Oberwoltersgrün

Ortsteil von Röslau (Landkreis Wunsiedel) From Wikipedia, the free encyclopedia

Oberwoltersgrün ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Röslau im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern).[2] Oberwoltersgrün liegt in der Gemarkung Neudes.[3]

Schnelle Fakten Gemeinde Röslau ...
Oberwoltersgrün
Gemeinde Röslau
Koordinaten: 50° 5′ N, 12° 2′ O
Höhe: 611 m ü. NHN
Einwohner: 19 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 95195
Vorwahl: 09238
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Geographie

Östlich des Weilers liegt der Finkensteinwald mit der Erhebung Grießberg (672 m ü. NHN). Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Staatsstraße 2180 (0,7 km südlich) bzw. nach Unterwoltersgrün (0,7 km nördlich).[4]

Geschichte

Der Ort wurde im Jahr 1395 als „Walthersgrune daz ober“ erstmals urkundlich erwähnt. 1472 erwarb der Wunsiedler Bürger die grundherrschaftlichen Ansprüche im Ort, um den Ertrag der St. Michaelsmesse zu stiften.[5] 1499 bestand „Waltersgrün“ aus 11 Höfen und 1 Gemeindehirtenhaus. Die Fraisch hatte das brandenburg-kulmbachische Sechsamtes Wunsiedel. Grundherrschaftliche Ansprüche hatte die Frümesse zu Thiersheim (3), die Michaelsmesse zu Wunsiedel (3), Bürgermeister und Rat zu Wunsiedel (3) und Ritter Wilhelm von Schirnding (2). 1787 bestand Oberwoltersgrün aus vier Höfen mit sechs Mannschaften und dem Hirtenhaus.[6]

Von 1797 bis 1810 unterstand Oberwoltersgrün dem Justiz- und Kammeramt Wunsiedel.[7] Mit dem Gemeindeedikt wurde der Ort dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Neudes[8] und der mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstandenen Ruralgemeinde Neudes zugeordnet. Am. 1. Januar 1978 wurde Oberwoltersgrün nach Röslau eingemeindet.[9]

Baudenkmäler

  • Haus Nr. 1: Bauernhof[10]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 41484543353751272719
Häuser[11] 766666
Quelle [8][12][13][14][15][16][17][18][19][1]
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Religion

Oberwoltersgrün ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Jakob (Bernstein) gepfarrt.[20] Die Katholiken sind nach Zu den Zwölf Aposteln (Wunsiedel) gepfarrt.[18]

Literatur

Fußnoten

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