Hammergraben (Gemeinde Frauenstein)
Ortschaft im Bezirk Sankt Veit an der Glan
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Hammergraben, im 19. Jahrhundert Obermühlbachergraben, ist eine Ortschaft in der Gemeinde Frauenstein im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Die Ortschaft hat 18 Einwohner (Stand 1. Jänner 2026[1]).
| Hammergraben (Zerstreute Häuser) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Veit an der Glan (SV), Kärnten | |
| Gerichtsbezirk | Sankt Veit an der Glan | |
| Pol. Gemeinde | Frauenstein (KG Obermühlbach) | |
| Koordinaten | 46° 46′ 26″ N, 14° 20′ 48″ O | |
| Höhe | 540 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 18 (1. Jän. 2026) | |
| Gebäudestand | 9 (1. Jän. 2021) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 01560 | |
Hammergraben Nr. 6 und Nr. 10 | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS | ||
Lage
Die Ortschaft liegt in der Katastralgemeinde Obermühlbach, am und oberhalb des Mühlbachs, unterhalb von Obermühlbach und Hintnausdorf und oberhalb des Vitusparks der Stadt St. Veit an der Glan.
Die Häuser Hammergraben Nr. 1, 8 (Radinger, ehemals Gasthaus, früher Patscheneg) und 9 (Radingervilla) liegen an der L93 Steinbichler Straße unmittelbar an der Stadtgrenze zu St. Veit an der Glan, etwa 500 m oberhalb des Krankenhauses St. Veit. 500 m nördlich davon befinden sich die Häuser Hammergraben Nr. 6 und 10 rechtsseitig oberhalb des Mühlbachs, erreichbar über eine Zufahrt von der L93 aus. Ihnen gegenüber stehen linksseitig oberhalb des Mühlbachs die Häuser Riegelkeusche (Hammergraben Nr. 3), Wurzerkeusche (Nr. 4) und Rainkeusche (Nr. 5), die von der Ortschaft Zensweg aus über die Obermühlbacher Straße erreichbar sind.
- Radingervilla
- Radinger
- Wurzerkeusche
- Rainkeusche
- Wanderweg Vituspark Hammergraben
Geschichte
Der Ort wurde im Franziszeischen Kataster und bei der Veröffentlichung der Volkszählungsergebnisse von 1869 und 1880 als Obermühlbachgraben bezeichnet; von Veröffentlichung der Volkszählungsergebnisse von 1890 an heißt er Hammergraben.
Bei Gründung der Ortsgemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts kam Hammergraben an die Gemeinde Obermühlbach.
Im Graben gab es früher ein Hammerwerk, als dessen Nachfolgebetrieb wurde Anfang des 20. Jahrhunderts eine Rindenstämpfe geführt sowie bis zum Zweiten Weltkrieg ein Sägewerk. Bis in die 1950er-Jahre gab es hier auch eine Schlosserei.
Seit der Kärntner Gemeindestrukturreform 1973 gehört Hammergraben zur Gemeinde Frauenstein.
Mit 1. Jänner 2015 wurde die Grenze zwischen den Katastralgemeinden Obermühlbach und St. Veit an der Glan bzw. zwischen den Gemeinden Frauenstein und St. Veit an der Glan so geändert, dass die nur von St. Veit aus erreichbare Nagelschmiede, früher Hammergraben Nr. 2, seither als Haus Parkgasse Nr. 30 zur Stadtgemeinde St. Veit an der Glan gehört.[2]
Bevölkerungsentwicklung
Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:
- 1869: 8 Häuser, 46 Einwohner[3]
- 1880: 8 Häuser, 40 Einwohner[4]
- 1890: 9 Häuser, 47 Einwohner[5]
- 1900: 11 Häuser, 58 Einwohner[6]
- 1910: 8 Häuser, 63 Einwohner[7]
- 1923: 8 Häuser, 72 Einwohner[8]
- 1934: 61 Einwohner[9]
- 1961: 6 Häuser, 35 Einwohner[10]
- 2001: 10 Gebäude (davon 9 mit Hauptwohnsitz) mit 11 Wohnungen; 28 Einwohner und 1 Nebenwohnsitzfall; 11 Haushalte; 1 Arbeitsstätte, 2 land- und forstwirtschaftliche Betriebe[11]
- 2011: 9 Gebäude, 20 Einwohner, 7 Haushalte, 2 Arbeitsstätten[12]
- 2021: 9 Gebäude, 15 Einwohner, 7 Haushalte, 1 Arbeitsstätte[13]
