Ludwig-Börne-Preis

deutscher Literaturpreis im Bereich Reportage, Essay und Kritik From Wikipedia, the free encyclopedia

Der Ludwig-Börne-Preis ist eine Auszeichnung der Ludwig-Börne-Stiftung, mit Sitz in Frankfurt am Main, für hervorragende Leistungen deutschsprachiger Autoren in den Bereichen Reportage, Essay und Kritik.

Namensgeber Ludwig Börne
Der Vorsitzende der Ludwig-Börne-Stiftung Gotthelf bei seiner Begrüßungsrede zur Preisverleihung 2018 in der Frankfurter Paulskirche

Ziel und Verfahren

Der Frankfurter Bankier und Publizist Michael Gotthelf gründete 1993 zusammen mit anderen, nicht genannten Privatleuten eine Stiftung, die seitdem den Ludwig-Börne-Preis alljährlich an deutschsprachige Autoren verleiht. Damit solle an den Frankfurter Schriftsteller, revolutionären Demokraten und politischen Journalisten Ludwig Börne (1786–1837) und sein Werk erinnert werden.

Über den Preisträger entscheidet ein vom Stiftungsvorstand der Stiftung benannter Preisrichter, ein sogenannter Juror, in alleiniger Verantwortung. Er hält auch die Laudatio für den Preisträger des mit 20.000 Euro dotierten Preises. Die Verleihung findet in der Frankfurter Paulskirche statt.

Im Jahre 2010 verlieh die Stiftung selbst zum ersten Mal die Börne-Ehrenmedaille an Marcel Reich-Ranicki für sein Lebenswerk.

Stiftungsvorstand

Gründer und Vorsitzender der Ludwig-Börne-Stiftung ist Michael A. Gotthelf. Mitglieder des Vorstands sind Salomon Korn (Vorsitzender der Jüdischen Gemeinde Frankfurt am Main), Peter Feldmann (ehemaliger Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt am Main), Klaus-Peter Müller (ehemaliger Aufsichtsratsvorsitzender der Commerzbank), Hubert Burda (Hubert Burda Medien) und Thomas Bellut (Intendant des ZDF).

Preisträger

Literatur

Commons: Ludwig-Börne-Preis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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