Haselbach (Harsdorf)
Gemeindeteil der Gemeinde Harsdorf
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Haselbach (oberfränkisch: Hohsl-booch[2]) ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Harsdorf im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).[3] Haselbach liegt in der Gemarkung Harsdorf.[4]
Haselbach Gemeinde Harsdorf | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 2′ N, 11° 35′ O |
| Höhe: | 388 m ü. NHN |
| Einwohner: | 16 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95499 |
| Vorwahl: | 09203 |
Geographie
Der Weiler Haselbach liegt in direkter Nachbarschaft zu Brauneck im Osten und Ritterleithen im Norden in einer Talmulde des Haselbachs, einem rechten Zufluss der Trebgast. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Zettmeisel (0,5 km nordöstlich) bzw. nach Harsdorf zur Staatsstraße 2183 (0,9 km südwestlich).[5]
Geschichte
Der Ort wurde 1692 als „Haselbach“ erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname leitet sich vom gleichlautenden Gewässernamen ab, dessen Bestimmungswort die Haselstaude ist.[6]
Haselbach gehörte zur Realgemeinde Harsdorf. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Haselbach aus 2 Anwesen. Das Hochgericht übte das bayreuthische Stadtvogteiamt Kulmbach aus. Dieses hatte zugleich die Dorf- und Gemeindeherrschaft. Grundherren waren das Kastenamt Kulmbach (1 Tropfhaushofstatt) und das Seniorat von Künßberg (1 Gütlein).[7]
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Kulmbach. Mit dem Gemeindeedikt wurde Haselbach dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Harsdorf und der 1812 gebildeten gleichnamigen Ruralgemeinde zugewiesen.[8][9]
Einwohnerentwicklung
Religion
Haselbach ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Martin (Harsdorf) gepfarrt.[20][18]
Literatur
- Rüdiger Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 38). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2012, ISBN 978-3-7696-6554-3.
- Johann Kaspar Bundschuh: Haselbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 508 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Hesselbach. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 644 (Digitalisat).
- Erich Freiherr von Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Oberfranken. Band 1). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1952, DNB 451738918, S. 12.
- Georg Paul Hönn: Haselbach. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 256 (Digitalisat).
Weblinks
- Haselbach in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 16. Dezember 2021.
- Haselbach in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 29. November 2020.