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Diskussion:Krieg in Israel und Gaza seit 2023

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NPOV/Vorwürfe_wegen_Kriegsverbrechen_und_Völkermords

An den Neutralitätsbaustein im Abschnitt „Kriegsfolgen“, der berechtigt ist, kann ich gleich anschließen. Auch das Kapitel Vorwürfe_wegen_Kriegsverbrechen_und_Völkermords hat eine Schlagseite. Die Vorwürfe gegen die Hamas und palästinensische Gruppen werden kurz abgehandelt, die gegen Israel breit und ausführlich. Es wird breit und ausführlich auf die Behandlung palästinensischer Kriegsgefangener eingegangen, nicht jedoch auf die Behandlung der Geiseln der Hamas und palästinensischer Gruppen.--Fiona (Diskussion) 20:06, 12. Feb. 2025 (CET)

Bezüglich der Behandlung der Geiseln kommen ja nun nach der Freilassung immer mehr neue Details ans Licht. Das sollte in der Tat ergänzt werden, ich stimme zu.
Der Abschnitt ist aber deswegen so kurz im Vergleich zu den Vorwürfen gegen Israel, weil sich im ersten Fall alle einig sind, dass dies schlimme Kriegsverbrechen sind, im zweiten Fall nicht. Daher können im ersten Fall bei der Hamas unwidersprochen die Kriegsverbrechen gelistet werden, bei den Vorwürfen gegen Israel steht aber jeweils noch eine Gegenmeinung dabei, die die Vorwürfe zurückweist, was es dann länger macht. Ich bin aber durchaus dafür, dass wir uns den Platz nehmen, auch die Gegenmeinungen zu erwähnen. Oder nicht? --Eddy 97 (Diskussion) 20:36, 12. Feb. 2025 (CET)
Ich denke, die unterschiedliche Länge der Abschnitte hat nachvollziehbare Gründe. In den letzten anderthalb Jahren sind auf palästinensischer Seite etwa 40- oder 50-mal mehr Menschen getötet worden als auf der israelischen, die Gefangenenzahlen haben eine ähnliche Asymmetrie. Die auf israelischer Seite begangenen mutmaßlichen Kriegsverbrechen erstreckten sich außerdem über einen wesentlich längeren Zeitraum und nahmen im Laufe der Zeit neue Gestalten an. Dementsprechend ausführlicher haben sich Quellen dem Thema gewidmet. --Andreas JN466 22:45, 12. Feb. 2025 (CET)
Kurzer Hinweis bzgl. Behandlung der Geiseln: Es existiert der Artikel Geiselnahmen der Hamas während des Terrorangriffs auf Israel 2023, der das Schicksal der Geiseln und ihre Haftbedingungen teils sehr ausführlich aufgreift. Man könnte auf diesen Artikel verweisen und sich so hier etwas Arbeit sparen. Die "Schlagseite" erscheint dann auch wenig verwunderlich, da es meines Wissens keinen vergleichbaren Artikel zu (aktuellen) paläst. Gefangenen gibt. Ansonsten schließe ich mich dem Hinweis meines Vorredners auf die Asymmetrie des Krieges an.--Fllx (Diskussion) 19:42, 7. Mär. 2025 (CET)
Zudem verdient der Artikel gerade wegen dieses Abschnittes das Prädikat neutral. Die seit über einem Jahr weltweite Kritik (auch in Israel selbst) an der israelischen Kriegsführung, wäre sonst sehr unterrepräsentiert. Ich war nach über einem Jahr sehr positiv überrascht über die Entwicklung des damals noch eher rudimentären Abschnittes. Gruß Wolf170278 (Diskussion) 13:30, 15. Mär. 2025 (CET)

Krieg??

Wie kann man ein solch groteskes Ungleichgewicht nur entfernt "Krieg" nennen?

