BMW R 20
Motorrad
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Das im Jahr 1937 erschienene BMW-Motorrad-Modell R 20 war das Nachfolgemodell der R 2, und als 200-Kubikzentimeter-Maschine ebenso steuer- und führerscheinfrei zu fahren.

Geschichte
Die R 20 wurde ab März 1937 gebaut.[1]
Vermarktung
In der Werbung stellte BMW die R 20 als „sparsame Gebrauchsmaschine mit einfacher Bedienung“ heraus.[2] Der Preis des Motorrades betrug bei der Markteinführung im April 1937 725 Reichsmark[3] im Februar 1938 erfolgte eine Preiserhöhung auf 750 Reichsmark.[4]
Konstruktionsmerkmale
Motor
Der Läufer der 6V/50W Lichtmaschine für das Bordspannungsnetz saß nun direkt auf dem vorderen Kurbelwellenzapfen. Der Unterbrecher der Zündung wurde nun anders als beim Vorgängermodell R 2 vom Kurbelwellenzapfen betätigt.[5] Die Batterie befand sich jetzt hinter dem Getriebe, unterhalb des Fahrersitzes.
Antrieb
Eine Trockenkupplung und ein wie bislang hand-, aber nun auch fußschaltbares 3-Gang-Getriebe bildeten mitsamt der Antriebswelle den Antrieb.
Fahrwerk
Das Fahrwerk bestand aus einem verschraubten Rohrrahmen ohne Hinterradfederung.[6] Das Vorderrad erhielt eine Führung mit Teleskopgabel. Die Vorder- und Hinterradbremse waren dem damaligen Stand der Technik entsprechend als Halbnabenbremsen ausgeführt.
Technische Daten
Siehe auch
Literatur
- Erwin Tragatsch: Alle Motorräder 1894–1981. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1997, ISBN 3-87943-410-7.
- Udo Stünkel: BMW-Motorräder Typenkunde : Alle Serienmodelle ab 1923. Delius Klasing, Bielefeld 2008, ISBN 978-3-7688-2451-4.
Weblinks
- BMW R 20. In: BMW Geschichte. BMW AG, abgerufen am 3. August 2019 (Dossier des BMW Group Archivs).
- Ersatzteilliste für die BMW Krafträder R 20 – 200 ccm und R 23 – 250 ccm. In: BMW Geschichte. BMW AG, März 1941, abgerufen am 7. Dezember 2015 (Vollständige Ersatzteilliste mit Bildern, 35 Seiten).