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Milano–Sanremo Donne 2026

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Milano–Sanremo Donne 2026 war die zweite Austragung dieses Eintagesrennens für Frauen. Das Rennen fand am 21. März statt, am selben Tag wie das Rennen Mailand–Sanremo der Männer, und zählte zur UCI Women’s WorldTour 2026.

Schnelle Fakten
Mailand-Sanremo Donne 2026
Allgemeines
Ausgabe2. Milano–Sanremo Donne
RennserieUCI Women’s WorldTour 2026 1.WWT
Datum21. März 2026
Gesamtlänge156 km
AustragungslandITA Italien
StartGenua
ZielSanremo
Teams24
Fahrerinnen am Start144
Fahrerinnen im Ziel139
Durchschnitts­geschwindigkeit41,182 km/h
Offizielle WebseiteOffizielle Website
Ergebnis
SiegerinBEL Lotte Kopecky (Team SD Worx-Protime)
ZweiteSUI Noemi Rüegg (EF Education-Oatly)
DritteITA Eleonora Gasparrini (UAE Team ADQ)
◀2025
Dokumentation
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Streckenführung

Der Parcours war identisch zum Vorjahr. Er begann in Genua auf der Piazza della Vittoria und führte auf 156 Kilometern Länge entlang der ligurischen Küste nach Sanremo. Ab dem Genueser Vorort Voltri war der Parcours mit dem des Männer-Rennens identisch, insbesondere wurden im Finale die Steigungen von Cipressa und Poggio befahren.[1]

Rennverlauf und Ergebnis

Mit Marianne Vos und Elisa Longo Borghini fehlten zwei Favoritinnen aus privaten bzw. gesundheitlichen Gründen.[2] Eine Weile nach Beginn des Rennens bildete sich eine neunköpfige Ausreißergruppe, deren letzte Mitglieder vor Cipressa wieder eingeholt wurden.

Auf dem Cipressa-Anstieg versuchte Katarzyna Niewiadoma zweimal erfolglos zu attackieren, wodurch eine stark reduzierte Spitzengruppe entstand, aus der heraus Lieke Nooijen einen Ausreißversuch unternahm. Auf der Abfahrt stürzte Niewiadoma, und mehrere weitere Fahrerinnen konnten ihr nicht mehr ausweichen. Margaux Vigié und Debora Silvestri fielen über eine Leitplanke mehrere Meter in die Tiefe. Während Vigié das Rennen fortsetzen konnte, brach sich Silvestri mehrere Rippen.[3] Auch Kim Le Court war von dem Fall betroffen und büßte ihre Siegchancen ein, kümmerte sich aber vor dem Weiterfahren noch um die ebenfalls verletzte Niewiadoma.[4]

Auf dem Flachstück vor dem Poggio kam wieder ein größeres Fahrerfeld zusammen, das den auf eine halbe Minute angelaufenen Rückstand zu Nooijen schnell wieder aufholte. Auf dem oberen Teil der Steigung attackierte Puck Pieterse und zog Lotte Kopecky, Noemi Rüegg sowie die beiden UAE-Fahrerinnen Dominika Włodarczyk und Eleonora Gasparrini mit sich. Die fünfköpfige Spitzengruppe hielt bis ins Ziel einen kleinen Vorsprung vor einer größeren Verfolgergruppe, insbesondere weil Włodarczyk zugunsten ihrer Teamkameradin das Tempo machte. Den Sprint gewann Kopecky vor Rüegg und Gasparrini, den der zweiten Gruppe die Vorjahressiegerin Lorena Wiebes.[5][6]


Teilnehmende Mannschaften

Einzelnachweise

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