Die ein Seite hat Panzer, Flugzeuge aller Art, Satelliten, Heere, U-Boote, Kriegsschiffe, Hightech-Raketen, unzählige Drohnen, offene Grenzen, beliebigem Zugang zu weiteren Waffen, gigantische Überwachungstechnik, Schutzschirme, totale Überlegenheit des Gegners zu Wasser, Boden und Luft und was weiß ich noch alles; und nebenbei noch eine Supermacht und Westmächten wie England im Rücken, die mit Flugzeugträgern, Schutzschirmen, Kampfflugzeugen und Kriegs-Daten ungebremst mithelfen. Von der ungezügelten westlichen Medienpropaganda, die voll hinter dem "Krieg" steht und mit einseitigen Artikeln unterstützt, will ich erst garnicht anfangen.

Was hat die andere Seite? Ein paar Kämpfer, leichte Handfeuerwaffen, paar Panzerfäuste, etwas Sprengstoff, "Raketen" aus Ofenrohren.

Sowas ist für euch "Krieg"??

Israel ist ein anerkannter Besatzerstaat. Kann ein Besatzerstaat tatsächlich einen "Krieg" gegen die Besetzten führen?? --82.207.209.157 04:07, 7. Mär. 2025 (CET)

Es spielt keine Rolle, was es für "uns" ist. Der Konflikt wird in reputablen Medien als Krieg bezeichnet, darum steht das auch hier. Wie die Geschichtschreibung den Konflikt in zehn, fünfzig, hundert Jahren bezeichnen wird, bleibt abzuwarten. --MatthiasGutfeldt (Diskussion) 06:13, 7. Mär. 2025 (CET)
Als Kompromiss könnte man evtl. von einem "Konflikt" sprechen. Diese Bezeichnung wurde beispielsweise vom vom UN Menschenrechtsrat, in einer aktuellen Überschrift des Spiegels und im Artikel zum Israel-Gaza-Konflikt 2021 verwendet. --MagnificentTurtle (Diskussion) 21:10, 18. Mär. 2025 (CET)
Man kann es auch beim Namen nennen: Völkermord. Mittlerweile sprechen auch so gut wie alle reputablen Medien und NGOs von Völkermord. Der Titel gehört daher abgeändert. Ich schlage vor in "Völkermord in Gaza seit 2023". --~2025-34965-5 (Diskussion) 15:38, 8. Aug. 2025 (CEST)
Ich würde vorschlagen, dazu einen separaten Artikel anzulegen. Entwurf: Benutzer:Samispandau/Genozid_in_Gaza (inzwischen obsolet --Eddy 97 (Diskussion) 00:22, 19. Aug. 2025 (CEST)) --Eddy 97 (Diskussion) 15:42, 8. Aug. 2025 (CEST)

Das soll kein Krieg sein? Was denn sonst? Militärische Spezialoperation? 2003:E7:B723:BA15:80B5:F490:42EE:FFBC 12:02, 15. Jun. 2025 (CEST)

