Unterhaid (Zell im Fichtelgebirge)
Straße in Zell im Fichtelgebirge, Landkreis Hof, Oberfranken, Bayern, Deutschland
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Unterhaid ist ein Gemeindeteil des Marktes Zell im Fichtelgebirge im Landkreis Hof (Oberfranken, Bayern).[2] Unterhaid liegt in der Gemarkung Zell.[3]
Unterhaid Markt Zell im Fichtelgebirge | |
|---|---|
| Koordinaten: | 50° 9′ N, 11° 48′ O |
| Höhe: | 566 m ü. NHN |
| Einwohner: | 17 (31. Dez. 2015)[1] |
| Postleitzahl: | 95239 |
| Vorwahl: | 09257 |
Lage von Unterhaid in Zell im Fichtelgebirge | |
Geografie
Beim Weiler, der allseits von Grünland umgeben ist, gibt es eine Bauschuttdeponie. Im Südwesten befindet sich der Flugplatz Zell-Haidberg. Ein Anliegerweg führt 300 Meter nordöstlich zur Kreisstraße HO 19 – dort befindet sich ein Anwesen von Unterhaid – bzw. 700 Meter westlich zu einem weiteren Anwesen von Unterhaid.[4]
Geschichte
Unterhaid gehörte zur Realgemeinde Zell. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Ober- und Unterhaid aus 6 Anwesen (2 Sölden, 1 Tropfhaus, 2 halbe Tropfhäuser, 1 halbe Ziegelhütte). Die Hochgerichtsbarkeit stand dem bayreuthischen Amt Stockenroth zu. Das Kastenamt Stockenroth war Grundherr sämtlicher Anwesen.[5]
Von 1797 bis 1810 unterstand Unterhaid dem Justiz- und Kammeramt Münchberg. Infolge des Ersten Gemeindeedikts wurde Unterhaid dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Zell und der zugleich entstandenen die Ruralgemeinde Zell zugewiesen.[6][7]
Einwohnerentwicklung
Religion
Unterhaid ist bis heute nach St. Gallus (Zell im Fichtelgebirge) gepfarrt und evangelisch-lutherisch geprägt.[5][16]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Hayd. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 6: V–Z. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1804, DNB 790364328, OCLC 833753116, Sp. 781 (Digitalisat).
- Annett Haberlah-Pohl: Münchberg. Der Altlandkreis (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 39). Kommission für bayerische Landesgeschichte, München 2011, ISBN 978-3-7696-6556-7.
- Dietmar Herrmann, Helmut Süssmann: Fichtelgebirge, Bayerisches Vogtland, Steinwald, Bayreuther Land. Lexikon. Ackermannverlag, Hof (Saale) 2000, ISBN 3-929364-18-2, Sp. 689.
Weblinks
- Unterhaid in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 22. März 2025.
- Unterhaid in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 22. März 2025.
- Unterhaid im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 22. März 2025.
