Lübnitz (Gefrees)
Gemeindeteil der Stadt Gefrees im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern)
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Lübnitz ist ein Gemeindeteil der Stadt Gefrees im Landkreis Bayreuth (Oberfranken, Bayern).[2] Lübnitz liegt in der Gemarkung Wundenbach.[3] Zum Gemeindeteil Lübnitz zählt Lübnitzer Mühle.
Lübnitz Stadt Gefrees | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 7′ N, 11° 44′ O |
| Höhe: | 546 m ü. NHN |
| Einwohner: | 76 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 95482 |
| Vorwahl: | 09254 |
Geografie
Das Dorf liegt auf freier Flur am Poppenberg (563 m ü. NHN), einer Erhebung des Fichtelgebirges. Gegen Osten fällt das Gelände ins Tal des Lübnitzbachs ab, eines linken Zuflusses der Ölschnitz. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt zur Kreisstraße BT 48 (0,5 km östlich) bzw. nach Witzleshofen (1 km westlich).[4]
Geschichte
Der Ort wurde im Jahr 1317 als „Libniz“ erstmals urkundlich erwähnt.[5] 1499 wurde ein markgräfliches Burggut erwähnt, das damals der Familie Rot gehörte.[6]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Lübnitz aus 9 Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Stadtvogteiamt Gefrees zu. Grundherren waren die Hofkanzlei Bayreuth (3 Viertelhöfe, 1 Sölde, 1 Gut) und die Rittergüter Ebnath und Schwarzenreuth (2 Halbhöfe, 2 Gütlein).[7]
Von 1797 bis 1810 unterstand Lübnitz dem Justiz- und Kammeramt Gefrees. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Lübnitz dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Streitau und der zugleich entstandenen Ruralgemeinde Zettlitz zugewiesen. 1819 kam Lübnitz an die neu gebildete Ruralgemeinde Wundenbach.[8] Am 1. August 1926 wurde Lübnitz nach Gefrees eingegliedert.[9]
Einwohnerentwicklung
Religion
Lübnitz ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Johannes der Täufer (Gefrees) gepfarrt.[7][18]
Literatur
- Tilmann Breuer: Landkreis Münchberg (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 13). Deutscher Kunstverlag, München 1961, DNB 450619397, S. 23.
- Johann Kaspar Bundschuh: Libnitz. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 344 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Liebnitz. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 364 (Digitalisat).
- Annett Haberlah-Pohl: Münchberg. Der Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 39). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2011, ISBN 978-3-7696-6556-7.
- Sabine Hafner: Gefrees 2035: Integriertes Stadtentwicklungskonzept (ISEK) für die Stadt Gefrees. Gefrees 2019, S. 142–143 (Digitalisat [PDF; 48,4 MB]).
- Georg Paul Hönn: Libnitz. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 269–270 (Digitalisat).
- Dietmar Herrmann, Helmut Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land. Lexikon. Ackermannverlag, Hof (Saale) 2000, ISBN 3-929364-18-2, Sp. 391.
Weblinks
- Lübnitz in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 7. Februar 2025.
- Lübnitz in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 7. Februar 2025.
- Lübnitz im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 7. Februar 2025.