Schindelsee
Gemeindeteil der Gemeinde Rauhenebrach im Landkreis Haßberge (Unterfranken, Bayern)
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Schindelsee ist ein Gemeindeteil der Gemeinde Rauhenebrach im Landkreis Haßberge (Unterfranken, Bayern).[2] Schindelsee liegt in der Gemarkung Fürnbach.[3]
Schindelsee Gemeinde Rauhenebrach | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 53′ N, 10° 39′ O |
| Höhe: | 365 m ü. NHN |
| Einwohner: | 70 (2. Jan. 2024)[1] |
| Postleitzahl: | 96181 |
| Vorwahl: | 09549 |

Geografie
Das Dorf ist unmittelbar von Acker- und Grünland umgeben. Daran schließen sich an allen Seiten außer dem Süden Waldgebiete an. Die Staatsstraße 2274 führt nach Prölsdorf (2,7 km südwestlich) bzw. nach Dankenfeld (2,2 km nordöstlich).[4]
Geschichte
Der Ort wurde in den 1690er Jahren angelegt und ursprünglich „Neudorf“ genannt. Um 1700 gab es neun Mannschaften. Das Hochgericht hatte das würzburgische Cent Donnersdorf. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über sämtliche Anwesen hatte das würzburgische Amt Prölsdorf.[5]
Im Jahre 1802 kam Schindelsee an das Kurfürstentum Bayern, von 1806 bis 1814 gehörte es zum Großherzogtum Würzburg. 1814 wurde dieses in das Königreich Bayern einverleibt. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde Schindelsee der Ruralgemeinde Fürnbach zugewiesen.[6] Am 1. Juli 1972 wurde Schindelsee im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die neu gebildete Gemeinde Rauhenebrach eingegliedert.[7]
Baudenkmäler
- Wegkreuz[8]
Einwohnerentwicklung
Religion
Schindelsee ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Sebastian (Prölsdorf) gepfarrt.[5][16]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Neudorf oder Schindelsee. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 3: I–Ne. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753092, Sp. 734 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Schindelsee. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 89 (Digitalisat).
- Anton Rottmayer (Hrsg.): Statistisch-topographisches Handbuch für den Unter-Mainkreis des Königreichs Bayern. Sartorius’sche Buchdruckerei, Würzburg 1830, OCLC 248968455, S. 162 (Digitalisat).
- Peter Schneider: Der Steigerwald in der Gesamtschau. Stürtz, Würzburg 1958, DNB 454428790, OCLC 1070929849, S. 151.
- Alexander Tittmann: Haßfurt : der ehemalige Landkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 33). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2003, ISBN 3-7696-6851-0.
Weblinks
- Schindelsee. In: rauhenebrach.de. Abgerufen am 12. Dezember 2025.
- Schindelsee in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 12. Dezember 2025.
- Schindelsee in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 12. Dezember 2025.
- Schindelsee im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 12. Dezember 2025.