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Silberbach (Selb)

Ortsteil der Stadt Selb im oberfränkischen Landkreis Wunsiedel i.Fichtelgebirge From Wikipedia, the free encyclopedia

Silberbach ist ein Gemeindeteil der Großen Kreisstadt Selb im Landkreis Wunsiedel im Fichtelgebirge (Oberfranken, Bayern).[2] Die Gemarkung Silberbach hat eine Fläche von 2,026 km². Sie ist in 319 Flurstücke aufgeteilt, die eine durchschnittliche Fläche von 6351,46 m² haben.[3] In ihr liegen außer dem namensgebenden Ort Blumenthal, Leupoldshammer und Wellerthal.[4]

Schnelle Fakten Große Kreisstadt Selb ...
Silberbach
Große Kreisstadt Selb
Koordinaten: 50° 8′ N, 12° 10′ O
Höhe: 533 m ü. NHN
Einwohner: 314 (25. Mai 1987)[1]
Eingemeindung: 1. Januar 1978
Postleitzahl: 95100
Vorwahl: 09287
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In der Mitte ist eine Straße, rechts ein Haus, links ein Teich
Ansicht des südlichen Silberbachs (2025)

Geographie

Das Dorf liegt in einer Rodungsinsel am Silberbach inmitten des Hohenberger Forstes, in dem sich der Hengstberg erhebt (651 m ü. NHN). Östlich des Ortes, noch in der Rodungsinsel, befindet sich die Steingruppe Kimme und Korn, die als Naturdenkmal ausgezeichnet sind. Die Staatsstraße 2178 führt nach Hohenberg an der Eger (5,5 km südöstlich) bzw. nach Selber Vorwerk (3,5 km nördlich).[5]

Geschichte

Im Landbuch der Sechsämter (1499) wurde ein „Silberbächlein“ schriftlich erwähnt. Um 1550 wurde der Ort wurde unter dem Markgrafen Albrecht Alcibiades aufgrund von Bergwerksaktivitäten am Silberbach gegründet. Er bestand aus vier kleinen Anwesen. Die Vorkommen waren allerdings wenig ergiebig. Im 18. Jahrhundert bestand Silberbach aus 15 Reutgütern und Tropfhäuser, die im Hochgericht teils dem Sechsamt Selb, teils dem Amt Hohenberg unterstanden.[6]

Von 1797 bis 1810 unterstand Silberbach dem Justiz- und Kammeramt Wunsiedel.[7] Mit dem Gemeindeedikt wurde Silberbach dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Längenau zugewiesen.[8] Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) entstand die Ruralgemeinde Silberbach. Zu dieser gehörten Blumenthal, Leupoldshammer und Wellerthal.[6] Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Selb und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Selb (1919 in Finanzamt Selb umbenannt). Wenig später wurde Buchwald der Gemeinde einverleibt. Ab 1862 gehörte Silberbach zum Bezirksamt Rehau (1939 in Landkreis Rehau umbenannt) und weiterhin zum Landgericht Selb (1879 in das Amtsgericht Selb umgewandelt, 1973 aufgehoben, seitdem Amtsgericht Wunsiedel). 1964 hatte die Gemeinde eine Gebietsfläche der Gemeinde von 4,278 km².[9] Am 1. Januar 1978 wurde Silberbach im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Selb eingemeindet.[10][11]

Ehemaliges Baudenkmal

  • Eisenschmelzofen in der Waldabteilung Egerrangen

Einwohnerentwicklung

Gemeinde Silberbach

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 181818401852185518611867187118751880188518901895190019051910191919251933193919461950195219611970
Einwohner 171328318305309339335299326293296294252245218234248217183366355330331325
Häuser[12] 42444446465366
Quelle [8][13][13][13][14][15][16][17][18][19][20][13][21][13][22][13][23][13][13][13][24][13][9][25]
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Ort Silberbach

Weitere Informationen Jahr, Einwohner ...
Jahr 001818001861001871001885001900001925001950001961001970001987
Einwohner 126169196180135144242257263314
Häuser[12] 262728374990
Quelle [8][14][16][19][21][23][24][9][25][1]
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Religion

Silberbach ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Andreas (Selb) gepfarrt.[9]

Literatur

Fußnoten

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