Liste der Kulturdenkmale in Gaienhofen

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In der Liste der Kulturdenkmale in Gaienhofen sind die Kulturdenkmale der Gemeinde Gaienhofen im Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg aufgelistet.

Legende

Die ab Oktober 2025 erstellten Tabellen basieren auf den vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg im September 2025 veröffentlichten Geodaten. Lizenzhinweis: dl-de/by-2-0 (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0): Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, www.denkmalpflege-bw.de. Die Adressangaben und Bezeichnungen sind in der dargestellten Form nicht Teil der Ausgangsdaten. Die Adressen wurden automatisch aus den Koordinaten berechnet und können von den korrekten Adressen abweichen. Die Bezeichnungen wurden zunächst automatisiert dem Anfang der vom Landesamt für Denkmalpflege bereitgestellten Objektbeschreibungen entnommen.

  • Bild: Zeigt ein ausgewähltes Bild des Objekts, „Weitere Bilder“ verweist auf die zugehörige Kategorie im Medienarchiv Wikimedia Commons. In der Kartenansicht sind Kulturdenkmale ohne Bild an einem blauen Marker erkennbar. Auf das Kamerasymbol klicken, um weitere Fotos für diese Liste hochzuladen: Datei hochladen
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  • Datierung: Baubeginn, Fertigstellung, Datum der Erstnennung oder grobe zeitliche Einordnung entsprechend dem Eintrag in der zugrundeliegenden Denkmaldatenbank des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg.
  • Beschreibung: Kurzcharakteristik des Kulturdenkmals, Nennung der geschützten Bestandteile und Begründung der Denkmaleigenschaft. Die Paragraphen § 2, § 12, § 19 oder § 28 verweisen auf die Art der Einstufung gemäß baden-württembergischem Denkmalschutzgesetz.
  • ID: Identifikator des Objekts in der zugrundeliegenden Datenbank des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg

Abkürzungen

Kulturdenkmale nach Ortsteilen

Gaienhofen

Weitere Informationen Bild, Bezeichnung ...
Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Quereinhaus Hauptstraße 226
(Karte)
Fachwerk, verputzt, mit Satteldach, eingeschossiger gestelzter Wohnteil, Erdgeschoss mit Luken wohl ein Vorratsraum, Wohngeschoss giebelseitig leicht vorkragend, Giebel mit vorstehenden Balkenköpfen kragt an der Giebelseite leicht vor, Türgewände aus Holz, erbaut vor dem Dreißigjährigen Krieg, Wohnteil wohl spätmittelalterlich, Scheune angebaut im 18. Jh., vermutlich 1742

Der Überlieferung nach handelt es sich bei dem Gebäude um eines der drei Häuser, die bei der Brandschatzung von 1633 verschont geblieben sind. Bei dem Wohnteil handelt es sich eines der ältesten überlieferten Profangebäude von Gaienhofen.

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Ev. Melanchthon Kirche Hauptstraße 227 a, 227; Schloßstraße
(Karte)
Internatskirche. 1966/67 von Hermann Blomeier, Konstanz, erbaut. Der freistehende schmale, hohe Betonkirchturm als Blickpunkt an der Straße; dahinter der Zentralbau der Kirche. Acht aus gelbem Backstein gemauerte Wandscheiben tragen das Zeltdach. Die Belichtung erfolgt durch die Wandzwischenäume und Giebelfenster. Die abstrakt gestalteten Fenster über dem Altar und in der Vorhalle hat Anton Wendling, Kreuzlingen, entworfen.

Der aus der Tradition des Weimarer Bauhauses schöpfende Architekt Hermann Blomeier zählt zu den bedeutendsten Architekten der Nachkriegsmoderne im deutschen Südwesten. Für die Melanchtonkirche orientierte er sich an den von Martin Elsässer in der Zwischenkriegszeit für den evangelischen Kirchenbau entwickelten Konzepten des modernen Kirchenbaus im 20. Jahrhundert, für den u. a. der Verzicht auf einen Turm zu Gunsten eines freistehenden Campanilies prägend war. Die als Stahl-Skelett-Bau errichtete Melanchtonkirche hat einen oktogonalen Grundriss. Der Baukörper ist zur inneren Einkehr der gläubigen nach außen durch in das Stahlskelett eingehängte Wandscheiben aus Backstein geschlossen. Durch die Dreiecksfenster des den Baukörper bekrönenden Faltdachs erhält das Kircheninnere seine Belichtung. Das Innere ist als breit gelagerter Gemeinderaum um die lediglich durch zwei Stufen erhöht gelegene Altarinsel angelegt und steht somit in der liturgischen Tradition des Wiesbadener Programms.

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Haus im alten Bach Hauptstraße 237
(Karte)
Wohngebäude auf dem heutigen Campingplatz „Im alten Bach“, eingeschossig auf hohem Kellersockel, Satteldach mit Schleppgauben in zwei Reihen übereinander. Nach Süden Widerkehr mit Krüppelwalm. Nach Norden Vorbau in Widerkehrform mit überdecktem Hauseingang, dessen Nordostecke durch eine einfache Rundsäule abgestützt wird. Nach Nordwesten Anbau mit flach geneigtem Blechdach. Nach Osten wintergartenähnlicher Anbau mit Ausgang in den Garten nach Süden. Massivbau verputzt, Gewände aus Kunststein, Fenster mit Sprossenteilung und einfachen Holzklappläden. Traufe und Ortgang aus Holz, Ortgang gegliedert durch die Deckenbalken. Biberschwanzdoppeldeckung. Giebel mit überlukter Holzverschalung, die vorgesetzten Bretter sind am unteren Ende gerundet.

In einem 1907 von dem Hauptmann Max Opitz (Ulm) erworbenen Gartengelände mit Seeanschluss 1910 errichtet, vergrößert 1911, in den 1920er Jahren als Haus für Sommergäste eingerichtet, Anbau einer großen Küche mit Vorratsräumen an der Nordseite und Ausbau des Dachbodens 1934/35, nach 1945/46 von den Franzosen beschlagnahmt und als Kommandantur genutzt, danach verpachtet als Kinderheim des Schweizer Hilfswerks, danach Unterkunft für Internatsschüler der evangelischen Internatsschule Gaienhofen bis 1963, 1958 von den Töchter von Max Opitz eine Wohnung eingerichtet, Nutzung als Betreuungshaus des Zelt- bzw. Campingplatzes ab 1960

Das in der Gestaltung außen und innen Elementen der Reformstile des frühen 20. Jahrhunderts aufgreifende „Haus im alten Bach“ ist mit seinen baulichen Erweiterungen und seiner Nutzungsgeschichte ein bemerkenswertes Zeugnis für die Entwicklung der Tourismusgeschichte am Bodensee im 20. Jahrhundert.