Wie war das noch einmal mit "David gegen Goliath" oder der "Aufstand im Warschauer Ghetto" oder die "US-Kavallerie gegen die Indianer" nur welche Rollen haben die Israelisch und die Palästinenser in diesen unrühmlichen Spiel ? Wenn das Römische Imperium gegen Karthago zu Felde zog, dann gab es ein Kräfte Verhältnis, wenn Napoleon gegen Russland zog gab es ein Kräfte Verhältnis, wenn die Amerikanischen Nordstaaten gegen die Amerikanischen Südstatten zu Felde zogen, oder das Königreich Niederlande oder die Spanische Armada gegen das alte England, waren es echte Kriege, aber bei diesem Verhältnis ist es irgend was zwischen eine Territoriale Invasion US-Invasion in Panama und Unterdrückung von aufständen im Modernen Warschauer Ghetto der heutigen Zeit. Im einem echten Krieg gibt es zwei Parteien die über ihr eigenes Territorium Dominieren und Kontrollieren und selbstständig Agieren, hier agiert nur der eine, und reagiert der andere ! ( Selbst bei einem Schachspiel was einem Krieg am ähnlichsten gleicht, ist es ausgewogener und abwechselnder und es spiele zwei Könige ( 16 vs 16 ) und nicht ein Bauer gegen einen König ( 1 zu 16 ) Selbst in Ukraine ist es ein echter Klassischer Krieg, auch wenn der eine sägt, und der andere wird angesägt. ( Russland ist wie eine verrostete alte Säge, die völlig überhitzt sägt und sägt, auch wenn immer mehr und mehr Zacken abbrechen, so sägt sie weiter in Ukrainisches Holz hinein. ) aber das in Gaza https://en.wikipedia.org/wiki/Israeli-occupied_territories als Krieg zu bezeichnen währe so, würde man einen Ameisenhügel als Berg bezeichnen, oder eine Wiese als Wald. Israel kontrolliert die gesamte Grenzen um das Gaza Gebiet herum 360 Grad ( Gaza ist so Groß wie Bremen ! ), die Küstenlinie zu Gaza, den Luftraum über Gaza, die Wasser, Strom, und Nahrungsversorgung zu Gaza, Sperrt die unbequeme (freie) Presse aus bzw weg, und schaltet das Internet und die Kommunikation aus, hat Störsender, macht regelmäßig Operationen im Gaza Sektor, und räumt mit Bulldozern etliches unbequemes Privates Eigentum einfach weg, die Einwohner von Gaza haben Pseudopässe deren Letztes Wort Israel hat, keine eigenen Landes Währung außer die Israelische und Jordanische. Im Grunde ist es ziemlich vergleichbar mit einen Unterdrückung eines Aufstandes im Indianer Reservates Massaker von Wounded Knee wo die Indianer zuvor Postkutschen und Lokomotiven überfallen haben ! ( also waren die die Bösen ), und dann macht die US-Kavallerie sie eben alle Platt. ( für die gute US Amerikanische Sache ) In einem Krieg hat die andere Seite wenigstens eine "Reale Chance" hier ist es nur ein Akt der Unterdrückung eines Aufstandes. Wieso nennen wir nicht auch das Völkermord an den Herero und Nama auch einen "Krieg", denn es war ja irgendwie auch ein "Krieg" ? oder das Genozid in Bangladesch bzw: "Krieg gegen die Bangladeschen" ( Den es ist das alte Spiel: Völkerrecht gilt nur da wo man noch ein Volk hat, Staatsrecht gilt wo man ein Staat hat, und Menschenrecht kann auf vielerlei weiße interpretiert werden, vor allem von jenen die gerade die Deutungshochheit inne haben. ) --~2025-38779-3 (Diskussion) 08:55, 14. Aug. 2025 (CEST)

Artikel kürzen

Der Artikel ist mit aktuell 554 KB eindeutig zu lang, eine Bearbeitung im visuellen Editor nahezu unmöglich. Bitte überlegt, welche Teile man auslagern könnte. --Scriptor universalis (Diskussion) 12:08, 21. Mär. 2025 (CET)

