Loipersdorf-Kitzladen

Gemeinde im Bezirk Oberwart, Burgenland From Wikipedia, the free encyclopedia

Loipersdorf-Kitzladen ist eine Gemeinde mit 1360 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025) im Burgenland im Bezirk Oberwart in Österreich. Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Lipótfalva-Kicléd.

Schnelle Fakten Wappen, Österreichkarte ...
Loipersdorf-Kitzladen
WappenÖsterreichkarte
Wappen von Loipersdorf-Kitzladen
Loipersdorf-Kitzladen (Österreich)
Loipersdorf-Kitzladen (Österreich)
Basisdaten
Staat: Osterreich Österreich
Land: Burgenland Burgenland
Politischer Bezirk: Oberwart
Kfz-Kennzeichen: OW
Hauptort: Loipersdorf im Burgenland
Fläche: 15,88 km²
Koordinaten: 47° 20′ N, 16° 5′ O
Höhe: 368 m ü. A.
Einwohner: 1.360 (1. Jän. 2025)
Bevölkerungsdichte: 86 Einw. pro km²
Postleitzahl: 7410
Vorwahl: 03359
Gemeindekennziffer: 1 09 10
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
Hauptplatz 1
7410 Loipersdorf-Kitzladen
Website: www.loipersdorf-kitzladen.at
Politik
Bürgermeister: Jürgen Zimara (SPÖ)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2022)
(19 Mitglieder)
10
8
1
10 8 1 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von Loipersdorf-Kitzladen im Bezirk Oberwart
Lage der Gemeinde Loipersdorf-Kitzladen im Bezirk Oberwart (anklickbare Karte)Bad TatzmannsdorfBadersdorfBernsteinDeutsch Schützen-EisenbergGrafenschachenGroßpetersdorfHannersdorfJabingKemetenKohfidischLitzelsdorfLoipersdorf-KitzladenMariasdorfMarkt AllhauMarkt NeuhodisMischendorfNeustift an der LafnitzOberdorf im BurgenlandOberschützenOberwartPinkafeldRechnitzRiedlingsdorfRotenturm an der PinkaSchachendorfSchandorfStadtschlainingUnterkohlstättenUnterwartWeiden bei RechnitzWiesfleckWolfauBurgenland
Lage der Gemeinde Loipersdorf-Kitzladen im Bezirk Oberwart (anklickbare Karte)
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
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BW

Geografie

Die Gemeinde liegt im Südburgenland im Tal des Stegersbaches an der Grenze zur Steiermark.

Gemeindegliederung

Weitere Informationen Deutscher Ortsname, Ungarischer Ortsname ...
Deutscher Ortsname Ungarischer Ortsname Kroatischer Ortsname
KitzladenKicléd-
Loipersdorf im BurgenlandLipótfalva-
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Das Gemeindegebiet umfasst folgende zwei Ortschaften (Einwohner Stand 1. Jänner 2025[1]):

  • Kitzladen (311)
  • Loipersdorf im Burgenland (1049)

Die Gemeinde besteht aus zwei Katastralgemeinden (Fläche Stand 31. Dezember 2023[2]):

  • Kitzladen (365,7 ha)
  • Loipersdorf (1.222,03 ha)

Nachbargemeinden

Neustift an der Lafnitz Grafenschachen Pinkafeld
Lafnitz (HF) Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Riedlingsdorf
Markt Allhau

Geschichte

Der Ort wurde 1334 das erste Mal urkundlich erwähnt. Er gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Lipótfalva-Kiczléd verwendet werden.

Nach dem Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland.

Seit einigen Jahren besteht im Ort mit dem Sterntalerhof ein Hospiz für kranke Kinder.

Die Wikipedia wünscht sich an dieser Stelle ein Bild vom hier behandelten Ort.

Motiv: Gedenkstätte zur Erinnerung an die in der Zeit des Nationalsozialismus ermordeten Roma.

