Harloth
Gemeindeteil der Gemeinde Mistelgau
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Harloth ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Mistelgau im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).[2] Harloth liegt in der Gemarkung Plösen.[3]
Harloth Gemeinde Mistelgau | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 54′ N, 11° 25′ O |
| Höhe: | 481 m ü. NHN |
| Einwohner: | 30 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95490 |
| Vorwahl: | 09279 |
Geografie
Der Weiler liegt am Fuße der Neubürg (586 m ü. NHN, 1 km südwestlich), die zu den nördlichen Ausläufern der Fränkischen Schweiz zählt. Östlich des Ortes grenzt das Waldgebiet Pfanne an, unmittelbar nördlich entspringt der Kaupersbach, ein linker Zufluss der Weides, die links in die Truppach mündet. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt die Kreisstraße BT 2 kreuzend nach Gollenbach (0,7 km südöstlich).[4]
Geschichte
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Harloth 6 Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit und die Dorf- und Gemeindeherrschaft stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Bayreuth zu. Es war auch Grundherr über 2 Anwesen (1 Halbhof, 1 Tropfhaus). Die übrigen 4 Anwesen (3 Halbhöfe, 1 Drittelhof) waren freieigen.[5]
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Bayreuth. Infolge des Gemeindeedikts wurde Harloth dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Mistelgau zugewiesen. Zugleich entstand die Ruralgemeinde Harloth. Sie war in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Bayreuth zugeordnet und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Bayreuth. Mit dem Gemeindeedikt von 1818 wurde Harloth in die Gemeinde Plösen eingegliedert.[6] Am 1. Januar 1972 wurde diese im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Gemeinde Mistelgau eingegliedert.[7]
Einwohnerentwicklung
Religion
Harloth ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Jakob (Obernsees) gepfarrt.[5][16]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Harloth. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 503 (Digitalisat).
- Georg Paul Hönn: Harloth. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 255 (Digitalisat).
- Richard Winkler: Bayreuth – Stadt und Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 30). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 1999, ISBN 3-7696-9696-4.
Weblinks
- Harloth in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 28. November 2022.
- Harloth in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 3. August 2020.
- Harloth im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 3. August 2020.