Liste der Kulturdenkmale in Stockach
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In der Liste der Kulturdenkmale in Stockach sind die Kulturdenkmale der Stadt Stockach im Landkreis Konstanz in Baden-Württemberg aufgelistet.
Legende
Die ab Oktober 2025 erstellten Tabellen basieren auf den vom Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg im September 2025 veröffentlichten Geodaten. Lizenzhinweis: dl-de/by-2-0 (https://www.govdata.de/dl-de/by-2-0): Landesamt für Denkmalpflege im Regierungspräsidium Stuttgart, www.denkmalpflege-bw.de. Die Adressangaben und Bezeichnungen sind in der dargestellten Form nicht Teil der Ausgangsdaten. Die Adressen wurden automatisch aus den Koordinaten berechnet und können von den korrekten Adressen abweichen. Die Bezeichnungen wurden zunächst automatisiert dem Anfang der vom Landesamt für Denkmalpflege bereitgestellten Objektbeschreibungen entnommen.
- Bild: Zeigt ein ausgewähltes Bild des Objekts, „Weitere Bilder“ verweist auf die zugehörige Kategorie im Medienarchiv Wikimedia Commons. Auf das Kamerasymbol klicken, um weitere Fotos für diese Liste hochzuladen:

- Bezeichnung: Nennt den Namen, die Bezeichnung oder die Art des Kulturdenkmals.
- Lage: Straßenname und Hausnummer oder Flurstücknummer des Kulturdenkmals, gegebenenfalls auch Gemarkung oder Ortsteil. Die Grundsortierung der Liste erfolgt nach dieser Adresse. Der Link (Karte) führt zu verschiedenen Kartendiensten mit der Position des Kulturdenkmals. In einem Tool mit Kartenansicht können die Koordinaten durch Verschieben korrigiert werden.
- Datierung: Baubeginn, Fertigstellung, Datum der Erstnennung oder grobe zeitliche Einordnung entsprechend dem Eintrag in der zugrundeliegenden Denkmaldatenbank des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg.
- Beschreibung: Kurzcharakteristik des Kulturdenkmals, Nennung der geschützten Bestandteile und Begründung der Denkmaleigenschaft. Die Paragraphen § 2, § 12, § 19 oder § 28 verweisen auf die Art der Einstufung gemäß baden-württembergischem Denkmalschutzgesetz.
- ID: Identifikator des Objekts in der zugrundeliegenden Datenbank des Landesamts für Denkmalpflege Baden-Württemberg
Abkürzungen
- Bei Datierungen: a = archivalisch, d = dendrochronologische Untersuchung, gk = gefügekundlich, i = inschriftlich, s = stilistisch
- P = Denkmaleigenschaft wird geprüft
Kulturdenkmale nach Ortsteilen
Espasingen
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Bauernhaus | Am Kirschbühl 9 (Karte) |
Typus Quereinhaus mit zweigeschossigem Wohnteil. Das langgestreckte Gebäude unter Satteldach, verputzt, aufgemalte Eckquaderung, spätes 18./ 1. Hälfte 19. Jahrhundert. | 98814121 | ||
| Bauernhaus | Bergstraße 1 (Karte) |
Typus eines Weingärtnerhauses, wobei das Kellerhanggeschoss ausgesprochen dicke Mauern aufweist und von außen zugänglich ist. Darüber eine zweigeschossige, verputzte Fachwerkkonstruktion unter Satteldach. 1695 inschriftlich über der rückwärtigen Türe datiert. | 98814153 | ||
| Bauernhaus | Bergstraße 2 (Karte) |
Typus eines ausgesprochen langgestreckten, zweigeschossigen Quereinhauses oder auch Streckgehöfts, das sowohl für Weinbau wie für Viehhaltung und Ackerbau ausgelegt ist. Hauptansicht zur Traufseite mit dem Außenzugang des Kellers im hohen Sockelgeschoss, zwei Wohngeschossen, Freitreppe. Fachwerk verputzt, 18. Jahrhundert, der Ökonomieteil z. T. jünger. | 98814174 | ||
| Bauernhaus | Bergstraße 6 (Karte) |
Typus gestelztes Einhaus. Fachwerk, verputzt und heute holzverlattet, im Inneren freiliegend, spätes 17./18. Jahrhundert. | 98814206 | ||
| Bauernhaus | Bergstraße 9 (Karte) |
Typus eines zweigeschossigen Weinbauernhauses. Im hohen Sockelgeschoss der Zugang zum Weinkeller, darüber zwei Fachwerkgeschosse, Satteldach. Das Zierfachwerk mit geschweiften Andreaskreuzen, sog. Feuerböcken, ist an der Straßenseite freigelegt, um 1700. | 98814213 | ||
| Bauernhaus | Bergstraße 11 (Karte) |
Auf dem engen Grundstück ist es als Mischung zwischen Quereinhaus und Winkelgehöft erstellt. Der Wohnteil zweigeschossig, Satteldach. Das Fachwerk an der Traufseite freiliegend, sonst verputzt, 18. Jahrhundert. | 98814224 | ||
| Kulturdenkmal (Information im Aufbau) | Brauereiplatz 2, 4, 8 (Karte) |
98814234 | |||
| Kriegerdenkmal für 1870/71. Obelisk aus Buntsandstein | Bündtstraße 2 (Karte) |
Bekrönt von einem Bronzeadler mit einer Kugel in den Klauen. 1906 aufgestellt. | 98814280 | ||
| Wegkreuz (oberhalb des Panoramaweges gelegen) aus rotem Sandstein | Nähe Panoramaweg 11 (Karte) |
Späthistoristisch, Corpus Metallguss, dat. 1912. | 98814252 | ||
| Sachgesamtheit Bodensegürtelbahn | (Karte) |
Teilstrecke Stahringen-Überlingen (VzG-Streckennummer 4331), eröffnet am 18.08.1895, Abschnitt Gemeinde Stockach, bestehend aus:
Der 17,52 km lange Streckenabschnitt Stahringen - Überlingen wurde am 18. August 1895 von den Großherzoglich Badischen Staatseisenbahnen in Betrieb genommen. Er ist ein Bestandteil der Bodenseegürtelbahn. Die Bodenseegürtelbahn wurde als eine der letzten großen Hauptbahnstrecken im badischen und württembergischen Liniennetz angelegt und repräsentiert den Stand des Bahnbaus am Ende des 19. Jahrhunderts. Sie steht im Zusammenhang mit dem internationalen Bahn-Bauprogramm zur Umfahrung des Bodensees und entstand gemäß dem 1897 zwischen Württemberg und Baden geschlossenen Staatsvertrag zur Herstellung einer Eisenbahn von Überlingen nach Friedrichshafen für die Schließung des Eisenbahngürtels um den Bodensee. Mit ihren weitgehend noch immer dem Bestand aus der Bauzeit entsprechenden Kunstbauten und Hochbauten ist sie nicht nur wichtiges Zeugnis des Eisenbahnbaus in der Zeit um 1900 in Süddeutschland, sondern auch von hoher Bedeutung für die verkehrstechnisches Erschließung des nördlichen Bodenseeufers. |
112109023 | ||
| Trafohäuschen | Rosenweg 3 (Karte) |
Noch in Funktion. Barockisierender Heimatstil, um 1910/30. | 98814287 | ||
| Gemeindehaus mit Farren- und Eberstall sowie Farrenwärterwohnung | Rosenweg 5 (Karte) |
Die Stallung umgenutzt für die Feuerwehr. Bäuerlich geprägtes Haus, im Typus angelehnt an die regionaltypischen Quereinhäuser. Über hohem Kellersockel ein Wohngeschoss, zudem das erste Dachgeschoss zur Giebelseite und mit einer seitlichen Gaupe zu Wohnzwecken ausgebaut. Heimatstil von 1926.
(Sachgesamtheit) |
98814294 | ||
| Rathaus | Seestraße 2 (Karte) |
Zweigeschossiger Bau unter Satteldach. Zierfachwerkbau mit geschwungenen Andreaskreuzen in den Fensterbrüstungen, die Eckständer an drei Seiten mit gedrehten Säulchen aufwendig beschnitzt. Datierung 1753 modern. Teile des Erdgeschosses wohl in den 1930er Jahren massiv erneuert. | 98814301 | ||
| Torkel | Seestraße 3 (Karte) |
Später als Stallscheune genützt. Fachwerkkonstruktion freiliegend, im Bereich des Stalls massiv ersetzt. Den Außenbau prägt das für den Bautypus häufig verwendete Vollwalmdach. Mittig das große Tor mit Segmentbogen, dort die Datierung 1755 und ein Doppelkreuz. | 98814308 | ||
| Bauernhaus | Seestraße 5 (Karte) |
Typus Quereinhaus mit zweigeschossigem Wohnteil, das Dach abgewalmt bzw. mit Krüppelwalm, das Erdgeschoss massiv, das Obergeschoss Fachwerk, heute verputzt. 18. Jahrhundert. | 98814315 | ||
| Laufbrunnen aus Gusseisen | Seestraße 5 (Karte) |
Länglicher Brunnentrog in Form einer Viehtränke, Wappen. Der Brunnenstock als korinthische Säule auf hohem Sockel. Eisengießerei Gebr. Benckiser in Pforzheim. Datiert 1896 und 1992.
Der Brunnen ist ein wichtiges Zeugnis der kommunalen Wasserversorgung und der kommunalen Repräsentation am Ende des 19. Jahrhunderts. Der Eigeltinger Laufbunnen ist ein Beispiel für das große Verbreitungsgebiet der Erzeugnisse der insbesondere durch den Bau von Eisenbrücken international bedeutenden Pforzheimer Gießerei Benckiser. |
98814322 | ||
| Streugehöft | Spittelsberg 1 (Karte) |
Erstmals genannt 1360 als Buethsperg, wenigstens seit dem 15. Jahrhundert im Besitz der Familie von Bodman. Bildete bis 1924 eine eigene Stabhalterei. Nr. 1 Das Wohnhaus über einem Keller mit Außenzugang, darüber zwei Wohngeschosse, Satteldach. Das Fachwerk überwiegend verputzt, breitrechteckige Fenster, im Inneren u.a. eine vertäferte Stubendecke, wohl spätes 17./18. Jahrhundert. (Die angebaute Scheune, die das Gebäude zu einem Quereinhaus erweitert, ist wesentlich jünger. Sie ist nicht Teil des Kulturdenkmals).- Zugehörig ist ein Waschhaus aus dem 19. Jahrhundert. - Nr. 2 Gestelztes Einhaus, im massiven Erdgeschoss Wirtschaftsnutzung, im Fachwerk-Obergeschoss Wohnen, Halbwalmdach, späteres 18. Jahrhundert. (Sachgesamtheit) | 98814395 | ||
| Bauernhaus | Torkelplatz 8 (Karte) |
Typus Quereinhaus. Das zweigeschossige, langgestreckte Gebäude unter Satteldach ist teils massiv, teils in Sichtfachwerk, teils holzverlattet, 18. Jh. | 98814335 | ||
| Pfarrhaus | Zielstraße 3 (Karte) |
Zweigeschossiger barocker Walmdachbau, massiver Putzbau, drei zu drei Fensterachsen. Die mittige Eingangstüre mit schönem, klassizistischem Türblatt, 18. Jahrhundert. | 98814342 | ||
| Katholische Pfarrkirche St. Nikolaus. Der im Kern spätgotische Bau ist als Filiale von Bodman erstmals 1495 im Zusammenhang mit der Stiftung einer Frühmesse erwähnt. 1686 bis 89 wurde diese Kapelle durch die Erbauer des Ortsschlosses zu einer frühbarocken Kirche umgebaut | Zielstraße 4 (Karte) |
Wenig später erhielt sie Pfarrrechte. 1901 wurde das Langhaus um ein Querschiff nach Westen erweitert. Der 1686/9 erhöhte Turm erhielt einen Treppengiebel. 1968 hat man den Treppengiebel wieder durch ein Satteldach ersetzt, die 4 m hohe Kirchhofmauer abgebrochen und große Teile der historischen Ausstattung durch Ausstattung von 1968 ersetzt. Barocke Saalkirche mit eingezogenem Dreiachtelchor und Chorseitturm. Von der historischen Ausstattung erhalten sind u.a. die schönen frühbarocken Altäre und das Epitaph für die Erbauer: Johannes von und zu Bodman und seine Gemahlin, Maria Salome, geb. Schindelin von Unterraitenau. | 98814349 | ||
| Bauernhaus | Zielstraße 7 (Karte) |
Typus eines Weinbauernhauses, Sockel bzw. Erdgeschoss massiv, darüber Zierfachwerk, Satteldach, Datierung 1805 modern. | 98814358 | ||
| Ehemaliges Bauernhaus | Zielstraße (Karte) |
Zweigeschossig unter Satteldachwohl, Fachwerk verputzt, 17./18. Jahrhundert. Mitbestimmend der Umbau für ein Ladengeschäft von 1925, der die rückwärtige Haushälfte betrifft. Er ist im Sinne des Heimatstils den Formen des Ursprungsbaus angepasst. (Der Ladenvorbau der 1970er Jahre ist nicht Teil des Kulturdenkmals, er greift nicht in den Bestand ein). | 98814365 | ||
| Streckgehöft. Das Wohnhaus zweigeschossig | Zielstraße 13 (Karte) |
Verputzt, darunter vermutlich Fachwerk, Satteldach. Die Scheune sowie mehrere Ställe mit massivem Erdgeschoss und Sichtfachwerk, 18./ frühes 19. Jahrhundert. (Sachgesamtheit) | 98814375 | ||
| Kindergarten. Gestelztes Gebäude mit Nebenräumen im Hanguntergeschoss | Zielstraße 22 (Karte) |
Kindergarten und Wohnen im ersten Obergeschoss und im ersten Dachgeschoss, Putzbau mit Geschossvorsprung, barockisierender Heimatstil, von der Innenausstattung Türen etc. erhalten, um 1910/30. | 98814384 |
Hindelwangen
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Haupthaus eines Gutshofs mit Garten | Braunenberg 1 (Karte) |
Erstnennung 1309 im Besitz des Klosters Allerheiligen in Schaffhausen. Über Kellersockel zweigeschossig unter Krüppelwalmdach. Der Eingang mit einer doppelläufigen Freitreppe an der fünfachsigen Traufseite. Dort in der Mittelachse ein zweiachsiges Zwerchhaus und ein Türmchen. Im Inneren Ausstattung spätbarock und klassizistisch, um 1800, frühes 19. Jahrhundert | 98815756 | ||
| Wegkreuz | Nähe Heideweg 29 (Karte) |
Sandstein und Bronzeguß, der Kreuzesstamm mit Kelch und rudimentären neugotischen Krabben. Datiert 1898. | 98815723 | ||
| Streugehöft. Das Haupthaus ist ein zweigeschossiger | Lohnerhof (Karte) |
In spätbarocker Tradition als symmetrischer, 5:3 achsiger Baukörper mit Halbwalmdach und traufseitiger Freitreppe errichtet, wohl 1843 (Gebäudebrandversicherung). Für diese Entstehungszeit sprechen auch die biedermeierliche Eingangstüre an der Rückseite und andere bauliche Details im Inneren. - Zugehörig die landwirtschaftlichen Nebengebäude mit einem Backhaus und Schweinestall von 1906, und einer etwa gleichzeitigen, großen Stallscheune mit älterem Kern. (Sachgesamtheit) | 98815796 | ||
| Wegkreuz | Mühlenweg (Karte) |
Sandstein und Metallguss, späthistoristisch, um 1900. | 98815678 | ||
| Stallscheune und Fruchtscheune des Gutshofs der Nellenburg.
