Frassinello Monferrato
italienische Gemeinde
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Frassinello Monferrato (piemontesisch Frassiné Monfrà) ist eine italienische Gemeinde (comune) mit 459 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2024) in der Provinz Alessandria, Region Piemont.
| Frassinello Monferrato | ||
|---|---|---|
| Staat | Italien | |
| Region | Piemont | |
| Provinz | Alessandria (AL) | |
| Koordinaten | 45° 2′ N, 8° 23′ O | |
| Höhe | 261 m s.l.m. | |
| Fläche | 8,43 km² | |
| Einwohner | 459 (31. Dez. 2024)[1] | |
| Postleitzahl | 15035 | |
| Vorwahl | 0142 | |
| ISTAT-Nummer | 006072 | |
| Bezeichnung der Bewohner | Frassinellesi | |
| Schutzpatron | Spiridione di Trimitonte | |
| Website | www.comune.frassinellomonferrato.al.it | |
Geographie

Die Gemeinde Frassinello liegt 27 Straßenkilometer nordwestlich der Provinzhauptstadt Alessandria auf einer Höhe von 261 m s.l.m. Das Gemeindegebiet umfasst eine Fläche von 8,52 km².
Die Nachbargemeinden sind Camagna Monferrato, Cella Monte, Olivola, Ottiglio, Rosignano Monferrato und Vignale Monferrato.
Etymologie
Das Toponym leitet sich aus dem lateinischen Pflanzennamen Fraxinus ab. Eine Ableitung, die im Piemont mehrmals auszumachen ist. Es handelt sich dabei um eine diminutive Form mit dem Suffix -ellus. Der Ort wurde erstmals 1116 als Fraxunellus urkundlich erwähnt. 1262 taucht die Variante Frassinellus und 1348 die Form Fraxenellus auf.[2]
Die Gemeinde hieß bis September 1863 nur Frassinello. Nach der Eingemeindung von Olivola wurde sie 1928 in Frassinello-Olivola umbenannt. Den Namen hielt sie bis zur Ausgliederung von Olivola im Jahr 1950 bei. Seitdem heißt sie wieder Frassinello Monferrato.[3]
Geschichte

Seine Ursprünge reichen bis ins Mittelalter zurück. Als befestigtes Dorf des Bistums Vercelli wurde es als Lehen teilweise der Familie Avogadro und teilweise der Familie Rossi di Casale zugeteilt. Nachdem es Teil der Markgrafschaft Montferrat geworden war, wurde es 1289 von Wilhelm VII. an die Nemours abgetreten. Zahlreiche lokale Herren übernahmen die Verwaltung, manchmal gleichzeitig. Im 15. Jahrhundert wurde es mit der Ankunft der Truppen des Herzogs von Mailand, Francesco Sforza, fast vollständig zerstört.[4]
Bevölkerungsentwicklung
In den letzten 140 Jahren, beginnend mit 1881, ist die Wohnbevölkerung um zwei Drittel zurückgegangen.

Sehenswürdigkeiten
- Das mittelalterliche Castello d Frassinello, das den Sacchi-Grafen von Nemours gehörte und sich immer noch in einem guten architektonischen Zustand befindet und in dessen Inneren man einen schönen gotischen Saal und einige interessante Bögen aus dem 15. Jahrhundert bewundern kann.[5]
- Das ebenfalls mittelalterliche Castello di Lignano, das als eines der ältesten im Monferrat gilt und von den Aleramici erbaut wurde.
- Die Wallfahrtskirche Santa Maria delle Grazie, die als Zeichen des Dankes von den Überlebenden der Pest von 1630 erbaut wurde.
- Die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt.
- Die Kirche San Bernardo aus dem 17.–18. Jahrhundert.
Kulinarische Spezialitäten
Bei Frassinello Monferrato werden Reben der Sorte Barbera für den Barbera d’Asti, einen Rotwein mit DOCG Status angebaut.
Literatur
- Dizionario di Toponomastica: Storia e significato dei nomi geografici italiani. Garzanti, Mailand 1996, ISBN 88-11-30500-4.