Finde ich auch. Man könnte das Waffenstillstandsabkommen vom 15. Januar 2025 auslagern, man könnte auch die Kriegsverbrechen auslagern. (Problem ist hier jedoch, sobald jemand versucht, über israelische Kriegsverbrechen als eigene Artikel zu schreiben, kommt ein Löschantrag und dann ist der Artikel weg.)
Auch sollte mehr gestrafft werden, sicher ist nicht mehr alles zeitüberdauernd relevant, was im Artikel dargestellt ist. --Eddy 97 (Diskussion) 19:37, 22. Mär. 2025 (CET)
Der Abschnitt über internationale Reaktionen dupliziert zu einem beträchtlichen Teil das, was in Terrorangriff der Hamas auf Israel 2023#Reaktionen steht. Ich würde vorschlagen, hier einen Siehe-auch-Verweis einzufügen und das zu kürzen oder zu streichen, was in dem anderen Artikel vorhanden ist. --Andreas JN466 20:06, 24. Mär. 2025 (CET)
Habe das jetzt gemacht: Diff --Andreas JN466 15:33, 26. Mär. 2025 (CET)
@Eandré: Hast du diese Diskussion mitbekommen? Andere Editoren wollen nicht, dass der Artikel immer länger wird. Bitte versuche doch, kurz und bündig zu schreiben - kein "Nachrichtenticker-Stil". Außerdem enthalten deine jüngsten Edits wieder viele Typos. Qualität vor Quantität bitte. --Eddy 97 (Diskussion) 22:44, 18. Apr. 2025 (CEST)
Es steht Dir und auch allen anderen frei zu verbessern, was ihr für verbesserungswürdig haltet.--Gruß Eandré \Diskussion 00:10, 19. Apr. 2025 (CEST)
Wenn es denn irgendwann noch möglich sein wird, den Artikel zu verbessern. Ein Editor weiter oben sagte "eine Bearbeitung im visuellen Editor nahezu unmöglich". Durch das Vollstopfen des Artikels schließt du Editoren von der Bearbeitung aus. Im Sinne des inklusiven Gedankens der Wikipedia höchst problematisch.
Es ist deine Aufgabe, sicherzustellen, dass du den Artikel nicht kaputt editierst. --Eddy 97 (Diskussion) 11:39, 19. Apr. 2025 (CEST)
Also ich habe keine Probleme bei der Bearbeitung des Artikels, arbeite allerdings auch nicht mit dem mE sperrigen Visual-Editor. Wenn es damit Probleme gibt, ist deren Lösung Aufgabe der Softwareentwickler. Mängel der Software dürfen nicht Beschränkungen im Inhalt des Artikels nach sich ziehen. Nur so nebenbei, der Artikel »Krieg in Israel und Gaza seit 2023« ist nicht der längste Artikel in der deutschsprachigen Wikipedia und gehört z. Z. nicht einmal zu den 50 längsten Artikeln in der Deutschsprachige Wikipedia.--Gruß Eandré \Diskussion 13:53, 19. Apr. 2025 (CEST)
Vielleicht könnte man mehr mit Auslagerungen arbeiten. Du scheinst bei manchen Stellen sehr ins Detail gehen zu wollen. Das wäre besser in eigenen Artikeln aufgehoben, z.B. Details zur Kriegsführung oder den Abkommen.
Ich weiß, es ist manchmal schwer, neue Artikel zu etablieren - findet sich doch meist sofort jemand, der ihn löschen lassen will. Aber es ist der richtige Weg. --Eddy 97 (Diskussion) 16:56, 19. Apr. 2025 (CEST)
Die Auslagerung von Inhalte und das Anlegen eines neuen Artikel ist in jedem Fall der richtige Weg, wenn die Länge eines Artikels ein gewisses Maß überschritten hat. Aber auch deine Bedenken hinsichtlich möglicher Löschanträge und der darauffolgenden anstrengende Löschdiskussion sind gerechtfertigt. Wenn man wie ich bereits eine langwierige Löschdiskussion zu einem Artikel, der sich mit dem laufenden Gazakrieg beschäftigt hat, hinter sich hat, schreckt man davor zurück.--Gruß Eandré \Diskussion 18:11, 19. Apr. 2025 (CEST)
Oh ja, das verstehe ich gut. Da sind wir auf derselben Seite. Es wird leider viel zu schnell zum Löschantrag gegriffen. Vielleicht kann man in Zukunft mal noch einen Versuch wagen. Das Waffenstillstandsabkommen böte sich an, auch die Fortsetzung der Kämpfe. Beides gibt es in enWikipedia --Eddy 97 (Diskussion) 23:27, 19. Apr. 2025 (CEST)
Ich habe in meinem BNR mal mit einem Entwurf zur Auslagerung des Waffenstillstands 2025 begonnen: Benutzer:Karlasor/Waffenstillstand im Gazastreifen 2025
Mit der Aufbereitung der ausgelagerten Inhalte bin ich im Wesentlichen fertig; die Abschnitte "Hintergrund" und "Reaktionen" könnten aber noch Ergänzungen vertragen. Beteiligt euch gerne! --Karlasor (Diskussion) 13:53, 30. Jul. 2025 (CEST)
Das sieht schon mal sehr gut aus! --Eddy 97 (Diskussion) 21:42, 31. Jul. 2025 (CEST)

