Księża Wola (Wilczęta)
Ort in der Woiwodschaft Ermland-Masuren, Polen
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Księżna Wola (deutsch Fürstenwille) ist ein Ort in der polnischen Woiwodschaft Ermland-Masuren. Er gehört zur Gmina Wilczęta im Powiat Braniewski.
| Księża Wola | ||
|---|---|---|
| ? | ||
| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Woiwodschaft: | Ermland-Masuren | |
| Powiat: | Braniewo | |
| Gmina: | Wilczęta | |
| Geographische Lage: | 54° 11′ N, 19° 50′ O | |
| Einwohner: | ||
| Postleitzahl: | 14-405 | |
| Telefonvorwahl: | (+48) 55 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NBR | |
| Wirtschaft und Verkehr | ||
| Straße: | Księżno/DW 509 → Księżna Wola | |
| Eisenbahn: | kein Bahnanschluss | |
| Nächster int. Flughafen: | Danzig | |
Księżna Wola liegt im nördlichen Westen der Woiwodschaft Ermland-Masuren, 18 Kilometer nordöstlich der Stadt Pasłęk bzw. 21 Kilometer südlich der heutigen Kreismetropole Braniewo.
Das kleine Gut Fürstenwille wurde 1823 gegründet und besaß einen großen Park.[1] Im Jahre 1820 zählte es 18 Einwohner, im Jahre 1885 waren es 57 und im Jahre 1905 52.[2]
Bis zum 30. September 1928 war Fürstenwille innerhalb des Gutsbezirks Karwinden (polnisch Karwiny) in den Amtsbezirk Karwinden im ostpreußischen Kreis Preußisch Holland im Regierungsbezirk Königsberg eingegliedert, wurde dann jedoch der Landgemeinde Fürstenau (polnisch Księżno) im Amtsbezirk Schlodien (polnisch Gładysze) zugeordnet.[3]
Als 1945 das gesamte südliche Ostpreußen an Polen gefallen war, erhielt Fürstenwille die polnische Namensform „Księżna Wola“. Heute ist der Ort część wsi Księżno (ein Ortsteil von Księżno) in der Gmina Wilczęta im Powiat Braniewski, bis 1998 der Woiwodschaft Elbląg, seither der Woiwodschaft Ermland-Masuren zugehörig.
Bis 1945 war Fürstenwille Teil des Sprengels Neumark (polnisch Nowica) der Vereinigten evangelischen Kirchengemeinden Neumark-Karwinden im Kirchenkreis Preußisch Holland in der Kirchenprovinz Ostpreußen der Kirche der Altpreußischen Union,[4] außerdem der römisch-katholischen Pfarrei Mühlhausen (polnisch Młynary).[2]
Heute gehört Księżna Wola evangelischerseits zu Młynary in der Diözese Masuren der Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen, katholischerseits zu Nowica im Bistum Elbląg.
Księżna Wola ist von Księżno aus über eine Stichstraße zu erreichen. Eine Bahnanbindung besteht nicht.