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Weitere Bilder
Hermann-Hesse-Haus Hermann-Hesse-Weg 2
(Karte)
Bestehend aus Wohnhaus mit von Hecke und Gartentor eingefasstem Garten; auf der Anhöhe Erlenloh über dem Dorf mit Seeblick, das Wohnhaus in Form einer kleinbürgerlichen Villa ist ein zweigeschossiger Massivbau mit verputztem Erdgeschoss und verschindeltem Obergeschoss unter großem Walmdach, die einzelnen Ansichten sind durch Bauglieder wie Loggia/Balkon, Treppenerker und Risalite akzentuiert, im Innern Eingangshalle mit offenem Treppenhaus, im dieses die Räume asymmetrisch gruppiert, im Garten sind Zufahrt, Zier-, Baum- und Nutzgartenbereiche ohne Überformungen überliefert, das Wohnhaus errichtet nach Plänen des Basler Architekten Hans Hindermann für den Schriftsteller Hermann Hesse 1907

Im 1907 errichteten Wohnhaus des späteren Literaturnobelpreisträgers Hermann Hesse spiegelt sich die Einbindung des Dichters in den Trend der Reformbewegungen der Zeit um 1900, die das einfache Leben in der Natur und der ländlichen Einsamkeit suchten. Mit seiner malerischen Formenvielfalt ist ein architekturgeschichtliches Zeugnis des Übergangs vom Späthistorismus zu strengeren, regionaltypischen Formen und Materialien aufgreifenden Heimat- und Reformstilen der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg.

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Haus Opitz Hermann-Hesse-Weg 6
(Karte)
Bestehend aus Wohnhaus, großem Garten an der Hangkante oberhalb des Sees mit gemauertem Gartentor und Gartenhäuschen. Sommerhaus, eingeschossig mit Mansardgiebeldach, Außenbau geprägt von Naturputz, kleinteilig sprossierten Fenster mit originalen Vorfenstern und Klappläden, Erschließung traufseitig, die dem See zugewandte Südseite mit über Eck angeordneter größerer Wohnstube neben kleinerem Zimmerm davor nachträglich vorgelagerte Terrasse, im achsensymmetrisch gegliederten Giebelfeld dreiteilige Fenstergruppe, darüber Ochsenauge, errichtet nach Plänen des Architekten W. Gamerdinger (Stuttgart) unter der Bauleitung des Zimmermeisters Emil Weiss (Horn) für den Hauptmann Alfred Opitz 1920, Erweiterung um die seeseitige Terrasse und eine durch den Architekten Adolf Bürkle (Radolfzell) 1932

Das Sommerhaus ist ein typischer Vertreter der für die Zeit kurz nach dem Ersten Weltkrieg charakteristische Seeuferbebauung. Zu dieser Zeit errichteten sich verschiedene, aus ihren bisherigen Lebensumständen herausgerissenen Städter, Intellektuellen, Künstler, Offiziere am Seeufer relativ kleine Sommer- oder Gartenhäuser, die sie nachträglich für ihren ständigen Aufenthalt als Kleinwohnhäuser ertüchtigten.

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Dorfbrunnen Hinter Weingarten 2
(Karte)
1987

Baubeschreibung: Mit zwei Brunnenbecken. Ein Brunnenbecken ist aus Naturstein mit gußeiserner Säule und der Jahreszahl 1871. Ein weiteres Brunnenbecken ist aus Beton ausgeführt und trägt die Jahreszahl 1904.

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Quereinhaus Kapellenstraße 5
(Karte)
Heute Teil des Hesse-Museums, lang gestreckter Fachwerkbau mit einseitig vollgewalmtem Satteldach, im Nordosten zweigeschossiger, ehem. Wohnteil, Rückseite des Wohnteiles verputzt, Giebel verbrettert, im südwestlichen Gebäudeteil ehem. Stall- und Scheunenbereich, im Scheunenteil im Obergeschoss Belüftungsöffnungen, um 1800, seit 1993 Teil des Herman-Hesse-Museums (Hermann Hesse wohnte mit seiner Familie von 1904 bis 1907)

Das Bauernhaus veranschaulicht die Fähigkeiten des Zimmermannshandwerks um 1800 sowie die vormodernen Wohn- und Lebensverhältnisse in der landwirtschaftlich geprägten Gemeinde. Es ist Zeugnis der historischen Siedlungsstruktur und der frühneuzeitlichen Ortsbaugeschichte. Als zwischenzeitlicher Wohnsitz der Familie Hesse ist es ein Erinnerungsort an das Leben des Schriftstellers Hermann Hesse auf der Höri.

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Weitere Bilder
Kath. St. Mauritiuskapelle Kapellenstraße 7
(Karte)
Als Filialkirche vonn Horn, früheste schriftlich überlieferte Nennung im 14. Jh., kleine Saalkirche mit dreiseitigem Chorschluss und blechverkleidetem Dachreiter, vier Fenster mit Segmentbogen, davon zwei mit gotischem Maßwerk, Haupteingang und Sakristeitür mit Rundbogen; im Innern holzgetäferte Decke mit im Quincunx-Schema angeordneten oktogonalen Gemälden: St. Mauritius (farbig) und die Evangelisten (Grisaillemalerei), im Chor Altar mit Himmelfahrt Mariens im Blatt, seitlich geschnitzte Statuen der hll. Katharina und Mauritius, im Aufsatz die Marienkrönung, Kirche erbaut um 1500, Altar um 1600 / frühes 17. Jh.

Die spätmittelalterliche Dorfkirche ist reizvoll auf einer Anhöhe über dem Ortskern platziert. Sie ist Zeugnis des dörflichen Kirchenbaus am Bodensee. Bau- und Unterhalt oblag den Bauern der Gemeinde.

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Altes Rat- und Schulhaus Kapellenstraße 8
(Karte)
Heute Hörimuseum, mit Dorflinde, zweigeschossig mit Satteldach, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss in Holzfachwerk, nicht unterkellert, erbaut als Wohnhaus um 1800, erworben von der Gemeinde Gaienhofen und zur Ortschule mit Gemeindezimmer umgebaut 1868, Rathaus ab 1963, Umbau zum Hörimuseum 1986–88

Nachdem 1832 im Zuge der liberalstaatlichen Bestrebungen des 19. Jahrhunderts eine neue Gemeindeordnung in Kraft getreten war, kam es verstärkt zur Einrichtung von Rathäusern wie auch öffentlichen Schulen in den Landgemeinden des Großherzogtums Baden. Die Abschaffung der geistlichen Schulaufsicht und ihre Übernahme durch den badischen Staat (1864) fiel die Trennung der Gemeinde Gaienhofen aus dem Schulverband Horn. In diesem Kontext bedurfte die Gemeinde Gaienkirchen eines eigenen Schulgebäudes. Wie in vielen anderen ärmeren Gemeinden Badens wurde kein neues Schulhaus errichtet, sondern ein Wohnhaus zu einem Schul- und Rathaus mit Schulräumen, Lehrerwohung und einem Gemeinderatszimmer umgebaut. Diese historische Entwicklung spiegelt sich im 1986–88 zum Hörimuseum umgebauten Gebäude wider.