Bebilderung

Ich bin dafür, deutlich mehr Bilder von den Auswirkungen des Kriegs in Gaza zu zeigen. Wir haben aktuell nur ein Bild (von einer Gebäuderuine). Vgl. dagegen beispielsweise den spanischen, französischen, englischen oder polnischen Artikel. Meinungen dazu? --Andreas JN466 12:54, 26. Mär. 2025 (CET)

Natürlich sollten mehr Bilder rein, um die ganze Situation des Krieges zu verdeutlichen.--Falkmart (Diskussion) 13:26, 26. Mär. 2025 (CET)

Opferzahlen veraltet

Die Angaben zu Toten und Verletzten im Gazastreifen sind veraltet (Juni/Juli 2024) und seither erheblich gestiegen. Nach aktuellen Informationen der OCHA (basierend auf MoH Gaza, Stand 03.04./22.03.2025):
165.299 Tote und Verletzte
50.021 Tote (ohne Unterscheidung zwischen Zivilisten und Kämpfern),
davon 15.613 Kinder, 291 UN-Mitarbeiter, 206 Journalisten

Könnte bitte jemand mit entsprechenden Bearbeitungsrechten die Angaben aktualisieren? --Leon B. (Diskussion) 18:10, 6. Apr. 2025 (CEST)

Die Angaben zu Toten und Verletzten habe ich gerade aktualisiert. Danke fürs Recherchieren! Woher hattest du die Angabe zu getöteten UN-Mitarbeitern? Die konnte ich über den Link nicht finden.--Fllx (Diskussion) 19:20, 6. Apr. 2025 (CEST)
Danke für's Aktualisieren. Allerdings sollte auch die Zahl getöteter Kinder (15.613) explizit genannt werden, zumal die Zahl getöteter israelischer Kinder (36) im Text enthalten ist. Auch sollten die (aus sicheren Quellen belegbaren) Zahlen getöteter UN-Mitarbeiter und Journalisten genannt werden. Die Angaben sind im Link oben zu finden, allerdings leicht zu übersehen im Abschnitt „Protection“. In der englischen Wikipedia gibt es eine namentliche Liste mit bislang 183 in Gaza getöteten Journalisten mit detailierten Quellenangaben. --Leon B. (Diskussion) 16:30, 7. Apr. 2025 (CEST)
Zahl der getöteten Kinder habe ich ergänzt, Zahl getöteter UN-Mitarbeiter aktualisiert. --Fllx (Diskussion) 16:44, 7. Apr. 2025 (CEST)
Danke. Könntest Du bitte noch die Zahlen im Fließtext (hier und hier) aktualisieren? Auch die Zahlen zu israelischen Verlusten sind sehr veraltet (21.01.2024) und könnten aus der englischen Wikipedia (Stand: 06.02.2025) übernommen werden.
Vor allem aber wäre es noch wichtig, die Zahl getöteter Journalisten explizit zu nennen. Die Zahlen dazu sind durch mehrere zuverlässige Quellen umfassend belegt. Das CPJ nennt 173 getötete Journalisten (Stand: 24.03.2025) in einer namentlichen Liste mit konkreten Details zu jedem Opfer. Die IFJ nennt 169 getötete Journalisten (Stand: 07.04.2025), ebenfalls in einer namentlichen Liste. RSF meldet „mindestens 180“ getötete Journalisten (20.02.2025). In der englischen Wikipedia sind 184 getötete Journalisten (07.04.2025) namentlich gelistet.
Die Nennung ist wichtig, da diese Zahlen extrem hoch sind. Seit dem Zweiten Weltkrieg wurden noch niemals so viele Journalisten in so kurzer Zeit getötet. (Zum Vergleich: Im Vietnam-Krieg wurden in 20 Jahren insgesamt 63 Journalisten getötet. Quelle) Noch erschütternder ist die „Kill ratio“: Auf fünf getötete israelische Soldaten kommt mindestens ein getöteter Journalist. In Vietnam war das Verhältnis 1:924. --Leon B. (Diskussion) 18:12, 8. Apr. 2025 (CEST)
Auch die Opferzahlen auf israelischer Seite sind veraltet und überarbeitungswürdig, insbesondere fehlen Angaben zu israelischen Opfern in Gaza. Das OCHA nennt hier unter Berufung auf Angaben des israelische Militärs (Stand: 15.04.2025):
  • In Israel: mehr als 1.200 Tote, ca. 5.400 Verletzte
  • In Gaza: 407 Tote, 2.599 Verletzte
--Leon B. (Diskussion) 18:26, 16. Apr. 2025 (CEST)

