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Kyan Vercauteren

belgischer Volleyball- und Beachvolleyballspieler From Wikipedia, the free encyclopedia

Kyan Vercauteren (* 8. April 2004 in Sint-Niklaas) ist ein belgischer Volleyball- und Beachvolleyballspieler.

Schnelle Fakten Porträt, Hallenvolleyball ...
Kyan Vercauteren
Porträt
Geburtstag 8. April 2004
Geburtsort Sint-Niklaas, Belgien
Größe 1,99 m
Hallenvolleyball
Position Außenangriff
Vereine
2022–2025 Vamos Stekene - Sint-Gillis-Waas
Erfolge
2023 – Belgischer Drittligameister
Beachvolleyball
Partner 2021–2022 Jelle De Hert
2022–2024 Alexy Humblet
seit 2022 Joppe Van Langendonck
2023–2024 Daan Hendrikx
Weltrangliste Position 36[1]
Erfolge
2023 – U21-Weltmeister
2024 – Belgischer Meister
2024 – Sieger FIVB Futures Bujumbura
2025 – Sieger FIVB Futures Qidong
2025 – Belgischer Vizemeister
2026 – Sieger FIVB Challenge Bhubaneswar
2026 – Dritter FIVB Challenge Xiamen
Stand: 18. Mai 2026
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Karriere

Karriere Halle

Der in der Provinz Ostflandern geborene Sportler begann 2022 in seinem Heimatverein Vamos Stekene - Sint-Gillis-Waas Hallenvolleyball zu spielen. Mit der Mannschaft stieg er am Ende der Saison nach dem Gewinn des East Flanders Cups und der Meisterschaft in der belgischen 2A in die National 1 auf. In der zweithöchsten belgischen Liga wurde er zunächst Vierter und in der folgenden Spielzeit Dritter mit dem Sportclub aus dem Bezirk Sint-Niklaas und stand mit dem Team nach drei überstandenen Runden im November 2024 im Viertelfinale des Landespokals.[2]

Karriere Beach

Mit Jelle De Hert wurde Kyan Vercauteren 2021 Achter bei der U18-Europameisterschaft und eine Saison später Neunter bei der Weltmeisterschaft der unter Neunzehnjährigen. Mit Joppe Van Langendonck wurde er im selben Jahr Sechster bei der nächsthöheren Altersklasse der kontinentalen Titelkämpfe. In dieser Zeit machte er auch erste Erfahrungen bei Futures der World Pro Tour. 2023 gelang ihm nach der Achtelfinalteilnahme bei der U20-EM mit Daan Hendrikx sein größter Erfolg im Juniorenbereich an der Seite von Langendonck. Die Belgier gewannen im thailändischen Roi Et ihren Pool ungeschlagen mit nur einem Satzverlust. In der Runde der Sechzehn setzten sie sich gegen die Deutschen Tamo Wüst / Tristan Frobel und in der Runde der Acht gegen die Chilenen Thomas Acevedo / Maximiliano Cordova jeweils in zwei Durchgängen durch. Schwieriger wurde es in der Vorschlussrunde, doch letztendlich war das 15:11 im dritten Satz gegen die Franzosen Arthur Canet und Téo Rotar Garant für den Einzug ins Finale. Trotz heftiger Gegenwehr der Österreicher Timo Hammarberg / Tim Berger wurden auch diese mit 18:21, 21:19 und 15:13 bezwungen und Joppe von Langenonck und Kyan Vercauteren durften sich U21-Weltmeister nennen.

In der folgenden Spielzeit sicherte sich Letzterer an der Seite von Alexy Humblet seinen ersten Landesmeistertitel.[3] Danach gewannen die Juniorenweltmeister auch ihr erstes Fédération Internationale de Volleyball (FIVB)-Event bei den Erwachsenen. Beim Futures in Bujumbura besiegten sie im Finale ein ungarisches Duo. 2025 kamen ein weiterer Sieg in Qidong und ein zweiter Rang in Leuven bei gleichwertigen Wettbewerben dazu. Beim Finalwettbewerb der belgischen Landesmeisterschaft standen sie auf der zweiten Stufe des Treppchens.[3] Gar nicht gut lief es zunächst bei den hochwertigen Veranstaltungen der Beach Pro Tour. Bei keinem der Challengers, an dem das Duo bis einschließlich Anfang Oktober teilgenommen hatte, reichte es für den Hauptwettbewerb. Das änderte sich erst zwei Wochen später in Nuvali. Nach überstandener Qualifikation belegten die Westeuropäer den zweiten Gruppenplatz und bezwangen in der ersten Hauptrunde die Deutschen Maximilian Just / Philipp Huster. Nach der Niederlage gegen die Finalisten Javier und Joaquin Bello bedeutete dies den geteilten neunten Platz im Gesamtklassement.

Noch besser ging es den Belgiern beim gleichartigen ersten Turnier des folgenden Jahres in Indien. Nach dem souveränen Poolgewinn in Bhubaneswar wurden die Australier Oliver Merritt / Jed Walker in der Runde der Sechzehn sowie die US-Amerikaner Derek Bradford / Evan Cory im Viertelfinale eliminiert. Im Semifinale mussten die Dänen Jacob Brinck / Nicolai Hovmann die Überlegenheit ihrer Gegner anerkennen und im Endspiel reichten zwei Sätze, um den Tschechen Jakub Šépka / Matyáš Džavoronok ihre Grenzen aufzuzeigen. Zum zweiten Mal auf dem Podest bei einem gleichwertigen Event standen Van Langendonck / Vercauteren im Mai in der Volksrepublik China, nachdem sie einen Monat zuvor in Saquarema nach dem Spielgewinn in der Qualifikation zum ersten Mal in den Hauptwettbewerb eines Elite16 eingezogen waren und nach überstandener Vorrunde als Pooldritte erst in der Lucky Loser Runde ausschieden. In Xiamen entschieden sie das Bronzematch gegen die Norweger Even Aas / Nils Ringøen für sich.

Einzelnachweise

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