STALLSCHEUNE |
Nellenburg (Karte) |
An der Nordseite des Vorburgplateaus gelegen, im Erdgeschoss zwei Stallungen, die durch querlaufende Futtergänge und Nebenräume getrennt sind. Großer Stall mit zwölf gusseisernen Stützen und einem Kappengewölbe. Obergschoß mit Ladeluken und Belichtungsfenstern sowie weiter Dachvorsprung als Regenschutz für beladene Wagen und Dreschplatz mit Dreschmaschinen. Im Kern von 1826, nach 1875 Um- oder Neubau im Ostteil.
Fruchtscheune, nördöstlich neben der Stallscheune gelegen, aus Bruchstein mit einem holzverlatteten Kniestock, Krüppelwalmdach, an der Hoflängsseite ein mittiges Tennentor mit seitlichen Lüftungsschlitzen und zwei jüngeren Schiebetoren. Ursprünglich an beiden Giebelseiten angeschüttete Zufahrtsrampen für Hocheinfahrten, im Inneren eine Holzstützenkonstruktion mit hölzerner Durchfahrtsbrücke. Die Scheunen (§2 DSchG) sind Teil des Hofgutes Nellenburg, von dem das Gutshaus zusammen mit der Burgruine und dem archäologischen Areal gemäß §12 DSchG ins Denkmalbuch eingetragen sind. |
111891978 | ||
| Burgruine Nellenburg und Gutshaus des zugehörigen Wirtschaftshofs. Ruine bestehend aus Mauerresten | Nellenburg 1 (Karte) |
U.a. der südlichen Ringmauer. Erstmals 1056 erwähnt. Bis 1422 Dynastensitz der (nach ihr) benannten Grafen von Nellenburg, die seit 1275 auch Landgrafen im Hegau waren. Vom letzten Nellenburger kamen Burg und Grafschaft Nellenburg sowie die Landgrafschaft im Hegau an seinen Schwager Hans von Tengen, Frhr. von Eglisau, dessen gleichnamiger Sohn den gesamten Besitz 1465 an Erzherzog Sigismund von Österreich verkaufte. Im Schweizer Krieg 1499 erfolgreich verteidigt; mehrfach, besonders im Dreißigjährigen Krieg durch Konrad Widerholt, zerstört, doch stets wiederaufgebaut. Mit kurzen Unterbrechungen bis 1803 österreichisch, 1805 an Württemberg, 1810 an Baden.
Gutshaus mit Walmdach, am Zugang zur Ruine stehend, von 1772/73 (d); angeblich auf spätmittelalterlichen Grundmauern errichtet, um 1866/67 um eine Fensterachse nach Osten verlängert. Seit 1926 diente es als Schankwirtschaft, 1953/54 als Gaststätte, heute als Wohnhaus. Am 20.08.1953 als Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung ins Denkmalbuch eingetragen (Übertragung nach §28 Abs. 1 DSchG in das BW-Denkmalbuch am 28.02.1977): „Ruine Nellenburg, einschließlich des alten Gutshofs (Gasthaus zur Nellenburg), der selbst Kulturdenkmaleigenschaft besitzt, jedoch ohne die landwirtschaftlichen Gebäude“. Hinweis: Zu Burgruine und Gutshaus gehören zwei Scheunen. Letztere bilden eine Sachgesamtheit gemäß § 2 DSchG. |
98815804 | ||
Weitere Bilder |
Kath. Pfarrkirche St. Michael samt Friedhofsmauer. Pfarrei bereits 1243 genannt | Oberdorfstraße 39 (Karte) |
Gilt als Mutterpfarrei von Stockach. Saalkirche und eingezogener Chor sind kreuzgratgewölbt und in ihrem Kernbestand spätmittelalterlich. Prägend auch die Instandsetzungsarbeiten von 1718/20. Der neuromanische Chorflankenturm von 1887. Die Ausstattung überwiegend 17./18. Jahrhundert sowie Ausstattungsstücke von der Nellenburg, so eine Schutzmantelmadonna von 1610 und drei Epitaphien. - Zugehörig die ursprünglich überlieferten Teile der Friedhofsmauer samt in die Mauer eingelassener Nische mit einem Denkmal für die Toten des ersten Weltkrieges. (Sachgesamtheit)
Sachgesamtheit hat die Wertigkeit eines Kulturdenkmals von besonderer Bedeutung gemäß §12 DschG. |
98815692 | |
| Bahnwärterhaus mit Holzschuppen. Der eingeschossige Bau trotz der Kleinheit aufwendig gestaltet mit Hausteinsockel und Eckquaderung | Tuttlinger Straße 31 (Karte) |
Fenstergewänden und Fensterläden, holzverlatteten Giebeln. Teil der 1864 bis 1869 erbauten Bahnstrecke Stockach-Meßkirch. (Sachgesamtheit) | 97029816 | ||
| Pfarrhaus des ehem. Pfarrhofs. Das späthistoristische Wohnhaus | Tuttlinger Straße 44 (Karte) |
Ein zweigeschossiger Putzbau unter Krüppelwalmdach, die Eingangstüre aufwendig mit neugotischen Profilierungen, datiert 1903. - Die freistehende Fachwerk-Stallscheune wurde abgebrochen. (Abbruch, Lo 17.12.04) | 98815709 |
Hoppetenzell
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Ehemaliges Schulhaus | Alois-Sartory-Straße 5 (Karte) |
Über rustiziertem Hanguntergeschoss zweigeschossiger Bau mit Krüppelwalmdach. Erschlossen über eine Freitreppe. Im Inneren u.a. im Erdgeschoss ein Schulraum mit Freistütze, im Dach eine interessante Hängekonstruktion erhalten. Um 1800 / 1. Hälfte 19. Jahrhundert. | 98820657 | ||
| Wegkreuz | Brehalden (Karte) |
Sockel und Kreuzstamm aus Kunststein, steinmetzmäßig bearbeitet, Inschrifttafel aus weißem Marmor, Corpus Metallguss, datiert 1915. | 98820767 | ||
| Wegkreuz | Nähe Hubweg 18 (Karte) |
Historistisch. Der Sandsteinkreuzstock mit Maßwerkornamentik und Kelch, der Corpus Metallguss. Datiert 1883. | 98820645 | ||
| Wegkreuz | (Karte) |
Sockel und Kreuzstamm aus Kunststein, Corpus aus Metallguss, 1933/43. | 98820759 | ||
| Kath. Pfarrkirche St. Georg. 777 Erstnennung einer Zelle mit Georgspatrozinium | Sankt-Georg-Weg 2 (Karte) |
1275 Pfarrei, im 15. Jahrhundert bei der Johanniterkommende Überlingen. Heutige Georgskirche nach einer Datierung am Hauptportal 1859 erbaut. Die Saalkirche mit eingezogenem 5/8 Chor und Chorflankenturm in der regionalen barocken Tradition stehend. Details, auch das steile Pyramidendach des Turms frühklassizistisch, im sog. Rundbogenstil. Ausstattung bauzeitlich bzw. barock. | 98820726 | ||
| Kriegerdenkmal | Sankt-Georg-Weg 2 (Karte) |
Polygonaler Schaft mit stilisiertem Kapitell und Verdienstkreuz. 1920/30er Jahre. | 98820733 | ||
| Pfarrhaus mit Pylonen des Gartenzauns. Zweigeschossiger | Sankt-Georg-Weg 4 (Karte) |
Späthistoristischer Putzbau unter Krüppelwalmdach. Im Inneren Ausstattung mit z. B. Türen und Buntglasscheiben erhalten, um 1900. Die Pylonen mit neugotischen Maßwerkformen. | 98820740 |
Mahlspüren im Hegau
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Stattliche Stallscheune mit Fachwerk und Bruchstein | Alpenstraße (Karte) |
Wohl mit Knechtskammer, 18. Jahrhundert. | 98815828 | ||
| Kath. Filialkirche St. Vitus. Kapelle 1360/70 genannt | Alpenstraße 28 (Karte) |
1548 Filiale von Raithaslach. Saalbau mit eingezogenem 3/8 Chor und Chorflankenturm unter Zwiebelhaube. 18. Jahrhundert mit älterem Kern. Im Inneren u.a. barocker Deckenstuck, datiert 1701, und Ausstattung mit drei neugotischen Altären und ebensolchem Orgelprospekt. Zugehörig die Umfassungsmauer des Kirchhofes. (Sachgesamtheit) | 98815842 | ||
| Laufbrunnen aus Gusseisen. Breitrechteckiger Trog mit historistischen Ornamentfeldern | Alpenstraße 30 (Karte) |
Der mittige Brunnenstock mit Kapitell und kleinem Pinienzapfen. 2. H. 19. Jahrhundert. | 98815850 | ||
| Wegkreuz (auf rechter Straßenseite in Richtung Raithaslach gelegen) | Alpenstraße 31 (Karte) |
Aus rotem Sandstein, historistisch, Gusseisenkruzifix, Sockelinschrift: “Von M. R. u. B. R. 1894.” | 98815865 | ||
| Gasthaus “Adler”. Haupthaus zweigeschossiger verputzter Fachwerkbau | Alpenstraße 34 (Karte) |
Halbwalmdach. Traufseitig erschlossen mit Freitreppe und Zugang zum Gewölbekeller mittig unter der Freitreppe, um 1800. - Zugehörig eine Stallscheune aus Bruchstein. (Sachgesamtheit). | 98815856 | ||
| Wegkreuz (am Ortsausgang in Richtung Kehlenhof gelegen)aus rotem Sandstein | Am Weiher 8 (Karte) |
Gusseisenkruzifix. Historistisch mit Palmettenornament an den kleeblattförmigen Kreuzenden. Schrifttafel aus weißem Marmor mit Sockelinschrift: “Gewidmet v. Th. R. K. H. 1896.” | 98815877 | ||
| Wegkreuz (auf linker Straßenseite in Richtung Raithaslach gelegen) | Nähe Lette 1 (Karte) |
Roter Sandstein, historistisch, Gusseisenkruzifix, mit weißem Marmorinschriftfeld: “Gewidmet von Ch. K. A. E. 1901.” | 98815871 | ||
| Parallelgehöft in unmittelbarer Nachbarschaft zur Kirche. Bestehend aus einem zweigeschossigen Quereinhaus und zusätzlich einer Stallscheune | Rößleweg 2 (Karte) |
18. Jahrhundert. Letztere im Stallbereich im 19. Jahrhundert mit Backstein umgebaut. (Sachgesamtheit). | 98815883 | ||
| Wegkreuz (an der Abzweigung zum Schleicherhof gelegen) mit Sandsteinsockel und (neuem) Kunststeinkreuz. Gusseisenkruzifix. Inschriftentafel aus weißem Marmor. Datiert 1906. | (Karte) |
98815967 | |||
| Wegkreuz (an der Straße in Richtung Schleichenhof gelegen) aus grauem Sandstein | (Karte) |
Gusseisenkruzifix, Inschriftplatte aus weißem Marmor. Der späthistoristische Kreuzstock mit Schuppenmuster, Anfang 20. Jahrhundert. | 98817504 |
Mahlspüren im Tal
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Gehöft: Zweigeschossiges Wohnhaus unter Satteldach | Herbstenhof 1 (Karte) |
Traufseitig mit doppelläufiger Freitreppe und darunterliegem Kellereingang. Die Eckquaderung und der Putzquadersockel heute überputzt.