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Dorfbrunnen Kapellenstraße 10
(Karte)
Mit zwei Brunnenbecken aus Naturstein und Beton. Die Brunnenbecken sind hintereinander geschaltet. Gusseiserne Brunnensäule. Um 1900. Der im historischen Ortskern in unmittelbarer Nähe der Mauritiuskapelle errichtete Brunnen ist ein wichtiges Zeugnis der kommunalen Wasserversorgung um 1900. 103994146BW
Ökonomiegebäude auf einem hohen Sockel Kapellenstraße 11 a
(Karte)
Zweigeschossig mit Satteldach, zweigeschossiger Anbau nach Norden und eingeschossiger Anbau mit Kniestock nach Süden, Umfassungswände überwiegend in sichtbarem Riegelfachwerkfachwerk, Traufe und Ortgang aus Holz, erbaut um 1760

Der Ökonomieteil des Wohnstallscheunenhauses ist als Beispiel eines Wirtschaftsgebäudes einer Hofanlage aus dem 18. Jh. historisch bemerkenswert.

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Fachwerkhaus Kapellenstraße 12
(Karte)
Zweigeschossiger Wohnteil mit Scheune und Stall unter einem Satteldach, stichbogiges Haustürgewände. Innen Holzbalkendecke, an der Westseite ein Anbau, im Erdgeschoss massiv mit Kniestock ausgeführt und die Giebelseite in Fachwerk hergestellt, mit einem Pultdach abgedeckt, erstellt um 1800

Das bäuerliche Anwesen zeigt ein für die Region charakteristisches Quereinhaus (Wohnen und Wirtschaften sind unter einem Dach vereinigt) aus der Zeit um 1800. Das Wohnwirtschaftsgebäude ist Zeugnis für das Zimmermannshandwerk um 1800 im Bodenseeraum und veranschaulicht vormoderne Wohn- und Lebensverhältnisse auf dem Lande.

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Ludwig-Finckh-Haus Ludwig-Finckh-Weg 5
(Karte)
Bestehend aus Wohnhaus, großem Gartengrundstück und Gästehaus, idyllisch über einem Wiesental mit Seeblick gelegen; das Wohnhaus über hohem Sockel eingeschossiger verputzter Massivbau mit steilem zweigeschossigem Satteldach, rückwärtig Fachwerktreppenturm (heute verschindelt) mit Glockendach sowie Eingangsvorbau mit Freitreppe und Holzloggia; im Innern große Teile der historischen ortsfesten Ausstattung überliefert, nach Plänen des Basler Architekten Hans Hindermann für den Arzt und Schriftsteller Ludwig Finckh 1907 zunächst zweizonig errichtet, später um zwei weitere Zonen vergrößert; das Gästehaus ein Blockhaus mit Krüppelwalmdach und giebelseitig vorgelagerter Freitreppe in das Dachgeschoss, 1907

Zwischen Ludwig Finckh und Hermann Hesse entwickelte sich seit ihrer Begegnung in Tübingen1897 eine enge Freundschaft. Als Protagonisten der naturverbundenen Reformbewegungen des frühen 20. Jahrhunderts wandten sie sich, wie viele andere Künstler und Intellektuelle auch, vom Großstadtleben ab, um sich in die heile Welt einer unberührten idyllischen Landschaft zurückzuziehen. Diesem Ideal entsprach die Höri, auf der sich beide in Gaienhofen gleichzeitig im Jahr 1907 von dem Architekten Hans Hindermann ihre Wohnhäuser als typische Vertreter des villenartigen Wohnbaus der Reformarchitektur im Heimatstil mit Anleihen beim Jugendstil errichten ließen.

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Zollamt Schloßstraße 7
(Karte)
Über hohem Sockel zweigeschossiger Werksteinbau auf T-förmigem Grundriss, Außenmauern in grauem Naturstein mit Gliederungen und Rahmungen in gelblichem Naturstein, Stockwerksgesimse, leicht überstehendes Walmdach, darauf Walmdachgauben, die Südwestecke zur Straße durch hölzernen Schwebegiebel mit spitzwinklig vortretendem Krüppelwalm, laut Datierung auf der Wetterfahne über dem Ziergiebel errichtet 1900 (i)

Das Zollamtsgebäude diente als Dienst- und Wohngebäude. Als Amtsgebäude ist es repräsentativ in aufwendigen späthistoristischen Formen gestaltetet und in Beziehung zum Schloss errichtet. Sein Ziergiebel ist bewusst in die Sichtachse der Einfahrt in den Schlosshof gesetzt.

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Weitere Bilder
Schloss Schloßstraße 6, 8
(Karte)
Heute ev. Internatsschule, bestehend aus ummauertem Burghof mit Wohngebäude und Ökonomiegebäude (sog. Marstall-West), Grabenmauern und umgebender Grünfläche;

das Wohngebäude ein über Rechteckgrundriss dreigeschossiger verputzter Massivbau mit Satteldach, giebelständig zur Schlossstraße und mit dem Eingangsportal traufseitig zum Bodensee ausgerichtet., drei zu fünf Achsen, im Erdgeschoss Rundbogenfenster, darüber Rechteckfenster, Eingang über einläufige Treppe mit Podest, Portalgewände aus Sandstein, profiliert mit geradem Sturz und Oberlicht, darüber Wappen des Konstanzer Fürstbischofs Marquart Rudolf von Rodt zu Bußmannshausen (1689-1704), unterhalb der Treppe nach Westen versetzt Kellereingang mit Rundbogentür, Traufgesims massiv, mit Hohlkehle, oberhalb des Erdgeschosses alle Fenstergewände und Fensterbänke in Kunststein erneuert; Neubau, unter teilweiser Verwendung des Mauerwerks einer mittelalterlichen, über Rechteckgrundriss angelegten, im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Wasserburg um 1700 (d), das 2. Dach- und Obergeschoss im Wesentlichen vom Wiederaufbau nach Brand 1925 (a);

der sog. Marstall-West als dekorativer Fachwerkbau an der Nordwestecke an die Burgummauerung (diese als Erdgeschossrückwand nutzend) gesetzt, langgestrecktes, zweigeschossiges, ehem. Wohn- und Ökonomiegebäude mit Aufzugsgaube, errichtet nach dem Brand 1925

