolution. --Mirko Bialas (Diskussion) 15:09, 13. Apr. 2016 (CEST)
- Sagt wer? --Φ (Diskussion) 17:21, 13. Apr. 2016 (CEST)
Ziel einer Revolution
Hi. Das Ziel einer Revolution muss nicht immer die Einführung einer neuen Staatsform sein. Es gab in der Geschichte auch etliche Revolution die den Staat komplett abschaffen wollten.--129.206.186.40 15:23, 31. Jan. 2017 (CET)
Ziel einer Revolution ist es (jedenfalls für die Revolutuionsführer) Vorteile zu erzielen bzw. insbesondere Beute zu machen. Die Vorteile können darin bestehen bzw. die Beute kann darin bestehen, Macht zu erlangen, oder auch andere Vorteile (z.B. etwa wirtschaftlicher oder finanzieller Art) zu erlangen, oder emotinonale Bedürfnisse (Erolgserlebnis, Selbstbestätigung, Eitelkeit, Dominanz, Machtrausch, Sadismus, Blutgier, Rache, ...) zu befriedigen. Inwieweit das zur Revolution mobilisierte Fußvolk Anteil an der Erlangung der Vorteile bzw. der Beute hat, variiert von Fall zu Fall. Entgegen den landläufigen Meinungen (Vorurteilen / populären Irrtümern) brauchen die Revolutionsführer nicht unbedingt die Mehrheit der Bevölkerung als Fußvolk, sondern vielmehr reichen oft relativ kleine aber entschlossene Kader zur Durchführung aus. Wer glaubt, daß z.B. eine islamistische (oder kommunistische oder neonazistische) Revoluton in Deutschland erst möglich wird, wenn die Bevölkerung mehrheitlich islamistisch (oder kommunistisch oder neonazistisch) ist, der hat sich mit den historischen Fakten der vergangenen Revolutionen nicht genügend auseinandergesetzt. Das Thema kann also irgendwann wieder aktuell werden, wenn die Schüler bloß zu Opportunisten erzogen werden, und vergessen wird den Schülern auch das Ideal eines verantwortungsbewußten Staatsbürgers zu vermitteln, der revolutionären Umsturzbestrebungen und Versuchen nicht nur passiv abwartend zuschaut, oder aus sich aus Karrieregründen womöglich sogar bei den Unstürzlern speichelleckerisch einschleimt, sondern der in seiner Verantwortung als Staatsbürger auch bereit ist gewaltsamen Umstürzen entgegenzutreten. --2003:4C:6F41:9801:6450:E62B:93E4:65DA 01:15, 28. Mai 2017 (CEST)