Zwei Scheunen, Fachwerk und Backstein, eine aus der 2. Hälfte des 19. Jhs., die zweite datiert 1919. Dort ein Wappenstein (Ofenplatte?) eingelassen mit bekröntem Doppeladler sowie Inschrift „BW ANNO 1761“. Länglicher Brunnentrog in der Form einer Viehrtänke aus Eisen, 19. Jh. (Sachgesamtheit). |
101144652 | ||
| Wasserbehälter und Pumpstation mit Quaderputz und Rundbogentürchen (Schmiedeeisen mit Löwenkopftürklopfer). | (Karte) |
102671276 | |||
| Gehöft | Kirchstraße 3 (Karte) |
Typus Streckgehöft, zweigeschossig unter Satteldach, teils massiv, teils Fachwerk freiliegend, um 1900, vielleicht mit älterem Kern. | 98822163 | ||
| Bauernhaus | Kirchstraße 9 (Karte) |
Das stattliche Gebäude im Sockelgeschoss mit Stallungen, darüber zwei Wohngeschosse, Satteldach. Putzbau, die Fenstergewände aus Holz. Erschlossen durch eine doppelläufige Freitreppe mit schmiedeeisernem Gitter, Mitte 19. Jahrhundert. | 98822180 | ||
| Wegkreuz (unterhalb des Pfarrhauses gelegen) | Kirchstraße (Karte) |
Aus Sandstein mit gußeisernem Christus. Am Sockel Inschrift: „Gestiftet ... von Joh. Babt. Keller und Maria geb. Ganggel. 1907“. | 98822367 | ||
| Pfarrhof. Das Haupthaus kleiner | Kirchstraße 13 (Karte) |
Zweigeschossiger Bau unter Satteldach mit klassizistischen Elementen, 19. Jahrhundert. - Zugehörig eine lang gestreckte Bruchsteinstallscheune und ein Brennhaus sowie der Pfarrgarten. (Sachgesamtheit) | 98822353 | ||
| Kriegerdenkmal für die Toten des ersten Weltkriegs (nachträglich für die Toten des 2. Weltkriegs erweitert). In den Formen eines neubarocken Bildstocks | Kirchstraße 14 (Karte) |
In der Nische ein Relief mit Pieta-Darstellung. | 98822361 | ||
| Kath. Filialkirche St. Verena. Mittelalterlicher Vorgängerbau | Kirchstraße 14 (Karte) |
Neubau 1544, Erweiterung 1729 (Jahreszahl über dem Eingang), 1479 bis 1803 im Besitz des Spitals Überlingen, Restaurierung 1904. Saalkirche mit eingezogenem Chor und Chorflankenturm. Chor mit 3/8-Schluss. Zugehörig die überwiegend barocke Ausstattung.- Zugehörig auch die an der Nordseite erhaltene Friedhofsmauer mit den dort eingelassenen, älteren Grabsteinen und das neugotische Friedhofskreuz, datiert 1878 und 1920. (Sachgesamtheit) | 98822346 | ||
| Streckgehöft mit Nebengebäude. Das Hauptgebäude zweigeschossig unter Satteldach | Obernußerhof 1 (Karte) |
Teils verputzt, teils Fachwerk freiliegend, die Giebel holzverlattet. Am ausgesprochen großen Wohnteil ist auffallend, dass die Fenster an der Längsseite das breitrechteckige Format des 18. Jahrhunderts aufweisen, die Fenster an der Giebelseite das hochrechteckige des 19. Jahrhunderts. Es ist folglich anzunehmen, dass das Gebäude im Kern aus dem 18. Jahrhundert stammt und im 19. Jahrhundert eine Renovierung erfolgt ist. - Zugehörig ist ein Nebengebäude mit Stallungen im Erdgeschoss und Wohnräumen im Obergeschoss, massiv und Fachwerk, 19. Jahrhundert. (Sachgesamtheit) | 98822408 | ||
| Gasthof Hecht (Pfullendorfer Straße 23) und ehemalige Brauerei (Pfullendorfer Straße 14 | Pfullendorfer Straße 14, 16, 23 (Karte) |
16) mit Hopfenscheuer und Stallung, Baugruppe beiderseits der Straße gelegen. Das langgestreckte Hauptgebäude im Sockelgeschoss mit Stallungen, Wirtschaftsnutzung, darüber zwei Geschosse für Wohnräume und Gastwirtschaft, Satteldach. Prägend die doppelläufige Freitreppe. Verputzt, darunter vermutlich Fachwerk. An einem Dachfenster ein beschnitztes Setzholz erhalten. Wohl späteres 18. Jahrhundert. - Die Brauerei mit Backstein-Staffelgiebel im Ortsbild auffallend. Zweigeschossig mit Kniestock bzw. dreigeschossig, ein Teil durchfenstert, der andere mit Scheunentoren, dort datiert 1853 mit Hecht und Lorbeerkranz, später zu einem Quereinhaus umgenutzt. Schöne aufgedoppelte Scheunentore. - Daran anschließend ein lang gestrecktes Scheunen-Stall-Gebäude, Backstein und Sichtfachwerk, 19. Jahrhundert. (Sachgesamtheit) | 98822374 | ||
| Wegkreuz | Nähe Pfullendorfer Straße 37 (Karte) |
Grauer Sandstein, Corpus Metallgu, um 1900. | 98822384 | ||
| Streckgehöft | Saalenstraße 1 (Karte) |
Zweigeschossig. Der verputzte Bau im Erdgeschoss massiv, 18. Jahrhundert. | 101138557 | ||
| Stattliche Ökonomiegebäude eines großen Hofes | Saalenstraße 3 (Karte) |
Gehörten nach Lage und Parzellennummer ursprünglich zu Saalenstraße 1. Gestelzte Stallscheune mit Knechtskammer, diese über eine Außentreppe erschlossen. Das Erdgeschoss in Bruchstein, das Obergeschoss in Sichtfachwerk. Am Torsturz früher Inschrift: „18 F. K. M. D. 47“. Daneben eingeschossiger Speicherbau, holzverlattet und Fachwerkgiebel. (Sachgesamtheit) | 101140136 | ||
| Streckgehöft. Das stattliche | Saalenstraße 7 (Karte) |
Zweigeschossige Haus teils massiv gemauert, teils mit Zierfachwerk mit sog. Feuerböcken in den Fensterbrüstungen, 1730. Ungewöhnlich reiche Innenausstattung. | 101141262 | ||
| Wohnhaus. Bedeutendster Zierfachwerkbau der Region mit rautenförmig ornamentiertem bzw. mit Eselsrückenbogen beschnitzen Rähmhölzern | Saalenstraße 14 a, 14 (Karte) |
Mit geschweiften Fußbändern und rautendurchkreuzten Andreaskreuzen in den Fensterbrüstungen, erbaut im 17. Jahrhundert. Das Haupthaus war erweitert zu einem zweigeschossigen Streckgehöft mit Knechtskammern über dem rückwärtigen Stall. Die Bezeichnung 16 IHS 81, die sich im Tennentor befand, ist das Datum post quem, ist vor oder im Jahr 1681 errichtet worden. (Das Gebäude ist seit dem Jahr 2000 verkürzt auf ein Wohnhaus und hat seine reiche Innenausstattung z. T. verloren, z. T. ist sie verdeckt. Es ist deshalb denkmalrechtlich zurückgestuft von §12 auf §2). | 101143373 | ||
| Kath. Filialkirche St. Agatha samt Friedhofsmauer. Kleine barocke Saalkirche mit eingezogenem Chor und Dachreiter | Saalenstraße 30 (Karte) |
Geweiht 1730. Zugehörig die überwiegend aus dem 18. Jahrhundert stammende Ausstattung. Durch die Lage auf einem Hügel in besonderem Maße ortsbildprägend.