Eine 1300 erstmals genannte Burg war Eigentum des Bistums Konstanz, wurde im Spätmittelalter aber häufig verpfändet. 1497-1803 diente sie als Amtssitz der bischöflichen Vögte und Obervögte des Vogtei- bzw. Obervogteiamtes Gaienhofen. Im Dreißigjährigen Krieg zerstört und ausgebrannt wurde es unter dem Konstanzer Fürstbischof Marquart Rudolf von Rodt um 1699/1700 (d) in frühbarocken Formen wiederaufgebaut. Im Zuge der Säkularisierung 1803 zunächst an das Haus Baden gelangt wurde es 1903 von Prof. Georg von Petersen gepachtet und 1906 erworben. In diesem Kontext richtete seine Frau Berta das „Deutsche Landeserziehungsheim für Mädchen“ ein. Seit 1946 als „Evangelische Internatsschule Schloß Gaienhofen“ genutzt, erwarb die Evangelische Landeskirche das Gebäude. Die bis in das Mittelalter zurückreichende Burg- bzw. Schlossanlage war bis zur Säkularisierung 1803 ein wichtiger Faktor in der Herrschaftsgeschichte des Bistums Konstanz. Seit 1904 ist es ein wichtiger Ort für die Entwicklung der evangelischen Schulgeschichte in der katholisch geprägten Region auf der Höri.

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Wohnhaus eines Streckgehöftes Zur Hohenmarkt 5
(Karte)
Errichtet 1902/03 (nach Auskunft der Eigentümer), auf den Grundmauern eines Vorgängergebäudes. Wohnhaus, zweigeschossig mit talseitiger intakten Fassade. Seitlicher Eingang mit Eingangstür aus Holz und mit Oberlicht sowie farbliche, geometrische Felderung desTürblattes. In Achse befindliche Fenster mit Fensterläden, ein Klebdach und darüber einen zum Teil verkleideten Giebel. Straßenseitige Traufe mit schmalem Kellerfenster zum Hang sowie mit Zwerchhaus und Halbwalmdach. Die Grundrissstruktur der beiden Wohngeschosse hat sich erhalten, ebenso wie die rückwärtig gelegene Treppe. Z.T. bauzeitliche Fenster, als auch Fenster aus den 1930er Jahren. In der Stube im Obergeschoss bauzeitlicher Wandtäfer sowie Türrahmen. Hoher, weiter Dachraum zur Scheune sowie zur Rückseite Fachwerkwände.

Das im Sinne der Reformarchitektur des frühen 20. Jahrhunderts für eine dörfliche Region anspruchsvoll gestaltete Wohnhaus eines Streckgehöftes ist ein Zeugnis für anspruchsvolles, repräsentatives Wohnen der Familie eines Landwirts um 1900.

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Haus des Künstlerpaares Walter Herzger und Gertraud van Harlessem mit umgebendem Garten Zur Hohenmarkt 21
(Karte)
Auf Basis des Tritschler-Fertighaus-Systems in Holzskelettbauwesse errichtetes Künstlerwohnhaus mit erdgeschossigem Atelierraum, asymmetrischer Fassadengliederung und Frack- bzw. Satteldach, der nach Süden gerichtete Wohnteil unter dem Frackdachbereich mit großem, nach Süden orientiertem Wohnraum und diesem außenvorgelagerter Terrasse, darüber die Schlafräume mit um das Eck geführter, aufgeständerter Galerie, unter dem Satteldach das zur Giebelseite geschlossene Atelier, nach Plänen des Architekten Wolfgang Klemm aus Nußdorf 1962/63

Das Haus des Künstlerpaares Walter Herzger und Gertraud van Harlessem gehört zur jüngeren Schicht der auf der Höri entstandenen Künstlerhäuser. Walter Herzger (* 1901 in Leipzig; † 24. Juni 1985 in Gaienhofen) erhielt seine Ausbildung zum Graphiker und Maler in den Jahren 1921-1924 am Bauhaus in Weimar bei Johannes Itten, Wassili Kandinski, Paul Klee und Oskar Schlemmer, arbeitete danach als freischaffender Künstler und wurde 1930 auf Vermittlung von Gerhard Marcks Meisterschüler von Charles Crodel an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein bei Halle an der Saale, der ihm gleichzeitig die Leitung der graphischen Werkstatt übertrug. Nach seiner Entlassung 1933 lebte er zunächst in Palinuro bei Neapel und kehrte nur zu gelegentlichen Malaufenthalten mit der Malerin Gertraud van Harlessem (1908-1989) auf der Höri und auf der Reichenau nach Deutschland zurück. Nach ihrer Heirat 1940 lebte Gertraud van Harlessem mit ihrer Tochter zunächst in Bremen und floh 1942 vor Bombenangriffen auf die Höri. Walter Herzger war 1940 zum Wehrdienst eingezogen worden und kehrte 1946 aus der Kriegsgefangenschaft zu seiner Frau, die inzwischen auf die Höri in einem baufälligen Bauernhaus in Hemmendorf wohnte, zurück. Erst als Herzger 1959 eine Professur an der Kunstakademie Karlsruhe erhielt, entspannten sich die von materiellen Schwierigkeiten belasteten Lebensumstände der Künstlerfamilie.1962/63 konnte sie sich preisgünstig ein bescheidenes Eigenheim in Form eines Tritschler-Fertighauses errichten lassen.

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Gundholzen

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Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Wohnhaus Bachdellen
(Karte)
Gut proportionierter Baukörper in schöner Lage, Massivbau mit Satteldach abgedeckt, Ostgiebel aus Fachwerk, Westgiebel holzverschalt. Ortgang wird aus Flugsparren und Schalung gebildet. Sichtbares Sparrengesims. Biberschwanzdeckung.

Erbaut um 1786.

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Dorfbrunnen Hauptstraße 2 a
(Karte)
Mit gußeiserner Säule. Becken aus Kunststein mit der Jahreszahl 1900 und den beiden Buchstaben G, H.

Baujahr 1900.

