Schwand im Innkreis

Gemeinde im Bezirk Braunau, Oberösterreich From Wikipedia, the free encyclopedia

Schwand im Innkreis ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Braunau im Innviertel mit 1063 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2025).

Schnelle Fakten Wappen, Österreichkarte ...
Schwand im Innkreis
WappenÖsterreichkarte
Wappen von Schwand im Innkreis
Schwand im Innkreis (Österreich)
Schwand im Innkreis (Österreich)
Basisdaten
Staat: Osterreich Österreich
Land: Oberösterreich Oberösterreich
Politischer Bezirk: Braunau
Kfz-Kennzeichen: BR
Fläche: 17,12 km²
Koordinaten: 48° 11′ N, 12° 58′ O
Höhe: 423 m ü. A.
Einwohner: 1.063 (1. Jän. 2025)
Bevölkerungsdichte: 62 Einw. pro km²
Postleitzahl: 5134
Vorwahl: 07728
Gemeindekennziffer: 4 04 42
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
Neukirchner Straße 2
5134 Schwand im Innkreis
Website: schwand.at
Politik
Bürgermeisterin: Daniela Probst (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2021)
(13 Mitglieder)
8
3
2
8 3 2 
Insgesamt 13 Sitze
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
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BW

Geografie

Schwand im Innkreis liegt auf 423 m Höhe im Innviertel. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 5,2 km, von West nach Ost 5,4 km. Die Gesamtfläche beträgt 17,1 km². 6,4 % der Fläche sind bewaldet, 87,7 % der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst 27 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2025[1]):

  • Adenbrunn (18)
  • Berg (9)
  • Berndorf (19)
  • Bernhof (13)
  • Bruck (11)
  • Bruck im Holz (22)
  • Brunn im Gries (13)
  • Brunnthal (6)
  • Ebenthal (11)
  • Ginshöring (12)
  • Gries (35)
  • Haus (5)
  • Holz (6)
  • Kammern (23)
  • Kronleiten (53)
  • Ottenschwand (17)
  • Paischen (7)
  • Paschen (4)
  • Prielhof (7)
  • Reith (18)
  • Reuhub (19)
  • Schmieding (14)
  • Schwand im Innkreis (537)
  • Semmelhof (18)
  • Sengthal (10)
  • Siebenmaiern (123)
  • Weilhart (33)

Die Gemeinde besteht aus der einzigen Katastralgemeinde Schwand im Innkreis.

Der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Braunau am Inn.

Nachbargemeinden

Überackern
Gilgenberg am Weilhart Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Neukirchen an der Enknach
Handenberg

Geschichte

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals „Innbaiern“) zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört er seit 1814 endgültig zu Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte der Ort zum „Gau Oberdonau“. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Einwohnerentwicklung

Schwand im Innkreis: Einwohnerzahlen von 1869 bis 2025
Jahr  Einwohner
1869
 
772
1880
 
798
1890
 
894
1900
 
959
1910
 
999
1923
 
998
1934
 
967
1939
 
897
1951
 
990
1961
 
804
1971
 
849
1981
 
841
1991
 
828
2001
 
846
2011
 
871
2021
 
1.020
2025
 
1.063
Quelle(n): Statistik Austria, Gebietsstand 1.1.2021

1991 hatte die Gemeinde laut Volkszählung 828 Einwohner, 2001 dann 846 Einwohner[2]. Der Bevölkerungshöchststand wurde 2025 erreicht. (Stand 2025)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft und Infrastruktur

Wirtschaftssektoren

Schwand ist eine landwirtschaftlich geprägte Gemeinde. Von den siebzig Bauernhöfen des Jahres 2010 wurden vierzig im Haupt- und dreißig im Nebenerwerb geführt. Im Produktionssektor waren 35 Erwerbstätige im Bereich Warenherstellung beschäftigt, sieben im Bergbau und sechs im Baugewerbe. Der mit Abstand größte Arbeitgeber im Dienstleistungssektor war der Handel (Stand 2011).[3][4][5]

