Hammerbühl (Pegnitz)
Gemeindeteil der Stadt Pegnitz im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern)
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Hammerbühl (oberfränkisch: Hommabl[2]) ist ein Gemeindeteil der Stadt Pegnitz im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).[3] Hammerbühl liegt in der Gemarkung Hainbronn.[4]
Hammerbühl Stadt Pegnitz | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 44′ N, 11° 33′ O |
| Höhe: | 449 m ü. NHN |
| Einwohner: | 98 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91257 |
| Vorwahl: | 09241 |
Lage
Das Dorf bildet mit Pegnitz im Norden eine geschlossene Siedlung. Diese liegt rechts der Pegnitz auf dem Arzberg (465 m ü. NHN). Die Ortsstraße „Am Arzberg“ führt zur Staatsstraße 2162 bei Hainbronn (0,6 km östlich) bzw. nach Nemschenreuth (1,1 km westlich).[5]
Geschichte
Der Ort wurde 1439 als „Hungerspühel“ erstmals schriftlich erwähnt. Zu dieser Zeit gehörte dem Kloster Michelfeld dort ein Gütlein. Anfang des 19. Jahrhunderts waren zwei Halbhöfe dem Kloster lehenbar. Der dem Ortsnamen zugrundeliegende Flurnamen bedeutet Hügel mit wenig ertragreichen Boden. Die Namensänderung zu „Hammerbühl“, 1540 erstmals bezeugt, beruht auf der Errichtung eines Hammerwerks.[6]
Mit dem Gemeindeedikt wurde Hammerbühl dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Hainbronn[7] und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Hainbronn zugewiesen. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Hammerbühl am 1. Mai 1978 in die Stadt Pegnitz eingegliedert.[8]
Einwohnerentwicklung
Religion
Hammerbühl ist seit der Reformation gemischt konfessionell. Die Protestanten sind bis heute nach St. Bartholomäus (Pegnitz) gepfarrt, die Katholiken nach St. Leonhard (Michelfeld).[6][16]
Literatur
- Josef Pfanner: Landkreis Pegnitz (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Oberfranken. Band 2). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1965, DNB 457000961, S. 18.
Weblinks
- Hammerbühl in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 26. November 2024.
- Hammerbühl in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 26. November 2024.
- Hammerbühl im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 26. November 2024.