Die Kirche hat die Wertigkeit eines Kulturdenkmals von besonderer Bedeutung (DSchG §12). |
101116850 | ||
| Gefallenendenkmal für die Toten des 1. und 2. Weltkrieges. Gestaltet wie eine im weiteren Sinne klassizistische Grabanlage mit Kruzifixus und Pylonen | Saalenstraße 30 (Karte) |
1920er Jahre. | 102671239 | ||
| Bauernhaus | Steigstraße 1 (Karte) |
Typus zweigeschossiges Quereinhaus. Das verputzte Gebäude zumindest im Obergeschoss in Fachwerkkonstruktion ausgebildet. Anfang 18. Jahrhundert. Nebengebäude winkelförmig angebaut. (Sachgesamtheit) | 101143463 | ||
| Bauernhaus | Überlinger Straße 16 (Karte) |
Typus eines langgestreckten Quereinhauses mit Stall, Tenne und Wagenschopf, 1. Hälfte 19. Jahrhundert. Das Erdgeschoss massiv, das Obergeschoss Fachwerk; auffällig eine Brandwand zwischen Wohn- und Ökonomieteil. | 101144591 | ||
| Gasthaus “Adler”. Der verputzte Bau | Überlinger Straße 20 (Karte) |
Zweigeschossig, langgestreckt mit Satteldach, spätes 17./18. Jahrhundert. Die Inschrift am Scheunentor: „19 E. S. 20“ dürfte sich auf eine Erweiterung des Hauses um den Scheunenteil oder auf eine Renovierung beziehen. | 101144635 | ||
| Nebengebäude eines Gehöfts (Saalenstraße 2). Kleines Speicherhaus | Saalenstraße; Überlinger Straße 24 (Karte) |
Eingeschossig, das Fachwerkobergeschoss über eine Außentreppe erschlossen. Die Stallscheune (Überlinger Straße 24) teils massiv, teils in Sichtfachwerk. Sie ist im Sturz über dem Tennentor datiert 1841 und bezeichnet mit den Erbauerinitialen: NT und AMW sowie einem Herz. (Sachgesamtheit) | 101138949 | ||
| Wegkreuz aus Sandstein | Nähe Unternußerhof 1 (Karte) |
Kunststein und Metallguss, datiert 1920. | 98822416 | ||
| Wegkreuz | Veitshöfe 5 (Karte) |
Sandstein, relativ aufwendige neugotische Formen, 2. Hälfte 19. Jh. | 101144898 |
Raithaslach
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Transformatorenstation | Am Haselstrauch 1 (Karte) |
Quadratischer, verputzter Turm mit Kegeldach in den Formen von Heimatstilarchitektur, um 1910. Noch in Funktion. | 98815991 | ||
| Gehöft. Das Bauernhaus | Am Haselstrauch 9 (Karte) |
Im Typus eines Quereinhauses mit zweigeschossigem Wohnteil, das Erdgeschoss massiv, das Obergeschoss Sichtfachwerk, frühes 18. Jahrhundert. Im 19. oder frühem 20. Jahrhundert mit weiteren Scheunen und Wagenschopf zu einem Streckgehöft erweitert. An der Giebelseite des Haupthauses ein kleiner Vorbau. - Zugehörig ein hofseitiger Stallschopf, 19. Jahrhundert. (Sachgesamtheit). | 98815998 | ||
| Wegkreuz (an der Kreuzung Raithaslach-Münchhöf gelegen) | (Karte) |
Grauer Sandstein, im Sockel mit Kelch, Metallguss-Kruzifix, weiße Marmorplatte mit Inschrift, ohne Widmung, Sockel dat. 1867. | 98817473 | ||
| Bauernhaus | Hinter Eichenhof 1 (Karte) |
Typus zweigeschossiges Quereinhaus. Das Gebäude ist in seinen ausgewogenen, barocken Proportionen, den gleichmäßig gereihten Fenstern an der Ansicht-Traufseite, der Freitreppe mit doppelfügeliger Oberlicht-Eingangstüre und den segmentbogigen Türöffnungen repräsentativ gestaltet. Um 1800. | 98817467 | ||
| Ein Stück der Haselstrauchhecke | Hochacker 11 (Karte) |
Die die alte Ettergrenze markiert, hat sich im Abschnitt etwa zwischen den Gebäuden Am Haselstrauch 13 und Konradstraße 20 erhalten. | 98856514 | ||
| Schul- und Rathaus | Konradstraße 20 (Karte) |
1909/10 vom Architekten Spiegel aus Konstanz erbaut. Der zweigeschossige, verputzte Walmdachbau ist am Übergang von Historismus zu Heimatstil an der Hauptfront in einen dreiachsigen und einen leicht zurückspringenden zweiachsigen Gebäudeteil gegliedert und mit barockisierenden Schweifgiebeln versehen. Charakteristisch ist das Doppelportal, das die beiden Funktionen trennt; es weist bereits Jugendstilformen auf. Das Toilettenhäuschen ist - wie damals üblich- als gesonderter Bau erstellt. (Sachgesamtheit) | 98816020 | ||
| Bäuerliches Wohnhaus. Zweigeschossiger | Konradstraße 21 (Karte) |
Verputzter Walmdachbau von vier zu fünf Achsen. Das großzügige barocke Gebäude dient überwiegend Wohnnutzung, die Ökonomie beschränkt sich auf eine Fensterachse. Vermutlich ist das Gebäude in dieser Form für eine Sonderfunktion erstellt worden. | 98816027 | ||
| Pfarrhaus (Konradstraße 37). Repräsentativer | Konradstraße 26, 37 (Karte) |
Zweigeschossiger, barocker Walmdachbau mit fünf zu vier Achsen. Über dem Eingang eine Wappenkartusche mit Rocaillestuck, Putto, Wappen der Dompropstei Konstanz mit schwarzem Kreuz auf weißem Grund, darüber die Maria Immaculata als Halbfigur sowie die Datierung 1751 (Steinmetz Joseph Heim). Im Inneren die barocke Ausstattung im Obergeschoss mit guten Türen, teilweise Wandvertäferung und Stuckdecken erhalten, dazu auch das stark renovierte Treppenhaus. Das Erdgeschoss durch eine Renovierung des späten 19. Jahrhunderts geprägt. - Auf der gegenüberliegenden Straßenseite steht die große Bruchstein-Stall-Scheune (Konradstraße 26), die zum Pfarrhaus gehört. Sie wurde 1760 instandgesetzt. (Sachgesamtheit) | 98817323 | ||
| Gehöft. Das Haupthaus entspricht im Typus einem zweigeschossigen Quereinhaus | Konradstraße 31, 35 (Karte) |
Wobei Haus-, Stall und Remisenzugang auf der Hofseite liegen, der Zugang zur Tenne aber auf der Straßenseite. Verputzt, wohl in Teilen Fachwerk, 17./18. Jahrhundert. - Zugehörig auch das schmale, zweigeschossige, direkt auf der Kirchhofmauer aufsitzende Wohnhaus, ursprünglich vermutlich ein Altenteilerhaus sowie ein rückwärtiger Remisenbau. (Sachgesamtheit) | 98816034 | ||
| Bauernhaus | Konradstraße 40 (Karte) |
Typus Quereinhaus, zweigeschossiger Wohnteil, verputzter Fachwerkbau unter Satteldach. Die Dachtraufe kassettiert, charakteristisch die kleinen Doppelfenster im Giebel, 17./18. Jahrhundert. | 98817332 | ||
| Bauernhaus | Konradstraße 42 (Karte) |
Typus Quereinhaus, zweigeschossig, verputzt, wohl z. T. Fachwerk. Charakteristisch die kleinen Doppelfenster im Giebel, 17./18. Jahrhundert. | 98817340 | ||
| Gehöft | Lindengasse 1, 3 (Karte) |
Das große Anwesen besteht aus einem Streckgehöft und einer zusätzlichen Stallscheune. Das Haupthaus zweigeschossig unter Satteldach, verputzt, aber wohl Fachwerk, 18. Jahrhundert. - Die Stallscheune ebenfalls Fachwerk, verputzt, 19. Jahrhundert. (Sachgesamtheit) | 98817347 | ||
| Bauernhaus | Lindengasse 6 (Karte) |
Typus Streckgehöft. Das zweigeschossige Gebäude unter Satteldach ist mit einem großen Wohnteil, Stall, zwei Tennen und zwei Wagenschöpfen ausgesprochen stattlich. Verputzt, darunter zumindest in Teilen Fachwerk, 18./ 19. Jahrhundert. (Sachgesamtheit) | 98817354 | ||
| Bauernhaus (P*) und Schmiede (§2) | Lindengasse 16 (Karte) |
Typus Quereinhaus mit zweigeschossigem Wohnteil, 19. Jahrhundert. Die zugehörige Schmiede mit Innenausstattung, 18./19. Jahrhundert. (Sachgesamtheit) | 98817363 | ||
| Pfarrkirche St. Konrad. Pfarrei 1155 | Mühlbachweg 1 (Karte) |
Patronat der Dompropstei Konstanz seit wenigstens 1261. Barocker Neubau 1710 unter Einbeziehung von Teilen des Vorgängerbaus. Saalkirche mit eingezogenem, flach schließendem Chor; an der Südseite Chorflankenturm. Die Ausstattung des 18. Jahrhunderts von überraschend guter Qualität und zudem fast vollständig erhalten, so z. B. Rocaillestuck um 1740 oder die Architektur des Hochaltars, in die die seitlichen Zugänge zur Sakristei einbezogen sind, etc. - Zugehörig sind die Reste der Kirchhofmauer. (Sachgesamtheit)
Die Pfarrkirche besitzt die Wertigkeit eines Kulturdenkmals von besonderer Bedeutung (DSchG §12). |
98817373 | ||
| Ehemaliges Gemeindehaus mit Farrenstall und Station mit Schwestern vom Kloster Hegne | Mühlbachweg 6 (Karte) |
Angeschlossen ein Kleinbau, wohl das Milchhäusle. Es handelt sich um ein stattliches ehemaliges Quereinhaus, zweigeschossig unter Satteldach, wohl spätes 17./18. Jahrhundert. Es wurde im späteren 19./frühen 20. Jahrhundert für die Gemeindeaufgaben umgenutzt. Weitere Umnutzungen erfolgten für Flüchtlinge nach dem 2. Weltkrieg. - Zugehörig ist das Milchhäusle dahinter. (Sachgesamtheit) | 98817381 | ||
| Wegkreuz aus grauem Sandstein | Nähe Mühlbachweg 18 (Karte) |
Gußeisenkruzifix. Der späthistoristische Kreuzstock mit Schuppenmuster, Anfang 20. Jahrhundert. | 98817390 | ||
| Bauernhaus | Steigäckerstraße 5 (Karte) |
Typus Quereinhaus mit zweigeschossigem Wohnteil, Fachwerk verputzt, 18./fr.19. Jahrhundert. Der Ökonomieteil um ein Gefach erweitert. | 98817409 | ||
| Brunnen | Steigäckerstraße 22 (Karte) |
Der gußeiserne Brunnen in der länglichen Form einer Viehtränke, der stirnseitige Brunnenstock von einer Palmette bekrönt, um 1870. Das Datum 1998 erinnert an eine Restaurierung. | 98817420 | ||
| Wegkreuz | Steigäckerstraße 25 (Karte) |
Heller Sandstein und Metallguss, durch die Inschrift als Votivkreuz gekennzeichnet. “ Im Kampfe gelobt, nach dem Kriege erstellt, schenck Frieden Herr der ganzen Welt. 1947, gestiftet von Fam. Karl Bauer.” | 98817434 |
Stockach
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Wohnhaus der Brudermühle und langgezogene Stallscheune. Das zweigeschossige | Aachenstraße (Karte) |
Villenartige Haupthaus mit Schweifgiebeln und Eckerker ist durch Späthistorismus und Jugendstilelemente geprägt. Letzteres gilt auch für den Innenausbau. Die langgestreckte Stallscheune umfasst auch einen Pferdestall mit gusseisernen Säulen und eine Knechtswohnung. (Sachgesamtheit) | 97029755 | ||
| Wegkreuz | Airach 7 (Karte) |
Sandstein und Metallguss, datiert 1979. Südlich des Wohnplatzes Airach gelegen. | 97029821 | ||
| Beschälstation des Gestütes Marbach. Eingeschossiger | Am Bildstock 30 (Karte) |
Länglicher Bau unter Satteldach. Die Eingangshauptseite fünfachsig mit Rundbogenfenstern und Rundbogentüre, an der Rückseite kleine Stallfenster. Mitte 19. Jahrhundert. | 97029756 | ||
| Ehemalige Lohmühle der Gerberei Fischer. Über Bruchstein - Untergeschoss ein Fachwerkstock und das auf Stützen an einer Giebelseite weit vorkragende Satteldach | Am Osterholz 14 (Karte) |
19. Jahrhundert. | 97029757 | ||
| Villa | Am Stadtgarten 6 (Karte) |
Zweigeschossiger Massivbau, Sattel- bzw. Krüppelwalmdach, Erker, Eckturm mit glasierten Ziegeln, späthistoristisch, um 1900. | 97029758 | ||
| Bahnhof an der Strecke Radolfzell-Mengen bzw. Pfullendorf/Aulendorf | Bahnhofstraße 7 (Karte) |
Um 1867, um 1895/96 mit einem Mezzanin aufgestockt und stilistisch den damals neu errichteten Bahnhöfen der Zwischenstationen angepasst. Dreiteilig mit Mittelpavillon und seitlichen Flügeln, historistisch mit Segmentbogenblendarkaden, -fenstern, dekorativem Backstein und Neurenaissanceformen. | 97029759 | ||
| Wohn-und Geschäftshaus mit Umzäunung. Zweigeschossiger Putzbau unter Walmdach | Brodmannstraße 1 (Karte) |
Charakteristisch die Rundbogenfenster im Erdgeschoss und die über Eck angeordnete Geschäftserschließung mit einem durch zwei Spitzbogen geöffneten Vorraum und darüber einem Eckerker. Heimatstil mit expressionistischen Details, 1920er Jahre. Zugehörig der Gartenzaun mit Stampfbeton- bzw. Holzpylonen und Holzlattung. (Sachgesamtheit) | 97029760 | ||
| Gaskessel mit Metallzylinder | Gaswerkstraße (Karte) |
Genieteten Metallplatten und Niederdruckkessel, hat ein Fassungsvermögen von 1600 m. Er wurde 1951 aus dem Rheinland nach Stockach versetzt und dürfte aus der Vorkriegszeit stammen. | 97029761 | ||
| Villa mit Einfriedung | Goethestraße 14 (Karte) |
Bis 1909 Forstamt der Grafen Douglas, dann Direktorenwohnhaus der Firma Fahr. Repräsentativer, zweieinhalbgeschossiger Putzbau unter Walmdach. Der fünf zu dreiachsige Baukörper straßenseitig durch einen flachen Risalit gegliedert. Charakteristisch die Fentserverdachungen, Sohlbankgesimse und Mezzaninfensterchen unter dem Dach. Der Kernbau im weiteren Sinne klassizistisch, Mitte des 19. Jahrhunderts. Der polygonale Erker mit Balkon und die hohe Einfriedlung mit Sandsteinpylonen und schmiedeeisernen Gittern wohl aus der Zeit um 1910. (Sachgesamtheit) | 97029762 | ||
| Villa Hablitzel | Goethestraße 24 (Karte) |
Villenanwesen bestehend aus Villa und umgebendem Garten, der Name Villa Hablitzel als Inschrift in der Fensterverdachung. L-förmiger, zwei- bzw. eineinhalbgeschossiger verputzter Massivbau unter flach geneigten Satteldächern. Spätklassizistisch, an den Giebeln Laubsägearbeiten, 2. Hälfte 19. Jahrhundert. | 97029763 | ||
| Gefallendendenkmal. Freistehender Pfeiler mit Sockelreliefs. Erwin Krumm | Hauptstraße 1 (Karte) |
1933. | 97029796 | ||
| Großherzogliches Postamt bzw. Posthalterei von 1835 | Hauptstraße 4 (Karte) |
Umgenutzt zu einem Wohn-und Geschäftshaus. Der zweigeschossige klassizistische Bau unter Satteldach mit Geschoss- und Sohlbankgesims, die Fassade durch große, gleichmäßig gereihte Fenster mit Fensterläden geöffnet und struktuiert. Im Erdgeschoss ehemals eine Tordurchfahrt, dieser Bereich heute durch einen Geschäftseinbau verändert. Stockachs Bedeutung beruhte bis zum Bau der Eisenbahn zum großen Teil auf seiner Lage an der Kreuzung zweier Fernstraßen und dem Postverkehr. Es war die zweitgrößte Posthalterei in ganz Baden. | 97029764 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus | Hauptstraße 5 (Karte) |
Ehemals ein Bürgerhaus. Traufständiger, dreigeschossiger, vierachsiger Zierfachwerkbau unter Mansarddach, 18. Jahrhundert. | 97029765 | ||
| Ehem. Hotel Adler-Post | Hauptstraße 7 (Karte) |
Späthistoristischer Bau um 1905 mit Formen der Neugotik und der Neurenaissance. Mit drei Geschossen die Nachbarhäuser überragend, der langgestreckte Baukörper mittig durch das plastische Motiv eines Querhauses mit Schweifgiebeln, seitlichen Standerkern und dazwischengespannten Balkonen und Loggien in den Straßenraum hineinragend und sehr dominant. | 97029766 | ||
| Bürgerhaus mit zugehörigem Hinterhaus. Dreigeschossiger | Hauptstraße 13 (Karte) |
Dreiachsiger Satteldachbau, verputzt, aus dem 18. Jahrhundert. Die Fassade im 19. Jahrhundert mit Verdachungen geschmückt, im Erdgeschoss ehemals ein Gasthaus, heute ein Ladengeschäft. Auch das in Fachwerk errichtete Hinterhaus zur Pfarrgasse stammt aus dem 18. Jahrhundert. Unter dem Vorderhaus ein sehr großer Gewölbekeller mit Backsteinen in den für den Barock üblichen länglichen Formaten, sowie zusätzlich kleinere Gewölbekeller. Das in Teilen barocke Treppenhaus verbindet Vorder-und Hinterhaus. In beiden Häusern im ersten und zweiten Obergeschoss Deckenstuck des 18. Jahrhunderts vorhandenen, z. T. unter abgehängten Decken verborgen. Wandtäfer und einzelne Türblätter abgenommen, aber im Haus eingelagert. (Sachgesamtheit) | 97029768 | ||
| Sachgesamtheit Alte Rathäuser
Nr. 14 Kernbau: Ehem. Landvogtei |
Hauptstraße 12, 14 (Karte) |
Dann Rathaus, heute Wohnhaus. Nach dem datierten Wappen über dem Eingang 1756 wohl unter Einbeziehung älterer Massivteile und einem Archivanbau errichtet über großem Gewölbekeller als dreigeschossiger, fünfachsiger Giebelbau, straßenbildbeherrschend zwischen den traufständigen Gebäuden und aufwendig mit Stuckdecken (heute abgehängt) ausgestattet. Von 1821 bis in die 1970er Jahre Rathaus. Um 1895 die schlichte Barockfassade des Kernbaus mit Sprenggiebel und Fensterverdachungen zu einer aufwendigen neu-frühbarocken Fassade umgestaltet und zudem durch die beachtlichen, im Zopfstil gehaltenen Formen der Erdgeschoss-Fensterkörbe mit dem Erweiterungsbau Nr. 12 zusammengebunden.
