Predl (Gemeinde Frauenstein)
Ortschaft im Bezirk Sankt Veit an der Glan
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Predl ist eine Ortschaft in der Gemeinde Frauenstein im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten. Die Ortschaft hat 29 Einwohner (Stand 1. Jänner 2025[1]).
| Predl (Zerstreute Häuser) Ortschaft | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | St. Veit an der Glan (SV), Kärnten | |
| Gerichtsbezirk | Sankt Veit an der Glan | |
| Pol. Gemeinde | Frauenstein (KG Steinbichl, Schaumboden) | |
| Koordinaten | 46° 48′ 43″ N, 14° 16′ 9″ O | |
| Höhe | 1000 m ü. A. | |
| Einwohner der Ortschaft | 29 (1. Jän. 2025) | |
| Gebäudestand | 13 (1. Jän. 2021) | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Ortschaftskennziffer | 01673 | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; KAGIS | ||
Lage
Predl liegt in den Wimitzer Bergen, knapp 10 km nordwestlich des Bezirkhauptorts St. Veit an der Glan, überwiegend in der Katastralgemeinde Steinbichl.
Zur Streusiedlung gehören folgende Höfe:
- Hubner (früher Strumitzer; Haus Nr. 1; in Verfall) und Sabritzerhube (auch Writzer, Nr. 2). Der Zufahrtsweg zu diesen Höfen beginnt etwa 1 km ostnordöstlich der Kirche Dreifaltigkeit am Gray.
- Lercherhube (Nr. 3), zu der die Zufahrt etwa 3/4 km westlich der Dreifaltigkeitskirche abzweigt.
- an der L93 Steinbichler Landesstraße Purkhart am Predl (Nr. 12; liegt als einziges Haus der Ortschaft in der Katastralgemeinde Schaumboden) und daneben die Fuchsbauerhube (Nr. 13), südwestlich davon Nr. 13a.
- von dort führt ein sich verzweigender Fahrweg nach Nordwesten, zu Schlaucharthube (Nr. 4), Hatzhube (Nr. 5), Kanegger (Kanig, Nr. 6), Kristianhube (Nr. 7), Untere Hanehube (auch Vostl, Nr. 8), Hanehube (auch Oberer Hane, Nr. 9), Oswaldhube (auch Assl, Nr. 10), Maritschnig (Nr. 14), Pierihube (Nr. 15) und Ruhmannhube (Nr. 16). Die letzteren drei gehörten bis Ende des 20. Jahrhunderts zur Ortschaft Steinbichl.
Geschichte
Beim Hanebauer war ein Stein mit römerzeitlicher Inschrift eingemauert.[2] In der Gegend stößt man auf Spuren von früher durchgeführtem Bergbau; das Gestein enthält Spateisenstein, Zinkblende und Antimonit.[3]
1422 wird am Predal urkundlich erwähnt. Laut Überlieferung soll es bei der Hanehube früher eine Kirche gegeben haben; ein kleiner Acker oberhalb des Hauses heißt Totenacker.[4]
Bei Gründung der Ortsgemeinden Mitte des 19. Jahrhunderts kam Predl an die Gemeinde Schaumboden. Seit der Kärntner Gemeindestrukturreform von 1973 gehört der Ort zur Gemeinde Frauenstein. Seit Ende des 20. Jahrhunderts werden einige Höfe, die bis dahin zur Ortschaft Steinbichl gehört hatten, zur Ortschaft Predl gezählt.
Bevölkerungsentwicklung
Für die Ortschaft ermittelte man folgende Einwohnerzahlen:
- 1869: 19 Häuser, 103 Einwohner[5]
- 1880: 19 Häuser, 109 Einwohner[6]
- 1890: 18 Häuser, 116 Einwohner[7]
- 1900: 19 Häuser, 99 Einwohner[8]
- 1910: 16 Häuser, 105 Einwohner[9]
- 1923: 15 Häuser, 77 Einwohner[10]
- 1934: 81 Einwohner[11]
- 1961: 14 Häuser, 84 Einwohner[12]
- 2001: 15 Gebäude (davon 10 mit Hauptwohnsitz) mit 15 Wohnungen; 44 Einwohner und 1 Nebenwohnsitzfall; 11 Haushalte; 0 Arbeitsstätten, 10 land- und forstwirtschaftliche Betriebe[13]
- 2011: 14 Gebäude, 34 Einwohner, 11 Haushalte, 0 Arbeitsstätten[14]
- 2021: 13 Gebäude, 34 Einwohner, 12 Haushalte, 6 Arbeitsstätten[15]
