Heinleinshof

Ortsteil von Burgthann From Wikipedia, the free encyclopedia

Heinleinshof ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Burgthann im Landkreis Nürnberger Land (Mittelfranken, Bayern).[2] Heinleinshof liegt in der Gemarkung Oberferrieden.[3]

Schnelle Fakten Gemeinde Burgthann ...
Heinleinshof
Gemeinde Burgthann
Koordinaten: 49° 20′ N, 11° 20′ O
Höhe: 430–447 m ü. NHN
Einwohner: 13 (25. Mai 1987)[1]
Postleitzahl: 90559
Vorwahl: 09188
Heinleinshof Ortsansicht
Heinleinshof Ortsansicht
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Lage

Der Weiler liegt in Luftlinie rd. 1,75 km südöstlich des Ortszentrum Burgthann (Rathaus) an einer Gemeindeverbindungsstraße von Ezelsdorf (rd. 450 m in östlich von Heinleinshof) zur Kreisstraße LAU 22 (300 m nordwestlich des Weilers).[4]

Nordwestlich des Weilers Heinleinshof befindet sich der geschützte Landschaftsbestandteil Sandgrube bei Heinleinshof. Nördlich liegen die drei Mantaweiher.[4]

Geschichte

Der Ortsname geht ursprünglich zurück auf den alten deutschen Personennamen Heinolt. Er setzt sich zusammen aus den althochdeutschen Begriffen hagan für Hag oder Einzäunung oder heim für Heim oder Haus und dem Suffix -olt als Verkleinerungs- oder Koseform. Er bedeutet in etwa „Beschützer des Gehöfts“.[5]

Es kann angenommen werden, das Heinleinshof ursprünglich als Stützpunkt des Gaufürsten angelegt wurde und anfänglich von Schutzzäunen umgeben war. Seine erste urkundliche Erwähnung als „Wetzelnhof“ ist auf das Jahr 1312 datiert. Der Name des Weilers verändert sich in der Folgezeit mehrfach und recht deutlich. 1371 erscheint der Ort in einer Urkunde unter dem Namen „Haynoldtshof“. In einer Nürnberger Beschreibung des Umlands im Jahre 1504 wird der Weiler „Hennleinshof“ benannt.[5]

Wie Einträgen in den Kirchenbüchern zu entnehmen ist, dürfte im 15. Jahrhundert ein weiterer Hof hinzugekommen sein, der einige Zeit später nochmals geteilt wurde. Im Jahre 1797 besteht der Weiler aus dem ursprünglichen Hofgut, zwei Halbhöfen und einem Tagelöhnerhaus.[5]

Mit dem Gemeindeedikt (frühes 19. Jahrhundert) wurde Heinleinshof dem Steuerdistrikt Oberferrieden und der Ruralgemeinde Oberferrieden zugewiesen.[6] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde Heinleinshof am 1. Januar 1972 nach Burgthann eingegliedert.[7]

Einwohnerentwicklung

Weitere Informationen Berichtsjahr ...
Berichtsjahr 1824 1871 1925 1950 1970 1987
Einwohnerzahl 45 26 18 26 18 13
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Quellen: 1824[5] / 1871–1987[8]

Baudenkmäler

Ehem. Wohnstallhaus Heinleinshof 2

Im Ort befinden sich zwei vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege ausgewiesene Baudenkmäler.

Literatur

Commons: Heinleinshof – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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