Nr. 12 Erweiterungsbau des 19. Jhs.: Im Kern ein traufständiges, vierachsiges Bürgerhaus des 18. Jhs (vgl. Stich von 1845). Dieses substanziell nurmehr mit Außenwänden, Dachstuhl, Zwischenwand zum Treppenhaus und östlicher Längstrennwand erhalten. Entscheidend die reiche Fassade in den Formen der deutschen Renaissance von 1895 (Datierung im Giebel). Mit der vorgesetzten Fassade und dem Blendgiebel erfolgte in Anpassung an die ehem. Landvogtei eine optische Drehung des Gebäudes zu einem Giebelhaus. Die beiden öffentlichen Bauten fallen damit schon städtebaulich als Einheit im Straßenzug auf (zusammen mit einem benachbarten ehem. Zunfthaus). - (Der rückwärtige Anbau von Nr. 12 ist nicht mehr Teil des Denkmals). |
102857799 | ||
| Wohnhaus 18. Jh. | Hauptstraße 15 (Karte) |
Ehemals Thurn- und Taxische Posthalterei, um 1820 von der Familie Dandler gekauft, der es noch heute gehört. Die in Ansichten überlieferte klassizistische Fassade bestand, als der Revolutionär Joseph Fickler am 23.3.1848 vom Balkon dieses Hauses aus die Badische Republik ausgerufen hat. Der Ladeneinbau mit vergrößerten Erdgeschossöffnungen in der 2. Hälfte des 19. Jhs war durchaus qualitätvoll. Diese Fassade wurde allerdings 1964 purifiziert, der Balkon erneuert. Die Qualität des historischen Gebäudes erhalten hat sich mit der spätbarocken-klassizistischen Innenausstattung der beiden Obergeschosse mit herrschaftlich hohen Räumen, mit doppelläufiger Podesttreppe und giebelseitig jeweils drei zu einer Enfilade verbundenen repräsentativen Wohnräumen mit Deckenstuck und Kassettentüren bzw. -doppeltüren etc. | 106673207 | ||
| Wohnhaus | Hauptstraße 16 (Karte) |
Ehemals ein Bürgerhaus, heute mit Gaststätte Hans Kuoni und einem kleinen Reflief mit dem Narrenkopf Kuonis. Dreigeschossig, dreiachsig, 18. Jahrhundert. Auffallend ist, dass es ebenso wie die benachbarte ehem. vorderösterreichische Landvogtei, das spätere Rathaus, giebelständig zu der ansonsten traufständig bebauten Straße steht und damit als etwas Besonderes gekennzeichnet ist. | 97029769 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus | Hauptstraße 17 (Karte) |
Früher ein Bürgerhaus. Das dreiachsige, dreigeschossige, traufständige Bürgerhaus aus dem 18. Jahrhundert ist Teil der geschlossenen Straßenbebauung. Das Ladengeschäft mit Pilastergliederung des Erdgeschosses stammt aus dem frühen 20. Jahrhundert. | 97029771 | ||
| Bürgerhaus | Hauptstraße 19 (Karte) |
Heute umgenutzt zum Wohn- und Geschäftshaus. Dreigeschossiger, verputzter Bau mit vier unterschiedlich breiten Fensterachsen unter Satteldach. An der Rückseite Laubengänge. 18. Jahrhundert, die Fassade im späten 19./ frühen 20. Jahrhundert im Zuge des Einbaus von Läden (diese original überliefert) mit Gurtgesimsen, Zahnschnittfries und Fensterverdachungen geschmückt. Beide Bauphasen auch für das Innere prägend. Beachtlich z. B. eine frühbarocke Stuckdecke um 1700, barocker Rahmenstuck, Türen und Treppengeländer des 18. Jahrhunderts, Lamperien. | 97029772 | ||
| Obere Apotheke. Das Bürgerhaus des 18. Jahrhunderts dreigeschossig | Hauptstraße 20 (Karte) |
Mit fünf Fensterachsen an der Straßentraufseite und mittig einem spätbarocken Erker. Dort die Inschrift: „In diesem Hause lag bis zu seiner Beisetzung aufgebahrt Generalleutnant Fürst Alois von Fürstenberg, als Held gefallen bei Stockach am 25. März 1799“. Seit 1823 ist hier die Obere Apotheke ansässig. | 97029773 | ||
| Das Wohn- und Geschäftshaus | Hauptstraße 21 (Karte) |
Durch Umnutzung eines stattlichen Bürgerhauses entstanden. Der nach drei Seiten freistehende barocke Walmdachbau reicht über die ganze Tiefe des Grundstücks. Wohl massiver Putzbau. Im Inneren mit großen Gewölbekellern, in den Obergeschossen mit barocken Ausstattungsdetails wie Lamperien, Türen, Türgewänden, barockem Dachstuhl. | 97029774 | ||
| Ausstattungsdetails der ehemaligen Obervogtei | Hauptstraße 23 (Karte) |
Des späteren Badischen Bezirksamts, im 18. Jahrhundert auch Gasthofs Weißes Kreuz. Das Gebäude wurde 1706 neu erbaut. Nach Dachstuhlbrand und Umbau sind heute im wesentlichen nurmehr die schlossartigen Ausstattungsdetails geschützt: sämtliche Stuckdecken, die Stucktürrahmen im Gang des ersten Obergeschosses, alle barocken Türgewände und Türen, die Lamperien im Südwestraum des 1. Obergeschosses sowie das Treppenhaus mit barockem Baluster-Treppengeländer. | 97029775 | ||
| Ehemaliges Bürgerhaus | Hauptstraße 24 (Karte) |
Heute Bankgebäude. In repräsentativer Lage als Kopfbau zwischen Haupt- und Kaufhausstraße errichteter, dreigeschossiger Zierfachwerkbau, 18. Jahrhundert. | 97029776 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus | Hauptstraße 26 (Karte) |
Durch Unmutzung eines Bürgerhauses entstanden. Das stattliche Gebäude ist mit sechs zu zwei Fensterachsen doppelt so breit wie die üblichen Stockacher Stadthäuser und wohl über zwei Parzellen erbaut. Dreigeschossig, Satteldach, 18. Jahrhundert. Die aufwendigen Fensterverdachungen wohl eine Zutat des späten 19. Jahrhunderts. Im Inneren Teile des barocken Treppenhauses mit Brettbalustergeländer sowie barocke Türen und Türblätter erhalten. - Zugehörig das ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert stammende Hinterhaus, das über das gleiche Treppenhaus erschlossen wird. Das Hinterhaus sitzt auf der Stadtmauer auf. (Sachgesamtheit). | 97029770 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus | Hauptstraße 28 (Karte) |
Durch Umnutzung eines Bürgerhauses entstanden. Die dreiachsige, dreigeschossige Trauffront in die geschlossene Bebauung eingebunden, Mansarddach. Das im Kern barocke Gebäude, frühes 18. Jahrhundert, im späten 19. Jahrhundert die Fassade mit reichgegliederten Fensterrahmungen und Fensterverdachungen geschmückt. | 97029777 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus des späten 19. Jahrhunderts. Die Fassade mit Architekturgliederung in Sandstein- und Backstein. Als dreigeschossiger fünfachsiger Bau in die barocke Stadtbaukonzeption Stockachs eingefügt | Hauptstraße 30 (Karte) |
Jedoch mit zwei Balkonen und einem getreppten Giebel samt flankierenden Dachhäusern die Mittelachse betont, das Gebäude aus der gleichmäßig gereihten Straßenfront doch wieder herausgehoben, wie im Späthistorismus durchaus erwünscht. | 97029778 | ||
| Statue des hl. Nepomuk | Hauptstraße 35 (Karte) |
Holzbildwerk um 1740. Stand ursprünglich beim Oberen Tor, wurde nach dessen Abbruch bei einem benachbarten Haus in eine Nische gesetzt. | 97029779 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus | Hauptstraße 36 (Karte) |
Das ehemaliges Bürgerhaus stattlich, mit zweigeschossiger, vierachsiger Giebelseite als letzter Bau vor dem abgegangenen Obertor in den Straßenraum hineinragend, diesen verengend (heute mit Fußgängerarkade geöffnet), 18. Jahrhundert. West- und Nordseite auf der Stadtmauer aufsitzend. | 97029745 | ||
| Ehemaliges Torwärterhaus | Hauptstraße 38 (Karte) |
Heute Wohn- und Geschäftshaus. Das Erdgeschoss massiv, das Obergeschoss vermutlich Fachwerk, verputzt. Zur Straße eine vierachsige Giebelseite, das Satteldach nach rückwärts abgewalmt. 18. Jahrhundert. Bezeichnet zusammen mit dem Nachbarhaus Hauptstraße 38 den Standort des Obertores. | 97029780 | ||
| Wegkreuz | Nähe Heideweg 1 (Karte) |
Sandstein und Bronzeguss, der Kreuzesstamm mit Kelch und rudimentären neugotischen Krabben. Datiert 1861 und 1982. | 98815717 | ||
| Der Friedhof auf dem Hermannsberg bei der Lorettokapelle wurde 1840 angelegt | Nähe Hermannsberg (Karte) |
1867 erweitert. Der Friedhof ist ummauert, die Tore sind aus Schmiedeeisen. Der Friedhof weist in hoher Dichtigkeit beachtliche Grabmäler des späten 18. bis 20. Jahrhunderts auf, so z. B. das Grabmal in Form einer Urne mit Gehänge und Wappen der Freifrau von Krafft von 1806, das Grabmal des Prinzen Wilhelm Ludwig von Anhalt-Bernburg-Schaumburg, Grabmäler aus Sandstein, mit großen, galvanoplastischen Figuren oder mit Bronzereliefs.