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Wohnhaus Hauptstraße 3
(Karte)
2 Vollgeschosse, Wohnteil unterkellert, Satteldach. An der Nordseite Flugsparren auf gescheiften Bügen. Umfassungswände: verputztes Fachwerk. Türen- und Fensterbekleidung sowie Futter aus Holz. Fensterbänke überwiegend aus Holz, zu Teil aus Kunststein. Überwiegend einfache Holzklappläden. Scheunentore in schlechtem baulichen Zustand. Geradläufige Eingangstreppe mit einseitigem einfachen Handlauf, die Stufen sind aus Kunststein, aufgesattelt auf Mauerwerk, über das Haustür neues Vordach aus Drahtglas. Am Wohnteil Kastengesims, an der Ökonomie springt das Dach ca. 2 m vor, die Sparren- und Balkenköpfe sind sichtbar. Biberschwanzdeckung. An der Ostseite abgeschleppte Anbauten, zum Teil in schlechtem baulichen Zustand. An der Nordseite Anbau mit Schleppdach, in schlechtem baulichen Zustand.

Erbaut um 1823.

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Wasserhochbehälter Eck
(Karte)
Wasserhochbehälter der Gemeinde Horn (Gaienhofen), erstellt um 1905 mit Aufstockung aus jüngerer Zeit. Der Hochbehälter ist begehbar als Aussichtsplattform. Alte Stahltür mit Verzierung.

Erbaut um 1905. Umbau in neuerer Zeit. Wasserhochbehälter sind an erhöhter Stelle errichtete Wasserspeicherreservoire der öffentlichen Versorgung mit sauberem Trinkwasser. Durch Ausnutzung der Schwerkraft wird das Wasser in das Versorgungssystem eingeleitet. Das System der Verbindung von Versorgungs- und Abwasserleitungen diente im Kontext mit der expandierenden Industrialisierung im Deutschen Kaiserreich wesentlich der Vorbeugung gegen Epidimien. Die oft mit einer repräsentativen Fassade gestalteten Bauten sind Dokumente der Technik- und Hygienegeschichte und der Ortsgeschichte. Sie belegen den technischen Fortschritt beim flächendeckenden Ausbau der lokalen und regionalen Infrastruktur seit dem letzten Drittel des 19. Jahrhunderts.

103998111BW
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Hemmenhofen

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Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Dorfbrunnen Dorfstraße 11
(Karte)
Naturstein. Mit Eichel gekrönte Brunnensäule. 8-eckiges Becken. Erstellt 1873. 103998243BW
Michaelis Dorfstraße 15
(Karte)
EG massiv (aus Wacken). Zweiflügelige Tür, Stichbogen mit Ziegelgewände. OG Fachwerk, zum Teil mit Ziegeln ausgefacht, zum Teil Flechtwerk mit Lehmverstrich, zum Teil Wacken. Satteldach mit alter Biberschwanzdeckung an der Ostseite. Balkengesims, holzverschalt. Giebeldreieck mit altern Mönch- und Nonnenpfannen ausgefacht. Das OG befindet sich in einem schlechten baulichen Zustand. Sollte vom Landesdenkmalamt einem Abbruch zugestimmt werden, so müsste unbedingt für eine gute Dokumentation vorher gesorgt werden. Erbaut um 1736. 103998220BW
Fachwerkhaus Dorfstraße 14
(Karte)
Michaelis 1987

Zum Teil verputzt. Zweigeschossiger Wohnteil und Ökonomie unter einem Satteldach. Abschleppung nach Osten. Im Ökonomieteil sichtbares Fachwerk. Über dem Scheunentor Stichbogen aus Holz, daneben Remisentor mit geraden Sturz. Stalltür neben Hauseingang. Dachgesims: im Wohnteil Kastengesims, holzverschalt, über Stall sichtbare Sparrenknöpfe. Fenster: Futter und Verkleidung aus Holz, Klappläden mit verstellbaren Jalousieblättchen, die Fenster sind noch alt. Südseite: Giebel holzverschalt. Wohnteil zum Teil unterkellert. Erstellt um 1725.

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Wohnhaus des Brückemalers Erich Heckel (1883-1970) Erich-Heckel-Weg 6
(Karte)
Heckel zog 1944 von Berlin auf die Höri und erbaute 1953 ein „Einfamilienhaus mit Maleratelier“, Planung Ernst Weiling, Kiel. 103969652BW
Sebastianskapelle Hauptstraße
(Karte)
Kleiner Rechteckbau unter Satteldach (Biberschwanzdeckung) mit Vorzeichen und hölzernen Dachreiter. Offenes Vorzeichen auf Holzstützen. Vorzeichen und Dachreiter haben ein Blechdach. Zweiflügelige Eingangstür mit gegossenem Gitter. Die Ausstattung (Vesperbild und 2 Plastiken) wird im Pfarrhaus aufbewahrt. Erbaut 1766. Renoviert 1973. 103998203BW
Ehem. Pfarrhof Kirchsteig 1, 1 a
(Karte)
Wichmann 1997. Barockes gut proportioniertes Walmdachhaus, um 1750. Im WInkel dazu die Pfarrscheune in Fachwerkbauweise, um 1800. (Sachgesamtheit) 103998262BW
Ehemaliges Schul- und Rathaus Kirchsteig 2
(Karte)
103969665BW

Weitere Bilder
Kath. Pfarrkirche St. Agatha und Katharina Kirchsteig 3
(Karte)
Romanische Saalkirche mit tonnengewölbtem Chorturm. Anfang des 16. Jh.s Umbaumaßnahmen: Westfront mit Staffelgiebel, Maßwerkfenster, Sakramentshaus. Das Schiff urspr. flach gedeckt, die Einwölbung neugotisch. Von der Barockausstattung um 1750 erhalten: die eleganten Statuen der hll. Agatha und Barbara im Chor, ehem. Hauptaltar; die Seitenaltäre, links mit einem prachtvollen Gemälde der mystischen Verlobung der hl. Katharina, signiert: F.Ludolf Herrmann invenit & pinxit. Anno 1755; rechts mit einem Kreuzabnahmerelief wohl noch 17. Jh., nach einer Komposition von Rubens. Weitere Barockplastik, darunter eine hl. Anna selbdritt (Maria fehlt). Ein volkskundlich interessantes Gemälde mit den Arma Christi. 103998322

Weitere Bilder
Otto-Dix-Haus Otto-Dix-Weg 6
(Karte)
Landhaus mit Atelier, Garage und Garten des Malers Otto Dix (1891-1969), entworfen vom Dresdner Architekten Arno Schelcher im Reformstil 1936. (Sachgesamtheit) 103969588
Torkel Torkelgasse 4
(Karte)
Ehem. Torkel und Zehntscheune des Klosters Feldbach (Torkelgasse 4). Zweigeschossiger Fachwerkbau von 1603, das Erdgeschoß sehr hoch, mit den charakteristischen Lüftungslöchern für die Torkel (Kelter). Im Obergeschoß die ehem. Wohnung der Grundherrschaft mit mehrgliedrigem Stubenfenster an der südöstlichen Hausecke. 103998434BW
Fachwerkhaus Uferstraße 1
(Karte)
Michaelis 1987: EG massiv. Zweigeschossiges Gebäude mit Satteldach. Gute aufgedoppelte Haustür. Fachwerk (aufgedoppelt). Unter den Fenstern in guten Zierlagen. Im Giebel geschnitzte Büge unter den Fuß- und Mittelpfetten. Innen: holzgetäferte Decke, Holzbalkendecke und Kachelofen. Neuer Anbau nach Osten in Form einer Wiederkehr, an der Stelle eines alten Schopfes.

