Schweizer Filmpreis 2026
29. Verleihung der Schweizer Filmpreise
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Die 29. Verleihung der Schweizer Filmpreise fand am 27. März 2026 im Kongresshaus Zürich statt.[1][2] Ausgezeichnet wurden Filme des Jahres 2025. Die Nominationen wurden am 27. Januar 2026 im Rahmen der Solothurner Filmtage bekanntgegeben.[3]
Die meisten Nominierungen, in jeweils sieben Kategorien, erhielten A bras-le-corps (Silent Rebellion) von Marie-Elsa Sgualdo und Bagger Drama von Piet Baumgartner. Heldin von Petra Volpe, Sie glauben an Engel, Herr Drowak? von Nicolas Steiner sowie La Cache von Lionel Baier erhielten jeweils drei Nominationen.[4]
Für den Schweizer Filmpreis 2026 waren insgesamt 115 Filme zugelassen, die Filme wurden von den rund 500 Mitgliedern der Schweizer Filmakademie gesichtet und beurteilt. Das Eidgenössische Departement des Innern wählte eine fünfköpfige Kommission aus den Mitgliedern der Schweizer Filmakademie, diese sprachen die Nominationen basierend auf den Empfehlungen der Akademiemitglieder aus. Jurypräsident war Lukas Keller, die Nominierungskommission setzte sich aus den Akademiemitgliedern Alexandra Prusa, Sonia Pfeuti, Jean Perret, Andreas Bühlmann und Gioacchino Balistreri zusammen.[3]
2026 wurde erstmals der «Box Office Quartz» für den publikumsstärksten Schweizer Kinofilm vergeben. Mit diesem undotierten Preis sollen Werke gewürdigt werden, die «mit packenden Geschichten und Engagement ein breites Publikum für das Schweizer Filmschaffen begeistern». Der erste Preisträger war der Film Heldin, für den 207’363 Eintritte gezählt wurden.[5]
| Film | Nominierungen | Auszeichnungen |
|---|---|---|
| À bras-le-corps | 7 | 2 |
| Bagger Drama | 7 | 2 |
| Heldin | 3 | 3 |
| Sie glauben an Engel, Herr Drowak? | 3 | 0 |
| La Cache | 3 | 0 |
| Hallo Betty | 2 | 0 |
| I Love You, I Leave You | 2 | 2 |
Preisträger und Nominierte
Bester Spielfilm
- Heldin von Petra Volpe
- À bras-le-corps von Marie-Elsa Sgualdo
- Bagger Drama von Piet Baumgartner
- La Cache von Lionel Baier
- Sie glauben an Engel, Herr Drowak? von Nicolas Steiner
Bester Dokumentarfilm
- I Love You, I Leave You von Moris Freiburghaus
- Blame von Christian Frei
- Dom (Home in Russian) von Svetlana Rodina und Laurent Stoop
- Le Chantier von Jean-Stéphane Bron
- Qui vit encore von Nicolas Wadimoff
Bester Kurzfilm
- Yonne von Julietta Korbel und Yan Ciszewski
- Air Horse One von Lasse Linder
- Cherubs von Anna Pieri Zuercher und Pietro Zuercher
- Rösli von Valentina Shasivari
- Teenage Cowboy von Matteo Gariglio
Bester Animationsfilm
- Ich bin nicht sicher von Luisa Zürcher
- Karies von Aline Höchli
- Storytelling von Nils Hedinger
Bestes Drehbuch
- Heldin von Petra Volpe
- À bras-le-corps von Marie-Elsa Sgualdo
- Bagger Drama von Piet Baumgartner
Beste Darstellerin
Bester Darsteller
- Phil Hayes in Bagger Drama
- Vincent Furrer in Bagger Drama
- Martin Vischer in Hallo Betty
Beste Nebenrolle
- Sven Schelker in Stiller
- Esther Gemsch in Die Vorkosterinnen
- Cyril Metzger in À bras-le-corps
Beste Filmmusik
- Dino Brandão für I Love You, I Leave You
- Nicolas Rabaeus für À bras-le-corps
- Diego Baldenweg, Nora Baldenweg und Lionel Baldenweg für La Cache
Beste Kamera
- Benoît Dervaux für À bras-le-corps
- Patrick Lindenmaier für La Cache
- Gabriel Sandru für Las Corrientes
Beste Montage
- Karine Sudan für À bras-le-corps
Bester Ton
- Jacques Kieffer, Gina Keller und Marco Teufen für Heldin
- Xavier Lavorel, Franco Piscopo und Henry Sims für À bras-le-corps
- Peter von Siebenthal, Nadja Gubser und Jan Gubser für Bagger Drama
Bester Abschlussfilm
- Qui part à la chasse von Lea Favre
- 1:10 von Sinan Taner
- L'avant-poste 21 von Camille Surdez
Box Office Quartz
Spezialpreis der Akademie
- Damien Hauser für seinen kreativen Einsatz von künstlicher Intelligenz im Spielfilm Memory of Princess Mumbi
Ehrenpreis
Weblinks
- Nominationen 2026 auf quartz.ch