Markertsgrün
Gemeindeteil der Gemeinde Rauhenebrach im Landkreis Haßberge (Unterfranken, Bayern)
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Markertsgrün ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Rauhenebrach im Landkreis Haßberge (Unterfranken, Bayern).[2] Markertsgrün liegt in der Gemarkung Fürnbach.[3]
Markertsgrün Gemeinde Rauhenebrach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 55′ N, 10° 36′ O |
| Höhe: | 423 m ü. NHN |
| Einwohner: | 2 (2. Jan. 2024)[1] |
| Postleitzahl: | 97514 |
| Vorwahl: | 09529 |
Geografie
Die Einöde liegt in einer kleinen Rodungsinsel des Markertsgrüner Forstes. Ein Anliegerweg führt unmittelbar nördlich zur Kreisstraße HAS 26, die nach Fatschenbrunn (1,4 km nordwestlich) bzw. nach Hummelmarter verläuft (1,9 km östlich).[4]
Geschichte
Der Ortsname bedeutet „zu der Rodung des Mackert“. Das Grundwort -grün für Rodung ist in Unterfranken eigentlich unüblich. In Markertsgrün gab es bis ins 20. Jahrhundert hinein ein Forsthaus.[5]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Markertsgrün aus einem Anwesen. Das Hochgericht war strittig zwischen dem bambergischen Cent Burgebrach und dem würzburgischen Cent Donnersdorf. Die Grundherrschaft über den Hof hatte das würzburgische Amt Prölsdorf.[6]
Im Jahre 1802 kam Markertsgrün an das Kurfürstentum Bayern, von 1806 bis 1814 gehörte es zum Großherzogtum Würzburg. 1814 wurde dieses in das Königreich Bayern einverleibt. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Markertsgrün der Ruralgemeinde Theinheim zugewiesen. 1830 erfolgte die Umgemeindung nach Fürnbach.[7] Am 1. Juli 1972 wurde Markertsgrün im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die neu gebildete Gemeinde Rauhenebrach eingegliedert.[8]
Einwohnerentwicklung
Religion
Literatur
- Anton Rottmayer (Hrsg.): Statistisch-topographisches Handbuch für den Unter-Mainkreis des Königreichs Bayern. Sartorius’sche Buchdruckerei, Würzburg 1830, OCLC 248968455, S. 162 (Digitalisat).
- Peter Schneider: Der Steigerwald in der Gesamtschau. Stürtz, Würzburg 1958, DNB 454428790, OCLC 1070929849, S. 132.
- Alexander Tittmann: Haßfurt : der ehemalige Landkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 33). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2003, ISBN 3-7696-6851-0.
Weblinks
- Markertsgrün. In: rauhenebrach.de. Abgerufen am 13. Dezember 2025.
- Markertsgrün in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 13. Dezember 2025.
- Markertsgrün in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 13. Dezember 2025.
- Markertsgrün im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 13. Dezember 2025.