Tannenreuth
Straße in Zell im Fichtelgebirge, Landkreis Hof, Oberfranken, Bayern, Deutschland
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Tannenreuth ist ein Gemeindeteil des Marktes Zell im Fichtelgebirge im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).[2] Tannenreuth liegt in der Gemarkung Walpenreuth.[3]
Tannenreuth Markt Zell im Fichtelgebirge | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 7′ N, 11° 48′ O |
| Höhe: | 621 m ü. NHN |
| Einwohner: | 24 (31. Dez. 2015)[1] |
| Postleitzahl: | 95239 |
| Vorwahl: | 09257 |
Lage von Tannenreuth in Zell im Fichtelgebirge | |
Geografie
Der Weiler liegt auf freier Flur an der Kreisstraße HO 39/BT 45, die nach Walpenreuth (0,6 km nordöstlich) bzw. zur Staatsstraße 2180 bei Knopfhammer verläuft (1,6 km südwestlich). Im Süden jenseits des Kornbächleins steigt das Gelände zur Tannenreuther Leite (692 m ü. NHN) an.[4]
Geschichte
Der Ort wurde im Jahr 1317 als „Tannenrute“ erstmals urkundlich erwähnt.[5]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Tannenreuth aus 10 Anwesen. Die Hochgerichtsbarkeit sowie die Dorf- und Gemeindeherrschaft stand dem bayreuthischen Oberamt Gefrees zu. Grundherren waren die Gemeinde (1 Haus) und das Kastenamt Gefrees (1 Viertelhof, 6 Achtelhöfe, 1 Söldengut, 1 Mühle).[6]
Von 1797 bis 1810 unterstand Tannenreuth dem Justiz- und Kammeramt Gefrees. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Tannenreuth dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Zettlitz und der zugleich entstandenen die Ruralgemeinde Walpenreuth zugewiesen.[7] Im Zuge der Gebietsreform in Bayern wurde die Gemeinde Tannenreuth am 1. Januar 1972 nach Zell im Fichtelgebirge eingemeindet.[8]
Ehemalige Baudenkmäler
Einwohnerentwicklung
Religion
Tannenreuth ist nach St. Johannes der Täufer (Gefrees) gepfarrt und seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt.[6][18]
Literatur
- Tilmann Breuer: Landkreis Münchberg (= Bayerische Kunstdenkmale. Band 13). Deutscher Kunstverlag, München 1961, DNB 450619397, S. 50.
- Johann Kaspar Bundschuh: Tannenreuth. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 5: S–U. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1802, DNB 790364328, OCLC 833753112, Sp. 506 (Digitalisat).
- Annett Haberlah-Pohl: Münchberg. Der Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 39). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2011, ISBN 978-3-7696-6556-7.
- Dietmar Herrmann, Helmut Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land. Lexikon. Ackermannverlag, Hof (Saale) 2000, ISBN 3-929364-18-2, Sp. 661.
- Georg Paul Hönn: Tannenreuth. In: Lexicon Topographicum des Fränkischen Craises. Johann Georg Lochner, Frankfurt und Leipzig 1747, OCLC 257558613, S. 297 (Digitalisat).
Weblinks
- Tannenreuth in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 21. März 2025.
- Tannenreuth in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 21. März 2025.
- Tannenreuth im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 21. März 2025.