Zugehörig das Gefallenendenkmal für die Toten des ersten Weltkriegs, ein schlichtes, monolithisches Sandsteinkreuz, begleitete von kleineren Kreuzen. Erweitert um eine Bodenplatte mit Inschrift für die Toten des zweiten Weltkriegs. (Sachgesamtheit) |
97029791 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus in der Formen eines Bürgerhauses. Mit schmaler Traufseite von zwei bzw. im Erdgeschoss drei Achsen in die Bebauung eingebunden (nach Abbruch des Kopfbaus jedoch zu einer Seite freistehend) | Kaufhausstraße 4 (Karte) |
Dreigeschossig unter Satteldach. Das Ladengeschäft Sandstein mit neugotischen Formen, darüber Putz und dekoratives Fachwerk, um 1900. | 97029781 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus | Kaufhausstraße 7 (Karte) |
Das ehemalige Bürgerhaus ist ein stattlicher, barocker Eckbau von zwei Geschossen und drei zu drei Fensterachsen unter hohem Walmdach, 18. Jahrhundert. | 97029782 | ||
| Stockach wurde im 13. Jahrhundert Stadt (1278 Schultheiß genannt | Kaufhausstraße (Karte) |
1283 “in civitate stoka”). Die Stadtmauer als Bestandteil des Stadtrechts muss damals erbaut worden sein. Sie umfasste den auf einem Geländesporn gelegenen, glockenförmigen Stadtgrundriss. Die Hauptstraße, die wie ein Rückgrat über den Höhenrücken verläuft, wurde durch das Obere und Untere Tor abgeschlossen. Das Obere Tor wurde 1830 abgebrochen, das Untere Tor bestand zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr. Heute sind Stadtmauerreste z. B. in den Rückwänden folgender Häuser erhalten: Salmannsweiler Straße 2,4,6,10, Kaufhausstraße 24,44,46, Hauptstraße 26, Hauptstraße 36 (hier an West- und Nordseite), Pfarrstraße 21.
Es ist anzunehmen, dass die Stadtmauer bzw. Reste, auch unterirdische Reste der Stadtmauer, in weiteren Häusern der Südseite der Salmannsweiler Straße, der Ostseite der Kaufhausstraße, der Nordwestseite der Pfarrstraße vorhanden sind. Diese Stadtmauerabschnitte, die momentan nicht bekannt sind oder im derzeitigen baulichen Zustand von außen nicht zu sehen sind, gehören zur Sachgesamtheit Stadtmauer und stehen unter Schutz. Die erhaltenen Reste der Stadtmauer stellen eine Sachgesamtheit dar. |
97029744 | ||
| Wohnhaus und Stadtmauer | Kaufhausstraße 34 (Karte) |
Ehemaliges Bürgerhaus, traufständig, dreigeschossig, Satteldach mit Aufzugsgaupe, 18. Jahrhundert. An der Rückseite sitzt es auf der Stadtmauer auf. (Siehe Sachgesamtheit Stadtbefestigung, Hauptstraße 26) | 97029749 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus | Kaufhausstraße 48 (Karte) |
Das ehemalige Bürgerhaus der Zeit um 1800 traufständig, zweigeschossig unter Satteldach. Das Obergeschoss mit Zierfachwerk, am seitlich freistehenden Giebel eine Aufzugsgaupe. Das Gebäude sitzt mit seiner Rückwand auf der Stadtmauer auf. (Siehe Sachgesamtheit Stadtbefestigung, Hauptstraße 26) | 97029750 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus mit Seilerei. Bei dem Gebäude handelt es sich im Kern um ein zweigeschossiges | Kirchhalde 1 (Karte) |
Traufständiges Haus aus dem 18. Jahrhundert. Geprägt ist es durch die sehr individuellen Flachschnitzereien um Hauseingang und die Ladenfenster der Seilerei. Seile und Seilereihandwerk sind zu Ziermotiven geformt, datiert 1932, über der Türe bezeichnet H. Muffler, Seilerei. - Das langgestreckte, niedere Seilereigebäude ist an der Rückseite des Hauses errichtet. Die Seilerei gehört zu den wenigen, noch in Betrieb befindlichen Seilereien, die Maschinen stammen aus den 1920er und 1960er Jahren. (Sachgesamtheit) | 97029783 | ||
| Wohnhaus | Kirchhalde 4 (Karte) |
Das ehemalige Bürgerhaus einachsig, dreigeschossig, unter Pultdach. Im Erdgeschoss sind Keller und Ökonomie erhalten, in den Wohngeschossen Teile der barocken Ausstattung. | 97029784 | ||
| Villa mit Einfriedung. Das zweigeschossige | Kirchhalde 9 (Karte) |
Späthistoristische Gebäude durch Burgenromantik inspiriert mit Eckturm und Walmdach. Der Baukörper mit risalitartigen Vorsprüngen und Zwerchhäusern sowie einem Eckturm malerisch gegliedert, der Massivbau in den Obergeschossen mit dekorativem Fachwerk. Um 1900. (Nicht Teil des Denkmals ist ein gestelzter Betonanbau). Zugehörig ist der bauzeitliche schmiedeeiserne Zaun. (Sachgesamtheit) | 97029785 | ||
| Ehemals Gasthof Krone mit Umzäunung. Dreigeschossiger | Hauptstraße 8 (Karte) |
Sechs- zu dreiachsiger Eckbau mit seitlich abgewalmtem Dach und einem auf Fachwerk deutenden Geschossvorsprung im Obergeschoss, mittig eine Krone, 18. Jahrhundert. In einer zweiten Bauphase um weitere vier Achsen erweitert (ohne Geschossvorsprung). Zur Gartenseite mit Aufzugsgaupe.
An der Rückseite zugehörig ein Garten mit hoher, schmiedeeiserner Umzäunung. (Sachgesamtheit) |
97029767 | ||
| Fachwerkscheune mit Gewölbekeller | Kronengasse 4 (Karte) |
Traufständig zwischen zwei Wohnhäusern in die Bebauung eingefügt, 18. Jahrhundert. Schon früher im Obergeschoss drei Fenster. Heute dort Wohnnutzung, im Erdgeschoss eine Gastwirtschaft. | 97029786 | ||
| Villa | Ludwigshafener Straße 4 (Karte) |
Zweigeschossiger verputzter Massivbau mit Mansardwalmdach, bewegte Dachlandschaft mit Gaube und Risalit, jeweils mit Mansardwalmdach, die Fassaden mit Erkern und Risaliten gegliedert, die Innenausstattung vollständig erhalten, Heimatstil mit Elementen des Späthistorismus, um 1910/1920 | 97029787 | ||
| Villa | Ludwigshafener Straße 9 (Karte) |
Zweigeschossig unter Walmdach. Der kubische Baukörper mit Runderker und Balkon, seitlichen Pilastern sowie Freitreppe und säulengetragener Eingangsüberdachung traditionell, ungewöhnlich aufwendig die Jugendstilornamentik an den genannten Bauteilen und vor allem an der geschweiften Dachgaupe, um 1910. | 97029788 | ||
| Villenanwesen | Ludwigshafener Straße 14 (Karte) |
Bestehend aus Villa in Gartengrundstück mit Pylonen des Gartenzauns. Zweigeschossig mit malerisch gegliedertem Mansardwalmdach mit straßenseitig Krüppelwalm, Fußwalm und Erker, zur anderen Seite einem Querhaus. Massivbau mit dekorativem Fachwerk und kleinteilig sprossierten Fenstern, Heimatstil mit Jugendstildetails, um 1910. | 97029789 | ||
| Lorettokapelle (Ludwigshafener Straße 38) mit ehemaligen Ökonomiegebäude (Ludwigshafener Straße 44) und Votivkreuz. 1722 Genehmigung an Mathias Steinmann zum Bau einer Kapelle | Ludwigshafener Straße 38, 42 (Karte) |
Erbaut 1724 bis 1728. 1756 erweitert mit dem heutigen Langhaus durch den Eremiten Joseph Bechtle. Der schmale, hohe Chor mit flachem Chorschluß, Dachreiter und überdachten Nischen am Außenbau und der wesentlich breitere Erweiterungsbau des Schiffes sind unter dem durchgehenden First des Satteldaches zusammengefasst. Das Schiff mit drei zu drei Fensterachsen und Rundbogentüren, bez. 1756 IB. Im Inneren der breite, lichte Saal mit holzvertäferter Decke, die ursprüngliche Kapelle als stark eingezogener Chor mit Tonnengewölbe. Die reiche Ausstattung überwiegend barock, z. T. auch 19. Jahrhundert. Beachtlich vor allem der durch zwei Gitter mit reichem Skulpturenschmuck abgeschrankte Altar mit dem Votivbild.
