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Vuelta a Burgos Feminas 2026

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Vuelta a Burgos Feminas 2026 war ein Etappenrennen für Frauen. Es fand vom 21. bis 24. Mai in der spanischen Provinz Burgos statt und zählte zur UCI Women’s WorldTour 2026.

Schnelle Fakten
Vuelta a Burgos Feminas 2026
Allgemeines
Ausgabe11. Vuelta a Burgos Feminas
RennserieUCI Women’s WorldTour 2026 2.WWT
Etappen4
Datum21. – 24. Mai 2026
Gesamtlänge495 km
AustragungslandESP Spanien
Teams20
Fahrerinnen am Start114
Fahrerinnen im Ziel97
Durchschnitts­geschwindigkeit37,121 km/h
Offizielle WebseiteOffizielle Website
Ergebnis
SiegerinNED Yara Kastelijn (Fenix-Premier Tech)
ZweiteFRA Évita Muzic (FDJ United-Suez)
DritteESP Usoa Ostolaza (Laboral Kutxa-Fundación Euskadi)
PunktewertungNED Lorena Wiebes (Team SD Worx-Protime)
BergwertungNED Yara Kastelijn (Fenix-Premier Tech)
NachwuchswertungNED Shirin van Anrooij (Lidl-Trek)
TeamwertungAUS Liv AlUla Jayco
◀2025
Dokumentation
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Streckenführung

Das Rennen wurde in Burgos vor der dortigen Kathedrale eröffnet. Die weitgehend flache Etappe durchlief das nördliche Umland der Stadt und endete in deren östlichem Stadtteil Gamonal.

Die zweite Etappe mit welligem Profil begann im Dorf Castrojeriz westlich von Burgos und führte von dort nach Süden, wo sich eine Schleife um den Zielort Pedrosa de Duero anschloss. Der Zielsprint in den Ort hinein führte leicht bergauf.

Die dritte Etappe von Busto de Bureba nach Medina de Pomar im Norden der Provinz wies mehrere unkategorisierte Anstiege sowie drei kleinere Bergwertungen auf. Die Anhöhe Alto de Bocos, eine Steigung von 200 Höhenmetern, wurde in den letzten 30 km zweimal passiert, das zweite Mal etwa 15 km vor dem Ziel.

Ziel der letzten Etappe, die maßgeblich für den Ausgang der Gesamtwertung sein sollte, waren wie schon mehrfach in den Vorjahren die Gletscherseen von Neila auf über 1800 m Meereshöhe. Die letzten 6 km wiesen eine zehnprozentige Steigung auf.[1]

Weitere Informationen Etappe, Datum ...
EtappeDatumEtappenortetypeLänge (km)Höhenmeter (m)Etappen­siegerinGesamt­führende
1. Etappe 21. MaiBurgos – Burgos
Hügelige Etappe
Hügelige Etappe
1271.168 mNED Lorena WiebesNED Lorena Wiebes
2. Etappe 22. MaiCastrojeriz – Pedrosa de Duero
Hügelige Etappe
Hügelige Etappe
1221.035 mNED Lorena WiebesNED Lorena Wiebes
3. Etappe 23. MaiBusto de Bureba – Medina de Pomar
Hügelige Etappe
Hügelige Etappe
1261.711 mNED Mischa BredewoldNED Lorena Wiebes
4. Etappe 24. MaiGumiel de Mercado – Gletscherseen von Neila
Mittelschwere Etappe
Mittelschwere Etappe
1202.404 mNED Yara KastelijnNED Yara Kastelijn
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Rennverlauf

1. Etappe

Die Flachetappe lief auf den erwarteten Massensprint hinaus, den Lorena Wiebes hochüberlegen gewann.[2]


2. Etappe

Nachdem eine dreiköpfige Ausreißergruppe 20 km vor dem Ziel eingeholt worden war, versuchten mehrere Teams vergeblich, durch wiederholte Attacken einem Massensprint zuvorzukommen. Letzteren gewann wie am Vortag Lorena Wiebes.[3]


3. Etappe

Eine sechsköpfige Ausreißergruppe wurde während der ersten Befahrung von Alto de Bocos eingeholt, und bald darauf probierte Mireia Benito allein ihr Glück. Auf dem zweiten Anstieg zerfiel das Peloton, und es bildete sich eine Verfolgergruppe aus Mischa Bredewold, Silke Smulders und Amanda Spratt. Diese lagen am Ende der Steigung noch 40 Sekunden zurück und holten langsam auf. Als der Abstand noch 15 Sekunden betrug, überbrückte Bredewold allein die Lücke zu Benito. Die beiden erreichten gemeinsam das Ziel, wo Bredewold den Sprint gewann. Spratt und Smulders wurden noch von der folgenden Gruppe eingeholt, aus der heraus Lorena Wiebes auf den dritten Platz sprintete.[4]


4. Etappe

Auf dem Schlussanstieg zu den Gletscherseen von Neila dünnte sich das Peloton zusehend aus. Als 3,6 km vor dem Ziel noch sieben Fahrerinnen in der Spitzengruppe waren, attackierte Évita Muzic und zog Yara Kastelijn mit sich. Muzic versuchte Kastelijn durch hohes Tempo zu zermürben, konnte diese aber nicht abschütteln. Kurz vor Erreichen des Schlusskilometers setzte Kastelijn eine Gegenattacke und erreichte das Ziel mit 16 Sekunden Vorsprung vor Muzic. Die folgenden Plätze belegten Usoa Ostolaza, Mireia Benito und Mischa Bredewold.[5]

Die genannten Fahrerinnen belegten in identischer Reihenfolge auch die ersten fünf Plätze des Gesamtklassements. Kastelijn gewann zudem die Bergwertung, Lorena Wiebes die Punktewertung. Beste Nachwuchsfahrerin war Shirin van Anrooij auf dem sechsten Platz des Gesamtklassements. Die Mannschaftswertung ging an Liv AlUla Jayco.

Weitere Informationen Etappenergebnis, Fahrer ...
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Teilnehmende Teams

Einzelnachweise

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