Kreissparkasse Stendal
Deutsche Sparkasse im Bundesland Sachsen-Anhalt
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Die Kreissparkasse Stendal ist eine Sparkasse in Sachsen-Anhalt mit Sitz in Stendal. Sie ist eine Anstalt des öffentlichen Rechts.
| Staat | |
|---|---|
| Sitz | Arneburger Straße 28 39576 Stendal |
| Rechtsform | Anstalt des öffentlichen Rechts |
| Bankleitzahl | 810 505 55[1] |
| BIC | NOLA DE21 SDL[1] |
| Verband | Ostdeutscher Sparkassenverband |
| Website | www.ksk-stendal.de |
| Geschäftsdaten 2025[2] | |
| Bilanzsumme | 1,597 Mrd. Euro |
| Einlagen | 1,263 Mrd. Euro |
| Kundenkredite | 842,19 Mio. Euro |
| Mitarbeiter | 209 |
| Geschäftsstellen | 17 |
| Leitung | |
| Verwaltungsrat | Patrick Puhlmann (Vors.) |
| Vorstand | Jörg Achereiner (Vors.) Björn Niemeyer |
| Liste der Sparkassen in Deutschland | |
Geschäftsgebiet und Träger
Das Geschäftsgebiet der Kreissparkasse Stendal umfasst den Landkreis Stendal, welcher auch Träger der Sparkasse ist.
Geschäftszahlen
Die Kreissparkasse Stendal wies im Geschäftsjahr 2025 eine Bilanzsumme von 1,597 Mrd. Euro aus und verfügte über Kundeneinlagen von 1,263 Mrd. Euro. Gemäß der Sparkassenrangliste 2025 liegt sie nach Bilanzsumme auf Rang 273. Sie unterhält 17 Filialen/Selbstbedienungsstandorte und beschäftigt 209 Mitarbeiter.[3]
Die Kreissparkasse Stendal ist Teil der Sparkassen-Finanzgruppe und gehört damit auch ihrem Haftungsverbund an. Er sichert den Bestand der Institute und sorgt dafür, dass sie auch im Fall der Insolvenz einzelner Sparkassen alle Verbindlichkeiten erfüllen können. Die Sparkasse vermittelt Bausparverträge der regionalen Landesbausparkasse, offene Investmentfonds der DekaBank und Versicherungen der Öffentliche Versicherungen Sachsen-Anhalt. Im Bereich des Leasing arbeitet die Kreissparkasse Stendal mit der Deutschen Leasing zusammen. Die Funktion der Sparkassenzentralbank nimmt die Nord/LB wahr.
Sparkassen-Finanzgruppe
Sparkasse der Altmark
Die landständischen Vertreter der Altmark bestanden nach Abtrennung der Altmark 1815 von der übrigen Mark Brandenburg darauf, in eigener Körperschaft organisiert zu bleiben und nicht den Provinzialständen Sachsen in Merseburg angeschlossen zu werden. Daher verabschiedete Preußens Parlament am 17. August 1825 das Gesetz zur Gründung des Kommunalständischen Verbands der Altmark, dessen Vertretungs- und Beschlussorgan der Kommunallandtag der Altmark war.[4] Die altmärkischen Landstände beschlossen 1843,[5] um auch Kleinsparern eine sichere Einrichtung für eigene Sparkonten zu bieten, die Ständische Sparkasse der Altmark zu gründen.[6]

Sitz und ihre Hauptstelle (Hauptsparkasse im Sprachgebrauch dieses Instituts) hatte diese so genannte Flächensparkasse in Stendal (1909–50 als Stadtkreis nicht kreisangehörig), deren Geschäftsgebiet insgesamt die Kreise Gardelegen, Osterburg, Salzwedel und Stendal umfasste.[6] Diese ständische Sparkasse nahm die Geschäftstätigkeit aber erst am 1. Januar 1846 auf und unterhielt Nebenkassen in Arendsee (Altmark), Calbe an der Milde, Gardelegen und Seehausen (Altmark).[6] Am 1. März 1927 wurde die Auflösung des Kommunalständischen Verbands der Altmark beschlossen, da er Gewährträger war, verhandelten die altmärkischen Kreise darum, einen Gewährträger-Zweckverband zu bilden, um die Ständische Sparkasse der Altmark fortführen zu können.[5] Im Jahre 1928 unterhielt die Sparkasse neben der Hauptsparkasse in Stendal weitere 22 Nebenkassen, die Gewährträgerhaftung ging dann auf besagte Kreise der Altmark über, allein der Kreis Salzwedel ging eigene Wege und erweiterte die Stadtsparkasse Salzwedel zur Kreis- und Stadtsparkasse Salzwedel.[5] Im übrigen Geschäftsbereich der Sparkasse der Altmark entfiel der Namenszusatz Ständische aus der Firma. Die Sparkasse der Altmark wurde zum 31. Dezember 1949 aufgelöst,[5] die einst im Zweckverband als Gewährträger verbundenen Kreise gründeten je ihre eigenen Kreissparkassen.
Stadtsparkasse Stendal
Im Jahre 1866 gründete die Stadt Stendal eine eigene Stadtsparkasse.[5]
Weblinks
- Offizielle Webpräsenz
- Kreissparkasse Stendal in der Unternehmensdatenbank der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht