Heinleinshof
Ortsteil von Burgthann
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Heinleinshof ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Burgthann im Landkreis Nürnberger Land (Mittelfranken, Bayern).[2] Heinleinshof liegt in der Gemarkung Oberferrieden.[3]
Heinleinshof Gemeinde Burgthann | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 20′ N, 11° 20′ O |
| Höhe: | 430–447 m ü. NHN |
| Einwohner: | 13 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 90559 |
| Vorwahl: | 09188 |
Heinleinshof Ortsansicht | |
Lage
Der Weiler liegt in Luftlinie rd. 1,75 km südöstlich des Ortszentrum Burgthann (Rathaus) an einer Gemeindeverbindungsstraße von Ezelsdorf (rd. 450 m in östlich von Heinleinshof) zur Kreisstraße LAU 22 (300 m nordwestlich des Weilers).[4]
Nordwestlich des Weilers Heinleinshof befindet sich der geschützte Landschaftsbestandteil Sandgrube bei Heinleinshof. Nördlich liegen die drei Mantaweiher.[4]
Geschichte
Der Ortsname geht ursprünglich zurück auf den alten deutschen Personennamen Heinolt. Er setzt sich zusammen aus den althochdeutschen Begriffen hagan für Hag oder Einzäunung oder heim für Heim oder Haus und dem Suffix -olt als Verkleinerungs- oder Koseform. Er bedeutet in etwa „Beschützer des Gehöfts“.[5]
Es kann angenommen werden, das Heinleinshof ursprünglich als Stützpunkt des Gaufürsten angelegt wurde und anfänglich von Schutzzäunen umgeben war. Seine erste urkundliche Erwähnung als „Wetzelnhof“ ist auf das Jahr 1312 datiert. Der Name des Weilers verändert sich in der Folgezeit mehrfach und recht deutlich. 1371 erscheint der Ort in einer Urkunde unter dem Namen „Haynoldtshof“. In einer Nürnberger Beschreibung des Umlands im Jahre 1504 wird der Weiler „Hennleinshof“ benannt.[5]
Wie Einträgen in den Kirchenbüchern zu entnehmen ist, dürfte im 15. Jahrhundert ein weiterer Hof hinzugekommen sein, der einige Zeit später nochmals geteilt wurde. Im Jahre 1797 besteht der Weiler aus dem ursprünglichen Hofgut, zwei Halbhöfen und einem Tagelöhnerhaus.[5]
Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Heinleinshof dem Steuerdistrikt Oberferrieden und der Ruralgemeinde Oberferrieden zugewiesen.[6] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Heinleinshof am 1. Januar 1972 nach Burgthann eingegliedert.[7]
Einwohnerentwicklung
Baudenkmäler

Im Ort befinden sich zwei vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege ausgewiesene Baudenkmäler.
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Heinleinshöfe. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 559 (Digitalisat).
- August Gebeßler: Landkreis Nürnberg (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 11). Deutscher Kunstverlag, München 1961, DNB 451450981, S. 47.
- Eckhardt Pfeiffer (Hrsg.): Nürnberger Land. 3. Auflage. Karl Pfeiffer’s Buchdruckerei und Verlag, Hersbruck 1993, ISBN 3-9800386-5-3.
Weblinks
- Heinleinshof in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 10. November 2022.
- Heinleinshof in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 5. November 2024.
- Heinleinshof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 5. November 2024.