Zugehörig das ehem. Ökonomiegebäude, Fachwerkstallscheune, aus dem 18./ fr. 19. Jahrhundert. Zugehörig auch ein Votivkreuz von 1926. (Sachgesamtheit) |
97029790 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus | Marktplatz 1 (Karte) |
Das ehemalige Bürgerhaus mit drei Fensterachsen und drei Geschossen traufständig in die geschlossene Straßenrandbebauung eingebunden. Die Zierfachwerkfassade mit Feuerböcken in den Fensterbrüstungen, 18. Jahrhundert. | 97029792 | ||
| Wohn- und Geschäftshaus | Marktplatz 3 (Karte) |
Ehemals Gaststätte, belegt seit 1774. Das zweigeschossige, mit sieben Achsen ausgesprochen breite Gebäude unter Mansarddach, traufständig in die Bebauung eingebunden. Im Inneren zahlreiche Ausstattungsdetails erhalten. | 97029793 | ||
| Raiffeisengebäude | Meßkircher Straße 1 (Karte) |
Korn- und Mehllager. Das große Gebäude dreigeschossig, langgestreckt mit hohem Satteldach samt Dachreitern. Die Detailformen z. B. mit Fußwalm, Geschossvorstößen und Holzverschindelung aus der nationalen Architekturtradition genommen, die niedrig-breitformatigen Fenster typisch für den Expessionismus, Heimatstil mit Expressionismus, 1920er Jahre. | 97029794 | ||
| Kath. Pfarrkirche Unsere Liebe Frau und St. Oswald mit Treppenanlage | Pfarrstraße 1 (Karte) |
Umfassungs- und Terrassenmauern sowie vorgelagerten Grün- und Freiflächen. Pfarrei seit Anfang des 13. Jahrhunderts, letzter Vorgängerbau von 1718 am Spornende der Altstadt in markanter, weithin sichtbarer Lage. Der heutige Bau von 1933 aus Stahlbeton stammt von dem Stuttgarter Architekten Albert Otto Linder unter Einbeziehung des älteren Kirchturmes (mit Unterbau von 1402 und Oberbau mit Zwiebelturm von 1733). Zweiturmfassade und parabelförmiges Kirchenschiff mit niedrigem Umgang. Im Inneren verjüngt sich das Kirchenschiff zum erhöht liegenden Chor hin, an den Seiten ist es mit jeweils sieben Arkaden zum Umgang geöffnet. Die Parabelform wiederholt sich in der Deckengestaltung. Die Ausstattung stammt aus dem 18. Jahrhundert und aus der Bauzeit der 1930er Jahre. Renovierung 1970/72, dabei wurden die Arkaden des Chorumgangs vermauert, die Altarstufen erhöht, die Kanzel an der Südseite entfernt und die Kirchenwände farblich neu gefasst. Erneuerung von Prinzipalstücken | 97029795 | ||
| Wohnhaus mit Gaststätte | Pfarrstraße 4 (Karte) |
Ehemals Bürgerhaus, dreigeschossig, traufständig, unter Satteldach, verputzt, vermutlich Fachwerk, 18. Jahrhundert. | 97029797 | ||
| Musikschule. Um einen Innenhof gruppierter | Pfarrstraße 9 (Karte) |
Dreiflügeliger Bau, als Kopfbau des Straßenzugs mit drei Fronten ausgebildet. Zweigeschossig, das Dach als Walmdach bzw. mit Eckrundung und seitlichen Zwerchgiebeln stark gegliedert, die städtebauliche Ecksituation betonend. Putzbau, alle Architekturgliederung in Sandstein, plastische Formen des Heimtstils um 1910. | 97029798 | ||
| Wohnhaus. Zweigeschossiges | Pfarrstraße 11 (Karte) |
Späthistoristisches Gebäude, Putzbau mit dekorativem Fachwerk und reich gegliederter Dachlandschaft mit Krüppelwalmdach bzw.-querhaus und Eckturm, um 1900. | 97029799 | ||
| Wegkreuz mit Umfriedung. Späthistoristisches Sandsteinkreuz | Radolfzeller Straße 57 (Karte) |
Corpus Metallguss. Die niedere Umfriedung aus Schmiedeeisen reich verziert. | 97029800 | ||
| Forstamt | Salmannsweilerstraße 1 (Karte) |
Ursprünglich herrschaftliches Rentamt. Der stattliche, frühbarocke Bau im Ecklage richtet den fünfachsigen Giebel zur Hauptstraße. Massivbau, charakteristisch die gleichmäßig gereihten, überdachten Fenster und die stark profilierten Trauf-, Ortgang- und Geschossgesimse im Straßengiebel. Reiche Innenausstattung. Erbaut kurz nach 1704. | 97029802 | ||
| Wohnhaus mit Nebengebäude und ummauertem Hof | Salmannsweilerstraße 2 (Karte) |
Ehemals Färberei. Baugruppe mit zwei parallelen Häusern aus dem 18. Jahrhundert. Das Haupthaus über dem Kellersockel zweigeschossig unter Satteldach, teils massiv, teils Fachwerk. Erhalten die aufgedoppelten Türen von Keller und Hauszugang. Im Inneren mehrere, z. T. mittelalterliche Keller. Das schmale Nebengebäude auf der Stadtmauer aufsitzend. Sein Giebel erneuert.(Sachgesamtheit) | 97029751 | ||
| Wohnhaus und Stadtmauer. Angeblich ehem. Zehntscheune des Klosters Salem. Der dreigeschossige Walmdachbau mit massivem Erdgeschoss und zwei Fachwerkobergeschossen leicht in den Straßenraum vor. Das Zierfachwerk der Obergeschosse ist in Teilen freigelgt. Mit der Rückseite sitzt das Gebäude auf der Stadtmauer auf. | Salmannsweilerstraße 8 (Karte) |
97029752 | |||
| Salmannsweiler Hof und Stadtmauer. Beherrschend an der Geländekante | Salmannsweilerstraße 10 (Karte) |
Oberhalb der Stadtmauer errichteter Barockbau. Die langgestreckte Traufseite als Hauptansicht siebenachsig, dreigeschossig, die Gebäudekanten von verkröpften Eckpilastern gefasst, das hohe Satteldach mit den traditionellen, kleinen Lüftungsgaupen. Über dem Eingangsportal das Wappen des Salemer Abtes Stephan I. Jung. Zugehörig der Garten über der Stadtmauer und die Stadtmauer, die hier einen Zinnenaufsatz trägt. (Sachgesamtheit) | 97029753 | ||
| „Neue Straße“ mit Sützmauern und Straßenpollern. Als Umgehung für die steile Kirchstraße 1843/44 im Zuge der Entfestigung der Stadt geschaffene Straße | Stadtwall (Karte) |
Die mit Haarnadelkurve und hohen Stützmauern die steile Südseite der Stadt mit dem Tal verbindet. Erhalten sind neben der Straßenführung die Natursteinstützmauern und Straßenpoller. | 97029806 | ||
| Villa | Schillerstraße 12 (Karte) |
Zweigeschossig mit Kniestock, das Gebäude vom Walmdach her durch übergiebelte Risalite in eine detailreiche Bauform aufgelöst, Laubengang, späthistoristisch um 1905. | 97029804 | ||
| Postamt | Schillerstraße 16 (Karte) |
Der zweigeschossige Eckbau schräg gegenüber dem Bahnhof errichtet. Fünf zu vier Fensterachsen unter Walmdach, Heimatstil, die Detailformen expressionistisch, so z. B. das vielteilige Gruppenfenster im Erdgeschoss, das tiefe Eingangstürgewände, das Geländer der seitlichenFreitreppe. 1933 fertiggestellt. Für das Gebäude ursprünglich angefertigt ein Flachrelief der Staatlichen Majolikamanufaktur Karlsruhe mit Postkutsche und einem altbadischen sowie einem Thurn- und Taxisschen Postillion. | 97029805 | ||
| Stallscheune | Stadtwall 3 A (Karte) |
Typologisch ungewöhnliches, gestaltungsmäßig aufwendiges, an den Standort im Bereich von Graben und Zwingermauer der Stadtbefestigung angepaßtes Gebäude, giebelseitig erschlossen, Bruchstein mit Eckquaderung sowie Fachwerkgiebel mit Aufzugsladen, klassizistische, halbrunde Fenster, um 1830/40. | 97029808 | ||
| Wohnhaus mit Scheune. Eineinhalbgeschossiges | Stadtwall 14 (Karte) |
Klassizistisches Wohnhaus mit Freitreppe, Mezzanin und breitem Mittelgiebel an der Hauptfassade. Über dem Türsturz die Jahreszahl: 1847. Im Inneren Gewölbekeller, symmetrischer Grundriss mit mittigem Treppenhaus und urspr. wohl zwei Wohnungen. Zugehörig eine Sichtfachwerkscheune mit Wohnräumen im Obergeschoss. (Sachgesamtheit) | 97029809 | ||
| Trafohäuschen in die Kurve der „Neuen Straße“ gesetzt. Der Putzbau als Turm gestaltet | Stadtwall (Karte) |
Wie ein Teil der Stadtbefestigung wirkend. Der viereckige Grundriß im Erdgeschoss wird nach oben in einen achteckigen Grundriss unter ebensolchem Zeltdach übergeleitet. Heimatstil um 1910. | 97029807 | ||
| Ev. Melanchthonkirche. Von Diemer und Stübe erbaut als Saalkirche mit Westturm | Tuttlinger Straße (Karte) |
Neugotischer Natursteinbau, datiert 1883. Anstelle der ursprünglichen Apsis 1963 mit Querhaus und Chor nach Osten erweitert. | 97029811 | ||
| Villenanwesen | Tuttlinger Straße 4 (Karte) |
Zweigeschossiger Putzbau unter Walmdach, an der Hauptansichtsseite zwei Erkerbalkone sowie seitlich überdachte Freitreppe, Heimatstil, 1928, zugehörig die historische Gartenumfriedung | 97029812 | ||
| Amtsgericht | Tuttlinger Straße 8, 8 a (Karte) |
Notariat, heute auch Forstamt. Aus drei Gebäuden bestehende, späthistoristische Baugruppe, zu einem malerischen Komplex zusammengefügt. Zwei- bzw. dreigeschossige Baukörper, teils traufständig an der Straße stehend, teils giebelständig zurückgesetzt. Putzbauten, die Baudetails in Sandstein, Walmdächer, Halbwalmdächer, Giebel und Schweifgiebel. Um 1900. - Zugehörig die Treppenanlage. (Sachgesamtheit) | 97029813 | ||
| Schule | Tuttlinger Straße 11 (Karte) |
1899 bis 1901 nach Plänen des Bauinspektors Engelhorn erbaut. Zweigeschossiger, um einen Ehrenhof angelegter Dreiflügelbau in Neurenaissanceformen, diese in Anlehnung an den französischen Schlossbau. Als Baumaterial verschiedene Sandsteine und Sichtziegelwände. | 97029814 | ||
| Freistehendes Wohnhaus | Tuttlinger Straße 15 (Karte) |
Zweigeschossiger Putzbau unter Mansardgiebeldach, um 1910. | 97029815 | ||
| Kleines | Winterspürer Straße 10 (Karte) |
Späthistoristisches Wohnhaus um 1900. Erhalten mit allen Details einschließlich Stützmauer und schmiedeeisernem Zaun. (Sachgesamtheit) | 98812805 | ||
| Wohnhaus | Zoznegger Straße 5 (Karte) |
Zweigeschossig, mit fünfachsiger, symmetrischer Trauffassade und Satteldach, charakteristisch die auch als Gliederungselemente eingesetzten Pflanzgerüste; erbaut 1817/18. Etwa eine Generation später erweitert um einen winkelförmigen Anbau. Zugehörig auch ein Nebengebäude. (Sachgesamtheit) | 97029817 |
Wahlwies
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Pfarrhaus | Aachgrund 9 (Karte) |
Späthistoristisch, die Details neugotisch, 1900/01. | 97029239 | ||
| Ehem. Witumhof | Aachgrund 10 (Karte) |
Typus Quereinhaus, 18. Jh. ursprünglich überliefert. | 97029240 | ||
| Friedhof | Nähe Erich-Fischer-Straße 2 (Karte) |
Ummauerte Anlage von 1857, erweitert 1895/98. Kriegerdenkmal mit mittigem Kreuz von Bildhauer Lang aus Stockach, 1927. Wandbild an der Altarwand der Aussegnungshalle von Edzard Seeger, 1967. | 97029243 | ||
| Villa Bury | Espasinger Straße 7 (Karte) |
1923, zweigeschossig unter Walmdach, Terrasse mit Freitreppe, Gartenanlage mit U-förmigem Weg. | 97029241 | ||
| Bauernhaus | Friedhofstraße 1 (Karte) |
Quereinhaus mit Walmdach über Wohnteil, 18. Jh., Wohnteil 1981 überwiegend erneuert. | 97029242 | ||
| Durchlass mit Bahngrabendohle | Nähe Im Bindt 13 (Karte) |
An der Strecke Radolfzell - Stockach (VzG-Streckennummer 4330) bei Km 10,793, Durchlass über einen Feldweg und einen unterirdischen Entwässerungsrgaben kombiniert mit einer davor liegenden Bahngrabendohle für den auf der Südwestseite parallel zum Bahndamm verlaufenden Wassergraben, einbogige Gewölbebrücke aus Natursteinmauerwerk, Bogensteine mit Steinschnitt, unter dem überquerten Weg unterirdischer Durchlass für den Wassergraben, auf der Südwestseite eine als Plattendurchlass ausgeführte Bahngrabendohle zur Überquerung des Wassergrabens sowie unter dieser die gewölbte Öffnung des unterirdischen Durchlasses, besonders aufwendig ausgeführte und bautypologisch bemerkenswerte, als sog. „Schlupfdohle“ zur Ausführung genehmigt 1864, Eröffnung des Streckenabschnitts Radolfzell-Stahringen 1867 | 112090438 | ||
| Bauernhaus | Im Winkel 2 (Karte) |
Typus Quereinhaus, 18. /fr. 19. Jh. | 97029245 | ||
| Bauernhaus | Im Winkel 4 (Karte) |
Typus Quereinhaus, E. 17./A.18. Jh., im Obergeschoss eine Täferdecke erhalten (ohne Anbau). | 97029246 | ||
| Bauernhaus | Im Winkel 8 (Karte) |
Wohnteil eines Quereinhauses mit Halbwalmdach, 17. Jh. | 97029247 | ||
| Gasthaus Adler. Gasthaus mit hohen Kellersockel zweigeschossig | Im Bindt; Leonhardstraße 29 (Karte) |
Rückwärtig abgewalmt, 1473 erstmals genannt, heutiger Bau aufgrund des äußeren Erscheinungsbildes 17./18. Jahrhundert - Zugehörige Scheune. (Sachgesamtheit) | 97029249 | ||
| Brunnen mit länglichem | Leonhardstraße 41 (Karte) |
Massivem Becken in Form einer Viehtränke und gußeiserner Brunnensäule, dat. 1888. | 97029251 | ||
| Spätgotische Kapelle St. Leonhard. Im Chor Maßwerkfenster. | Leonhardstraße 41 (Karte) |
97029252 | |||
| Gemeindehaus | Orsinger Straße 4 (Karte) |
Ähnlich einem Quereinhaus mit auf ein Gefach beschränkter Ökonomie, Farrenstall und Viehwaage. Aufgrund der formalen Kriterien Mitte 19. Jh. | 97029253 | ||
| Empfangsgebäude der Haltestelle Wahlwies | Stahringer Straße 15 (Karte) |
Bei Km 10,8 an der Strecke Radolfzell-Mengen, kleiner zweiteiliger Bahnhofstyp mit angegliedertem Güterschuppen in Typenbauweise; Empfangsgebäude zweigeschossiger Putzbau mit Kantenquaderungen aus Backstein, umrahmten Rechteckfenstern und Krüppelwalmdach; Güterschuppen mit Bretterverschalung und vorgezogenem Satteldach, charakteristischer kleiner Bahnhofstyp der Großherzoglich Badischen Staatseisenbahnen, Inbetriebnahme des Streckenabschnitts Radolfzell-Stahringen-Stockach 1867, als „Aufnahmegebäude Wahlwies“ im Auftrag der Großherzoglich Badischen Staatseisenbahnen nachträglich erbaut um 1896 (a) | 97029254 | ||
| Kath. Pfarrkirche St. Germanus und Vedastus. Neuromanische Saalkirche mit eingezogenem Chor | Zum Schmalhans 7 (Karte) |
Rundapsis und älterem Chorseitturm, 1881/82. | 97029256 | ||
| Mühle | Zur Alten Mühle 5, 7, 9, 11, 13 (Karte) |
Bestehend aus zweigeschossigem Wohnhaus (Nr. 5), eingeschossigem Lagergebäude in Fachwerkbauweise (Nr. 9, 11, 13), beide unter Satteldach, sowie dem eigentlichen Mühlenbau, einem 5-stöckigen Zierbacksteingebäude (Nr. 5), letzteres bez. LB 1841. - Zugehörig das Mehl- und Getreidelager beim Bahnhof (Stahringer Straße), ein zweigeschossiger, holzverkleideter Speicherbau der Zeit um den ersten Weltkrieg. (Sachgesamtheit) | 97029248 |
Winterspüren
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Bogenbrücken über die Mahlspürer Aach. Sie gehören zur Erschließungsstraße des Weilers. Sandsteinquader mit wulstförmigem Gesims auf Höhe des Brüstungsansatzes | Nähe Frickenweiler 2 (Karte) |
19. Jh. | 97029268 | ||
| Bauernhaus | Frickenweiler 4 (Karte) |
Typus zweigeschossiges Quereinhaus, das Fachwerk am Wohnteil verputzt. Konstruktive Merkmale wie 18. Jh., früher die Inschriften zu lesen: 1834; 1903 J. Sch. - Zugehörig der Bauerngarten. (Sachgesamtheit) | 97029267 | ||
| Kath. Pfarrkirche St. Mauritius | Frickenweiler (Karte) |
Kirche 1275, Pfarrei 1297 genannt. Pfarrsatz 1463 bei den Herren von Jungingen, später Stadt Überlingen. Pfarrei seit 1815 nicht mehr besetzt. Die Kirche, ein kleiner Saalbau mit schwach eingezogenem, flach geschlossenem Chor und Dachreiter, ist spätromanisch/frühgotisch, im 18. Jh. umgebaut. Die Ausstattung 17./18. und 19. Jh. Zur Sachgesamtheit gehört die gußeiserne Friedhofsumgrenzung der Jahrhundertwende.