Alle Opferzahlen des MoH (das ist die Hamas; die OCHA übernimmt nur deren Zahlen) sind mit Vorsicht zu genießen, da die Zahlen schon mehrmals als manipuliert erwiesen wurden. Man müsste also "nach unbestätigten Angaben der Hamas" dazusetzen. Und "veraltet" sind Opferzahlen in einem laufenden Krieg täglich. Man kann eigentlich vernünftigerweise solche Zahlen erst dann halbwegs sicher feststellen, wenn der Krieg vorbei ist und die Zahlen von relativ unbeteiligten Instanzen überprüft werden können. EinBeitrag (Diskussion) 21:22, 6. Apr. 2025 (CEST)

In der Infobox steht dabei, dass das MoH Hamas-kontrolliert ist und es existiert eine Anmerkung zur Glaubwürdigkeit. Das sollte als Einordnung genügen.
Übrigens ist nicht jede nachträgliche Korrektur eine Manipulation. Nicht jeder Versuch, eine Manipulation nachzuweisen, war bisher seriös. Die rechte Henry Jackson Society hat sich Ende letzten Jahres bspw. mit einer solchen Untersuchung ziemlich blamiert. Trotzdem hatten viele Medien unkritisch drüber berichtet. Siehe hier:
Und man sollte bedenken, dass es auch schon eine Studie gab (ihre Aussagekraft kann ich bisher nicht bewerten), die zu dem Ergebnis kam, dass die Zahlen des MoH sogar zu niedrig sind. --Fllx (Diskussion) 22:11, 6. Apr. 2025 (CEST)
Sky hat einen lesenswerten Artikel zu den Hintergründen der letzten Änderung der Opferzahlen veröffentlicht: --Fllx (Diskussion) 22:42, 6. Apr. 2025 (CEST)

Tabelle Kriegsparteien nicht korrekt

In der Tabelle der Konfliktparteien steht unter Israel "Kriegsführung finanziell unterstützt durch: Vereinigte Staaten.

Das ist irreführend und unvollständig. Fakt ist, dass die USA Israel unterstützen, Fakt ist aber auch, dass weitere westeuropäische Staaten Israel u.A. durch Waffenexporte unterstützen.

Allem voran übrigens Deutschland. Zahlreiche Quellen belegen dies: https://taz.de/Waffenexporte-nach-Israel/!6069183/

Erbitte die Korrektur der Tabelle, die aktuell einzig die USA "verurteilt", wärend andere Staaten in Reinheit gewaschen werden. --2A02:8206:9066:1E00:B38F:705:7532:5B1E 09:25, 30. Mai 2025 (CEST)

Muriel Asseburg, Physicians für Human Rights Israel

Zwei Quellen, die einzuarbeiten sind:

