Steve Dunn

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Stephen „Steve“ Dunn (* 24. Oktober 1957 in Bristol) ist ein ehemaliger englischer Fußballschiedsrichter.

Sportlicher Werdegang

Dunn begann Ende der 1970er Jahre als Schiedsrichter zunächst im Non-League football und kam unter anderem über die Western Football League und die Football Conference 1986 in die Football League, wo er anfangs als Linienrichter eingesetzt wurde. Ab 1992 war er dort Hauptschiedsrichter und wurde zunächst bis zur zweitklassigen First Division als höchster Spielklasse des Ligaverbandes eingesetzt. Ab 1995 war er Erstligaschiedsrichter in der Premier League, wo er bis 2005 Spiele pfiff und zuletzt im Play-Off-Halbfinale 2005 der drittklassigen Football League Championship das Hinspiel zwischen West Ham United und Ipswich Town leitete. In der Premier-League-Spielzeit 2005/06 stand er bis zum altersbedingten Ausscheiden 2006 zwar noch auf der Schiedsrichterliste, kam aber verletzungs- und krankheitsbedingt nicht mehr zum Einsatz.

Ab 1992 wurde Dunn von der FIFA als Schiedsrichterassistent geführt, 1997 rückte er auf die FIFA-Schiedsrichterliste auf. Zwischen 2000 und 2002 leitete er dabei drei A-Länderspiele, darunter neben zwei Freundschaftsspielen einen 6:0-Heimerfolg Schwedens über Moldaus im Rahmen der Qualifikation zur Weltmeisterschaft 2002.

Im Mai 2000 betraute die Football Association Dunn mit der Leitung des Finalspiels um die FA Trophy im Wembley-Stadion, der FC Kingstonian konnte durch einen 3:2-Erfolg über Kettering Town die bereits an gleicher Stelle im Vorjahr gewonnene Trophäe verteidigen. Im folgenden Jahr war er Finalschiedsrichter im FA Cup 2000/01, trotz zwischenzeitlicher Führung durch Freddie Ljungberg verlor der FC Arsenal gegen den FC Liverpool nach einem Doppelpack Michael Owens in den letzten zehn Spielminuten mit 1:2. Nach dem Spiel wurde er von Arsenal-Trainer Arsène Wenger kritisiert.[1] Später wurde er noch für Semifinalspiele im Football League Cup berücksichtigt, zuletzt im League Cup 2003/04 mit dem Hinspiel zwischen dem FC Arsenal und dem späteren Titelträger FC Middlesbrough.

Einzelnachweise

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