Weng im Innkreis

Gemeinde im Bezirk Braunau, Oberösterreich From Wikipedia, the free encyclopedia

Weng im Innkreis ist eine Gemeinde in Oberösterreich im Bezirk Braunau im Innviertel mit 1465 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2026).

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Weng im Innkreis
WappenÖsterreichkarte
Wappen von Weng im Innkreis
Weng im Innkreis (Österreich)
Weng im Innkreis (Österreich)
Basisdaten
Staat: Osterreich Österreich
Land: Oberösterreich Oberösterreich
Politischer Bezirk: Braunau
Kfz-Kennzeichen: BR
Hauptort: Weng im Innkreis
Fläche: 21,36 km²
Koordinaten: 48° 14′ N, 13° 11′ O
Höhe: 370 m ü. A.
Einwohner: 1.465 (1. Jän. 2026)
Bevölkerungsdichte: 69 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 4952 (Weng im Innkreis), 4950 (Altheim), 4961 (Mühlheim am Inn)
Vorwahl: 07723
Gemeindekennziffer: 4 04 46
Adresse der Gemeinde-
verwaltung:
Hauptstraße 30
4952 Weng im Innkreis
Website: weng-innkreis.at
Politik
Bürgermeister: Gerhard Wiesner (ÖVP)
Gemeinderat: (Wahljahr: 2021)
(19 Mitglieder)
10
5
4
10 5 4 
Insgesamt 19 Sitze
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
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BW

Geografie

Weng im Innkreis liegt auf um die 370 m ü. A. Höhe im Inntal, am Westrand des Innviertler Hügelland.

Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd 4,9 km, von West nach Ost 7,5 km. Die Gesamtfläche beträgt 21,34[1] km².[2] Über achtzig Prozent der Fläche werden landwirtschaftlich genutzt, knapp acht Prozent sind bewaldet.[3]

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst 16 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2025[4]):

  • Appersting (123)
  • Bauerding (96)
  • Bergham (72)
  • Buch (41)
  • Burgstall (42)
  • Elling (40)
  • Gunderding (33)
  • Harterding (51)
  • Hauserding (33)
  • Hunding (53)
  • Leithen (23)
  • Mankham (40)
  • Pirath (25)
  • Riedlham (28)
  • Weng im Innkreis (732)
  • Wernthal (25)

Die Gemeinde besteht aus zwei Katastralgemeinden:

Einziger Zählsprengel ist Weng im Innkreis.

Der zuständige Gerichtsbezirk ist der Gerichtsbezirk Braunau am Inn.

Nachbargemeinden

St. Peter am Hart Mining Mühlheim am Inn (Bezirk Ried)
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Altheim
Burgkirchen Moosbach

Geschichte

Seit Gründung des Herzogtums Bayern war der Ort bis 1779 bayrisch und kam nach dem Frieden von Teschen mit dem Innviertel (damals Innbaiern) zu Österreich. Während der Napoleonischen Kriege wieder kurz bayrisch, gehört der Ort seit 1816 (Vertrag von München) endgültig zu Österreich ob der Enns.

Mit der Schaffung der Ortsgemeinden nach 1848/49 wurde Weng im Innkreis per 1851 eigenständige Gemeinde. Seit 1918 gehört die Gemeinde zum Bundesland Oberösterreich. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich am 13. März 1938 gehörte sie zum Gau Oberdonau. 1945 erfolgte die Wiederherstellung Oberösterreichs.