  • Physicians für Human Rights Israel: Clarification
    • In den umfangreichen Untersuchungen, die in den Monaten nach der Veröffentlichung des Positionspapiers im November durchgeführt wurden, sind einige der darin enthaltenen Aussagen angezweifelt oder als nicht überprüfbar eingestuft worden, und weitere könnten in Zukunft einer ähnlichen Prüfung unterzogen werden. Wir bedauern ihre Aufnahme in das Positionspapier. ... Seit dem 7. Oktober haben die israelische Regierung und andere Stellen Berichte über sexuelle Gewalt auf manipulative und zynische Weise ausgenutzt. Diese Berichte wurden als Teil einer Kampagne zur Entmenschlichung der Palästinenser und als Propagandawerkzeug genutzt, um Israels brutalen militärischen Angriff auf den Gaza-Streifen zu rechtfertigen. Dieser Angriff hat dazu geführt, dass Zehntausende von unschuldigen Zivilisten getötet und verletzt wurden, dass ein Großteil der Bevölkerung des Gazastreifens zwangsumgesiedelt wurde und hungern musste und dass die zivile Infrastruktur, einschließlich Gesundheitseinrichtungen, weitgehend zerstört wurde. Wir sind entsetzt über diese zynische Ausnutzung des Leidens der Opfer, verurteilen sie und betrachten sie als völlige Abkehr von jeglicher moralischen Integrität.
    • In the extensive investigations conducted in the months following the publication of the position paper in November, some testimonies referenced within it have been disputed or deemed unverifiable, and more may face similar scrutiny in the future. We regret their inclusion in the position paper. ... Since October 7, the Israeli government and other entities have been exploiting reports of sexual violence in a manipulative and cynical manner. These reports have been utilized as part of a campaign to dehumanize Palestinians and as a propaganda tool to justify Israel’s brutal military assault on the Gaza Strip. This assault has resulted, and continues to result, in the deaths and injuries of tens of thousands of innocent civilians, the forced displacement and starvation of most of the Gaza Strip’s population, and extensive destruction of civilian infrastructure, including health facilities. We are appalled by this cynical exploitation of the victims’ suffering, condemn it, and view it as a complete abandonment of any moral integrity.
  • Muriel Asseburg: Der 7. Oktober und der Krieg in Gaza: Hintergrund, Eskalation, Folgen, C.H. Beck, 2025
    • Während der Einsatz von grausamer Gewalt gegen Zivilisten nicht zuletzt durch die eigenen Aufnahmen von Hamas-Kämpfern gut dokumentiert ist, lieferten sorgfältige Recherchen bis heute keine forensischen Belege dafür, dass palästinensische Terroristen am 7. Oktober 2023 Dutzende von Kindern geköpft bzw. systematisch sexualisierte Gewalt eingesetzt hätten. Dies festzustellen, bedeutet weder, das erlebte Leid der Opfer von Gewalt in Frage zu stellen, noch abzustreiten, dass es sexualisierte Gewalt gegeben hätte. Eine umfassende und unabhängige Untersuchung steht nach wie vor aus. Zu einem israelischen Dokumentarfilm mit Zeugenaussagen zu sexualisierter Gewalt siehe Kastina Communications, Screams Before Silence. Zu einer ersten unabhängigen Untersuchung vgl. den Bericht der UN-Sonderbeauftragten für sexuelle Gewalt in Konflikten, Pramila Patten, UN Office of the Special Representative of the Secretary-General on Sexual Violence in Conflict, Mission Report, der trotz der Schwierigkeiten der Beweissicherung festhält: «Es gibt hinreichende Gründe für die Annahme, dass es während der Angriffe vom 7. Oktober an mehreren Orten in der Peripherie des Gazastreifens zu konfliktbezogener sexueller Gewalt kam, einschließlich Vergewaltigungen und Gruppenvergewaltigungen an mindestens drei Orten. … Es gibt hinreichende Gründe für die Annahme, dass es auf dem Supernova-Musikfestival und in seiner Umgebung zu mehreren Vorfällen sexueller Gewalt kam, bei denen die Opfer Vergewaltigung oder Gruppenvergewaltigung ausgesetzt waren und dann getötet wurden oder während der Vergewaltigung getötet wurden.» (S. 4) An anderen Orten konnte das Team keine Belege für Anschuldigungen von sexualisierter Gewalt finden oder diese stellten sich als haltlos heraus. (S. 5) «In Bezug auf die Geiseln fand das Missionsteam klare und überzeugende Informationen, dass einige Geiseln verschiedenen Formen konfliktbezogener sexueller Gewalt ausgesetzt waren, darunter Vergewaltigung und sexualisierte Folter sowie sexualisierte grausame, unmenschliche und erniedrigende Behandlung, und es gibt nachvollziehbare Gründe für die Annahme, dass derartige Gewalttaten andauern könnten.» (S. 5) (Übersetzung der Autorin) Vgl. auch die Klarstellung von Physicians for Human Rights Israel, Physicians for Human Rights Israel’s Clarification; zum früheren Bericht dies., Gender-Based Violence; sowie Rozovsky, 15 Witnesses, Three Confessions; Bartal, Die Kinder vom 7. Oktober.

