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Women’s Tour Down Under 2026

Frauenradrennen in Australien From Wikipedia, the free encyclopedia

Die Women’s Tour Down Under 2026 war ein Etappenrennen für Frauen, das vom 17. bis 19. Januar rund um Adelaide stattfand. Es handelte sich um das erste Rennen im Rahmen der UCI Women’s WorldTour 2026. Die Tour Down Under für Männer begann am Tag nach dem Frauenrennen. Es waren erstmals alle WorldTeams vertreten, nachdem die der Weltverband UCI deren Teilnahmepflicht an WorldTour-Rennen verschärft hatte.[1]

Schnelle Fakten
Women’s Tour Down Under 2026
Allgemeines
Ausgabe18. Women’s Tour Down Under
RennserieUCI Women’s WorldTour 2026 2.WWT
Etappen3
Datum17. – 19. Januar 2026
Gesamtlänge394,6 km
AustragungslandAUS Australien
StartWillunga
ZielAthelstone
Teams15
Fahrerinnen am Start88
Fahrerinnen im Ziel72
Durchschnitts­geschwindigkeit37,724 km/h
Ergebnis
SiegerinSUI Noemi Rüegg (EF Education-Oatly)
ZweiteESP Mavi García (UAE Team ADQ)
DritteESP Paula Blasi (UAE Team ADQ)
PunktewertungNZL Ally Wollaston (FDJ United-Suez)
BergwertungESP Paula Blasi (UAE Team ADQ)
NachwuchswertungGER Justyna Czapla (Canyon//SRAM zondacrypto)
TeamwertungUAE UAE Team ADQ
2025
Dokumentation
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Teilnehmende Teams

Streckenführung

Alle Etappen fanden in der Umgebung von Adelaide statt. Die erste Etappe begann und endete im Ort Willunga, sie bestand aus einer dreimal befahrenen Schleife zu den Orten Aldinga Beach und McLaren Vale. Die ansteigende Zielgerade befand sich auf der Old Willunga Hill Road, der eigentliche Willunga Hill spielte aber keine Rolle.

Die zweite Etappe führte von Magill am Stadtrand von Adelaide durch die Mount Lofty Ranges östlich der Stadt nach Paracombe, wo drei Schlussrunden gefahren wurden. Die Etappe enthielt keine größeren, aber eine Vielzahl kleinerer Steigungen sowie mehrere Bergwertungen.

Die dritte und letzte Etappe war die bergigste und spielte sich ebenfalls in den Mount Lofty Ranges ab. Sie war ähnlich zur Schlussetappe von 2023, wobei im Finale die Corkscrew Road mit 430 Höhenmetern Steigung zweimal erklommen wurde. Die Ziellinie befand sich am Ende der 7 km langen Abfahrt.

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EtappeDatumEtappenortetypeLänge (km)Höhenmeter (m)Etappen­siegerinGesamt­führende
1. Etappe 17. Jan.WillungaWillunga
Hügelige Etappe
Hügelige Etappe
137,4897 mNZL Ally WollastonNZL Ally Wollaston
2. Etappe 18. Jan.Magill – Paracombe
Hügelige Etappe
Hügelige Etappe
130,71.896 mNZL Ally WollastonNZL Ally Wollaston
3. Etappe 19. Jan.Norwood – Athelstone
Hügelige Etappe
Hügelige Etappe
126,51.794 mSUI Noemi RüeggSUI Noemi Rüegg
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Rennverlauf

1. Etappe

Alessia Vigilia fuhr fast die gesamte Etappe über als einzige Ausreißerin vor dem Feld und wurde auf dem Schlusskilometer eingeholt. Den Bergaufsprint in Willunga gewann Ally Wollaston mit mehreren Radlängen Vorsprung.[2]

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2. Etappe

Die Rolle der einsamen Ausreißerin übernahm in der ersten Etappenhälfte Wilma Aintila. Nachdem sie zur Rennmitte eingeholt worden war, gab es mehrere kurzlebige Ausreißversuche, bis sich auf der Schlussrunde um Paracombe eine fünfköpfige Gruppe absetzte. Doch auch diese wurde im Schlusskilometer eingeholt, und Ally Wollaston gewann erneut den Bergaufsprint, diesmal vor der Vorjahressiegerin Noemi Rüegg.[3]

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3. Etappe

Die Ausreißerinnen Mikayla Harvey und Carina Schrempf wurden während des ersten Anstiegs der Corkscrew Road wieder eingeholt. Mit Mavi García und Dominika Włodarczyk setzten sich zwei UAE-Fahrerinnen ab, begleitet von Sarah Van Dam. Nachdem Włodarczyk zwischenzeitlich allein in Front gelegen hatte, wurde sie zum Ende der zweiten Steigung von Noemi Rüegg eingeholt, die außer García noch Paula Blasi (ebenfalls UAE) mit sich zog. García, Blasi und Włodarczyk versuchten in der Folge vergebens, ihre numerische Überlegenheit gegenüber Rüegg auszuspielen, die alle Angriffe konterte und den Zielsprint gewann.[4]

Rüegg gewann so zum zweiten Mal in Folge das Gesamtklassement dieser Rundfahrt. UAE Team ADQ blieb der Sieg in der Teamwertung, mit Blasi stellten sie auch die Erste der Bergwertung. Ally Wollaston holte die Punktewertung, Justyna Czapla war die beste Nachwuchsfahrerin.

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Einzelnachweise

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