Greienmühle
Ortsteil von Höchstadt an der Aisch
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Greienmühle ist ein Gemeindeteil der Stadt Höchstadt an der Aisch im Landkreis Erlangen-Höchstadt (Mittelfranken, Bayern).[2] Greienmühle liegt in der Gemarkung Sterpersdorf.[3]
Greienmühle Stadt Höchstadt an der Aisch | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 42′ N, 10° 47′ O |
| Höhe: | 271 m ü. NHN |
| Einwohner: | 9 (25. Mai 1987)[1] |
| Postleitzahl: | 91315 |
| Vorwahl: | 09193 |
Geografie
Die Einöde liegt am rechten Ufer der Aisch. Gegenüber mündet der Krummbach in die Aisch. Im Südwesten liegt die Flur Schelleite. Ein Anliegerweg führt zu einer Gemeindeverbindungsstraße (0,1 km südlich), die nach Greiendorf (0,7 km südwestlich) bzw. zur Bundesstraße 470 beim Höchstadter Gewerbegebiet verläuft (0,6 km nordöstlich).[4]
Geschichte
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Greienmühle zur Realgemeinde Greiendorf. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Höchstadt aus. Grundherr des Anwesens war das Kastenamt Höchstadt.[5]
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Greienmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Sterpersdorf und der 1818 gegründeten Ruralgemeinde Sterpersdorf zugewiesen.[6]
Am 1. Mai 1978 wurde Greienmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern in die Stadt Höchstadt an der Aisch eingegliedert.[7]
Baudenkmäler
In Greienmühle gibt es zwei Baudenkmäler:[8]
- Haus Nr. 1: Wassermühle mit Scheune
- Bildstock
Einwohnerentwicklung
Religion
Greienmühle ist römisch-katholisch geprägt und war ursprünglich nach St. Georg (Höchstadt an der Aisch) gepfarrt,[5] seit Anfang des 20. Jahrhunderts ist die Pfarrei St. Vitus (Sterpersdorf) zuständig.[14] Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Oswald (Lonnerstadt) gepfarrt.[17]
Literatur
- Georg Daßler (Hrsg.): Landkreis Höchstadt a. d. Aisch. Vergangenheit und Gegenwart. Verl. f. Behörden u. Wirtschaft Hoeppner, Aßling-München 1970, DNB 457004320, S. 128.
- Hanns Hubert Hofmann: Höchstadt-Herzogenaurach (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 1). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1951, DNB 452071143, S. 64 (Digitalisat). Ebd. S. 136 (Digitalisat).
- Franz Krug (Hrsg.): Der Landkreis Erlangen-Höchstadt. Verlag für Behörden u. Wirtschaft, Hof (Saale) 1979, ISBN 3-921603-00-5, S. 139.
Weblinks
- Greienmühle in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 29. November 2021.
- Greienmühle in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 16. Oktober 2019.
- Greienmühle im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 16. Oktober 2019.