Baugeschichte:

Erstellt Ende des 18. Jhs.

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Gebäude und Bootshaus KD Uferstraße 6
(Karte)
Dies aber auch ohne befestigtes Ufer.(Sachgesamtheit) 103051199BW
Fachwerkhaus Uferstraße 7
(Karte)
Michaelis 1987

Ostwand massivGiebel verbrettert. Zweigeschossiger Wohnteil mit Stall und Scheune unter einem Satteldach. An der Ostseite Gemälde des Heiligen Georgs um 1920 angebracht. Im OG Holzbalkendecke. Haustür mit Vorzeichen. Der Ökonomieteil wurde zu Wohnungen und einem Laden ausgebaut. Nach Süden 3 Schleppgaupen. Im Weststeil eine Wiederkehr. Im Ostteil neuer Erkervorbau. Baugeschichte: Erbaut Ende des 18. Jhs.

103998467BW
Fachwerkhaus Uferstraße 12
(Karte)
Michaelis 1987

Giebel verbrettert. zweigeschossiges gesteltztes Gebäude mit Satteldach. Im 1. Geschoss Fachwerk in guten Zierlagen, das 2. Geschoss mit einfachen Fachwerk wohl etwas später aufgesetzt. Im EG 2 × 2 gekoppelte Fenster mit zimmermannsmäßig hergestelltem Setzholz in Zierform. Am Oststeil des Gebäudes wurde der Sockel mit Beton erneuert. Am Ostgiebel Scheunenvorbau mit geschwenktem First, OG Fachwerk, im Giebelbereich holzverschalt.

Baugeschichte: Erbaut Ende des 18. Jhs.

103998479BW
Fachwerkhaus Uferstraße
(Karte)
Michaelis 1987.

EG massiv. Ehemaliges zweigeschossiges gesteltzes Bauernhaus mit Stall und Scheune. Jetzt zu Restaurant umgebaut. Innen Fachwerk teilweise freigelegt, im OG Wandmalereireste aus dem 18. Jh. Mehrere An- und Erweiterungsbauten aus neuester Zeit. Altes Erscheinungsbild im wesentlichen nur noch am Ostgiebel vorhanden. Sichtbares Sparrengesims. Nach Süden eine neue Schleppgaupe aufgesetzt.

Baugeschichte:

Erstellt im 18. Jh.

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Milchhäusle Uferstraße 22
(Karte)
1. H. 20. Jh. 103049442BW
Fachwerkhaus Uferstraße 29
(Karte)
Michaelis 1987

Verputzt. EG massiv. Zweigeschossiger Wohnteil mit Stall und Scheune unter einem Satteldach. Neuer Anbau sowie Windfang nach Norden. Fachwerk an der Südseite schwach auskragend. Fenster: Gewände aus Sandstein gestrichen, Fenster mit Klappläden, Flügel erneuert. Hölzernes Kastengesims. 3 neue Schleppgaupen nach Süden. Eckstube mit Holztäferung. Baugeschichte: Erbaut um 1800.

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Horn

Weitere Informationen Bild, Bezeichnung ...
Bild Bezeichnung Lage Datierung Beschreibung ID
Quereinhaus talseitig auf hohem Kellersockel Fuhrmannsweg 1
(Karte)
Riegelfachwerk neu verputzt, das Satteldach über dem zweigeschossigen über Stall- und Kellergeschoss leicht vorkragenden Wohnteil abgewalmt, trotz starker Überformungen sind die historische Grundrissstruktur und teilweise noch die breiten historischen Fensteröffnungen erhalten, 18. Jh.

Das kleine ehemalige Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert ist, trotz massiver Überformungen, insbesondere wegen seiner Lage im siedlungsgeschichtlichen Kontext ein wichtiges historisches Element im historisch gewachsenen Ortsbild von Horn.

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Wohnhaus und Trottengebäude Hauptstraße
(Karte)
Das Wohnhaus ist ein zweigeschossiges verputztes Fachwerkgebäude mit Satteldach, leicht aus der Fassade vortretender Kellersockel, nur an der nach Westen gerichteten Straßenfront Fensterläden mit historisierender Bemalung, Fenster mit Futter und Bekleidung sowie Bänken aus Holz und erneuerten Fensterflügeln, 1779; das Trottengebäude über winkelförmigem Grundriss besteht aus zwei eingeschossigen Flügeln in Sichtfachwerk mit Satteldachern, der größere, traufständig zur Straße gelegene Flügel mit großen Toren in den Giebelfronten, der kleinere mit Türen in der Hofseitigen Trauffront, erbaut um 1620

Das Wohnhaus ist der südliche Teil eines Ende des 18.Jahrhunderts an der Hauptkreuzung im Ortskern errichteten Bauernhauses, dessen nördlicher Teil in den 1960er Jahren neu errichtet wurde. Es steht in engem Bezug der um 1620 entstandenen Torkel. Sie dokumentiert die Bedeutung des Weinbaus in Horn. Der Begriff Torkel (auch Trotte oder Kelter) bezeichnet sowohl die Weinpresse, als auch das sie umgebende Schutzgebäude, das in der Regel große Einfahrtstore aufweist. Torkeln stellten im feudalen Wirtschaftssystem (ähnlich wie Mühlen) kostspielige technische Investitionen dar und wurden von den Grundherren einer Ortschaft (das war in Horn der Bischof von Konstanz bzw. der von ihm eingesetzte Vogt) als Herrschaftsbauten errichtet. Die dem Kelterbann zugehörigen Winzer unterlagen dem Zwangsrecht der Grundherrschaft auf Benutzung seiner Torkel und waren darüber zu Zehntabgaben und Frondiensten verpflichtet.