Falls du dabei helfen möchtest, erklärt die Anleitung, wie das geht.
BW

Im April 2024 wurde am Friedhof eine Gedenkstätte zur Erinnerung an die in der Zeit des Nationalsozialismus ermordeten Roma enthüllt.[3]

Bevölkerungsentwicklung

Loipersdorf-Kitzladen: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2025
Jahr  Einwohner
1869
 
1.098
1880
 
1.156
1890
 
1.237
1900
 
1.289
1910
 
1.285
1923
 
1.235
1934
 
1.271
1939
 
1.247
1951
 
1.001
1961
 
1.046
1971
 
1.098
1981
 
1.165
1991
 
1.225
2001
 
1.260
2011
 
1.284
2021
 
1.350
2025
 
1.360
Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021

2025 wurde der Bevölkerungshöchststand mit 1360 Menschen in Loipersdorf-Kitzladen erreicht.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Evangelisches Schul- und Bethaus in Loipersdorf
Römisch katholisches Pfarrheim in Loipersdorf
Pfarrkirche Kitzladen

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaft

Während die Anzahl der Land- und Forstwirtschaftsbetriebe von 1999 bis 2010 von 64 auf 47 abnahm, ging die Anzahl der Haupterwerbsbetriebe von 19 auf 14 zurück. Diese bewirtschafteten im Jahr 2010 rund zwei Drittel der Flächen.[4][5][6]

Weitere Informationen Wirtschaftssektor, Anzahl Betriebe ...
Wirtschaftssektor Anzahl Betriebe Erwerbstätige
2011 2001 2011 2001
Land- und Forstwirtschaft 1) 47 64 17 32
Produktion 18 14 103 70
Dienstleistung 54 28 250 288
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1) Betriebe mit Fläche in den Jahren 2010 und 1999

Bildung

In der Gemeinde befinden sich ein Kindergarten und eine Volksschule.[7]

Infrastruktur

Quer durch das Gemeindegebiet verläuft die Süd Autobahn A2.

Politik

Gemeinderat

Gemeinderatswahl 2022
 %
50
40
30
20
10
0
49,90 %
(+6,13 %p)
41,50 %
(−0,03 %p)
8,61 %
(−6,09 %p)
20172022

Der Gemeinderat umfasst aufgrund der Anzahl der Wahlberechtigten insgesamt 19 Mitglieder.

Weitere Informationen Partei, Sti. ...
Ergebnisse der Gemeinderatswahlen seit 1997
Partei 2022[8] 2017[9] 2012[10] 2007[11] 2002[12] 1997[12]
Sti. % M. Sti.%M. Sti.%M. Sti.%M. Sti.%M. Sti.%M.
SPÖ 487 49,90 10 39043,778 52459,8911 54960,4612 51359,5111 49263,1610
ÖVP 405 41,50 8 37041,538 35140,118 35939,547 34940,498 28736,845
FPÖ 84 8,61 1 13114,703 nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert
Wahlberechtigte 1224 1110 1094 1066 1044 983
Wahlbeteiligung 87,09 % 88,38 % 88,03 % 89,59 % 91,09 % 90,95 %
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Bürgermeister

Ortsdurchfahrt Loipersdorf

Bürgermeister ist Jürgen Zimara (SPÖ), der sich bei Bürgermeisterstichwahl am 23. Oktober 2022 mit 9 Stimmen mehr gegen den seit 2017 amtierenden Bürgermeister Thomas Böhm (ÖVP) durchsetzte. Die absolute Mehrheit der SPÖ konnte bereits im Vorfeld bei der Gemeinderatswahl am 2. Oktober 2022 zurückerobert werden.

Amtsleiter ist Michael Koch.[13]

Wappen

Blasonierung: „In rotem Schild ein goldener Roßkamm, bedeckt mit einem Lebensbaum, dieser beseitet von je einem einwärts steigendem Roß.[14]

Das Wappen wurde vom Heraldiker Heinrich Purkarthofer nach geschichtlichen Aufzeichnungen gestaltet. Aus diesen geht hervor, dass im Westen der Gemeinde im 19. Jahrhundert ein Eisenhammer betrieben wurde, in dem verschiedenste Gebrauchswaren hergestellt wurden, darunter auch solche aus Messing. Der Rosskamm, der in keinem anderen österreichischen Gemeindewappen vorkommt, lässt sich aus der Geschichte der Ortsteile der Gemeinde erklären.

Einzelnachweise

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