Haslach (Gemeinde Kals am Großglockner)
Einzelsiedlung in der Gemeinde Kals am Großglockner
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Haslach ist eine Einzelsiedlung der Ortschaft Staniska in der Gemeinde Kals am Großglockner.
| Haslach (Einzelsiedlung) | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Lienz (LZ), Tirol | |
| Pol. Gemeinde | Kals am Großglockner | |
| Ortschaft | Staniska | |
| Koordinaten | 46° 57′ 41″ N, 12° 37′ 13″ O | |
| Höhe | 1107 m ü. A. | |
| Postleitzahl | 9981 Kals am Großglockner | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Zählsprengel/ -bezirk | Kals am Großglockner (70712 000) | |
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; TIRIS | ||
Geographie
Haslach liegt im Kalsertal am rechtsseitigen Ufer des Kalserbachs bzw. westlich angrenzend an die parallel zum Fluss verlaufende Kalser Straße. Im Norden wird Haslach vom Blasiskagraben, im Süden vom Gehbroinigtal begrenzt. Benachbarte Ortschaften sind Arnig im Norden sowie die ebenfalls zu Staniska gehörenden Einzelsiedlungen Egger im Südwesten sowie Rantscher im Südosten. Haslach besteht lediglich aus der Hofstelle Oberhaslach (Staniska 9).
Geschichte und Bevölkerung
Der Ortsname Haslach leitet sich von der Hasel ab und weist auf eine Gegend mit vielen Haselstauden hin. Das deutsche Wort Hasel wurde dabei mit dem bairisches Kollektiv-Suffix -ach kombiniert.[1] Mitte des 19. Jahrhunderts bestand Haslach noch aus zwei Hofstellen, der heute noch bestehenden Hofstelle Oberhaslach und der später verschwundenen, etwas südlicher gelegenen, Hofstelle Haslacher, zu der auch eine Kapelle gehörte.[2] Der Alpinist Maximilian von Prielmayer beschreibt Halsach 1895 als „prächtiges Landschaftsbild“ mit Wirtshaus, Mühle und Wasserfall.[3] Wirtshaus und Kapelle bestanden zumindest bis in die 1950er Jahre.[4]
In den Ortsverzeichnissen wurde die Bevölkerungszahl von Haslach nur in den Jahren 1951 und 1961 ausgewiesen. 1951 lebten in Haslach neun Menschen in einem Gebäude,[5] 1961 neun Menschen in zwei Gebäuden.[6]
