Tinkl
Einzelhof in der Fraktion Glor-Berg, Gemeinde Kals am Großglockner (Bezirk Lienz)
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Tinkl ist eine Einzelsiedlung der Streusiedlung Berg (Ortschaft Glor-Berg) in der Gemeinde Kals am Großglockner.
| Tinkl (Einzelsiedlung) | ||
|---|---|---|
| Basisdaten | ||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Lienz (LZ), Tirol | |
| Pol. Gemeinde | Kals am Großglockner | |
| Ortschaft | Glor-Berg | |
| Koordinaten | 47° 0′ 32″ N, 12° 40′ 12″ O | |
| Höhe | 1630 m ü. A. | |
| Postleitzahl | 9981 Kals am Großglockner | |
| Statistische Kennzeichnung | ||
| Zählsprengel/ -bezirk | Kals am Großglockner (70712 000) | |
Tinkl von Norden | ||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; TIRIS | ||
Geographie
Tinkl liegt im Tal des Ködnitzbachs. Die Einzelsiedlung befindet sich wie alle (ehemaligen) Bergbauernhöfe von Berg am rechtsseitigen Ufer des Ködnitztals Tal des Lesachbachs bzw. an den sonnseitigen Abhängen zwischen Polathöhe und Greibichl, die wiederum an den Südflanken des Figerhorns liegen. Tinkl (Glor-Berg 13) liegt in etwa mittig der rund 2 Kilometer auseinanderliegenden Streusiedlung bzw. rund 120 Meter über dem Bachbett des Ködnitzbachs. Tinkl ist durch eine Straße erschlossen, die vom Weiler Glor parallel zum Ködnitzbach zu den Hofstellen Rainer, Tinkl undGroder führt. Zudem ist Tinkl nach Nordwesten hin auch an die Straße angebunden, die vom Weiler Burg zum Lucknerhaus führt.
Geschichte und Bevölkerung
Der Ortsname bzw. Hofname Tinkl (auch „Berg-Tinkener“) ist wahrscheinlich als Übername entstanden und leitet sich vom althochdeutschen Wort dunkōn („mit dem Kopf nicken“) oder bairisch tunken („einnicken“ oder „dösen“) ab.[1] Mitte des 19. Jahrhunderts bestand die Hofstelle noch aus drei großen Gebäuden,[2] 1890 werden für die Hofstelle zwei Wohngebäude genannt.[3] Das östliche der beiden Wohngebäude wurde in der Folge aufgegeben, seine Ruinen sind jedoch heute noch erkennbar.[4] Auch der landwirtschaftliche Betrieb an der Hofstelle wurde eingestellt.
