Herboldshof (Roßtal)
Gemeindeteil des Marktes Roßtal
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Herboldshof (fränkisch: Heameds-huhf[2]) ist ein Gemeindeteil des Marktes Roßtal im Landkreis Fürth (Mittelfranken, Bayern).[3] Herboldshof liegt in der Gemarkung Weinzierlein.[4]
Herboldshof Markt Roßtal | |
|---|---|
| Koordinaten: | 49° 25′ N, 10° 51′ O |
| Höhe: | 315 m ü. NHN |
| Einwohner: | 8 (1. Jan. 2023)[1] |
| Postleitzahl: | 90574 |
| Vorwahl: | 09127 |
Geographie
Die Einöde liegt am Südufer der Bibert. Im Süden grenzt der Buttendorfer Wald an. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt die Kreisstraße FÜ 15 kreuzend nach Neuses (0,8 km östlich).[5]
Geschichte
Der Ort wurde 1413 als „Herwoltzhoff“ erstmals urkundlich erwähnt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist Herbolt, der Personenname des Siedlungsgründers.[6]
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Herboldshof zur Realgemeinde Neuses. Der Hof hatte den Nürnberger Eigenherrn von Muffel als Grundherrn.[7] Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Ansbach erhielt Herboldshof die Hausnummer 16 des Ortes Neuses.
Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Cadolzburg. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Herboldshof dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Weinzierlein und der im selben Jahr gegründeten Ruralgemeinde Weinzierlein zugeordnet.[8]
Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Herboldshof am 1. Mai 1978 nach Roßtal eingemeindet.[9]
Einwohnerentwicklung
Religion
Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Laurentius (Roßtal) gepfarrt.[7] Die Einwohner römisch-katholischer Konfession sind nach Christkönig (Roßtal) gepfarrt.[19][22]
Literatur
- Johann Kaspar Bundschuh: Herboldshof. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 2: El–H. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1800, DNB 790364298, OCLC 833753081, Sp. 594 (Digitalisat).
- Hanns Hubert Hofmann: Nürnberg-Fürth (= Historischer Atlas von Bayern, Teil Franken. I, 4). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1954, DNB 452071224, S. 125 (Digitalisat). Ebd. S. 234–235 (Digitalisat).
- Wolfgang Wiessner: Stadt- und Landkreis Fürth (= Historisches Ortsnamenbuch von Bayern, Mittelfranken. Band 1). Kommission für Bayerische Landesgeschichte, München 1963, DNB 455524629, S. 52.
Weblinks
- Herboldshof in der Ortsdatenbank von bavarikon, abgerufen am 22. November 2021.
- Herboldshof in der Topographia Franconiae der Uni Würzburg, abgerufen am 21. September 2019.
- Herboldshof im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für Computergenealogie, abgerufen am 14. Mai 2025.