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Wohnhaus auf sehr großem Grundstück mit Seeblick Hörnliweg 11
(Karte)
Über massivem Kellersockel ein zweigeschossiges Holzhaus teils verschindelt, teils verlattet, umlaufende Galerie, eine Schmalseite mit hier bis in die Dachform hineinwirkenden abgeschrägten Ecken, die andereSchmalseite mit in einem geschwungenen Eingangsrisalit unter leicht heruntergezogem Walmdach, nach Entwurf des anthroposophischen Architekten Felix Kayser (1892-1980) aus Stuttgart/Dornach für die anthroposophische Ärztin Rust 1929

Im Zuge der Entdeckung der Höri durch mit den Ideen der Lebensreformbewegung aufgewachsener Künstler und Intellektuelle siedelten sich auch von den Ideen Rudolf Steiner geprägte Intellektuelle in der Bodenseeregion an. Das im Innern mit verspringenden Flurwänden für polygonale Räume ausgestattete Wohnhaus der Ärztin Rust ist bemerkenswert als ein frühes Beispiel der anthroposophischen Architektur.

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Ferienheim Ostermayer Hornstaaderstraße 41
(Karte)
Sommerhaus mit Garten, Holzhaus, zweigeschossiger Walmdachbau mit auf den See ausgerichteter Galerie am Obergeschoss, errichtet für die Stuttgarter Geigerin und Violinlehrerin, Gymnastiklehrerin und Ausdruckstänzerin Gertrud Ostermayer (1894-1978) nach Entwurf des anthroposophischen Architekten Felix Kayser (1892-1980) aus Stuttgart/Dornach 1930

Im Zuge der Entdeckung der Höri durch mit den Ideen der Lebensreformbewegung aufgewachsener Künstler und Intellektuelle siedelten sich auch verschiedene von den Ideen Rudolf Steiner geprägte Intellektuelle in der Bodenseeregion an. Darunter auch Gertrud Ostermayer. Ihr auch als „Schlößle“ und „Heimschule Höri“ bekanntes Sommerhaus ist bemerkenswert als ein frühes Beispiel der anthroposophischen Architektur mit einem erzieherischen Vermittlung zur Entwicklung der sinnlich-kreativen Fähigkeiten der Menschen durch Gymnastik, Musik und Naturverbundenheit.

Ostermayer erhielt ihre Ausbildung in München als Schülerin von Rudolf Bode, der eine rhythmisch-tänzerische Ausdrucksgymnastik entwickelt hatte. Wie die anthroposophische Eurythmie zielte der Ansatz auf eine Stärkung des im modernen Arbeits- und Alltagsleben verkümmerten Körperbewußtseins. Von derartigem esoterischen Gedankengut gespeist, ließ Gertrud Ostermayer sich das Landerholungsheim in Hornstaad am Bodensee mit großem Gartengrundstück und Gärtnerei errichten. Hier veranstaltete sie Sommerkurse im Freien mit breit gefächertem Programm zur Erholung für Körper und Geist mit Möglichkeiten der kreativ-künstlerischen Betätigung sowie Wandern, Schwimmen und Segeln. Während sie selbst Gymnastik- und Musikunterricht gab, bot ihr Bruder, Walter Ostermayer, Kurse im Zeichnen und Modellieren an. Ab 1932/33 fand sich auch Max Ackermann (den Ostermayer 1936 heiraten sollte) unter den Lehrenden des Ferienheims. Als Schüler von Adolf Hölzel befasste er sich mit der Analogie von Malerei und Musik, bei der die Harmonielehre der Farben und Formen, die die Grundlage seiner abstrakten Gemälde bildete. Im Sinne des Konzeptes von Ostermayers „Heimschule Höri“ stand die Wirkung der Farben auf das Empfinden des Menschen und die Ausbildung seiner sinnlich-kreativen Fähigkeiten im Vordergrund.

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Schlössli Horn in Hornstaad Hornstaaderstraße 43
(Karte)
Im Kern Rechteckbau mit in Achse befindlichem Treppenturm auf der Nordseite. Um 1640 entstanden als adeliger Herrensitz, vermutlich unter dem Obervogt von Gaienhofen, Johann Jakob von Liebenfels dem Älteren. 1760 im Besitz von David von Coppenhagen. Um 1800 gelangte das Schlössle an den Münsterlinger Zehntknecht Simon Bruttel und wurde für landwirtschaftliche Zwecke umgenutzt. 1919 Einrichtung einer Gaststätte mit Fremdenzimmern. An der Ostseite erfolgte 1955 ein Anbau, der nicht Bestandteil des Kulturdenkmals ist.

Dreigeschossiger Bau mit zwei Obergeschossen aus Fachwerk, die auf einem hohen, massiven Kellersockel ruhen. Auf der nördlichen Traufseite sechsseitiger, polygonaler Treppenturm. Der Turmaufsatz des Treppenturms, der um 1800 abgebrochen und mit einem Pultdach versehen worden war, erfuhr um 1980 eine Aufstockung mit Zeltdach. Rundbogiges Türgewände im Treppenturm trägt verfälschte Jahreszahl 1316. An seeseitiger Traufe seit 1928 am 1. OG ein auf Stützen ruhender Wintergarten aus Holz, welcher später im Erdgeschoss zur Restaurantküche hinzugenommen wurde.

Im Inneren in der Westhälfte Hochkeller mit z.T. gebauchten und profilierten Holzstützen. In den Obergeschossen schließt sich an den Treppenturm ein ursprünglich mittig gelegener langer Flur an. Beide Wohnstuben im ersten Obergeschoss, welche später zum gastronomischen Bereich kamen, besitzen wandfeste Ausstattung wie Täfer und kassettierte Decken.

1963/64 erfolgte über der westlichen Gebäudehälfte die Errichtung eines neuen Dachstuhls. Der Dachstuhl über dem östlichen Bereich muss im Zuge der Erweiterung 1955 entstanden sein.

Das Schlössle in Horn ist als Herrschaftssitz, unter anderem derer von Syrgenstein, von Schreckenstein, von Stuben und Liebenfels sowie von Coppenhagen, und einstiger Sitz des Obervogtes zu Gaienhofen sowie als Bautyp herrschaftlicher Wohnbauten bedeutsam für die lokale, regionale und landesgeschichtliche Herrschaftsgeschichte.

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Fachwerkwohnhaus Kirchgasse 2
(Karte)
Giebelständig, zweigeschossig, fachwerksichtig, Satteldach, 18. Jh.

Das Fachwerkhaus ist für die historische Entwicklung des Zimmermannshandwerks und bautypengeschichtlich ein wichtiges Objekt für die Geschichte der regionalen Baukultur. Es ist mit allen die Weiler- und Kirchstraße säumenden Gebäuden im historischen Ortsbild bedeutsam und daher wichtig für die Lokalgeschichte.

