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Dürnberg (Röslau)

Ortsteil von Röslau (Landkreis Wunsiedel) From Wikipedia, the free encyclopedia

Dürnberg ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Röslau im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern).[3] Die Gemarkung Dürnberg hat eine Fläche von 2,810 km². Sie ist in 390 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Flurfläche von 7204,23 m² haben.[1][4]

Schnelle Fakten Gemeinde Röslau ...
Dürnberg
Gemeinde Röslau
Koordinaten: 50° 6′ N, 11° 58′ O
Höhe: 594 m ü. NHN
Fläche: 2,81 km²[1]
Einwohner: 43 (25. Mai 1987)[2]
Bevölkerungsdichte: 15 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1956
Postleitzahl: 95195
Vorwahl: 09238
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Geographie

Westlich des Dorfes grenzt die bewaldete Anhöhe Peuntholz an, ansonsten ist der Ort von Acker- und Grünland umgeben, das Gelände ist leicht abschüssig. Ein Anliegerweg führt 200 Meter östlich zu einer Gemeindeverbindungsstraße, die nach Reicholdsgrün (2,4 km nördlich) bzw. nach Röslau zur Staatsstraße 2177 verläuft (2,2 km südlich).[5]

Geschichte

Der Ort wurde im Jahr 1356 als „das Meierhöfl unter dem Durnberg“ erstmals urkundlich erwähnt. Das Anwesen war ursprünglich der Versorgerhof der Burg Epprechtstein. Nördlich des Dorfes lag ein Zinnbergwerk. Dieses erhielt 1489 der Weißenstädter Amtmann Hans von Hirschberg vom Kulmbacher Markgrafen. Der Zinnerzabbau wurde nochmals im Ersten Weltkrieg von der Firma Degussa aktiviert, brachte aber nicht der erwartete Ausbeute.[6] Dürnberg lag im Fraischbezirk des kulmbacher Sechsamt Wunsiedel. Dorf- und Grundherr war das Rittergut Oberröslau, das den Herren von Waldenfels gehörte.[7]

Von 1797 bis 1810 unterstand Dürnberg dem Justiz- und Kammeramt Wunsiedel.[8] Mit dem Gemeindeedikt wurde der Ort dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Röslau zugeordnet.[9] Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstand die Ruralgemeinde Dürnberg, zu der Bödlas und Thusmühle gehörten.[6] Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Kirchenlamitz und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Wunsiedel (1919 in Finanzamt Wunsiedel umbenannt). In der freiwilligen Gerichtsbarkeit war das Patrimonialgericht der Herren von Waldenfels zuständig.[7] Ab 1862 gehörte Dürnberg zum Bezirksamt Wunsiedel (1939 in Landkreis Wunsiedel umbenannt) und weiterhin zum Landgericht Kirchenlamitz (1879 in das Amtsgericht Kirchenlamitz umgewandelt). 1952 hatte die Gemeinde eine Gebietsfläche von 3,470 km².[10] Im Jahr 1956 wurde Dürnberg nach Oberröslau eingemeindet, das am 1. Mai 1967 nach Röslau umbenannt wurde.[11][12][13]

Bodendenkmäler

In der Gemarkung Dürnberg gibt es ein Bodendenkmal.[14]

Einwohnerentwicklung

Gemeinde Dürnberg

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 1818184018521855186118671871187518801885189018951900190519101919192519331939194619501952
Einwohner 138209203186208226222217230215202213211243221202180183154197205198
Häuser[15] 363433323132
Quelle [16][17][17][17][18][19][20][21][22][23][24][17][25][17][26][17][27][17][17][17][10][17]
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Ort Dürnberg

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 8[0]98112989772106956943
Häuser[15] 171615141313
Quelle [16][18][20][23][25][27][10][28][29][2]
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Religion

Dürnberg ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannis (Röslau) gepfarrt.[30] Die Katholiken sind nach St. Wolfgang (Marktleuthen) gepfarrt.[28]

Literatur

Fußnoten

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