Weitere Informationen Wirtschaftssektor, Anzahl Betriebe ...
Wirtschaftssektor Anzahl Betriebe Erwerbstätige
2011 2001 2011 2001
Land- und Forstwirtschaft 1) 70 85 67 65
Produktion 9 8 48 52
Dienstleistung 31 16 75 64
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1) Betriebe mit Fläche in den Jahren 2010 und 1999

Arbeitsmarkt, Pendeln

Von den 451 Erwerbstätigen, die 2011 in Schwand lebten, arbeiteten dreißig Prozent im Ort, mehr als 300 Menschen pendelten aus.[6]

Ansässige Unternehmen

  • KTM Triumph Wimmer
  • Paletten Speckner
  • Kieswerk Hangöbl
  • Raiffeisenbank Region Braunau reg. Gen. m. b. H.
  • Busreisen Gohla

Bildung

Die Gemeinde hat eine Volksschule.[7]

Politik

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Motiv: Gemeindeamt/Rathaus der Gemeinde

Falls du dabei helfen möchtest, erklärt die Anleitung, wie das geht.
BW

Der Gemeinderat hat 13 Mitglieder. Nach den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich hatte/hat der Gemeinderat folgende Verteilungen:

  • 1997: 9 ÖVP, 2 FPÖ und 2 SPÖ.
  • 2003: 9 ÖVP, 3 SPÖ und 1 FPÖ.
  • 2009: 10 ÖVP, 2 SPÖ und 1 FPÖ.
  • 2015: 8 ÖVP, 3 FPÖ und 2 SPÖ.
  • 2021: 8 ÖVP, 3 FPÖ und 2 SPÖ.[8][9]
Weitere Informationen Partei, Prozent ...
Partei 2015[10] 2009[11] 2003[12] 1997[13]
Prozent Mandate % Mandate % Mandate % Mandate
ÖVP 54,19 8 69,52 10 67,41 9 63,20 9
SPÖ 18,8 2 18,59 2 21,79 3 16,73 2
FPÖ 27,01 3 11,90 1 10.,79 1 20,07 2
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Bürgermeister

Bürgermeister seit 1850 waren:[14]

  • 1850–1958 Simon Pfafflmoser
  • 1858–1861 Josef Vilzmoser
  • 1861–1864 Josef Pammer
  • 1864–1867 Valentin Hofmann
  • 1867–1870 Johann Perschl
  • 1870–1873 Johann Grabner
  • 1873–1879 Johann Kammerstätter
  • 1879–1885 Martin Würflingsdobler
  • 1885–1894 Johann Rothenbuchner
  • 1894–1897 Johann Reschenhofer
  • 1897–1900 Johann Maislinger
  • 1900–1903 Josef Reschenhofer
  • 1903–1906 Johann Höllerstorfer
  • 1906–1910 Josef Grabner
  • 1910–1913 Johann Rothenbuchner
  • 1913–1919 Franz Paischerbauer
  • 1919–1924 Josef Dachsberger
  • 1924–1927 Franz Paischer
  • 1927–1929 Josef Plasser
  • 1929–1931 Josef Dachsberger
  • 1931–1934 Albert Lechner
  • 1934–1938 Johann Reschenhofer
  • 1938–1945 Johann Perschl
  • 1945–1949 Johann Reschenhofer
  • 1949–1955 Sebastian Silberer
  • 1955–1969 Leopold Wagner
  • 1969–1979 Franz Perschl
  • 1979–1991 Hermann Pennwieser
  • 1991–2002 Johann Maislinger
  • 2002–2021 Johann Martin Prielhofer (ÖVP)
  • seit 2021 Daniela Probst (ÖVP)

Wappen

Offizielle Beschreibung des 1987 verliehenen Gemeindewappens:

Gespalten von Silber und Grün; in gewechselten Farben rechts ein Baumstamm, links eine gestürzte, auswärts gekehrte Sapine.

Die grüne Farbe des Wappens steht für die landwirtschaftliche Struktur der Gemeinde. Baumstamm und Holzfällerwerkzeug deuten auf den Ortsnamen hin, der für „Rodung“ steht. Die Gemeindefarben sind Grün-Weiß-Schwarz.[14]

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

  • Johann Wimmer (1874–1947), Politiker der Christlichsozialen Partei
Commons: Schwand im Innkreis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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