Einwohnerentwicklung

Der Grund für das Wachstum von 1991 bis 2001 war eine positive Geburtenbilanz, die die leicht negative Wanderungsbilanz übertraf. Von 2001 bis 2011 waren beide Bilanzen leicht negativ, sodass die Bevölkerungszahl auf 1.365 zurückging.[5]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Weng im Innkreis

Wirtschaft und Infrastruktur

Weng ist eine landwirtschaftlich geprägte Gemeinde. Über 2000 Hektar der Fläche werden von 65 Betrieben landwirtschaftlich genutzt, rund zwei Drittel davon sind Vollerwerbsbauern.[7] Daneben gibt es im Ort Pirath ein Gewerbegebiet, in dem rund 400 Menschen Arbeit finden.[8] Insgesamt bietet Weng 663 Arbeitsplätze (Stand 2011): 69 in der Landwirtschaft, 468 im Produktionssektor und 126 im Dienstleistungssektor.[9]

Von den 725 Erwerbstätigen, die 2011 in Weng lebten, arbeiteten 211 in der Gemeinde, 513 pendelten aus. Dafür kamen 452 Menschen aus der Umgebung zur Arbeit nach Weng.[10]

Verkehr

Politik

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Motiv: Gemeindeamt/Rathaus der Gemeinde

Falls du dabei helfen möchtest, erklärt die Anleitung, wie das geht.
BW

Gemeinderat

Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder. Nach den Gemeinderats- und Bürgermeisterwahlen in Oberösterreich hatte/hat der Gemeinderat folgende Verteilungen:

  • 2003: 8 ÖVP, 7 SPÖ und 4 FPÖ.
  • 2009: 10 ÖVP, 5 FPÖ und 4 SPÖ.
  • 2015: 8 ÖVP, 6 FPÖ und 5 SPÖ.
  • 2021: 10 ÖVP, 5 FPÖ und 4 SPÖ.[11][12]

Bürgermeister

Quelle:[13]

  • 1850–1857 Georg Schmid
  • 1857–1862 Michael Friedl
  • 1862–1864 Mathias Estlbauer
  • 1864–1867 Sebastian Sturmberger
  • 1867–1870 Andreas Eiblmaier
  • 1870–1873 Josef Part
  • 1873–1876 Josef Schinagl
  • 1876–1879 Johann Stollhammer
  • 1879–1885 Franz Kasinger
  • 1885–1888 Sebastian Eselbauer
  • 1888–1892 Georg Ranftl
  • 1892–1894 Sebastian Gollhammer
  • 1894–1897 Johann Eslbauer
  • 1897–1900 Ferdinand Kastinger
  • 1900–1903 Leopold Schinagl
  • 1903–1906 Valentin Seidl
  • 1906–1910 Johann Gollhammer
  • 1910–1913 Johann Rögl
  • 1913–1919 Josef Part
  • 1919–1924 Matthias Wagner
  • 1924–1929 Johann Gollhammer
  • 1929–1935 Ludwig Mairböck
  • 1935–1938 Johann Kinz
  • 1938–1945 Johann Kasinger
  • 1945–1945 Johann Kinz
  • 1945–1949 Eduard Fellner
  • 1949–1955 Johann Kinz
  • 1955–1966 Karl Prilhofer
  • 1966–1973 Georg Wiesner
  • 1973–1981 Alois Altmann
  • 1981–2003 Johann Leherbauer
  • 2003–2021 Josef Moser (ÖVP)
  • seit 2021 Gerhard Wiesner (ÖVP)

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens:

In Grün ein silberner, schräggestellter, abwärts gebogener und oben geflügelter Fisch.

Die Gemeindefarben sind Grün-Gelb-Grün.[13]

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde

Mit der Gemeinde verbundene Persönlichkeiten

Literatur

  • Harald Pfleger (Bearb.), u. a.: Landschaftserhebung Gemeinde Treubach. Endbericht; Reihe Naturraumkartierung Oberösterreich, im Auftrag des Landes Oberösterreich, Naturschutzabteilung – Naturraumkartierung OÖ. Kirchdorf an der Krems 2004 (zobodat.at [PDF]).
  • Franz Berger: Die Pfarren Moosbach, Mining und Weng. Akad. Preßvereinsdruckerei Linz, Linz 1907 (landesbibliothek.at).
Commons: Weng im Innkreis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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