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Weitere Bilder
Sachgesamtheit St. Johann und Veit mit Pfarrhof Kirchgasse 4, 6
(Karte)
Bestehend aus
  • Pfarrkirche St. Johann und Veit mit ummauertem Friedhof
  • Pfarrhof mit Pfarrhaus und Pfarrscheune (Fachwerkscheune mit Walmdach)
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Bauernhaus mit Brennhaus Weiler Straße 2
(Karte)
Das Hauptgebäude ein Quereinhaus über massivem Sockel errichteter Fachwerkbau, zweigeschossiger Wohnteil mit Stall und Scheune unter einem Satteldach, abgesehen vom Südgiebel verputzt, östlich Anbau unter Schleppdach, im Erdgeschoss holzgetäferte Decke und Kachelofen, tonnengewölbter Keller, nach laut Datum am Giebel im Kern 1670 (i), Veränderungen um 1800

Die Hofanlage mit Quereinhaus und Brennhaus steht an markanter Stelle an der zentralen Kreuzung der Ortschaft Horn. Es gehört zu den Gebäuden, die den Straßenraum von Weiler- und Kirchstraße prägen, für das historische Ortsbild und daher bedeutsam für die Lokalgeschichte sind. Für die bautypengeschichtliche Entwicklung der Bauernhäuser im Hegau ist es ein wichtiges Element der Geschichte der regionalen Baukultur, dessen Holzkonstruktion die historische Entwicklung des Zimmermannshandwerks im 17. und 18. Jh. widerspiegelt.

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Wohnteil eines Quereinhaus Weiler Straße 5
(Karte)
Über hohem Kellergeschoss zweigeschossiger, giebelständiger Fachwerkbau mit Satteldach, reiches Zierfachwerk, 18. Jh.

Das Fachwerkhaus ist für die historische Entwicklung des Zimmermannshandwerks und bautypengeschichtlich ein wichtiges Objekt für die Geschichte der regionalen Baukultur. Es ist mit allen die Weiler- und Kirchstraße säumenden Gebäuden im historischen Ortsbild bedeutsam und daher wichtig für die Lokalgeschichte.

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Wohnteil eines Bauernhauses Weiler Straße 11
(Karte)
Über Kellersockel zweigeschossig, Fachwerk verputzt, rundbogiges Kellertor aus Holz, innen komplette Stube mit Decken- und Wandtäfer sowie schönem Kachelofen, letzterer in Teilen aus der Bauzeit, Kunst Anfang 19. Jh. errichtet wohl noch im 17. Jh. (Ökonomie 1984 abgebrochen)

Als eines der den Straßenraum fassenden, meist giebelständig und in Fachwerk errichteten Bauten entlang der Weiler- und Kirchstraße ist das Gebäude im historischen Ortsbild bedeutsam und daher wichtig für die Lokalgeschichte und bedeutsam für die Geschichte der regionalen Baukultur.

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Bauernhaus Weiler Straße 10, 12
(Karte)
Zweigeschossiger Wohnteil mit Satteldach, zur Straße (nach Süden) abgewalmt, massiv- und in Fachwerk,teils verputzt, teils holzverschalt, nach Osten kleiner Fachwerkanbau angefügt, innen holzgetäferte Stube mit Kachelofen und Kunst, 18. Jh.

Als eines der den Straßenraum fassenden, meist giebelständig und in Fachwerk errichteten Bauten entlang der Weiler- und Kirchstraße ist das Gebäude im historischen Ortsbild bedeutsam und daher wichtig für die Lokalgeschichte und bedeutsam für die Geschichte der regionalen Baukultur.

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Wohnteil eines Bauernhauses Weiler Straße 13
(Karte)
Über massivem Kellergeschoss zweigeschossiger, giebelständiger Fachwerkbau, verputzt, in der Giebelspitze Doppelfenster, innen Stube mit gewölbter Bohlenbalkendecke, 2. Hälfte 16. oder 17. Jh.

Die sonst meist in der Region nur noch in Konstanzer Stadthäusern überlieferte Form der Bohlenbalkendecke in der Stube deutet auf eine Errichtung des Erdgeschosses im 16. Jahrhundert, die gezapfte Dachkonstruktion könnte auf eine wohl nach dem Dreißigjährigen Krieg erfolgte Renovierung hin deuten. Die Holzkonstruktion ist ein sehr bemerkenswertes Zeugnis des Zimmermannshandwerks im 16. und 17. Jh. Als eines der den Straßenraum fassenden, meist giebelständig und in Fachwerk errichteten Bauten entlang der Weiler- und Kirchstraße ist das Gebäude im historischen Ortsbild bedeutsam und daher wichtig für die Lokalgeschichte und bedeutsam für die Geschichte der regionalen Baukultur.

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Quereinhaus mit zugehörigem Brennhaus mit Holzgelege Weiler Straße 16
(Karte)
Zweigeschossiger Fachwerkbau, verputzt, zur Straße Halbwalmdach, früher Walmdach. Stube mit getäferter Decke und Kachelofen,iIm Ökonomieteil unter Beibehaltung alter Teile (Tennen- und Stall) Wohnungen eingebaut, 18. Jh.

Als eines der den Straßenraum fassenden, meist giebelständig und in Fachwerk errichteten Bauten entlang der Weiler- und Kirchstraße sind Quereinhaus und Holzlege im historischen Ortsbild bedeutsam und daher wichtig für die Lokalgeschichte und bedeutsam für die Geschichte der regionalen Baukultur.

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Zweigeschossiges Arzthaus mit Walmdach Weiler Straße 19
(Karte)
18. Jh. Zugehörig der Bauerngarten. (Die jüngeren Ökonomiegebäude sind nicht Teil des Kulturdenkmals.) 103999550BW
Quereinhaus Weiler Straße 22
(Karte)
Zweigeschossiger Wohnteil zur Straße hin abgewalmt, Fachwerk nur im Ökonomieteil freiliegend. 103999563BW
Quereinhaus Weiler Straße 25
(Karte)
Anfang 19. Jh Zweigeschossiger Wohnteil mit klassizistischer Traufgesimsverkleidung. Fachwerk am langgestreckten Ökonomieteil freiliegend. Der Bauerngarten mit schmiedeeisernem Zaun überliefert. 103999575BW
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Einzelnachweise

Kulturdenkmale der Bau- und Kunstdenkmalpflege in Baden-Württemberg. Geoportal Baden-Württemberg, abgerufen am 10. September 2025.

Commons: Kulturdenkmale in Gaienhofen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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