(Sachgesamtheit) |
97029266 | ||
| Bauernhaus | Gässleweg 10 (Karte) |
Typ Quereinhaus, Fachwerk, zweigeschossig, am Scheunentor bez. 1881. | 97029259 | ||
| Bauernhaus | Hengelau 6 (Karte) |
Typus zweigeschossiges Quereinhaus; Fachwerk, der Wohnteil verputzt und verkleidet; 18. Jh. Zugehörig der vor der Traufseite gelegene Bauerngarten. (Sachgesamtheit) | 97029269 | ||
| Bauernhaus | Hengelau 9 (Karte) |
Typus zweigeschossiges Quereinhaus, über dem massiven Sockel Fachwerk, dieses verputzt und verkleidet. Anf. 19. Jh. In der Stube Kachelofen um 1870. Giebelseitig der Bauerngarten erhalten. Zugehörig die etwa gleichzeitige Scheune mit Tenne und zwei Wagenschöpfen. (Sachgesamtheit) | 97029270 | ||
| Stallscheune | Jettweiler (Karte) |
Sockel massiv, sonst Fachwerk. Der repräsentative Bau über der Tenne bez. mit Initialen und MDCCCXXV. (Das zugehörige Bauernhaus verändert). | 97029273 | ||
| Bauernhaus | Jettweiler 2 (Karte) |
Typus zweigeschossiges Quereinhaus mit Krüppelwalmdach. Eternitverkleidet, deswegen die Inschrift über der Tenne nicht zu lesen, angeblich 1758 (oder 1858). Innen Kachelofen um 1880. | 97029274 | ||
| Wegekreuz | (Karte) |
Sandstein, datiert 1894. | 97029275 | ||
| Gußeiserner Brunnen in Form einer Viehtränke | Linzgaustraße (Karte) |
Viereckige, gußeiserne Brunnensäule von einer Vase bekrönt; um 1870. | 97029261 | ||
| Schulhaus (heute Gemeindezentrum) | Linzgaustraße 22 (Karte) |
Zweigeschossiger Walmdachbau mit
klassizistischen Anklängen, um 1870/90. |
97029263 | ||
Weitere Bilder |
Kath. Pfarrkirche Unsere Liebe Frau. Pfarrpfründe bereits 1444 errichtet. Turmunterbau vielleicht noch 13. Jh. Turm und nördliche Hälfte des Chores spätgotisch | Linzgaustraße 24 (Karte) |
Südliche Chorhälfte und Langhaus 1718 erweitert und Inneres barockisiert. Sehr einheitliche Ausstattung von 1718. Kirche hat die Wertigkeit eines Kulturdenkmals von besonderer Bedeutung (DSchG §12). | 97029264 | |
| Kath. Pfarrhaus | Linzgaustraße 26 (Karte) |
Zweigeschossiger Walmdachbau in barocker Tradition, erbaut Mitte 19. Jh., 1905 renoviert. | 97029265 | ||
| Neubarockes Wegekreuz aus Buntsandstein (an der Kreuzung Hengelau-Hochreute-Eggenried-Im Moos) | (Karte) |
Corpus Bronze, bez. 1912. | 97029271 | ||
| Kleine Kapelle | Ursaul (Karte) |
Nachbarocker Habitus, mit einfachem Rechteckraum und eingezogenem, polygonalem 5/8 Chor. Dachreiter. Im Tympanon die Inschrift:
„Erbaut 1880, Renoviert 1948.“ |
97029277 |
Zizenhausen
| Bild | Bezeichnung | Lage | Datierung | Beschreibung | ID |
|---|---|---|---|---|---|
| Wegkreuz | Bleichestraße (Karte) |
Kunststein und Eisenguß, in neugotischer Tradition leicht expressionistisch, datiert 1926. | 98819810 | ||
| Bahnhof Zizenhausen. Empfangsgebäude (Bahnhofplatz 1) in Km 20 | Bahnhofplatz 1 (Karte) |
84, im weiteren Sinne spätklassizistisch: zweigeschossig unter flach geneigtem Satteldach mit segmentbogigen Fenstern, mittig an beiden Seiten dreiachsige Risalite unter Giebeln. Im Südosten Eisenbahnüberführung in Km 20,67 (Bahnhofsplatz 2, Bereich), Gewölbebrücke aus Quadermauerwerk mit einer rundbogigen Öffnung. Der Bahnhof liegt an der Strecke Radolfzell - Stockach - Mengen, die 1867/1870/1873 gebaut wurde, bzw. an der Strecke nach Pfullendorf - Altshausen, die 1873/75 gebaut wurde. Die Zwischenstationen an dieser Strecke erhielten 1894/95 Empfangsgebäude. Die Pläne dazu unterzeichnete jeweils Goßwyler (Generalbaudirektion der großherzoglichen Staatseisenbahn), die Ausführung entsprechend den Plänen bestätigten später Bauführer Bächle und Hochbauassistent Dreher. | 98819840 | ||
| Wohnhaus der Familie Sohn | Bleichestraße 25 (Karte) |
Der seit 1799 in Zizenhausen ansässigen, berühmten Terrakottenhersteller. Eingeschossiger Heimatstilbau mit Halbwalmdach und großem Zwerchhaus über dem Eingang sowie seitlichen Werkstatt- bzw. Ökonomieanbauten, um 1910/20. (Sachgesamtheit) | 98819817 | ||
| Schloss Zizenhausen und Schlosspark. Ab 1785 vom Ortsherrn Karl Anton Kraft von Festenburg auf Fronberg erbaut. 1840 an die Familie Buol in Mühlingen übergegangen. Seit 1936 Rathaus. Zweigeschossiger Mansardwalmdachbau von sieben zu drei Achsen. An der Eingangstraufseite ein dreiachsiger übergiebelter Mittelrisalit. Das frühklassizistische Oberlichtportal mit zwei Türflügeln | Schloßplatz 1 (Karte) |
Eine auffallend qualitätvolle Holzarbeit. Auch im Inneren viele Details der originalen Ausstattung erhalten.- Der nicht in seiner vollen Größe erhaltene Schlosspark ist heute eine Grünfläche mit Baumbestand und einem auf das Hauptportal des Schlosses zuführenden Weg. (Sachgesamtheit) | 98820539 | ||
| Gasthaus Krone. Dreigeschossiger Staffelgiebelbau mit doppelläufiger Freitreppe. Schlußstein über der Eingangstüre: Erb. 1929 F. K. | Meßkircher Straße 109 (Karte) |
98819847 | |||
| Ehemalige Mühle | Meßkircher Straße 110 (Karte) |
Zweigeschossiger, langgestreckter Bau. Das Erdgeschoss massiv, das Obergeschoss Sichtfachwerk, um 1800. | 98819861 | ||
| Villenanwesen | Meßkircher Straße 114 (Karte) |
Bestehend aus Villa in Gartengrundstück mit Umzäunung. Zweigeschossiger Walmdachbau mit übergiebelten Risaliten, um 1905. | 98819854 | ||
| Gußeiserner Schalenbrunnen | Meßkircher Straße 146 (Karte) |
19. Jahrhundert, an der Brunnenschale badisches Staatswappen mit Krone und zwei Greifen als Schildhaltern. Mittig eine Brunnensäule mit Pinienzapfen. Ein Produkt der nach 1781 eingerichteten Zizenhauser Erzgießerei. | 98820502 | ||
| Sägemühle und Wohngebäude | Meßkircher Straße 146, 148/1, 148; Radolfzell/Mengen (Karte) |
Wohl ehemalige Hammerschmiede. Der langgestreckte, zwei- bzw. talwärts dreigeschossige, parallel zur Stockach errichtete Gebäudekomplex untergliedert sich in zwei, durch einen Querbau verbundene Baukomplexe. Bergaufwärts die Sägemühle, die im massiven Erdgeschoss mit segmentbogigen Sandsteinrahmungen um Tür- und Fensteröffnungen noch Teile der Hammerschmiede des 18. Jahrhunderts umfasst, darüber konstruktives Fachwerk. Wohngebäude ebenfalls mit massivem Unterbau mit Segmentbogenfenstern sowie mit konstruktivem Fachwerk, aber 19. Jh. sowie nach einem Brand Wiederaufbau von 1927 durch den Radolfzeller Architekten Adolf Bürk. (Sachgesamtheit) | 98819868 | ||
| Ehemaliger Gasthof Hohenzollern. Der traufständig an der Straße errichtete | Meßkircher Straße 157 (Karte) |
Zweigeschossige Bau massiv mit im OG verputztem Fachwerk. Spätes 18. Jahrhundert. | 98819877 | ||
| Villa Heyd | Meßkircher Straße 163 (Karte) |
Villenanwesen, bestehend aus Villa mit Garten und Umfriedung. Das zweigeschossige Mansardwalmdachhaus im Kern wohl älter, es ist geprägt durch einen Umbau von 1909. Der Garten ist terrassiert und mit gepflasterten Wegen und Beeteinfassungen aufwendig gestaltet. | 98819884 | ||
| Sennhof | Schmelzestraße 1 (Karte) |
Ehemaliger Lehenhof der Nellenburg, 1473 genannt. Das Haupthaus im Typus eines zweigeschossigen, stattlichen Quereinhauses dürfte im Kern aus dem 17./18. Jahrhundert stammen, das Datum 1886 über dem Tennentor wird sich auf einen Umbau beziehen. - An der Eingangstraufseite großes Hauskreuz.- Gußeiserner Brunnentrog „J. Martin 1868“. (Sachgesamtheit) | 98820557 | ||
| Kath. Pfarrhaus. Zweigeschossiger Walmdachbau in Angleichung an den Kirchbau mit neugotischen Formen am und über dem Portal und glasierten Dachziegeln | Sennhofstraße 18 (Karte) |
Anfang 20. Jahrhundert. | 98820601 | ||
| Kath. Pfarrkirche Herz Jesu. Zizenhausen war Filiale von Hildelwangen und wurde 1903 Pfarrei. Der neugotische Bau von 1895 als dreischiffige Pseudobasilika mit eingezogenem Chor | Sennhofstraße 20 (Karte) |
An der Westseite einer mit Spitzbogen geöffneten Vorhalle und seitlichen Annexräumen, die Dachziegel glasiert. Die Ausstattung im Inneren stammt überwiegend aus der Bauzeit. | 98820610 |
Einzelnachweise
Kulturdenkmale der Bau- und Kunstdenkmalpflege in Baden-Württemberg. Geoportal Baden-Württemberg, abgerufen am 10. September 2025.