--Andreas JN466 09:12, 15. Jun. 2025 (CEST)

Momentan haben wir umseitig den folgenden Text:
  • Israelische Forensiker, die versuchten die Leichen zu identifizieren, weil viele so entstellt waren, dass man sie nicht mehr erkennen konnte, berichteten über die Gewalt, die den Opfern vor oder nach ihrem Tod zugefügt worden war. Man sehe „Köpfe, zerschossen und zertrümmert auf viele verschiedene Arten, Körper mit Schüssen überall. Zerteilte Körper, ohne Köpfe – auch ein geköpftes Kind.“ Bei Ermittlern der israelischen Polizei gaben Augenzeugen Dinge zu Protokoll, die sie während oder nach den Angriffen gesehen hatten; es war von Demütigungen, Verstümmelungen und Grausamkeiten die Rede und davon, dass die Terroristen nicht zwischen Babys, Kleinkindern, Jungen, Mädchen, Frauen, Männern, Alten, Soldaten und Polizisten unterschieden hätten. Bei den Polizeiermittlungen wurde auch deutlich, dass die Terroristen sexualisierte Gewalt systematisch als Kriegswaffe benutzt hatten.
Quelle sind Tagesschauberichte von 2023. Anderswo erwähnt der umseitige Artikel noch:
  • Zweitens behaupteten Social-Media-Nutzer zum Bild eines verbrannten Babys, das Netanjahu am 12. Oktober bei X verbreitet hatte, ...
Asseburg schreibt hier:
  • Gerüchte über geköpfte und verbrannte Babys und systematische sexualisierte Gewalt gingen schnell viral ... und zitiert Bartal, der schreibt:
    • Einige Propagandalügen sind selbst Monate später noch im Umlauf. So behauptete der FDP-Abgeordnete Marcus Faber im März im Bundestag unwidersprochen, beim Angriff der Hamas seien „vierzig Babys auf brutalste Art und Weise getötet“ worden. Die Babys seien „teilweise bei lebendigem Leib ins Feuer geschmissen“ worden, „während ihre Mütter dabei zugucken mussten“. Die Mütter seien „danach selber vergewaltigt“ worden. Nichts davon ist wahr. Auch andere erfundene Geschichten über Babys, die geköpft oder im Ofen verbrannt worden sein sollen, über gefolterte Kinder und eine schwangere Frau, deren Fötus aus dem Bauch herausgeschnitten wurde, wurden von hochrangigen Stellen verbreitet, bis hin zum US-Präsidenten. Auch Medien gaben die Geschichten wieder. ... --Andreas JN466 09:52, 15. Jun. 2025 (CEST)

Rüge des Europarates

Bildlöschungen

Hungertote

Daten der israelischen Armee zeigen, das 83% der Todesopfer in Gaza Zivilisten waren

Abstimmung zum Lemmawechsel: "Genozid..."

Gaza-Sniper aus München

Frage zum Dokumentarfilm

מלחמת התקומה

BBC-Berichterstattung und Memo von Michael Prescott

26. Dez 0h50 etc

Vorwürfe gegen Israel/NPOV

Einsetzung des "Board of Peace" und des zugehörigen Gaza Executive Board

Literatur statt Pressespiegel

Nennung lokaler Anti-Hamas-Milizen

„Koordinierte, strategische Gewalt durch Siedler“: UN sieht Anzeichen für ethnische Säuberung im Westjordanland

andauernd?

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