Gent–Wevelgem 2026 (Frauen)

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Gent–Wevelgem 2026 war ein Eintagesrennen für Frauen. Es fand am 29. März statt, am gleichen Tag wie das Rennen Gent–Wevelgem der Männer, und zählte zur UCI Women’s WorldTour 2026. Diese Ausgabe des Rennens firmierte auch unter der Bezeichnung In Flanders Fields–In Wevelgem.[1]

Schnelle Fakten
Gent–Wevelgem 2026
Allgemeines
Ausgabe15. Gent–Wevelgem (Frauenrennen)
RennserieUCI Women’s WorldTour 2026 1.WWT
Datum29. März 2026
Gesamtlänge134,9 km
AustragungslandBEL Belgien
StartWevelgem
ZielWevelgem
Teams20
Fahrerinnen am Start130
Fahrerinnen im Ziel100
Durchschnitts­geschwindigkeit38,296 km/h
Offizielle WebseiteOffizielle Website
Ergebnis
SiegerinNED Lorena Wiebes (Team SD Worx-Protime)
ZweiteBEL Fleur Moors (Lidl-Trek)
DritteNED Karlijn Swinkels (UAE Team ADQ)
2025
Dokumentation
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Streckenführung

Die erste Rennhälfte wurde im Vergleich zum Vorjahr umgestaltet und der Start von Ypern nach Wevelgem verlegt. Von dort beschrieb die Strecke zunächst eine nordwärts gerichtete Schleife über Zonnebeke nach Mesen. In der Umgebung von Ploegsteert wurden drei Feldwege befahren, die so genannten Plugstreets. Anschließend wandte sich der Parcours nach Norden ins Westflämische Hügelland, wo fünf Steigungen auf dem Programm standen. Als Hauptschwierigkeit galt der Kemmelberg, der von beiden Richtungen in Angriff genommen wurde. Nach der zweiten Überfahrung des Kemmelbergs schloss sich ein langes Flachstück Richtung Ypern an und von dort entlang der Nationalstraße N 8 zurück zum Ziel in Wevelgem.[2]

Weitere Informationen Name, km vom Ziel ...
Wichtigste Streckenpassagen
Name km vom Ziel Typ
Plugstreet 1 76,7 Feldweg
Plugstreet 2 74,3 Feldweg
Plugstreet 3 72,1 Feldweg
Monteberg 59,0 Anstieg
Kemmelberg (von Südosten) 57,0 Anstieg mit Kopfsteinpflaster
Scherpenberg 49,5 Anstieg
Baneberg 40,5 Anstieg
Kemmelberg (von Nordwesten) 35,5 Anstieg mit Kopfsteinpflaster
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Rennverlauf und Ergebnis

Eine vierköpfige Ausreißergruppe erhielt bis zu fünf Minuten Vorsprung, wurde aber bei der ersten Passage des Kemmelbergs wieder eingeholt. Im Anlauf zur vorletzten Steigung, dem Baneberg, forcierte UAE Team ADQ das Tempo und schuf so eine 15-köpfige Spitzengruppe, die sich auf dem Kemmelberg – diesmal unter dem Tempo von Lorena Wiebes – auf fünf Fahrerinnen reduzierte. Dieser gehörten neben Wiebes auch Elise Chabbey, Fleur Moors und die beiden UAE-Fahrerinnen Eleonora Gasparrini und Karlijn Swinkels an. Obwohl Wiebes dank ihrer Sprintqualitäten klar favorisiert war, arbeitete die Spitzengruppe gut zusammen und konnte, auch dank dem Rückenwind im letzten Streckenabschnitt, einen Vorsprung von einer Minute auf den Rest des Felds wahren. Erst auf den letzten Kilometern versuchte UAE, durch zwei Attacken Gasparrinis seine numerische Überlegenheit auszunutzen. Wiebes schloss die Lücke jeweils wieder und war auch im Sprint die stärkste. Da sie früh zu jubeln begann, wurde sie allerdings beinahe noch von Moors überholt. Swinkels kam auf den dritten Platz.[3][4]


Teilnehmende Mannschaften

Einzelnachweise

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